Die in „1.Mose“/Be’Reschít 10 erwähnten mentalen Menschen sind jene, die beschlossen, sich gegen/néged Elohím zu stellen, an der Spitze Nimrod und seine Ehefrau Semiramis. Nimrod ist der erste Pseudo-Retter („Anti-Christ“) der Welt, der erste, der eine Idee schuf: „Kommt zu mir und ich werde euch retten vor allen Gefahren der Welt.“ Semiramis ist die Mutter aller heidnischen Religionen, „die Himmelskönigin“ von Jes./Ischaiáhu 44,19, zusammen mit ihrem Gott-Söhnchen. Zusammen repräsentieren sie jede Weltpolitik (Nimrod) und alle heidnischen Weltreligionen (Semiramis und ihr Kind), die sich unter verschiedenen Namen in aller Welt reproduziert haben. Der Turmbau zu Bavél repräsentiert die Religion des Menschen, die sich einen „Gott“ zu schaffen, und aus eigener Kraft den Himmel zu erreichen sucht, ohne dass Elohím etwas damit zu tun hat.
Die zentrale Idee dieser satanischen Vorstellung ist, dass Elohím nicht existiert, und dass die Götter eine menschliche Erfindung sind, die wir loswerden müssen, um wirklich frei zu sein, um unser Schiksal selbst zu bestimmen. Die von den Feinden Elohíms stammende Vorstellung ist, dass der Mensch „im Grunde“ gut ist und dass die Menschen gemeinsam eine gute Welt erreichen können. Wenn nur die ‘Unterdrücker-Kreise‘ aller Nationen ausgelöscht würden, „wäre alles in Butter“. Dies ist die Ideologie, die meint, mit Weltfrieden wären alle Probleme gelöst: „Wenn wir nur den ‘Frieden‘ erreichen würden, wäre alles gut, alle würden sich vertragen und es gäbe keine Kriege mehr“. Gegen diese Vorstellung begann Avrahám zu kämpfen und der Welt die Existenz des Einzigen Elohím, des Elohím Israels, zu verkünden. Die zentrale Idee des jüdischen Monotheismus ist eine viel weitreichendere und definitiv wichtigere Erfindung als das Schießpulver in China, und viel explosiver!
Israel ist der Spiegel der künftigen Welt. Was Israel passiert ist ausschlaggebend, um zu verstehen, was der ganzen Welt bald passieren wird: wir werden überflutet werden vom „Weltfrieden“!
Von dieser Anti-Elohím-Ideologie ausgehend und einzig darauf ausgerichtet, den „Feind“ (d.h.: die westlichen Länder) zu erweichen, und gegen Israel (die es noch nicht geblickt haben), ist die (ursprünglich auf den jüdischen Tanách/“A.T.“ gegründete) jüdisch-christliche Kultur einer Angriffsserie ausgesetzt, die diese zu unterminieren und auszulöschen sucht. Diese Serie von Kultursabotagen und Angriffen hat mehrere Fronten gleichzeitig, unter Anderem: die Feministinen-Revolution; die Pro-Homo-Bewegung; die Abtreibungs-Befürworter; die Friedensbewegungen; die Menschenrechts-Bewegungen, die Öko-Bewegungen; und (in den USA) das (ausschließlich für Juden und Christen geltende) gesetzliche Verbot, öffentlich zu beten (anderen Religionen ist es erlaubt zu beten, wie und wo sie wollen).
Auf der anderen Seite gibt es einen weniger sichtbaren aber genauso realen Angriff gegen die physisch-materielle Welt, um diese noch perverser zu machen und noch weiter von Elohím zu entfernen, indem immer mehr Gemeinheiten; sexuelle Ausschweifungen; Süchte; Drogen; „Unterhaltung“ (Filme, Fernsehen und Metalic-Musik) und dergleichen eingeführt werden. So wird diese immer perverser und verkommener. Und die Abwehr des Großteils der Nationen, die zu Cham/Kam, dem Sohn Nóachs gehören, nimmt ab. Zu den (chamítischen) fleischlichen Nationen gehört auch Lateinamerika, zusammen mit Asien und Afrika. Jedes dieser Elemente an sich ist für seine Besitzer ein lukratives Geschäft. Als messianische Juden sollten wir sie aber als das sehen, was sie sind: Strategien des Feindes/ha‘satáns, den nicht das Geld, sondern die Seelen der Opfer interessieren, die durch diese „Geschäfte“ (Drogen, Alkohol, Sex, Metalic-Musik, Reggae, Verbrechen, Diebstahl, Betrug, Homosexualismus, usw.) zu Fall kommen.
Insbesondere gegen Israel sind diese geballten Angriffe, abgesehen von den physischen Angriffen in Form von Terrorismus, die tägliche Nachricht sind.
Gleichzeitig gibt es in jedem messianischen Juden einen internen Macht-Kampf um die Oberhand zwischen seinem Schém, seinem Iafét und seinem Chám. In uns tobt gewissermaßen ein Kampf, wo unser Fleisch gegen unsere Psyche und diese beiden gegen unseren Geist kämpfen, der mit Elohím sein will. Unser Leib ersehnt fleischliches; unsere Psyche kämpft zwischen dem Entschuss für „Unterhaltung“ und dem Toráh-Lesen; unser Geist wird von mehreren Seiten angegriffen, um sich abzulenken und nicht in die Gegenwart Elohíms zu gelangen. Selbst der Rav Schául/Paulus sagte: „Was ich nicht will, das tue ich.“
Alle beschriebenen Strategien gegen die Welt existieren auf die eine oder andere Weise auch in uns. Manche von uns sind fleischlichen Angriffen des Feindes gegenüber anfälliger, andere mentalen und andere geistlichen. Dies kann ihren Grund im psychologischen oder genetischen Erbe, Fluch, Hexerei, Familienerziehung oder anderen Faktoren haben – genau wie bei jeder Nation der Welt. Gegen all dies müssen wir mit der Hilfe Ieschúas (der in uns wohnt) kämpfen und all diese Feinde besiegen, die um unseren Geist/Rúach ringen.
DEN FEIND IN UNS BESIEGEN
Wie können wir Iafét und Chám in uns besiegen? In Schemót / Namen / „2.Mose“ 23,20-33 bietet Elohím uns einen Ausweg:
20. „Siehe, ich sende den Engel/Malach vor dir her, dich zu behüten auf dem Weg und dich an den Ort zu bringen, den Ich bereitet habe.“
21. „Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er wird eure Rebellion nicht vergeben; denn Mein Name ist in ihm.“
22. „Wirst du aber seiner Stimme gehorchen und alles tun, was Ich sage, so will Ich deiner Feinde Feind sein und deine Unterdrücker unterdrücken.“
23. „Denn Mein Engel/Malach wird vor dir hergehen und dich in das Land des Emorí und des Chití und des Prisí und des Kanaaní und des Chiví und des Jebusí bringen, die Ich wegschneiden lassen werde.“
24. „Du sollst nicht anbeten ihre Götter, noch ihnen dienen, und sollst es nicht machen wie sie; sondern du sollst sie gänzlich zerstören und all ihre Bilder (oder Säulen) niederreißen.“
25. „Und ihr sollt ADONÁI, eurem Elohím dienen, und Er wird dein Brot und dein Wasser segnen. Und Ich will die Krankheit aus deiner Mitte tun.“
26. „Es soll keine Kinderlose und keine Unfruchtbare in deinem Lande sein; Ich will die Zahl deiner Tage voll machen“
27. „Ich will Meinen Schrecken vor dir hersenden und will alle Völker in Verwirrung bringen, zu welchen du kommst, und will dir den Nacken all deiner Feinde geben.“
28. „Ich will Hornissen/Tziráh vor dir hersenden, damit sie die Chiviím, die Knaaním und Chitiím vor dir her austreiben.“
29. „Ich will sie aber nicht in einem Jahr vor dir her vertreiben, damit das Land nicht zur Wüste werde und die wilden Tiere sich nicht zu deinem Schaden vermehren.“
30. „Nach und nach will Ich sie vor dir vertreiben, in dem Maß, wie du zunimmst und das Land zum Erbbesitz nimmst.“
31. „Und Ich setze deine Grenze vom Schilfmeer/Iám Súf bis zum Gewässer der Philister/Iám Plischtím und von der Wüste bis zum Strom; denn Ich will die Bewohner des Landes in eure Hand geben, daß du sie vor dir her austreibest.“
32. „Du sollst keinen Bund schließen mit ihnen noch mit ihren Göttern.“
33. „Sie sollen nicht wohnen in deinem Land, damit sie dich nicht zur Sünde gegen Mich verleiten; dass du ihren Göttern dienst, denn sie würden dir zum Fallstrick.“
„Toll, Elohím schickt Seinen Engel vor mir her!“ mögen Sie vielleicht denken. Ja, so ist es. ABER da gibt es ein paar Voraussetzungen, die SIE und ICH vorher erfüllen müssen, damit dies wahr wird. Wir proklamieren gerne die Verheißungen Elohíms, „vergessen“ aber gerne die Verpflichtungen und Bedingungen, die damit zusammenhängen.
1. „HÜTE DICH VOR IHM UND GEHORCHE SEINER STIMME!“
Wir können um einen starken Engel/Malach bitten der vor uns her geht, aber wir sollten obige Anweisungen studieren und ERFÜLLEN. Sonst wird der Malach sich von uns entfernen. Die erste Bedingung ist, seiner Stimme zu gehorchen. Der Engel/Malach erfüllt die Anweisungen Elohíms für uns. Er wird alles was nötig ist für uns tun, WENN WIR dem Folge leisten, was er uns zu tun befiehlt.
Als erstes müssen wir unser Denken, Reden und Handeln „VOR IHM“ hüten. Er ist da, und das ist, als wäre Elohím selbst da, an unserer Seite. Alles was wir denken, sagen und tun muss heilig/qadósch sein. Zu oft sagen und tun wir Unüberlegtes und beleidigen unsere Geschwister oder geraten ins Schwätzen.
Wenn wir in einem bestimmten Moment irgendwo hingehen wollen und der Malach sagt zu uns (sei es auf prophetische Art und Weise oder in unserem Herzen): „Nein! Jetzt ist nicht der richtige Moment dazu“, oder er beunruhigt unseren Geist/Rúach, dann sollten wir diesem „Feeling“ gehorchen und nicht gehen - und nicht auf Iafét in uns hören, der uns beredet.
„…und dich an den Ort zu bringen, den Ich bereitet habe.“ Elohím hat für jeden von uns einen Platz und eine Aufgabe, die wir erfüllen sollen. Wir müssen nur lernen, in Ihm zu warten, Seinen „Sinn für den rechten Zeitpunkt“ zu haben, wie es in Kohélet/Prediger (3,1ff) heißt: „Alles hat seine Zeit/עת … leben hat seine Zeit/עת, und Sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, und Gepflanztes ausreißen hat seine Zeit…“ Viele von uns sind von Natur aus übereilig, andere von uns sind ZU passiv und kommen gar nicht los. Beides ist schlecht. Wir müssen vorwärtsgehen, ABER IM RHYTMUS ELOHÍMS. DANN werden wir “den Platz finden, den Elohím für uns vorbereitet hat“. Wir sollten aufhören, zu rennen, und beten, dass Elohím uns den Platz und den Zeitpunkt offenbart, die Er für uns vorbereitet hat.
2. “SEI NICHT WIDERSPENSTIG GEGEN IHN!“
Was Elohím nicht erträgt, sind Rebellen. Viele Sünden können und werden vergeben, selbst schwere Sünden. Die Rebellion gehört jedoch nicht dazu. Im Tanách wird Rebellion mit Götzendienst verglichen. Götzendienst ist das Abscheulichste vor Elohím. Nicht so für den Menschen, der nicht versteht, was Götzendienst im Grunde genommen ist: die Ablehnung des wahren Elohím und die Wahl eines ANDEREN Gottes. Wie definieren wir Rebellion? Wie können wir wissen, ob wir rebellisch sind oder nicht? Elohím hat uns Gebote/Mitzwót gegeben; außerdem verständigt Er sich auf verschiedene Arten und Weisen mit uns: durch Träume, Prophetie/Nevuáh, durch unseren Rabbiner, usw. Wenn wir, obwohl wir durch eine dieser Arten und Weisen eine Anweisung von Elohím erhalten haben, das Gegenteil davon tun oder gar nicht beachten, was Er uns aufgetragen hat, dann sind wir ungehorsam, und das führt auf lange Sicht zur Rebellion, was einen sehr hohen Preis hat.
3. „WIRST DU ABER SEINER STIMME GEHORCHEN UND ALLES TUN, WAS ICH SAGE…“
Hier ist der Schlüssel zu allem: „und alles tun, was Ich sage“. Wenn wir wenigstens 50% von dem täten, was Er uns sagt! Ich sage immer, dass wir Elohím besser gar nicht erst fragen, wenn wir Ihm nicht gehorchen werden, weil uns nicht gefällt was Er uns sagt. Wozu Ihn fragen, wenn wir nicht gehorchen werden?
4. …SO WILL ICH DEINER FEINDE FEIND SEIN UND DEINE UNTERDRÜCKER UNTERDRÜCKEN.“
Wollen wir, dass Er unserer Feinde Feind ist? Natürlich! Dann wissen wir ja, was wir zu tun haben, nicht wahr?

