Selbst wenn wir von allen Seiten angegriffen werden, sollen wir Elohím treu bleiben und unseren Teil der Probleme rühmen, in der festen Gewissheit und dem festen Glauben, dass „alles zu unserem Besten wirkt“, wie es im Römerbrief heißt, weil es NICHTS gibt, das uns „zufällig“ trifft. Alles ist vielmehr von Elohím zu unserem Besten gemacht.
Lassen Sie sich nicht verbittern, denn das würde dem Feind den Sieg geben. Loben Sie Elohím für alle Hindernisse und Probleme und fahren Sie fort, die Hilfe Elohíms in allen betroffenen Bereichen zu erflehen und zu erbitten.
Danken Sie Elohím für alles, was Er Ihnen bis heute gegeben hat und was Er Ihnen gibt, denn alles kam und kommt von Ihn. Ohne Ihn sind wir nichts und können wir nichts.
Der Rabbiner Schául (Paulus) warnt uns schon in 1.Kor.10,10, uns nicht zu beklagen: „Murrt auch nicht, gleichwie jener etliche murrten und wurden umgebracht durch den Verderber.“ Das Klagen ist für Leute, die nicht messianischen Juden sind. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit auf all das lenken, was uns NICHT passiert ist, all das Böse, vor dem Elohím uns bewahrt hat, was ungeheuer viel ist. Wir brauchen nur beispielsweise an all die Menschen zu denken, die wir auf der Straße sehen, mit Behinderungen oder Krankheiten, oder die sich vielleicht nicht allein bewegen können, und es wird uns leicht fallen, Elohím innig zu danken, nicht an deren Stelle zu sein.
Wir sollten unseren Mund mit Dank füllen für alles, was Elohím uns gegeben hat, uns gibt und uns weiterhin geben wird, und das Klagen jenen überlassen, die Elohím nicht kennen.
Im Buch BaMidbár/In der Wüste/‘4.Mose’ (das wir im Moment kommentieren) und in Dvarím/Worte/‘5.Mose‘ führt Elohím sehr klar die Folgen von Gehorsam und Ungehorsam auf. Gehorsam ist das Resultat, wenn wir das Klagen ablegen und tun, was Elohím uns zu tun aufträgt, ohne es zu überdenken und ohne zu meckern. Die Folgen: „Wohlstand, Freude, Überfluss, für die Ernten vorteilhaftes Klima, Ausbleiben von Unfruchtbarkeit beim Vieh und Erfolg in allem, was die Juden taten“. Klagen und Ungehorsam bringt genau das Gegenteil: „Gewalt, Verbrechen und Armut, Missernten, eine Plage nach der anderen, extreme Hitze, Trockenheit und ein für die Fruchtbarkeit ungeeignetes Klima, von anderen Nationen dominiert werden, Fieber, Krankheiten, mentale Verwirrung und viele andere Arten von Problemen.
KLAGEN ELOHÍMS GEGEN UNS
Die Klagen kommen jedoch nicht nur von unserer Seite über Elohím, sondern auch von Elohím gegen uns. Und das ist noch viel schwerwiegender. Wenn Elohím über Sein Volk geklagt hat, warum sollten wir dann denken oder annehmen, dass Er über uns nicht klagen wird?
Es sind mehrere Gründe, warum Elohím über Sein Volk geklagt hat. Eines der ersten Gründe ist das Sakrileg. Sein Volk opferte Ihm was es übrig hatte, nicht das Beste seiner Herden oder seiner Tiere oder Ernte. Ieschúa machte Seine Jünger auf eine bedürftige Witwe aufmerksam, die trotz ihrer Armut zwei Münzen von dem Wenigen opferte, was sie hatte. Wie sieht es bei uns in Hinsicht auf unsere Opfer für Elohím aus? Selbst wenn wir Elohím nicht unsere Herden oder unser Geld opfern, sollten wir Ihm unsere Zeit und unseren guten Willen opfern, in Seiner Gegenwart zu sein, was wesentlich „billiger“ aber viel schwieriger als das Materielle ist.
Opfern Sie Elohím von Ihrer Zeit, von Ihrer Arbeit? Machen Sie Raum in Ihrem Tag, um in Seiner Gegenwart zu sein? Wenn das nicht der Fall ist, dann begehen Sie Sakrileg, genau wie Sein Volk vor etlichen Jahrhunderten. Sparen Sie nicht an Ihrer Zeit noch an Ihrer Anstrengung, um in Seiner Gegenwart zu sein. Wenn Sie das nicht tun, dann beklagen Sie sich hinterher auch nicht, dass Elohím Ihre Gebete nicht beantwortet. Sie sind es, der nicht einmal das Mindeste gibt, das er geben kann: von sich, von seiner Zeit, und von seinem Herzen für den Einzigen Elohím den es gibt.
Eine andere Klage, die Elohím erwähnt ist: gegen die Himmel zu sündigen und zu meinen, Elohím würde dies „auf die leichte Schulter nehmen“. Dies ist, Ausreden für die Sünde zu fabrizieren, und zu meinen, zu sündigen oder nicht sei egal, oder dass das, was wir tun doch eigentlich keine Sünde sondern normal sei. Elohím können wir damit nicht an der Nase herumführen, dass wir so denken und handeln.
In unseren Tage ist es normal geworden, die Sünde auf die leichte Schulter zu nehmen und zu denken, dass Anbetung nur eine „Show“ ist, und dass Elohím sich damit zufrieden gibt. Elohím nimmt kein Falschgeld entgegen, das wir für richtiges ausgeben. Anbetung Elohíms ist kein Witz, sondern etwas Wichtiges! Und so sollten wir es auch nehmen, sonst fangen wir uns Klagen Elohíms gegen uns ein und werden den Preis dafür zu zahlen haben. Die Folge ist, dass Elohím sich langsames aus unserem Leben entfernt. - Möge Elohím dies verhindern! Wir sagen „langsam“, weil es Elohím nicht gefällt, sich aus dem Leben derer zu entfernen, die wir Ihm nahe sind. Ganz im Gegenteil. Er möchte sich uns mehr und mehr nähern, in dem Maße, wie wir uns Ihm nähern. Wenn wir uns jedoch von Ihm entfernen, dann wird Er sich auch (leidvoll und traurig) von uns entfernen, selbst wenn wir dies zunächst nicht bemerken. Und die einzigen Verlierer dabei sind wir.
Jeder von uns sollte eine gute Ahnung davon haben, was Sünde ist und was ein reines, Elohím angenehmes Leben ist. Zu denken, Elohím wird jede Sünde die wir begehen verzeihen, ist ein schlimmer Fehler, vor dem wir uns in Acht nehmen müssen.
Eine weitere Klage, die Elohím nicht leicht nimmt, ist: Blasphemie. In Hebräisch ist Blasphemie: „Chilúl HaSchém“ (den Namen des Heiligen Elohím entheiligen). Blasphemie ist, etwas gegen Elohím oder gegen jemanden, der Ihm nahe ist, zu tun oder zu sagen. Und die schlimmste Art von Blasphemie ist, zu sagen oder zu glauben, dass Elohím die Sünde egal ist und es leicht nimmt. Blasphemie ist, einen Gott zu haben, der nicht der Einzige existierende Elohím ist. Und Elohím lässt uns diese Art von Blasphemie -die häufiger ist, als man meinen sollte- teuer bezahlen, weil wir damit die Seele/Verstand Elohíms mit der menschlichen Seele/Verstand, die in Hinsicht auf die Sünde voller Fehlen ist, gleichsetzen.
Es ist sehr schlecht, von der Sünde zu reden und zu glauben, dass Elohím sie nicht ernst nimmt. Aber schlimmer noch ist, Seinen Willen für unser Leben zu kennen aber nicht zu gehorchen in dem, was wir als Seinen Willen erkannt haben. Dies ist verkleidete und verschleierte Rebellion gegen Sein Reich mit der einen oder anderen Ausrede. Elohím wird dies nicht über lange Zeit in unserem Leben tolerieren.
Zusammenfassend haben wir die Klagen gesehen, die wir, die Kinder Elohíms, gegen Ihn haben könnten –selbst wenn wir sie nicht offen ausdrücken, sind sie trotzdem in unserem Kopf und Herzen- und die Klagen, die Elohím gegen uns haben könnte. Diese können bei uns auf lange Sicht großen geistlichen Schaden verursachen, wenn wir nichts unternehmen, um uns entsprechend zu verbessern.
SCHABÁT SCHALÓM!wünscht Ihnen, der Rebbe Julio Dam, die Rebbetzin Sarita Varzán de Dam, ihre Familie und messianisch renovierte Synagoge aus Asunción und Ayolas, Paraguay; Oberá und Corrientes, Argentinien; Lomas de Zaragoza, Apizaco; CD. Guzman, Jalisco; Yauquemecan, Tlaxcala, Sinaloa, Mexico City, Colima, Mexico; Paris, Frankreich; UND WO IMMER ELOHÍM NEUE MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGEN ERÖFFNET.
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FESTE 5776/2015
(alle Tage beginnen am Abend vorher bei Sonnenuntergang)
ROSCH HASCHANÁH und Rosch Chódesch 5776: 21.März
PESSACH: 4. April
CHAG HA MATZÓT (Fest der ungesäuerten Brote): 4. bis 10. April
ÓMER-ZÄHLUNG: 5. April bis 23. Mai
SHAVUÓT: 24. Mai
IOM TERUÁH: 14. September
IOM HA KIPURIM: 23. September
SUKÓT: 28. September bis 4. Oktober
SCHMINIH ATZERET: 5. Oktober
MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM ASUNCIÓN, PARAGUAY:
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Erstausgabe: „PACTO RENOVADO DE ESTUDIO“ [Der „Erneuerte Bund, Studienausgabe“ (N.T.), nur in Spanisch] als Studienausgabe mit 700 Seiten und Tausenden von Kommentaren.
Eine messianisch renovierte Übersetzung, welche die Originalsprache (Hebräisch), die Kultur Ieschúas, die des 1. Jahrhunderts (die hebräische Kultur!) mit Tausenden von Übereinstimmungen mit dem TANÁCH (A.T.) und die durch die Zurückübersetzung von Griechisch in Hebräisch und von da in Spanisch, nachdem es ca. 2000 Jahre unbeachtet geblieben war, geschafft hat, mehr als 700 Hebraismen (hebräische Redewendungen) zu enddecken, unter anderem: „gutes Auge“ = freigiebig, „böses Auge“ = geizig, habsüchtig.
Preise: Beide Bände zusammen kosten US$ 50.- plus Versandtkosten via Einschreibe-Luftpost von US$ 20.- bis 30.-, je nach dem Land, in dem Sie sich befinden.
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