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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN
PARASCHÁH Nr. 25: TZAW / BEFIEHL
12. Tag des ersten Monats (NISSÁN) des Jahres 5774/23. März 2013
Torahlesung: Waikrá/Und rief/„3.Mose” 6,1-8,36
Haftaráh: Irmiahu/Jeremiah 7,21-8,3; 9,22-23
Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von Miriam Koepke)
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„VERTRAUEN INMITTEN VON GEFAHR“
Diese Parascháh befindet sich genau in der Mitte der Toráh (Waikrá/Und rief/‘3.Mose‘ 8,8). Diese Woche wollen wir die ENORME Bedeutung beleuchten, die dieser Abschnitt für diese letzten Tage/Iomím ha Ketz hat.
Der Tora-Abschnitt/Parascháh, der Tzaw entspricht, befindet sich wie gesagt genau in der Mitte der fünf Bücher/Chúmasch (von Chámesch, fünf), welche die Toráh ausmachen. Wie wir in diesem Kommentar sehen werden, hat dies eine ÄUSSERST wichtige Bedeutung für uns in diesen End-Zeiten/Iomím ha Ketz.
Das von Elohim geschaffene Universum ist absolut symetrisch, es ist symetrisch geschaffen. In einer vorherigen Parascháh sprachen wir von Elohims Ordnung/Séder und Harmonie. Dies widerspricht dem nicht, sondern kombiniert mit derselben Symetrie und Harmonie. Es gibt kein ‘So ein Zufall!‘, kein ‘Welch ein Glück!‘. Alles hat seine Bedeutung (seinen Sinn). Dass wir diese nicht kennen bedeutet nur, dass wir sie durch den Rúach Guiluí/Geist der Offenbarung erfahren müssen, wie es der Rav Schául in Gal.1,11-12 sagt. Und darum sollten wir im Gebet bitten und erhalten.
Die Bedeutung, die Mitte von etwas zu durchschreiten, hat eine groβe Bedeutung für uns alle, wie wir in dieser Parascháh sehen werden. Und dies ist keine gewöhnliche Parascháh, sondern eine prophetische. Nehmen wir einen Tag als Grundlage - der für Elohim mit Sonnenuntergang beginnt und mit dem nächsten endet. Die Mitte des Weges zu erreichen ist hier äuβerst bedeutungsvoll.
Das Licht ist Symbol für die Gegenwart Elohims in unserem Leben.
Die Dunkelheit ist natürlich das Gegenteil: die Abwesenheit Elohims oder die SCHEINBARE Abwesenheit Elohims. Mitternacht ist die Stunde der Unsicherheit, die Angst und Furcht mit sich bringt. Matitiahu/Matth.25 sagt dies schon, wo die Rede von den zehn (geistlichen) Jungfrauen/Almót ist, wie fünf (geistlich) weise/chachamót und fünf (geistlich) dumm/tipschót waren. Die fünf chachamót waren jene, deren Öl-Lampen brannten. Dies bedeutet: BESTÄNDIG auf alles zu achten, was Elohim uns zeigen und beibringen will, besonders in der Zeit, von der Matth.24 und 25 spricht. Dies ist unser Zeitalter, die Zeit der Tzaaráh Gdoláh/‘Groβen Trübsal‘, die schon am beginnen ist.
Die (geistlich) Dummen/Tipschót sind jene, die nicht aufgepasst haben, und deren geistliche Lampen darum kein Öl – Symbol des Rúach ha Kódesch/Heiligen Geistes – haben. Deshalb erhalten sie weder Nachrichten von Elohim, noch erfahren sie etwas von dem, was in der geistlichen Welt passiert, noch verstehen sie die Geschehnisse in der physichen Welt – bis es es zu spät ist.
Es ist bedeutsam, dass dieses Gleichnis/Maschál der zehn geistlichen Jungfrauen/Almót genau im Anschluss an die Beschreibung und Ankündigung der Groβen Trübsal/Tzaaráh Gdoláh steht, da es uns als Warnung von Elohim dient, um nicht tipschót sondern chachamót zu sein. Wenn der Erneuerte Bund (‘NT‘) davon spricht, dass Ieschúa ‘wie ein Dieb in der Nacht‘ kommen wird, liest kaum einer, dass in den darauffolgenden Versen steht, dass dies auf die zutrifft, die schlafen! (1.Tes.5,2 und 4-7). Nur für die Tipschót, kommt Er wie ein Dieb in der Nacht, nicht für die Chachamót. Die Tipschot führen ihr ‘normales‘ Leben, kümmern sich um nichts, und befragen Elohim nicht über das, was kommen wird. Wir sollten uns deshalb SCHNELLSTENS auf die richtige Seite begeben.
Die Mitte ist der Moment, wenn uns Beklemmung überfällt, die der bangen Unsicherheit, Unentschlossenheit und Unwissenheit entspringt. „Was wird mit mir geschehen?“ werden sich sehr bald alle fragen. „Wo ist Elohim?“ werden sich die Tipschót fragen, die sich nicht darum gekümmert haben, eine beständige Kommunikation mit Elohim aufrecht zu erhalten.
Dies ist wie gesagt eine prophetische Parascháh, weil Elohim einen groβen Teil davon schreiben wird. (Wir unterstreichen Seine Worte, wie im Folgenden, um es herauszuheben).
„Die MITTE bedeutet ein gewisses Maβ an Wachstum, dass du die Dunkelheit der Nacht schon hinter dir hast und dass das Licht sich nähert. Die Mitte bedeutet eine Übergangs-Zeit, eine Zeit der Veränderungen. Weil Ich jedoch der Handelnde bin und alles von Meiner Hand geführt wird, braucht ihr nichts zu fürchten. Legt euch nur den Urím und Tumím an und wandelt im Rúach an Meiner Hand (Römer 8,1; 4; 14)“.
Die Mitte des Weges innerhalb der drei Dimensionen Elohims (Vater, Sohn und Rúach ha Kódesch/Heiliger Geist) ist Ieschúa. Seine Hand sollen wir ergreifen, um bis zum Ende des Weges zu gehen, das schon sehr nahe ist.
Elohim hat uns die Zehn Gebote/Assaráh Mitzwót übergeben, denen ein Fünfer-Patron zugrunde liegt: 5 Gebote x 2; der Chúmasch/‘Pentateuch‘ besteht aus 5 Büchern; der Erneuerte Bund besteht aus 5 Schlüssel-Büchern; die 5 Steine, mit denen David Goliat tötete und die 5 Wachstums-Phasen innerhalb der Zehn Gebote/Assaráh Mitzwót. (Dies ist näher erklärt in unserem Buch: “Cómo Entender ‘Romanos’ y las Escrituras” =„Wie soll man den Römerbrief und die Schriften verstehen?“-nur in Spanisch erhältlich, Seiten 81-82). Wenn wir die Assaráh Mitzwót untersuchen, sehen wir, dass die mittleren (das 3. und das 6. Gebot) der beiden Gruppen von 5 Geboten dasselbe Prinzip haben: „Du sollst Elohim nicht benutzen, noch den Menschen“.
Elohim nicht (für unsere Zwecke und Wünsche) zu benutzen, gibt uns die Weisheit/Chachmáh und die Furcht vor ADONAI/Ir’át ADONAI, um danach den Mitmenschen nicht auszunutzen oder zu missbrauchen. Unser Leben besteht aus zwei Teilen: Die erste HÄLFTE besteht darin, Elohim zu kennen und zu fürchten. Die zweite HÄLFTE besteht in unsereren zwischenmenschlichen Beziehungen. In der ersten Hälfte dieses Weges lernen wir, mit Elohim zu wandeln. Hiervon handeln die ersten drei Gebote. Wenn wir erst einmal gelernt haben, uns Ihm gegenüber richtig zu verhalten, wird diese Weisheit/Chachmáh uns die Kommunikations- und Verhaltens-Weisen gegenüber unseren Mitmenschen zeigen. Wenn wir dies lernen, kümmert Er sich darum, uns zu einem angebrachten Verhalten unseren Mitmenschen, und besonders unseren Glaubensgeschwistern in der messianischen Synagoge gegenüber zu führen.
Wir, die wir Elohim kennen, können diese Ordnung nicht verdrehen. Aber wenn wir die erste Hälfte der Assaráh Mitzwót gelernt haben (uns Elohim gegenüber richtig zu verhalten), wird die zweite Hälfte viel leichter: „Ertragt einander …“.
DAS DESIGN DER TORÁH
So können wir sehen, dass die Toráh ein Design für unser Leben hat. Wir wollen unseren Charakter oder unsere Haltung verändern, schaffen es jedoch nicht. Und wenn wir es versuchen, ist es sehr schwer, weil wir die erste Hälfte (die Kommunikation mit Elohim) nicht gut genug gelernt oder angewandt haben. Elohim ist derjenige, der die Veränderungen in unserem Leben zustande bringt. Ohne Ihn haben die Veränderungen nicht das richtige Fundament. Diese Veränderungen kommen nicht ohne Seine Hilfe zustande. „Ich habe keine Geduld“; „Ich kann den/die nicht lieben“, weil wir die erste Hälfte, - uns mitzunehmen und näherzubringen, „dass er Mich erkenne und verstehe“ (von Irmiahu/Jer.9,24) - nicht richtig in unser alltägliches Verhalten aufgenommen haben.
In der ersten HÄLFTE ist es Elohim, der die Veränderungen in unserem Leben vornimmt. Dies haben wir erlebt, als wir Ieschúa als Elohim und Maschíach/Messias angenommen haben. In der zweiten HÄLFTE dieses Weges ist Er es wiederum, der die Veränderungen gegenüber anderen vornimmt.
Die erste Hälfte ist: Vertrauen, Glauben, geistliche Entwicklung, Verstehen, Erkenntnis Elohims, Offenbarung. Die zweite Hälfte ist die praktische Anwendung des Gelernten gegenüber anderen. Dies ist die innere Hälfte.
Die äuβeren Hälfte ist die einzige, die wir physisch wahrnehmen können. Elohim schickt uns in dieser Parascháh eine persönliche und äuβerst wichtige Botschaft.
„Meine Absicht ist, dass ihr Mir vertraut: Dass Ich weiβ, was ihr braucht und was ihr habt; Dass Ich euch versorgen und bewahren werde in allem, was Ich versorgen und bewahren muss. Ihr braucht nicht den Mut zu verlieren, noch euch zu fürchten (vor dem, was in Kürze über die Welt hereinbrechen wird). Sondern ihr sollt euren Elohim loben und Ihm danken, weil Er es euch gesagt hat und ihr Zeit habt, euch vorzubereiten“.
Die Gefahr besteht darin, dass: (1) Die Botschaft euer Herz nicht erreicht, sondern nur euren Verstand; (2) Die Botschaft ankommt, aber unbeachtet bleibt, und ihr nicht beschlieβt, eure Ziele zu ändern, sondern genauso wie bisher weiterlauft; (3) Die Botschaft ankommt, ihr Mich aber nicht fragt, ob es der Wahrheit entspricht oder nicht, und ihr euch, (wenn kommt, was kommen wird), in derselben Situation befindet wie die (ungläubige) Welt und die Tipschót (jene Gläubigen in aller Welt, die nicht vorbereitet sind).
WIE BEREITE ICH MICH VOR?
„Ihr sollt täglich beten und
(1) um eine Vermehrung eures Glaubens/Emunáh und Vertrauens/Bitachón bitten, dass Ich weiβ, was Ich tue und wann Ich es tue und was Ich zulasse, dass geschehe.
(2) um Meinen Schutz und Mein Bewahren bitten, dass Ich euch von jeder Falle des Feindes entferne, damit ihr nicht auf das von ihm Vorbereitete hereinfallt.
(3) um Fröhlichkeit/Óscher und Freude/Simcháh bitten und in Meiner Gegenwart tanzen, selbst in den schlimmsten Momenten, wenn Zweifel, Schrecken, Unsicherheit und dergleichen an eure Tür klopft.
(4) um Ruhe/Schalváh und inneren Frieden/Schalóm pnimíh bitten, in dem Wissen, dass Ich euch ansehe, auf euch aufpasse und euch liebe und dass Ich euch nicht vergessen habe.
Praktiziert diese vier Gebete ab heute täglich, in dem Wissen, dass ihr euch auf die nahe Zukunft vorbereitet, die von Mir kommt - sowohl diese Vorsichtsmaβnahmen und dieses Training, wie das Übel, das über die Welt hereinbrechen wird“.
Es steht geschrieben in/Se katúv be Matitiahu/Matth.16,1-4: „Als dann die Pruschím/Getrennten (Pharisäer) und die Tzadikím/Gottesfürchtigen (Sadduzäer) kamen, Ieschúa auf die Probe zu stellen, verlangten sie ein Ót/(Wunder-)Zeichen vom Himmel. Aber Er erwiderte: "Am Abend sagt ihr: 'Es wird schön, denn der Himmel ist rot.' und am Morgen: 'Heute kommt ein Ungewitter; denn der Himmel ist rot und trübe'. Ihr Heuchler/Tzwuím!, das Aussehen des Himmels versteht ihr zu beurteilen, die Ótót/(Wunder-)Zeichen der Zeit aber nicht! Eine böse und ehebrecherische Generation verlangt nach einem Zeichen/Ót! Doch es wird ihnen keines gegeben werden als das des Propheten Jona/Iónah ha Naví." Damit ließ er sie stehen und ging weg”. (Nachzulesen mit Kommentaren nur in Spanisch auf der Seite 119 des Pacto Renovado JMR).
Ich habe Elohim gefragt, warum Er die Pruschím und Tzadokím ‘Heuchler/Tzwuím‘ genannt hat (was ich nie verstanden hab) und Er sagte zu mir: „Weil sie für Meine Schafe verantwortlich waren und selbst nicht wussten, was auf sie zukam. Wie hätten sie da Meine Schafe hüten können? Die verantwortlich sind, zu leiten, müssen vorangehen und leiten, nicht nur so tun, als gingen sie voran“.
Lassen wir die kostbaren Worte Elohims für uns nicht unbeachtet! Wir werden sie bald brauchen. Wiederholen wir sie jeden Tag, damit unser Glaube/Emunáh und unser Vertrauen/Bitachón in Ihn wächst. Und stellen wir uns der düsteren Zukunft mit Umsicht.
!Mkl Mwlvw dosx/Chésed we Schalóm lachém!/Die Barmherzigkeit (von Elohim) und (Seinen) Schalóm (wünscht) Ihnen, der Rebbe Julio Dam, die Rebbetzin Sarita Varzán de Dam, ihre Familie und messianisch renovierte Synagoge, aus Asunción, und Ayolas, Paraguay; Oberá und Corrientes, Argentinien; México Stadt D.F., Apizaco und Colima, CD. Guzmán und Yauquemecan, Mexico; Paris, Frankreich; UND WO IMMER ELOHIM NEUE MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGEN ERÖFFNET.
© Messianisch Renoviertes Judentum 2013. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. Beim Zietieren dieser Paraschah müssen die Identifikationsdaten miterwähnt werden.
FESTE 2013
1. PESSACH: Sonnenuntergang des 25. März bis Sonnenuntergang des 2. April
ÓMER-ZÄHLUNG erster Tag: 27 de marzo
2. SHAWUÓT Sonnenuntergang des 14. Mai bis Sonnenuntergang des 15. Mai
3. IOM TERUÁH Sonnenuntergang des 4. bis 5. September 4. IOM HA KIPURIM Sonnenuntergang des 13. bis Schabát 14. September 5. SUKÓT Sonnenuntergang des 18. bis Sonnenuntergang des 25. September 6. SCHMINIH ATZERET Sonnenuntergang des 26. bis Sonnenuntergang des 27. September
Alle Bücher nur in Spanisch.
MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM ASUNCIÓN, PARAGUAY: REBBE JULIO DAM & RÉBETZN SARITA DE DAM, Adresse: Cap. Carmona #659, (fast) c/Sucre,
(Stadtteil) Barrio Herrera, Asunción, Paraguay. E-mail:
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H. Colegio Militar S/Nº, casi enfrente de Room & Hass, camino Loma Verde.
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Rébetzin Erika Azucena Velarde García
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MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM YAUQUEMECAN, TLAXCALA, MEXICO:
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Yauquemecan, Tlaxcala.
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