Viernes, 26 Julio 2019 12:14

PARASCHAH 42 MATÓT / מטות / STÄMME

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHAH 42
MATÓT / מטות / STÄMME

24. TAG DES 4. MONATS DES JAHRES 5780
27 JULI 2019

Torahlesung: Wa'iqrá/Und rief/„4.Mose” 30,2 – 32,42
Haftaráh: Irmijahu/„Jer.” 1,1 – 2,3

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

DIE 42 ZIELE UNSERES LEBENS

 

 

Auf ihren Reisen/Masséi durch die Wüste Sinái zum verheißenen Land Israel, rasteten die Israelies nicht weniger als 42 mal. Diese 42 mal nennt die Toráh die Namen der Orte, wo sie rasteten. Das lässt aufmerken. Was hat es mit diesen Orten auf sich, dass die 42 Namen der Rastplätze genannt werden?

Die Antwort ist, dass diese 42 Rastplätze etwas darstellen. Sie sind Symbole von 42 Herausforderungen, von 42 Zielen und Absichten Elohíms in unserem Leben, zu unserem Wachstum an Seiner Seite. Mag sein, dass wir das noch nicht gemerkt haben, aber vielleicht befinden wir uns gerade in diesem Moment unseres geistlichen Lebens inmitten einer dieser Herausforderungen, und Elohím möchte sehen, wie wir damit umgehen, wie wir sie bewältigen. Er will uns die Hand reichen und uns helfen, den aktuellen „Jordan/Jardén“ unseres Lebens erfolgreich „zu überqueren“.

Viele von uns hatten keine Ahnung von diesen von Elohím bestimmten Zielen für uns. Die Folge ist, dass wir diese Herausforderungen als „Angriffe des Feindes“ oder als Probleme, oder als angenehme oder unangenehme Ereignisse in unserem Leben wahrnehmen. Wir nehmen uns nicht die Zeit, über sie nachzusinnen und ihre Bedeutung im Kontext unseres gesamten Lebens zu ergründen. So laufen wir Gefahr, Elohíms Lektionen der Lehre oder Berichtigung nicht wahrzunehmen. Wenn das der Fall ist, und das ist es oft, dann lässt uns Elohím die Lektion einmal und noch einmal wiederholen, bis wir gerade eben „die Mindestnote schaffen und das Fach bestehen“. Sonst müssen wir eben „das Schuljahr wiederholen!“ Und so plagen wir uns lange Zeit mit den selben Problemen herum, ohne den Grund zu erkennen. Elohím möchte aber, dass wir diese Art von Situation verstehen, um unsere „Note“ zu verbessern und die „Fächer“, die Er uns schickt, „mit guten Noten zu bestehen“.

Die wichtigste und bedeutendste dieser Entscheidungen und Herausforderungen in unserem Leben ist: ein und für alle mal zu beschließen, jede Art von Lüge und Betrug in unserem Leben zu verlassen. Im persönlichen Bereich, indem wir uns stattdessen an die Wahrheit Elohíms klammern (was ich „interne Wahrheit“ nenne), und im geistlichen Bereich, indem wir stattdessen die absolute und einzige Wahrheit Elohíms ANNEHMEN (was ich „externe Wahrheit“ nenne). Hat man die Wahrheit einmal erkannt, ist in jedem Fall ein Preis zu zahlen für das Weiter-Festhalten an der Lüge und Veränderung-ablehnen, genauso wie für das Sich-Klammern an die Wahrheit Elohíms.

Ein Gläubiger, der noch nicht weiß, dass es (im 1. Jahrhundert) keinen „Jesus“ gegeben hat, ist ohne Schuld und wird von Elohím nicht bestraft. Wer jedoch schon gehört hat und weiß, dass sein Herr in Wirklichkeit „Ieschúa“ heißt, und dass es im 1. Jahrhundert (unserer Zeitrechnung) niemanden mit Namen „Jesus“ in Israel gegeben hat, der wird erhalten, was er verdient, weil er bewusst ungehorsam ist. Dieses „erhalten was er verdient“ kann verschiedene Gesichter annehmen, ist aber immer ein Preis, der zu zahlen ist, sei es ein Ausbleiben geistlichen Segens, geistlichen Wachstums oder sogar finanziellen Segens, BIS er die Wahrheit annimmt, die man ihm kundgetan hat, wenn dies seine Bestimmung, sein Schicksal ist. Alles ist auf sein Wohl ausgerichtet, selbst wenn er das nicht so sehen kann wenn ihm alles misslingt. Elohím diszipliniert ihn zu seinem Wohl, zu seinem geistlichen Wachstum.

Wer mit seiner Familie nicht klarkommt und das nicht einsehen will und sich weigert, sich zu korrigieren, der betrügt sich selbst, indem er glaubt, dass Elohím es nicht sieht, wenn er seinen Ehepartner oder seine Kinder ohne Grund schlecht behandelt; oder wenn er stiehlt oder betrügt oder seinen Angestellten nicht rechtzeitig den Lohn zahlt. Elohím sieht es! Dies ist Teil unserer „internen Wahrheit“, die wir nicht weiter übersehen sollten. Dies ist, was vor 100 Jahren und bis heute fälschlich als „das Unbewusste“ übersetzt worden ist und mit Sigmund Freud bekannt wurde und es bedeutet „das Unausgesprochene“. Denken wir einmal einen kurzen Moment an all das „Unausgesprochene“ in uns. WEIL WIR ES NICHT AUSDRÜCKEN NOCH AKZEPTIEREN WOLLEN, DASS ES ÜBERHAUPT IN UNS IST!“

Diese Wahrheit ist eine riesige Herausforderung in unserem Leben. Dies ist ein Rastplatz, an dem wir als Kinder/Bnéi Israel (die wir durch den Glauben schon sind) rasten und eine Weile bleiben sollten, bevor wir unsere Reise zum verheißenen Land wieder aufnehmen. Wenn wir nämlich „unsere Hausaufgaben gut machen“ in dieser Hinsicht, dann wird in unserem Innern große Reparatur vorgenommen wegen vielen Irrtümern, die noch in uns herumschwirrt (über uns selbst und unsere Glaubensinhalte).

Die 2. Absicht unseres Lebens mit Elohím, die wir heute ansprechen möchten ist: etwas zu tun (oder zu sagen), was wir tun (oder sagen) SOLLEN aber nicht wollen, sei es aus Trägheit oder weil es uns nie gefallen hat, weil es uns von unserem Temperament her nicht leicht fällt oder aus sonst einem Grund. Es gibt dutzende von Geboten/Mitzwót, die Elohím geschrieben und angeordnet hat, die wir ganz einfach nicht einhalten, oder wir halten sie nur pro Forma. Eines dieser Gebote ist der Schabbát. Wir WISSEN, dass wir unser Schabbát-Halten verbessern sollten, dass wir ihn nicht so halten, wie Elohím es will. Aber wir schieben es immer wieder für den nächsten Schabbát auf, fast wie der Selbstbetrug eines Übergewichtigen, „ab dem nächsten 1. Januar“ weniger zu essen. Es gibt noch andere Dinge, die Elohím möchte, dass wir tun und wir wissen dies, aber aus dem einen oder anderen Grunde tun wir sie NICHT.

Oft, wenn nicht immer, ist der Grund, warum wir es nicht tun wollen, der Schlüssel, um einen Charakterfehler aufzudecken, z.B.: Launenhaftigkeit, Depression (die ein geistliches Erbe sein kann), Neigung zu negativen Gedanken und vieles mehr.

Ein praktischer Rat, den wir in dieser Parascháh geben können ist: sich ein Heft oder eine Abteilung in einem Heft einzurichten und aufzulisten, was uns bewusst wird, dass wir tun sollten aber nicht tun. Und dann sollten wir um den wahren Grund beten und diesen dazuschreiben. Zum Beispiel: „ich halte den Schabbát nicht richtig“. Grund: ich will andere Dinge tun, als Elohím will, dass ich tue. Ein weiteres Beispiel: „ich komme (in diesem oder jenem Bereich) nicht gut mit meinem Ehepartner aus“. Grund: ich akzeptiere diesen oder jenen Defekt in ihm/r nicht.

Diese Liste kann uns sehr nützlich werden, um Probleme festzustellen, die wir nicht wahrgenommen hätten, wäre es nicht wegen dieser Abneigung, die wir in der Praxis an den Tag legen.

Wie schon in anderen Paraschót erwähnt, sind die Gebote/Mitzwót von Elohím eingesetzt, um uns als Person zu verändern, um uns zu besseren Menschen zu machen. Doch um besser zu werden müssen wir etwas TUN, nicht nur „glauben“!

Eine 3. Herausforderung für unser Leben ist: unsere Werte, unsere Prioritäten und unseren Lebensstil zu verändern. Das Leben eines Juden nach dem Glauben MUSS in jedem Sinne anders sein als das Leben eines Gói/Heiden. Sein Denken muss sich verändern; sein Lebensstil muss sich verändern; seine Weltanschauung/Haschkafáh muss sich verändern; und folglich müssen sich auch seine Werte verändern. Wir können nicht von Sonntag bis Freitag ein „weltliches“ Leben leben und am Schabbát ein „jüdisches“ Leben. Das ist nicht der Wunsch Elohíms. Er möchte nicht eine Religion, sondern eine Beziehung und eine fast ganze mentale Veränderung.

Das jüdische Leben ist auf die Familie und die Synagoge ausgerichtet. Alles, was diese Beziehungen verbessert, ist für jüdische Werte gut. Alles, was diese Beziehungen ruiniert, ist nicht richtig für einen Juden (nach dem Glauben oder nach dem Blut). Dies können wir mit Gebet beginnen bei uns zu verändern. Wir sollten uns zur Gewohnheit machen, jeden Tag um die Verbesserung der Beziehungen in unserer Familie/Mischpacháh und um die Einheit aller Familienmitglieder untereinander zu beten. Dieses Gebet sollte begleitet sein von allem, was zu so einer Verbesserung nötig ist, wo auch immer es fehlt. Aus der Familie und deren Einheit entspringen alle Segnungen/Brachót Elohíms für Sein jüdisches Volk - all jene Segnungen, welche die Umwelt sieht aber deren Ursprung sie nicht versteht. Diesen Ursprung sollten wir erkennen und kopieren.

Eine dieser Herausforderungen ist Ehrlichkeit in allem was wir tun, angefangen damit, nicht mehr zu kassieren, als uns zusteht (selbst wenn der Kunde es nicht gemerkt hat); bis dahin, unseren Angestellten rechtzeitig und in der vereinbarten Höhe ihren Lohn auszuzahlen (selbst wenn wir es anders „deichseln“ oder uns herauswinden könnten). Elohím wird und segnet Ehrlichkeit und straft finanziell unsere Unehrlichkeiten (selbst wenn keiner sie bemerkt hat).

Eine 4. Herausforderung ist: ans Ziel zu gelangen, d.h., die Errettung, die oft nicht so sicher ist wie wir gemeint haben. Wir stolpern zu viel auf dem Weg und geben zu vielen Verführungen nach, bis wir im letzten Jahr unbedacht ganz weit zurückgesackt sind, und es gar nicht wahrgenommen haben.

Selbst wenn wir errettet sind, sollten wir uns nicht damit begnügen, so gerade eben gerettet zu sein. Wir sollten vielmehr hart daran arbeiten, alles zu halten, was wir als zu halten wichtig erkannt haben, um in der Kommenden Welt/Olám ha‘Bá nicht in „der letzen Reihe“ zu hocken. Wir sollten nicht meinen, alle Seelen würden den selben Platz bekommen und wären in der selben Kategorie!  Wer das denkt, der irrt. Es gibt eine erste Reihe, neben Elohím: jene, die mit Ihm das Universum regieren werden. Und es gibt eine letzte Reihe, Tausende von „himmlischen“ Kilometern entfernt von der ersten, wo sich die geistlichen Babys befinden, und jene, die es gerade eben so geschafft haben, gerettet zu werden. Wir sollten genügend geistliche Weisheit/Chachmáh haben, um den enormen Unterschied für unser Leben im Himmel zu erkennen, zwischen der ersten und der letzen Position, und NUN das Nötige tun, um in den ersten Reihen zu sein, bevor es zu spät ist.

Alles bisher erwähnte hat einen gemeinsamen Nenner: der harte, kasernenlose Kampf und die hartnäckige Ausdauer, die wir erlernen sollten, um alles Erwünschte zu erreichen. Die Schwachen und Feiglinge erreichten das verheißene Land nicht, sondern starben unterwegs. Dies war auch eine der Absichten Elohíms: das Beste des Besten auszusondern, um anzukommen und das Mittelmäßige und Schlechte auf dem Weg zu lassen. ES GIBT NICHTS ohne Ausdauer und Kampf. Man erreicht NICHTS ohne ein ums andere Mal zu probieren, wieder und wieder, bis man etwas erreicht hat. Elohím prüft uns ständig. Manchmal versuchen wir, etwas zu erreichen, was nicht der Wille Elohíms ist, und deshalb erreichen wir es nicht. Aber oft prüft Elohím unsere Ausdauer und unser Durchhalten, wie es im Erneuerten Bund (N.T.) heißt. Wir müssen lernen, zu erkennen, wann es NICHT der Wille Elohíms ist und wann wir geprüft werden. Der Erfolg hängt von dieser Weisheit/Chachmáh in den alltäglichen Dingen ab.

Und als letztes. Wir sollten alles in unserer Macht Stehende tun, spätestens an der letzen „Haltestelle“ vor dem verheißenen Land alle negativen Gedanken über Mitmenschen und/oder Situationen loszuwerden. Manche von uns sind mit positiven Gedanken geboren, und wie gut für sie! Andere haben sie im Kindesalter erworben, indem sie Bewunderung und Respekt vonseiten der Eltern erhalten haben. Leider gibt es viele, die verbal und/oder körperlich misshandelt worden sind, denen eingetrichtert worden ist, sie seien wertlos, sie würden nie im Leben jemals Erfolg in etwas haben, sie seien schon Versager und würden es immer bleiben. Solche Menschen sind schon zum Versagen, zu negativen Gedanken über Situationen und Menschen „programmiert“. Diese Menschen müssen sich enorm anstrengen, um so eine Programmierung ins Gegenteil zu kehren. Wir haben den großen Segen/Bracháh, dass Elohím jedes Gebet hört, das wir sprechen und dies ist eines der wichtigsten. Der Feind/ha‘satán möchte uns zugrunde richten in Niederlage und Verzweiflung. Elohím jedoch möchte uns erheben in Hoffnung und Sieg.

Wollen wir den Feind über unser Leben bestimmen lassen oder wollen wir darum beten, die Dinge in unserer mentalen Welt umzukehren?

Wollen wir die Ziele und Absichten Elohíms für unser Leben, oder bleiben wir auf der Strecke? Das hängt größtenteils von uns ab.

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