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Viernes, 27 Octubre 2017 11:44

PARASCHAH LECH LECHÁ / ZIEH HIN

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 3
LECH LECHÁ / ZIEH HIN

8. des achten Monats (Cheshván) des Jahres 5778
28. Oktober 2017

Torahlesung: Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 12,1-22:24
Haftaráh: Ieschaiahu /„Jesaja“ 40,27-41,16

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2017 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
ICH WILL SEGNEN, DIE DICH SEGNEN, UND VERFLUCHEN, DIE DIR FLUCHEN

Viele Gläubige (Christen, messianische und andere Juden) gehen in ihre Gemeinden oder Synagogen und tun alles ihnen Mögliche, um mit ganzem Herzen ein Leben der Fülle mit Elohím führen zu können. Doch trotz aller Anstrengung scheint es ihnen nicht zu gelingen. Egal wie hart sie daran arbeiten oder wie viel Rat von Freunden oder gar Fach-Psychologen sie bekommen, nichts scheint zu helfen. Wie oft haben Sie z.B. jemanden sagen hören: “Mein Leben lief ziemlich gut, bis ich Jesus annahm. Von da an klappte einfach nichts mehr, von allem was ich anpackte“ Haben Sie nie solche Kommentare gehört? Es mag „Gott“ oder „Ieschúa ha’Maschíach“ gelautet haben, aber abgesehen vom Namen oder Ausdruck (den die verschiedenen „Religionen“ für Ihn benutzen) bezog es sich auf den Schöpfer des Universums. Manche Gläubige können nicht verstehen, warum ihre Kinder, trotz aller Anstrengung ihrerseits, sich gegen sie stellen und ins Verderben rennen. Andere Christen, religiöse Juden oder messianische Juden akzeptieren mit Freuden, Elohím an ihrer Seite zu haben und am Anfang wachsen sie geistlich, eine Zeit lang, doch dann, nach einigen Monaten oder Jahren, schaffen sie es nicht mehr, eine gute Beziehung zu Elohím aufrecht zu halten. Sie ertragen es nicht mehr, ihre Bibel oder ihren Tanách zu lesen, noch eine innige Beziehung zu Elohím („Gott“) zu haben. Dann gibt es Gläubige, die jahrelang nur am kämpfen sind, mit aller Art von Katastrophen und Kämpfen und Unfällen, wie nie zuher. Egal wie oft sie ihren Pastor um Gebet bitten, nichts scheint zu funktionieren. Viele Familien versinken in Umständen wie mentalen Problemen, Selbstmorden, Alkoholismus, nie vorher gehabten Krankheiten, Scheidungen und Armut. Diese Probleme beeinträchtigen nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Gemeinden, Synagogen und selbst die verhältnismäßig wenigen messianische Synagogen. Viele machen große Anstrengungen, zu wachsen, kommen jedoch weder geistlich voran, und wachsen nicht. Die Geschäfte, die früher florierten, „gehen den Bach runter“. Dies ist weder Zufall, noch Pech. So etwas gibt es nicht wirklich. In Be’Reschít/„1.Mose” 12,3 heißt es: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dir fluchen; und durch dich sollen alle Familien auf Erden gesegnet werden!“ Und seitdem Elohím diese Schlüsselworte gesprochen hat, sind 4000 Jahre vergangen.

In Schemót/„2. Mose“ 20,4-6 heißt es: „…denn Ich bin Elohím, dein Schöpfer, mächtig, eifernd, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in die dritte und vierte Generation derer, die Mich hassen, und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden derer, die Mich lieben und Meine Gebote halten.“

Vielleicht haben sie Verse wie diese schon oft in Ihrer Toráh gelesen, glauben aber nicht, was da steht oder halten es einfach für belanglos, weil wir uns dessen nicht bewusst sind, dass der Schlüssel für Reichtum und Armut sich in diesen und anderen Versen befindet. Elohím sprach zu Moschéh auf dem Berg/Har Sinái und gab ihm die Zehn Gebote. In ihnen verbietet Elohím Götzendienst unter „Fluches-Strafe“, „…bis in die dritte und vierte Generation“ (Schemót/„2. Mose“ 34,7). Wie ein Schriftsteller treffend zu diesem in der Realität unseres Lebens wenig bekannten Thema geäußert hat. Nehmen wir einmal an, jemand begeht die Sünde des Götzendienstes [dies schließt auch ein: Abbildungen oder Statuen des inexistenten „Jesus“ oder der „Jungfrau Maria“ oder irgendwelcher „Heiligen“ im Haus zu haben]. Und nehmen wir einmal an, er und jeder seiner Nachkommen hätten jeweils drei Kinder. Dies macht 40 Personen, die unter diesen Fluch geraten durch die Bosheit (das Unrecht, der Toráh zuwider zu handeln) eines einzigen Menschen! Wer uns nicht glaubt, nehme sich nur die Zeit, Dvarím/„5.Mose“ 28 zu lesen. Nur dieses eine Kapitel würde reichen, um aus der Fassung zu geraten und ein Beruhigungsmittel zu benötigen, um nicht in Ohnmacht zu fallen oder in Panik zu geraten vor Schreck und Sorge! 

In Hoschea/Hosea 4,6 heißt es: „Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis…“ und in Wa’iqrá/„3.Mose“ 5,17 steht: „Wenn jemand sündigt und handelt unwissentlich gegen irgend ein Gebot ADONÁIs, tut was er nicht tun sollte, der hat sich verschuldet und ist einer Missetat schuldig“ [Missetat entspricht fehlender Tzedaqáh]. Das Word Tzedaqáh hat laut dem Autor David Hill 460 verschiedene Bedeutungen und er braucht ein ganzes Kapitel in seinem Buch „Griechische Worte und Hebräische Bedeutungen“ dafür. Von Matth.13,41 bis 2.Joh. 5,19 übersetzen die spanischen Bibeln das griechische Wort anomia/ἀνομία praktisch ausschließlich mit „iniquidad“ oder „maldad“ – die deutschen Bibeln mit „Bosheit“ oder „Ungerechtigkeit“, wo eigentlich die Rede ist vom Abweichen von der Toráh und den Geboten Elohíms, einer der 460 Bedeutungen von Tzedaqáh. 

DIE ARTEN VON FLUCH/QLALÓT. Es gibt drei Arten von Fluch/Qlalót: 1. Fluch von Elohím; 2. Fluch vom Feind/ha’satán und/oder seiner Diener (Dämonen) mit einem legalen Recht (durch die Toráh), zu verfluchen; 3. Fluch vom Feind/ha’satán und seiner Dämonen ohne legales Recht, zu verfluchen. Die ersten zwei Arten von Fluch können nur durch Buße über die für den entsprechenden Fluch verantwortlichen Sünden gebrochen werden (inkl. Buße für die Sünden der Vorfahren). Die dritte Art von Fluch kann relativ leicht gebrochen werden mit Waffen, die Elohím uns für den Kampf gegen den Feind bietet. Was ist ein Fluch? Ein Fluch von ha´satán/dem Feind schließt immer die ihm unterstellten Dämonen mit ein. Wenn ein Fluch ausgesprochen wird, werden die Dämonen zu einer bestimmten Person oder Familie geschickt mit einem bestimmten Auftrag, z.B., sie krank oder arm zu machen, Zwistigkeiten zu säen in der Familie und vieles mehr. Der Fluch ist der Mechanismus des Schickens und die Dämonen sorgen dafür, dass der Fluch die Folgen des Fluches hervorbringt: Krankheit oder Versagen jeder Art, Streit in der Familie oder am Arbeitsplatz, usw. 

Dvarím/„5.Mose“ 28 detailliert uns viele der Folgen von Fluch: 1. Armut oder Geldmangel; 2. Krankheiten, besonders chronische und geerbte Krankheiten [da der Vater der Familie Krebs hatte, bekommen ein oder zwei seiner Kinder es auch, obwohl es 20-30 Jahre nach ihrer Geburt war, und danach ein oder zwei der Enkelkinder – Dies ist viel „normaler“, als Leute fassen können, die nichts von den Wirkungen von Fluch und Segen verstehen]; 3. Leben voller Probleme, plötzlicher Schrecken, geplatzter Pläne und Probleme; 4. Von Vater oder Mutter geerbter mentaler, psychischer Zusammenbruch; 5. Zerrüttete Ehen und Scheidungen, die sich später im Leben der Kinder und sogar Enkel wiederholen; 6. Frühzeitiges Sterben aus nicht-natürlichen Ursachen. Wir sollten dies verstehen und niederknien und um Vergebung bitten für jede Sünde und Krankheit, die sich in der Familie scheinbar grundlos wiederholt [in Wirklichkeit ist ein Fluch die Ursache]. Niederknien aller Betroffenen wird dafür sorgen, dass der Fluch für immer aus der Familie verschwindet. In Dvarím/5.Mo. 27,26 heißt es: „Verflucht sei, wer nicht alle Worte dieser Lehre erfüllt, dass er darnach tue! Und alles Volk soll sagen: Amen.“ 

Viele, die Elohím und/oder Ieschúa folgen, haben gegen ernshafte Probleme in ihrem Leben zu kämpfen, Krankheiten und Schlimmes, ohne zu merken, dass all das auf einen geerbten Fluch zurückgeht.

Dvarím/5.Mo.28 listet Sünden auf, die bestimmte Flüche nach sich ziehen, wie z.B.: 

1. Erinnerungsstücke von einer Auslandsreise, die wir irgendwo im Haus haben kann leicht einen Fluch mit sich bringen (Dv./5.Mo.7,25-26)

2. Okkultismus praktizieren [Wahrsagerei, Hexerei, Gebete zu „Heiligen“, ein „Medium“ oder die Toten (der eigenen Familie) konsultieren, Zauberei, usw.] 

3. Hexerei-/Zauberei-Objekte und/oder –Bücher [die Fluch auf sich haben] im Haus haben [die man sich z.B. als „Erinnerung“ von einer Reise mitgebracht hat aus einem Land das voll ist von Zauberei und dergleichen und solches als „Kinderspielzeug“ verkauft]. 

4. Homosexuelle Beziehungen oder während der Menstruation (BeR/1.Mo.19,13+24-25; Wa’iqrá/3.Mo.20,13 + 20,3. 

5. Jede Art von Okkultismus [Wahrsagerei (z.B. Karten legen oder sich legen lassen), Zauberei, Hexerei, ein Medium konsultieren, Mord (Dv./5.Mo.27,24)]. 

6. Ehebruch oder Inzucht [d.h.: sexuelle Beziehungen mit der Schwester, der Schwägerin, der Schwiegermutter oder der aktuellen Ehefrau des Vaters. Dv./5.Mo.27,22-23+29] und viele weitere Ursachen, die zu deteillieren viele Seiten füllen würde. 

WURZELN VON FLUCH

Über das Thema dieser Parascháh ließe sich Bücher schreiben und es würde kaum reichen, alles zu sagen, was in der Medizin und den modernen Wissenschaften darüber gelernt worden ist.

Welches sind die Wurzeln von Fluch? Es gibt viele: z.B. geerbte [die Sünden der Elter, Großeltern und Urgroßeltern], gebrochene Bünde, die zuanfang mit dem Feind/ha‘satán gemacht worden sind und dann nicht erfüllt wurden. In die Sünden unserer Vorfahren und unreine Dinge verwickelt sein. Unreine Dinge und Zaubereisachen ins Haus oder Büro bringen. Unreine Dinge handhaben und Dämonen „Götter“ gewisser Religionen gewisser Länder in aller Welt ehren. Gymnastik satanischen Ursprungs wie Yoga, Tai Chi, New Age; Musikstile wie Metalica oder Hardrock, auf unreinem oder verfluchtem Land wohnen, das der Besitzer geerbt hat; als „moderne Musik“ getarnte dämonische Rituale, „ostasiatische Kampfkunst“, besonders dämonische, Freimaurer, Bachblüten-Therapie, satanische Zeichnungen an der Außenmauer unserer Häuser, weil wir den Ursprung und die Bedeutung  dieser Zeichnungen nicht erkannt haben. Und zuletzt, dem Feind/ha´satán, wissentlich oder unwissentlich, legales Recht einzuräumen, indem wir uns in Situationen verwickeln lassen, die dem Feind/ha’satán und seinen Dämonen gerade soweit die Tür öffnen, dass sie großen Schaden anrichten können. Nur dieses legale Recht, das wir dem Feind/ha’satán einräumen, indem wir uns in alle oder manche der oben genannten und viele andere Dinge verwickeln, öffnet ihm die Tür und gibt ihm die Möglichkeit, unsere Familie und/oder unser Geschäft zu ruinieren. Wir sollten diese Parascháh durchstudieren und gut informiert sein darüber, was wir tun sollten und was nicht. Möge Elohím uns in allem und auf Schritt und Tritt leiten, jeden Tag unseres Lebens!

 

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