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Deutsche Parashot

Viernes, 05 Febrero 2016 02:11

PARASCHÁH Nr. 18: MISHPATÍM/RECHTE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 18: MISHPATÍM/RECHTE

27. DES ELFTEN MONATS  (SHEVÁT) DES JAHRES 5776/06. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 21,1-24,18

Haftaráh: Irmiáhu/Jer. 34,8-22; 33,25-26

Von Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Schemót/t/mv/Namen/„2.Mose” 21,1: „Und dies sind die Rechte/משׁפטים/Mischpatím, die du ihnen vorlegen sollst.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„LERNEN, ZU LERNEN“

In diesem Toráh-Abschnitt wählt Elohim (wie immer) Seine Worte mit Bedacht: „die du ihnen vorlegen sollst.“ Warum hat Er zu Moschéh/Mose nicht einfach gesagt: „das sollst du ihnen sagen“? Wir sind der Überzeugung, dass Elohim wollte, dass Moschéh (wie auch wir) die Toráh bis zu einem Niveau verinnerlicht, wo keine Probleme mehr auftauchen. Wir sollen die Gebote so ‘vereinfachen‘, dass sie zu einem Teil von uns werden. Daher der permanente Schwerpunkt im jüdischen Leben, im Laufe der gesamten Geschichte, auf den Lehr-Lern-Prozess. Und das hohe kulturelle Niveau ist nur das logische Resultat davon. Um nur ein Beispiel zu nennen: im heutigen, modernen Israel spricht der ungebildete Mensch fließend drei Sprachen und es kommt nicht selten vor, dass jemand fünf oder mehr Sprachen beherrscht, was in jedem anderen Land äußerst unwahrscheinlich ist.

Lernen ist für Elohim und für uns, die wir bei Ihm sein möchten, fundamental. In Dvarím/Worte/„5.Mose“ 4,10 heißt es: „… versammle Mir das Volk, dass Ich sie hören lasse Meine Worte, die sie lernen sollen, Mich zu fürchten alle Tage ihres Lebens auf dieser Erden…“

UM MIT ELOHIM ZU WANDELN, IST LERNEN EIN GRUNDBEDÜRFNIS.

Viernes, 29 Enero 2016 02:00

PARASCHÁH Nr. 17: JITRÓ/JETRO

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PARASCHÁH Nr. 17: JITRÓ/JETRO

20. DES ELFTEN MONATS (SHEWÁT) DES JAHRES 5776 / 30. JANUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 18,1-20,23

Haftaráh: Ieschaiáhu/Jes. 6,1-7,6; 9,5-6

Von Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

   Schemót/t/mv/Worte/„2.Mose” 18,1: „Und Jitró, Priester/Kohen von Midian, der Schiegervater Moschéhs, hörte alles was Elohím für Moschéh und Israel, Sein Volk, getan hatte, dass ADONÁI Israel aus Ägypten/Mitzráim herausgeholt hatte.“

„DIE FEHLENDE BEKEHRUNG DER WELT ZUM JUDENTUM UND ZUM MESSIANISCH RENOVIERTEN JUDENTUM DES 1.JAHRHUNDERTS“

 

Jitró, der midianitische Priester/Kohen, dessen Name „Seine Hoheit“ bedeutet, ist ein Symbol, das die gesamten Menschheit repräsentiert, besonders aber jene davon, die Leiter und geistliche Autoritäten sind. Er ist aber nicht nur ein Symbol für die Menschheit, sondern auch ein Vorbild dafür, wie man im Geistlichen handeln sollte. Diesem Vorbild sind jedoch leider weder die Menschheit im Allgemeinen noch die geistlichen Leiter jemals gefolgt. Sie haben in Jitró nie die Hoheit wahrgenommen, die sein Name proklamiert.

Jitró war Priester einer Religion, die nicht dem wahren Elohím folgte, sondern einem Gott. Elohím gab ihm jedoch (mit der Ausrede, dass seine Tochter mit Moschéh verheiratet war) die Gelegenheit und das einzigartige Privileg, von den Wundern Elohíms für Sein Volk zu hören, wie Er es aus Ägypten/Mitzráim herausgeholt hatte. Jitró sollte darüber nachsinnen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen:  „Dies ist der wahre Elohím und nicht meiner. Und dies ist die geistliche Wahrheit, der ich folgen muss, und nicht meine, die ich von klein auf gelernt habe“. Wer ist so mutig, sich überhaupt dieser Frage zu stellen? Und wer ist so mutig, diese Frage positiv zu beantworten und seine Religion und seinen Gott zu wechseln gegen den Wahren und Einzigen Elohím? Dies ist um was es wirklich geht, der wahre Kern aller geistlichen Wahrheit.

Viernes, 22 Enero 2016 14:59

PARASCHÁH Nr. 16 BESCHALÁCH/ALS ER ZIEHEN LIESS

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PARASCHÁH Nr. 16: BESCHALÁCH/ALS ER ZIEHEN LIESS

13. des elften Monats (Schevát)des Jahres 5776/23. Januar 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 13,17-17,16

Haftaráh: Schoftím/Richter 4,4-5,31

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHAH

    Schemót/t/mv/Worte/„2.Mose” 13,17-18: „Und es geschah, als Paróh/Pharaoh das (jüdische) Volk ziehen ließ, da führte Elohim sie nicht den Weg in das Land der Plischtím/Philister, der doch direkter war, denn Elohim sprach: ‚Damit das Volk nicht anderen Sinnes werde, wenn es den Krieg sieht, und zurückkehrt nach Mitzráim/Ägypten.‘ Deshalb ließ Elohim das Volk einen Umweg nehmen, durch die Wüste zum Schilfmeer/Iám Súf. Und die Israelis zogen bewaffnet/gerüstet aus dem Lande Mitzráim.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„WIR MÜSSEN ALLEZEIT WACHSAM SEIN“

Diese Parascháh beschreibt den Auszug des jüdischen Volkes aus der Sklaverei in Mitzráim/Ägypten und seine darauf folgende Reise durch die Wüste, (ein feindseliges Territorium voller Widerstände), zum verheißenen Land. Alles im von Elohim geschaffenen Universum hat eine bestimmte Bedeutung. Die Wüste macht da keine Ausnahme. Warum ist es „Wüste“? Weil da nichts wächst denken Sie vielleicht. Und damit haben Sie recht. Aber warum wächst da nichts? Weil es - aus irgendeinem Grund – von Elohim verflucht ist. Und genau da lassen sich, wie die Heilige Schrift sagt, die gefallenen geistlichen Wesen nieder. Dies macht die Wüste zum gefährlichsten Ort auf der Erde. Deshalb zogen die Israelis bewaffnet und wachsam aus, und dasselbe müssen auch wir tun.

Unser Leben ist eine Metapher dieses Auszuges durch die Wüste. Die meisten Menschen haben nicht den Segen, den wahren Elohim zu kennen. Und viele derer, die Ihn kennen, wählen bewusst, Ihn zu verlassen und sich einem anderen Gott zuzuwenden – als gäbe es mehr als einen zur Auswahl. Das Resultat dieses Entschlusses ist, dass sie so lange in der Wüste herumwandern, bis sie am Ende ihres Lebens sowohl physisch, als auch geistlich und mental sterben.

Wir, die wir mit dem Licht ‚von Oben/Mi le Málah gesegnet sind, haben eine größere Verantwortung: wir müssen unser Heil und unsere Entscheidung bewahren und unsere Kinder schützen, damit sie nicht vom Weg abweichen. Eine Art dies zu tun, abgesehen vom weisen und innigen Gebet ist (wie das jüdische Volk), bewaffnet durch die Wüste unseres Lebens auf dieser Erde zu ziehen.

Jueves, 14 Enero 2016 12:06

PARASCHÁH Nr. 15 BOH/GEH

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PARASCHÁH Nr. 15 BOH/GEH

6. des elften Monats (Shevát) des Jahres 5776 / 16. Januar 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 10,1-13,16

Haftaráh: Irmiáhu/Jeremiah 46,13-28 

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHAH

Schemót/Namen/„2.Mose”10,22-23 „Und Moschéh/Mose streckte seine Hand gen Himmel und es war eine dichte Finsternis im ganzen Land Ägypten/Mitzráim drei Tage lang. Einer sah den anderen nicht und keiner erhob sich von seiner Stelle drei Tage. Aber bei allen Kindern Israel war Licht in ihren Wohnsitzen.“

„IM LICHT ELOHIMS LEBEN“

In Psalm/Tehiláh 27,1 steht: „ADONAI ist mein Licht und meine Rettung/ADONAI Orí, ve Ischi. Vor wem sollte ich mich fürchten? ADONAI ist die Kraft meines Lebens/ADONAI Maós Chaiái. Vor wem sollte ich erschrecken?“

Der König David proklamiert diese Worte, und auch wir sollten sie zu einem Teil unseres Lebens machen, denn dies sind Worte, welche die Macht haben, unsere Gedanken und unseren Lebensstil zu verändern. Wenn wir fest darauf vertrauen und mit Sicherheit wissen, dass ADONAI immer LICHT in unserem Leben sein wird, dann ist das unsere RETTUNG. Aus diesem Grunde werden wir KEINE ANGST HABEN, vor nichts und niemandem. Wenn wir standhaft sind und fest glauben, DASS ER DIE KRAFT UNSERES LEBENS IST, dann beginnen wir, an Seiner Hand zu gehen, unter Seinem Schutz und mit Seiner Hilfe. Wenn Sie Elohim um Seine Hilfe dabei bitten, diese Worte auf Ihr Herz zu schreiben, dann werden alle Probleme, die Sie tagtäglich zu bewältigen haben, große Prüfungen und Herausforderungen sein, die geistliches Wachstum und große Veränderungen in allen Bereichen Ihres Lebens mit sich bringen.

In Psalm/Tehiláh 43,3 heißt es: „Sende Dein Licht und Deine Wahrheit. Diese werden uns leiten.“

Der nächste Schritt ist: Elohim um Sein LICHT und Seine WAHRHEIT zu bitten. Die Wahrheiten kennen zu lernen, die Elohim durch Sein Licht für unser Leben hat, ist unbezahlbar. Dies ist die Art und Weise, wie wir eine tiefere Beziehung zu Elohim bekommen. So können wir Ihn kennen und verstehen lernen, Seine Wahrheit, und Offenbarungen bekommen und all das verstehen lernen, was wir wissen müssen, um weiter in Seinen Wegen zu wandeln. Außerdem hilft es uns, uns selbst kennen und verstehen zu lernen. Nur durch Seine Wahrheit können wir jene Haltungen in uns identifizieren, die wir verändern sollten, denn nur wenn Sein Licht unser Leben beleuchtet, können wir sehen, was wir in unserem Leben wirklich erneuern müssen.

Jueves, 07 Enero 2016 14:35

PARASCHÁH Nr. 14 WAIERÁH/UND ICH ERSCHIEN

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PARASCHÁH Nr. 14 WAIERÁH/UND ICH ERSCHIEN

28. des Zehnten Monats (Tévet) des Jahres 5776 / 9. Januar 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 6,2-9,35

Haftaráh: Eseqíah 28,25-29,21 

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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Schemót/Namen/„2.Mose”6,9: „Und Moschéh/Mose redete also zu den Kindern Israel. Aber sie hörten nicht auf Moschéh vor gebrochenem Geist und vor schwerer Sklavenarbeit.“

KOMMENTAR DER PARASCHAH

SIE HÖRTEN NICHT

 Eine der im Menschen am häufigsten zu findenden Eigenschaft ist, besonders da, wo es um unsere Beziehung zu Elohim geht, nicht auf Ihn zu hören, und oft gerade da, wo es am nötigsten wäre!  

Jeder von uns ist einer beständigen inneren Bewegung unterworfen: entweder er wächst oder er schrumpft (Involition). Zu denken, wir blieben immer gleich, ist psychologischer Selbstbetrug. Jedes Jahr und jedes Jahrzehnt unseres Lebens sind wir anders. Selbst wenn wir im Grunde genommen dieselben bleiben, sind wir ganz allgemein oder geistlichen gewachsen oder geschrumpft.

Elohim hat auf jeden von uns Acht, selbst wenn wir das nicht merken oder nicht glauben können. Er will uns helfen, geistlich, mental und physisch zu wachsen, und das für uns vorgesehene Höchstmaß zu erreichen.

Viernes, 01 Enero 2016 15:47

PARASCHÁH Nr. 13 SCHEMÓT/NAMEN

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PARASCHÁH Nr. 13 SCHEMÓT/NAMEN

21. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5776 / 2. JANUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 1,1-6,1

Haftaráh: Ieschaiahu/Jes. 27,6-28,13; 29,22-23 

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHAH

„ELOHÍM RUFT UNS AUF, AUS MITZRÁIM AUSZUZIEHEN, ÄUSSERLICH UND INNERLICH”

Wir leben in einer Welt, in der die Kultur der Persönlichkeit herrscht, statt dass man die Moral und Ethik des Menschen wertachtet. Der Ausdruck „Persönlichkeit“ kommt aus dem Latein „Persona“ und bedeutet unter anderem: „Maske“ - da die Schauspieler der griechischen Tragikomödien sich Masken aufsetzten, um eine bestimmte Person darzustellten. Wir in dieser modernen Welt lebenden Menschen tragen ähnliche Masken, oft um vor anderen etwas zu sein vorzugeben. Die Marktwirtschaft bestimmt die vorherrschende Kultur, und diese schreibt vor, was man zu tun und/oder zu lassen hat, wie man sich hervortun oder mit anderen klarzukommen hat und wie eine angenehme Persönlichkeit, d.h., eine gute Maske aussieht. Für die „Welt“ (und oft auch für uns selbst) ist unsere Persönlichkeit das was zählt, statt einem moralischen und ethischen Charakter, wie Elohím es für uns wünscht.

Unsere Persönlichkeit ist nichts weiter als eine Rolle, die wir zu spielen versuchen, um Erfolg zu haben, im Leben, bei der Arbeit und sogar in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Eine „bessere Persönlichkeit“ bedeutet (in der Praxis) eine bessere Rolle im Theater des modernen Lebens. Die Persönlichkeit ist also die Summe der wechselnden Rollen, der verschiedenen Identitäten, die wir im täglichen Leben annehmen, um die Wünsche anderer zu befriedigen und um nicht anzuecken.

Der moralische und ethische Charakter dagegen ist das, was wir im Innern SIND, unser Ich, das sich manchmal fürchtet, an die Oberfläche zu kommen, weil es nicht der „Mode“ entspricht. Jede Kultur und sogar jedes Land innerhalb eines Kulturkreises hat „Star-Persönlichkeiten“, die es nachzuahmen drängt. Und wir versuchen dann wie Schäfchen, den Anforderungen der jewiligen Kultur gerecht zu werden. In der lateinamerikanische Kultur ist beispielsweise bei einem Mann ein Lächeln „nicht angebracht“. Ein Mann muss ein „Machogesicht“ aufsetzen und möglichst einen Schnurrbart haben. DAS ist „Persönlichkeit“ – für DIESE Kultur. Für eine andere dagegen nicht!

Jueves, 24 Diciembre 2015 12:41

PARASCHAH Nr. 12 WAJECHI/ UND ER LEBTE

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PARASCHAH Nr. 12 WAJECHI/ UND ER LEBTE

14. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5776 / 26. DEZEMBER 2015

Torahlesung: BeReschit/Am Anfang/„1.Mose” 47:,28-50,26

Haftarah: Melachim Alef/1.Könige 2,1-12

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHAH

„WAS UNS DAS LEBEN ABRAHÁMS UND SEINER NACHKOMMEN LEHREN KANN”

Mit dieser Parascháh endet das Buch BeReschít/„1.Mose“. Hier in BeReschít treffen wir auf eine der ersten Persönlichkeiten, die uns große Lektionen lehren können, Abrahám, und auch seine Nachkommen. Es gibt vieles, was wir von ihm und seinen Kindern lernen sollten. Eines dieser Dinge ist, dass von ihm als dem „Freund Elohíms“ gesprochen wird in Jaaqób/Jakobus 2,23. Wir haben ein Buch mit dem Titel „Cómo ser Amigo de Elohím“ („ein Freund Elohíms werden“ nur in spanisch und englisch erhältlich) geschrieben, das von diesem faszinierenden Thema handelt: ein Freund von niemand Geringerem als dem einzigen Elohím zu werden, denn Götter gibt es Millionen. Ein Freund Elohíms zu werden gibt uns eine einzigartige Vision Seines Charakters, Seines großen Sinnes für Humor (von dem, soweit wir wissen, niemand jemals gesprochen hat) und wie wir Ihn mehr und mehr kennenlernen können durch eine tägliche und beständige Beziehung mit Ihm, die zu einer ewigen Beziehung mit Ihm in den Himmeln und in Seiner Gegenwart wird.  

(1) Eine große Qualität Abraháms von der wir in „1.Mose“/BeReschít 12 lesen ist sein Gehorsam. Als er von Elohím gerufen wurde, alles was er hatte und war hinter sich zu lassen, da protestierte er nicht, stellte keine Fragen, und stellte auch Elohím nicht in Frage. Sondern er ließ still aber entschlossen alles was er bis zu seinen damals 75 Jahren aufgebaut hatte zurück (BeR.12,4) und befolgte haargenau die Anweisungen Elohíms. Genau dies sollten auch wir lernen: handeln wie Abrahám es tat: ohne Diskusion, ohne mit der Wimper zu zucken, ohne Widerspruch.

Unser Gehorsam Elohím gegenüber ist ein äußerst wichtiger Schlüssel in unserer Beziehung zu Ihm. Was nützt es Elohím, jemanden zu haben, der angeblich Sein Nachfolger ist, Ihm aber nicht gehorcht, sondern seinen eigenen Willen tut und seinen eigenen Weg geht? Elohím in Ieschúa gekleidet hat es ca. 2000 Jahre später nochmals unterstrichen als Er sagte: „Meine Mutter und Meine Brüder sind jene, die den Willen Meines Himmlischen Vaters/Avínu sche baSchamáim tun“, das heißt: die Ihm gehorchen. In unserer Beziehung mit Elohím haben Diskusionen, Ausreden und „Aber“ keinen Platz. Entweder man gehorcht oder man gehorcht! Das ist der einzige erfolgreiche Weg mit Ihm.

Viernes, 18 Diciembre 2015 18:44

PARASCHÁH Nr. 11 WAIGÁSCH / UND NÄHERTE SICH

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PARASCHÁH Nr. 11 WAIGÁSCH / UND NÄHERTE SICH

7. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5776 / 19. DEZEMBER 2015

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 44,18-47,27

Haftaráh: Heseqiáh 37,15-28 

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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose“ 46,2 „Und es redete Elohím zu Israel in Vision in der Nacht und sprach: »Jaaqób! Jaaqób!« und dieser antwortete: »Hinéni/Hier bin ich«“.

KOMMENTAR DER PARASCHAH

„DIE WAHRHEIT ÜBER PROPHETIE / hawbn

Es gibt nichts höheres und ermutigenderes und kräftigenderes in dieser Welt für unseren Geist/Rúach und unser Vertrauen/Bitachón in Elohím als den Segen, die Stimme ADONÁIs zu hören indem wir Ieschúa in uns haben. Jaaqób hatte offensichtlich nicht dieses Geschenk/„Gabe“/Matanáh der Prophetie/Nevuáh/hawbn. Das zeigt sich darin, dass Elohím im Traum zu ihm sprechen musste, eine weitere Art und Weise, wie Elohím zu uns spricht. Elohím hat mit Abrahám, dem Großvater Jaaqóbs durch Prophetie gesprochen und natürlich mit allen Propheten/Neviím des TANÁCH. Er hat durch dieses wunderbare Geschenk/Matanáh direkt gesprochen mit Adám, Moschéh und dessen Nachfolger Iehoschúa (Josua) und mit allen großen Juden des TANÁCH. Dieses Geschenk/Matanáh der Prophetie (die Stimme Elohíms hören) war bis zum 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung nur den auserwählten Propheten -einem pro Generation- vorbehalten, aber seit dann steht es allen an den Messias/Maschíach Ieschúa Gläubigen und auch uns, den messianischen und messianisch renovierten Juden zur Verfügung.

Wichtig ist, dass wir, messianische Juden, dieses Geschenk/Matanáh Elohíms nutzen und verstehen, welch ein Segen/Bracháh es ist. NICHTS baut unser Vertrauen/Bitachón in Elohím so auf, wie Seine Stimme zu hören und Seinen Rat und Seinen Atem. Wer dies nicht hat, weiß nicht was er verpasst. Viele haben dem Glauben abgesagt, sind zurückgekehrt zum Christentum oder haben gar Ieschúa verlassen und sind zum rabinischen Judentum abgewandert, weil sie keine persönliche Beziehung hatten (indem sie Seine Stimme hörten), sondern nur eine Religion, die sie gegen eine andere eingetauscht haben. Hätten sie die Stimme Elohíms hören können, hätten alle Zweifel sich verflüchtigt.

Was ist Prophetie/Nevuáh? Wie kann ich wissen, ob das, was ich höre, eine Prophetie/Nevuáh von Elohím ist? Lassen Sie mich eine Definition von Nevuáh anbieten, die sich auf das Erleben und nicht auf den Intelekt stützt.

Jueves, 10 Diciembre 2015 18:04

PARASCHÁH Nr. 10 MI QETZ/NACH ABLAUF

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PARASCHÁH Nr. 10 MI QETZ/NACH ABLAUF

30. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5776 / 12. DEZEMBER 2015

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 41,1-44,17

Haftaráh: Melajím Álef/1.Könige  3,15-4,1 

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Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Bereschít/Am Anfang/„1.Mose”41,1-2:“Und es geschah, nach Ablauf/Mi Qétz von zwei vollen Jahren, dass Paróh/Pharaoh träumte, und siehe, er stand (am Ufer des „Nil“-) Flusses. Und siehe, aus dem Fluss stiegen 7 Kühe, schön und fett, und weideten am Ufer“.

KOMMENTAR DER PARASCHAH

“WIE SICH EIN DIENER ELOHIMS ZU BENEHMEN HAT“

In dieser Parascháh sehen wir, wie sich Josef, als guter Diener Elohims, bewegte, und wie sich viele Führungskräfte bewegen. Erstens sehen wir, dass er nicht Selbstmord beging oder sonst etwas in der Art tat, als Paróh/Pharaoh ihn zwei Jahre lang im Gefängnis ließ. Er war sich bewusst, dass er in der Hand seines Schöpfers war und dass alles, was Dieser mit ihm tun wollte, gut war. Und er blieb in Gefangenschaft, bis er in die Gegenwart des höchsten irdischen Machthabers jener Zeit gebracht wurde, und wurde dann in das Amt des Zweitmächtigsten im Reich erhoben. Gefangen zu sein war „gut“, und zweitmächtigster Mann im Reich zu sein war auch gut. Das nennt man Bitachón/Vertrauen, Glauben an Elohim und daran, dass Er weiss, was für uns von Vorteil ist - für heute, für dieses Jahr, für unser Leben. Die meisten von uns verhalten sich nicht so. Wir WOLLEN dies oder jenes. Wir VERLANGEN von Elohim, dass Er uns dies oder jenes gibt oder vermittelt, sei es einen Ehepartner oder etwa eine Arbeitsstelle. Der weise Diener kann warten, selbst unter den wiedrigsten Umständen. Und wenn der rechte Moment gekommen ist, dann tut er, was er tun muss, ohne zu zögern, ohne falsche Bescheidenheit und ohne Zeit zu verlieren. Josef nahm seine Verantwortung wahr, in allem was der Paróh/Pharaoh ihm vorlegte, und antwortete, ohne eine Gegenleistung zu verlangen, ohne sich vor Stolz aufzuplüstern, aber auch ohne vor Furcht vor dem mächtigsten Mann seiner Zeit den Kopf einzuziehen.

Dies kommt nicht von allein. Es ist eine demütige Einstellung nötig, ein vorher von Elohim gebrochen worden sein. Wer nicht gebrochen worden ist, hat Hoffnung, Stolz, eigene Pläne und Ambitionen. Wer gebrochen worden ist, hat die Hoffnung Elohims, die Pläne Elohims, die Ambitionen Elohims. Und dies sind die einzigen, die man haben darf.

Und wenn der Moment kommt, etwas für Elohim zu tun, tut er es, ohne es sich selbst zugute zu schreiben, wie Josef, der nicht mit seinem Können oder mit seiner Macht „angab“. Er sagte einfach nur, dass Elohim ihm, wenn Er es wollte, offenbaren würde, was der Paróh/Pharaoh wissen wollte. Diese Bescheidenheit und dieses fehlende Geltungsbedürfnis ist eine weitere Art, wie ein wahrer Diener Elohims sich verhält. Er schreibt sich selbst keine Macht oder Weisheit zu, sondern bekennt klar, dass alles von Elohim kommt. Dies ist ein Verhalten totaler Unterordnung und Bescheidenheit, die wenige von uns an den Tag legen, möglicherweise, weil wir sie nicht haben. Im Grunde genommen wollen wir doch alle HERAUSRAGEN, wir wollen SEIN, wir wollen… Der wahre Diener dient einfach nur. Wer will ein Diener Elohims sein? (Hat jemand dem mental zugestimmt?)

Viernes, 04 Diciembre 2015 15:45

PARASCHÁH Nr. 9 WAIESCHÉW/UND WOHNTE

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PARASCHÁH Nr. 9 WAIESCHÉW/UND WOHNTE

23. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5776 / 5. DEZEMBER 2015

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1.Mose”37,1 - 40,23

Haftaráh: Amós 2,6 - 3,8 

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 37,4: „Und als seine Brüder erkannten, dass sein Vater ihn mehr liebte als alle anderen, begannen sie ihn zu hassen und konnten nicht mehr in Frieden zu ihm reden“.

KOMMENTAR DER PARASCHAH

“CHÁNUKAH UND FEHLENDES LICHT“

In diesen Tagen feiert das Judentum das Chánukah-Fest. Dieses Fest/Moed feiert das Wunder des Leuchters/Menoráh von Chánukah, dessen Licht acht Tage lang brannte, obwohl nur Öl für einen Tag da war. Chánukah ist eingebettet in die Rebellion des jüdischen Volkes im Jahre 175 v.I (vor Ieschúa), angeleitet von Matitiáhu dem Chasmonäer und seinem Sohn Iehudáh ha Makabi (der Hammer), gegen den syrischen Unterdrücker, dessen Führer Antiochus VI,  der König des Seleusidischen Imperiums war. Als der König Antiochus einen Schweinekopf in den Tempel Iruschaláims brachte, um den Gehorsam des jüdischen Volkes gegenüber Elohím durch die Toráh und das Anhängen des Judentums an den EINEN und einzigen Elohím, ADONÁI, zu brechen. Das griechische Denken (wie auch das jedes anderen Imperiums daher und danach) erträgt dies nämlich nicht. Es lohnt sich zu unterstreichen, dass sie den Tempel nicht zerstörten, sondern „nur“ entweihten durch einen Schweinekopf. Ihre Absicht war nicht, zu zerstören, sondern zu verunreinigen, in den Dreck zu ziehen. Das griechische Denken, zu dem unsere aktuelle Westliche Zivilisation gehört, gründet sich auf die Freiheit, UM zu tun was mir in den Sinn kommt. Das Judentum glaubt nicht an eine Freiheit, UM…, sondern an eine Freiheit VON dem Feind/ha satán und an ein AN Elohím gebunden sein. Daher der Konflikt, der in die Rebellion der Makabäer mündete.

Auf der anderen Seite konzentriert sich die dieswöchige Parascháh „zufällig“ auf ein Schlüsselproblem: den NEID der Brüder Josephs gegen ihn. Dies war der Grund, weshalb Joseph gefangen genommen und für viele Jahre von seiner Familie getrennt wurde.

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