Viernes, 09 Octubre 2020 20:11

SPEZIAL-PARASCHÁH SCHMINÍ ATZÉRET

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

SPEZIAL-PARASCHÁH
SCHMINÍ ATZÉRET

22. TAG DES 7. MONATS DES JAHRES 5781
10 OKTOBER 2020

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

FREUNDE ADONÁIS WERDEN

An diesem Érev Schabbát/ Schabbát-Vorabend feiern wir das biblische Fest/ Moéd Schminí Atzéret/ אָצֶרֶת שְׁמִינִי. Schminí Atzéret bedeutet: „der achte Tag, an dem jemand festgehalten wird, damit er nicht fortgeht“. Erklären wir das Wort genauer. Schminí/ שְׁמִינִי bedeutet „achter” und kommt von schmoneh/ acht. Und Atzéret/ אָצֶרֶת bedeutet „festhalten“, „jemanden am Fortgehen hindern“. Im Talmud, im Buch Sanhedrin wird dies folgendermaßen erklärt: das Laubhüttenfest/ Sukót (das 7 Tage dauert) gleicht einem König, der ein Fest/ Moed veranstaltet und alle einlädt die dort sein wollen, sowohl Juden, wie Heiden/ Góim allgemein. Doch Schminí Atzéret ist der Tag an dem Adonái zu Seinem jüdischen Volk (zu dem auch die Juden nach dem Glauben gehören) sagt: „Bleibt noch einen Tag mehr bei Mir in Meinem Heichal/ Palast! Ihr seid nicht irgendjemand, ihr seid Meine Ehefrau (Irm./ Jer.3,14) und Meine Freunde“. 

Welch schöne Idee, Freunde Adonáis zu werden, wie Avrahám (Iaaqóv/ Jak.2,23)! An diesem Schminí Atzéret wollen wir die Aspekte der Freundschaft mit Elohím erforschen. 

Wie ist man ein Freund? Eine der besten Definitionen, die ich gefunen habe ist folgende: „Ein Freund ist jemand, der zu uns kommt wenn uns alle verlassen haben“. 

Ist dies nicht eine perfekte Beschreibung Elohíms? Ich weiß nicht wie’s bei Ihnen steht, doch in meiner Familie ist dies genau das, was passiert ist. Vor etlichen Jahrzehnten verloren wir alles, das Geschäft, fast unsere Ehe, wir zogen ins Ausland und da, am Abgrund des vollkommenen Zusammenbruchs, als „alle uns verlassen hatten“, kam Er, in Ieschúa gekleidet und erlöste uns und rettete uns aus dem Loch in dem wir steckten, sowohl psychologisch, wie geistlich, mental und wirtschaftlich. Passt das nicht PERFEKT zur obigen Definition von „Freund“? Ïn Psalm/Teh. 46,2 (1) heißt es: „Elohím ist uns zuversichtliche Stärke, Hilfe in Nöten/ be‘Tzarót die uns stark getroffen haben“ /אלהים לנו מחסה ועז עזרה בצרות נמצא מאד Wer, wenn nicht ein wahrer Freund, kann zur zuversichtlichen Hilfe in Nöten werden? Andere, die nur Freunde SCHEINEN, verschwinden (wie weggezaubert) sobald man in Problemen steckt, besonders wenn diese finanzieller Art sind, um nur nicht helfen zu müssen. EL, im Gegensatz zu allen Bnéi Adám/ Menschen taucht GENAU DANN auf, wenn wir Ihn brauchen und ist da, an unserer Seite, um uns in allen Aspekten zu helfen, „alles erneuernd“ -wie es im Erneuerten Bund (NT) heißt. 

Nach einer anderen Definition ist ein Freund jemand, „der uns so annimmt und liebt, wie wir sind“. Auch hier erfüllt Elohím die Bedingungen, ein Freund zu sein, da wir, als wir Ieschúa annahmen, weniger als Nichts waren - obwohl wir das nicht wussten oder glaubten und uns nicht so sahen wie wir wirklich waren. Wir befanden uns in der absoluten geistlichen Dunkelheit, manche von uns befanden sich in perversen und unreinen Dingen, andere waren verloren in den Dingen, die in Prediger/ Qohélet, bei dem es sich um den König Salomo/ Schlómoh handelt, als Eitelkeit der Eitelkeiten/ Hével Havalím/ הבל הבלים definiert werden, was aber, wenn wir es genauer unter die Lupe nehmen, eine schreckliche Bedeutung hat. Eine Übersetzung von Hével ist: „von einem Aas ausgehender Verwesungsgestank“! DAS SIND DIE BNÉI ADÁM/ MENSCHEN, DIE NICHT DEM ELOHÍM ISRAELS FOLGEN. DAS IST IHR TUN (IN DEN AUGEN ELOHÍMS) UND IHR ENDZIEL! 

Uns dagegen, die wir dem Geraden Weg/ Tzedaqáh folgen, erwartet die Kommende Welt/ Olám ha’Bá, wo alle unsere jetzigen Anstrengungen, alle unsere Tränen, alle unsere von Jahr zu Jahr wachsenden Schwierigkeiten (weil wir uns schon eine Weile in der Große Trübsal befinden von der Matth.24,39 spricht - selbst wenn das scheinbar niemand bemerkt) anerkannt und ins Buch des Lebens/ Séfer ha’Chaím gescheiben werden werden und wir werden für immer in der Gesellschaft Elohíms leben. 

Elohím liebt uns so wie wir sind, mit allen derzeitigen Defekten, selbst wenn Er möchte und es in Seinem Sinne ist, dass wir uns verändern. Diese Veränderung sollte in 2 Richtungen geschehen: von außen nach innen und für uns, die wir den Messias kennen, auch von innen nach außen. Die erste Art geschieht spiralenförmig von außen nach innen durch die Gebote/ Mitzwót, die uns zeigen, wie wir uns verhalten sollen, was wir tun und lassen sollen. Wenn wir die Gebote halten, verändert sich unser Denken, Reden und Handeln und wir werden jedes Jahr mehr dem Messias Ieschúa (unserem irdischen Vorbild) ähnlich. Dies tut das Judentum weltweit. 

Die zweite Art geschieht spiralenförmig von innen nach außen. Dies ist die wahre Bedeutung des Erneuerten Bundes/ ha’Brit ha’Chadascháh von Irm./ Jer. 31,33-37. Das geschieht indem wir Ieschúa in uns haben, der FÜR uns denkt, redet und handelt - solange wir das zulassen. Sobald unser Ich sich dazwischen schiebt, erreichen wir nichts davon und befinden uns folglich so auf dem Niveau der Juden nach Herkunft die Ieschúa nicht kennen – und werden nach ünserer Erfüllung oder Nichterfüllung der Gebote/ Mitzwót gerichtet werden und nach der Umsetzung des Erneuerten Bundes/ ha’Brit ha’Chadascháh. 

Ein Freund bringt uns gute Gefühle entgegen: er mag uns; wünscht uns das Beste; segnet uns jeden Tag (wenn er Elohím kennt); versucht, nach seinen Möglichkeiten, uns zu helfen; und versucht, so weit es geht, nicht die Ideen vorzutragen, die wir nicht mit ihm teilen, da „die Gefühle die Menschen vereint, doch die Ideen sie trennt“, wie Goethe sagt. Elohím hat alle Art gute Gefühle für uns; Er hat enorme Ahaváh/ aufopfernde Liebe für uns; und Er ist bereit, fast alle Beleidigungen zu vergeben wegen dieser enormen Ahaváh in Seinem Herzen, und auf uns zu warten wenn wir zurückfallen (was in unserem geistlichen Leben oft der Fall ist), bis wir Teschuváh machen/ zu Ihm zurückkehren (was im weltweiten Judentum, sowie im messianischen /messianisch renovierten Judentum in diesem Monat dran war). Im Gegensatz zum Menschen vergisst Er unsere Sünden. Und wenn sie knallrot wären, werden sie weiß wie Schnee in Seinen Augen/ be’Einám scheló. 

Adonái, Rúach ha’Qódesch und Ieschúa ha’Maschíach (die drei Dimensionen Elohíms) wünscht uns das Beste, segnet uns und versucht uns zu helfen soweit es geht, unsere im Voraus von Ihm geschriebene Bestimmung zu erfüllen, die wir, je nach Fall, am Bauen oder Zerstören sind. Apropo Sukót… in Israel wird in dieser Zeit die Jahresernte eingesammelt. Genauso sind wir Weizensamen, die Elohím gepflanzt hat und von dem Er in dieser Jahreszeit eine gute und reiche Ernte erwartet. Dies ist die Absicht unseres irdischen Lebens: gute und reiche Frucht zu bringen. Dazu sind wir, aus Güte unseres Freundes ba’Schamáim/ in den Himmeln, geboren worden und dazu leben wir. 

Ein Freund ist jemand, mit dem wir stundenlang über diverse Themen gemeinsamer Interessen reden (eine Eigenschaft, die eine Freundschaft mit einer Ehe gemein hat). Adonái SEHNT SICH DANACH, täglich mit Ihnen zu reden! Darum ist Ieschúa in uns durch den Heiligen Geist/ Rúach ha’Qódesch, um diesen Dialog möglich zu machen und damit es nicht nur unser „Beten“ sei (wie bei den meisten). Welche Möglichkeiten! Welch ein Privileg, mit Ihm zu sprechen und nicht nur Monologe zu halten, die wir Gebet nennen! Durch diese Gespräche offenbart Elohím sich uns wie Er ist: süß, humorvoll, liebevoll, interessiert an uns, unser Freund und Partner wie kein Mensch es jemals werden kann, denn Er ist nicht interessiert, etwas von uns zu bekommen, sondern, im Gegenteil ist Er immer willig, uns zu helfen, zu lehren, zu zeigen, mit uns unsere Lasten und Probleme zu tragen und Seine (denn Er hat Lasten: Seine Ehefrau, Israel und deren aktueller geistlicher Zustand), und uns jeden Tag mehr und mehr Ihm anzupassen. Wir sind es, die uns anmaßen, zu glauben, Er würde nicht mehr mit den Menschen reden oder die diese Aussage einfach nicht glauben. Dies ist das kostbarste Erbe, das wir in diesem Leben haben können, der kostbarste Schatz, den wir aus dieser Welt mitnehmen können: Seine Freundschaft, die von Ewigkeit zu Ewigkeit/ min ha’Olám ve’ad ha‘Olám andauern wird! Wir sollten um das Geschenk/ Matanáh der Prophetie/ Nevuáh bitten bis wir sie erhalten. 

Adonái hat stets Acht auf unsere Schwierigkeiten, Er ist jederzeit bereit, uns zu helfen und/oder zur Lösung des derzeitigen Problems zu führen. Doch vor allem möchte Er, dass wir uns Ihm als ein Volk (in seinen drei Dimensionen) anschließen, der Geist/ Rúach Israels -der wir als Juden nach dem Glauben sind, und damit die Verlobte/ Kaláh Ieschúas, mit dem wir in Kürze vermählt werden werden (Off.21,2). Achtung, ich sage: „uns Ihm anschließen“, nicht „uns einander anschließen“. Dies ist ein Fehler, den viele machen: die menschliche Einheit erreichen zu wollen ohne vorher die EINHEIT MIT Elohím erreicht zu haben. Zuerst müssen wir durch Ieschúa in uns mit Elohím EINS sein. Danach, wenn wir mit Ihm vereint sind, können wir in aller Ruhe die Einheit mit anderen erreichen, weil wir uns im gleichen Geist, im Einklang und in geistlicher Harmonie befinden, was im messianischen Judentum so Not tut. 

Wir befinden uns in den letzten Tagen/ Iamím ha’Qétz und haben es noch nicht geschafft, noch nicht einmal begonnen, mit Ihm eins zu sein. Die Zeit drängt und wenn wir es aufschieben, wird Angst und Schrecken uns am Hals packen und zudrücken, weil wir den richtigen Moment verpasst haben, um uns Ihm anzuschließen um dann die Einheit mit den messianischen Geschwistern in aller Welt zu suchen, was Elohím innig möchte, auch wenn die Realität fern ist. Wenn eintrifft, was in Iechesqel/ Hes.37-39 geschrieben steht, wenn wir um unser Leben und das unserer Familien fürchten, werden wir eilig den Rat der anderen messianischen Juden und ihrer Leiter suchen, wir werden Hilfe bei ihnen suchen, ein Wort des Vertrauens/ Bitachón, und das ist auch ok, doch noch besser wäre, die Einheit mit Adonái schon heute zu suchen, wo wir noch nicht in Angst und Panik sind und noch Gelegenheit haben. Dies ist nicht ein Abschnitt mehr. Es ist eine prophetische Nachricht Elohíms damit wir jetzt handeln, bevor es zu spät ist. 

Elohím in Seinen drei Dimensionen ist derjenige, der unsere Familien und unsere Kinder bewahrt, er bewahrt uns vor vielerlei Gefahren, von denen wir oft gar nichts mitbekommen. Und Er segnet uns beständig, öffnet uns neue Türen, sei es im Bereich der Arbeit, der psychischen, emotionalen oder geistlichen Gesundung, etc., und das Einzige, was wir bemerken sind die Resultate, die wir (selbst als messianische Juden) oft „Zufall“ oder „Glück“ nennen. Weder das eine noch das andere existiert. ALLES ist Werk Elohíms oder von Ihm zugelassen. Unsere fehlende geistliche Weisheit/ Chachmáh verhindert, dass wir es als das wahrnehmen, was es ist. Elohím wirkt leise in unserem Leben aus der geistlichen Welt heraus, um Seinen Kindern zu helfen, die Rolle zu erfüllen, die geschrieben war, dass wir erfüllen sollten. Und selbst bevor wir Ieschúa als Messias angenommen haben, hat Er schon in unserem Leben gewirkt. ALLES was uns von Geburt an passiert, ist Sein Werk in uns, obwohl wir in dem Moment unseres Lebens natürlich nicht wussten, dass Er am Handeln war in und für uns in jedem kleinen und großen Detaill unseres Lebens, angefangen bei der Wahl unseres Ehepartners, bis zur Wahl des Landes in dem wir derzeit leben, des Geburtslandes, der Familie, all das hat eine Absicht, die wir mit geistlicher Weisheit/ Chachmáh verstehen können und sollen, um zu beginnen, uns eine geistliche Karte von unserer Erlösung/ Geuláh aus dem Exil auf dieser Erde zu zeichnen, von Mitzráim/ Ägypten bis ins verheißene Land, Israel.

Ich hoffe, liebe Geschwister in Adonái, diese Zeilen haben in Ihnen die Ambition, zum Freund Elohíms zu werden, angefacht. Wenn das der Fall ist, dann ist damit das Ziel dieser Parascháh, jeden messianischen Juden der sie liest, geistlich und mental voranzubringen, umfassend erfüllt.

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