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Deutsche Parashot

Viernes, 10 Junio 2016 15:31

SPEZIELPARASCHAH FÜR SCHAVUÓT

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

SPEZIELPARASCHAH FÜR SCHAVUÓT

5. Tag des DRITTEN Monats (Siván) des Jahres 5777
11. Juni 2016

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE ESSENZ VON SCHAVUÓT:
DAS SEHNEN NACH DEM GEISTLICHEN

Wir alle haben ein inneres Sehnen nach einem besseren Leben, das heißt im Grunde genommen: nach geistlichem Leben. Im tiefsten Innern unserer Seele und Persönlichkeit hat Elohím einen leeren Raum geschaffen, der gefüllt werden soll. So wandern wir von Ort zu Ort, von Beziehung zu Beziehung, von Religion zu Religion auf der Suche nach der „Wahrheit“. Aber die Wahrheit ist nicht da! Die geistliche Wahrheit befindet sich darin, dass der Heilige Geistes/Rúach haQódesch sich in uns bewegt. 

Weil der fleischliche (ungeistliche) Mensch nicht weiß, wie er zu diesem „besseren Leben“ kommen kann, ersetzt er es durch Reichtum, Macht, Reisen, Süchte, und dergleichen. Dies alles sind sinnlose Versuche, die geistliche Leere in seinem Innern zu füllen, die nur der Heilige Geist/Rúach haQódesch füllen kann. Da aber der fleischliche Mensch diese Dinge nicht versteht (1.Kor.2), versucht er es durch „Indianerspiegelein“ (Fälschungen kostbarer Dinge, d.h.: des geistlichen Lebens) zu ersetzen.

Elohím hat uns jedoch die richtigen Feste in der richtigen Reihenfolge gegeben, damit wir Ihn finden. 

Viernes, 03 Junio 2016 18:58

PARASCHÁH BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 34
BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

27. Tag des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
4. Juni 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste oder Steppe/„4.Mose” 1,1-4,20
Haftaráh: Hoschíah/Hosea 2,1-22

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE WAHRE ABSICHT DER GEBOTE / MITZWÓT ELOHIMS“

In diesem Toráh-Abschnitt/Parascháh spricht Elohim von der Volkszählung der Bnéi/Kinder Israel.

Einer der wichtigsten Gründe der Zählung ist für Elohim, Sein Volk vorzubereiten, um Ihm zu dienen. Dieses Elohim-Dienen bedeutet, eine ewige Beziehung zum Schöpfer herzustellen, die einem nichts als Segen/Bracháh einbringt – wenn man Ihm gehorcht. 

Außerdem erwähnt Elohim zwei mögliche Ziele für Israel: entweder die geschichtliche Größe, zu der sie bestimmt war, oder die Zerstörung. Entweder sie haben Erfolg darin, das Land zu erobern, oder  sie werden bei dem Versuch es zu erobern besiegt werden - wenn sie versagen, Elohim zu folgen, Ihm nicht gehorchen.

Wie wir wissen, bewies das Volk Israel, dass es noch nicht bereit war, Elohim zu gehorchen und jene Generation wurde, mit Ausnahme eines Restes, verworfen. Es zeigte sich, dass die Einladung Elohims eine Vorhersage dessen war, was kommen würde. 

Zusammen mit der Verheißung künftiger Größe - für den Elohim gehorsamen Rest - kommt auch die Verantwortung. Je größer die Verheißung, desto größer die Verantwortung. 

Bleibt die Frage: Wozu dann die Gebote/Mitzwót? Wozu hat Elohim sie gegeben? Und welche Lehre können wir aus der Antwort ziehen?

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 32-33
BE HAR - BE CHUKOTÁI /AUF DEM BERG (SINAI) - IN MEINEN SATZUNGEN

20. des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
28. Mai 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 25,1-27,34
Haftaráh: Irmijahu /„Jeremiah“ 16,19-17,14 + 32,6-27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 25,21 „Ich werden Meinen Segen/Bracháh senden im sechsten Jahr und die Ernte wird für drei Jahre reichen“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„FINANZIELLEN SEGEN VON ELOHIM ERHALTEN“

In diesem Torah-Abschnitt/Paraschah spricht Elohim über Seinen Segen/Bracháh. In unserer modernen Ära nennen wir dies: „finanziellen“ Segen.

Wozu sollte man in einer Paraschah über finanzielle Themen schreiben? Erstens, weil dies das Thema der Woche ist. Und zweitens, weil Finanzen eine Art Stopper/Mitzraim ist, wie auch jede andere Blockade (wie etwa: psychische, geistliche, familiäre Probleme). Der Elohim Israels ist NICHT gegen finanzielle Stabilität. Im Gegenteil! Er gibt sie Seinen Kindern, jenen, die zu Ihm halten und Ihm folgen. Wogegen Er ist, ist die ‘Liebe zum Geld‘. Das ist etwas ganz anderes! Wir müssen auf Elohim ausgerichtet sein. Das bedeutet nicht, dass wir zu arbeiten aufhören und unsere Familie nicht mehr versorgen. Und, um unsere Familie zu versorgen, müssen wir wissen, wie wir unsere Familie auf einem Niveau halten, das sie gewöhnt sind. Und das können nicht alle. Wir sind uns bewusst, dass diese Paraschah in ganz Lateinamerika, einigen Orten der USA und an anderen Orten gelesen wird, wo diese jüdische Sichtweise des Themas auch notwendig ist. Traditionell und geschichtlich ist das jüdische Volk in diesem Sinne ein von Elohim gesegnetes Volk. Gleichzeitig ist es ein Volk, das die Geheimnisse finanziellen Erfolges kennengelernt hat. 

Wenn wir in einem Satz sagen sollten, welches diese Geheimnisse sind – wie ein Heide/Goi den Rabbiner Hillel bat, er solle ihm alle Gebote aufsagen, während er, der Goi, auf einem Bein vor ihm stehe, - würden wir sagen: „die Geheimnisse sind zwei: das erste Geheimnis ist: sich jüdisches Denken aneignen; das zweite ist: einige Regeln mit diesem Denken einsetzen“.

Viernes, 20 Mayo 2016 06:53

PARASCHÁH EMOR / SPRICH!

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PARASCHÁH Nr. 31
EMOR / SPRICH!

13. des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
21. Mai 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/”3.Mose” 21,1-24,23
Haftaráh: Esekiel 44,15-31

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ESSENZ DES LEBENS UND DIE FESTE/MOADÍM“

In dieser Woche spricht die Toráh – fast monothematisch – weiter von Heiligkeit/Qeduscháh. In diesem Fall ist das Thema das Bedürfnis der Kohaním/Priester, zu vermeiden, sich an den Leichen der Toten zu verunreinigen. Und das 23. Kapitel von Wa‘iqrá zeigt die acht Feste auf - ein Wochenfest [der Schabbát] und 7 Jahresfeste [die sich in drei große Jahresfeiern/Moadím/µyd[m  gruppieren: Péssach (und Chag haMatzót, Omerzählung), Schavuót und (Ióm Teruáh, Ióm Hakipurím und) Sukót].

Welche Beziehung besteht zwischen dem sich nicht Verunreinigen an den Leichen der Toten und der Heiligkeit und den drei großen Jahresfeiern/Moadím? 

Elohím ist EWIGES LEBEN/Chaím Olám, und in Ihm ist nichts totes. Er ist die Essenz des Lebens, von dem unser physisches Leben nur ein blasser Schimmer ist, gerade mal ein Augenschlag im ewigen Lauf des Paradieses, mit Ihm an unserer Seite; oder das Licht einer einzelnen, funzeligen Lampe im Vergleich mit dem blendenden Schein einer Hydrogenbombe, die vor unseren Augen explodiert.

Viernes, 13 Mayo 2016 16:30

PARASCHÁH KEDOSCHÍM / HEILIGE

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PARASCHÁH Nr. 30
KEDOSCHÍM / HEILIGE

6. Tag des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5776
14. April 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 19,1-20,27
Haftaráh: Amos 9,7-15

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Wa’iqrá/Und rief/’3.Mose’ 19,18: „…Du sollst deinen (nach dem Blut oder Glauben jüdischen) Freund lieben wie dich selbst. Ich (bin) ADONÁI./Ve ahávta et reacháh kamóchah—Aní ADONÁI“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DU SOLLST DEINEN (JÜDISCHEN) FREUND LIEBEN WIE DICH SELBST“

Diese Parascháh spricht verschiedenes an. Aber eines dieser Dinge ist ganz besonders wichtig, wir schaffen es nur nicht, es in seinem vollen Ausmaß zu verstehen. Und dies bringt uns, weil es uns sündig macht, in eine schlechte Position vor unserem Elohím. Dieses so wichtige Thema ist die aufopfernde Ahaváh-Liebe Elohíms. Es geht hier aber nicht um die Ahaváh-Liebe zu unserem Ehepartner oder unseren Kindern oder Enkeln, sondern für unseren Freund, sei er Jude nach dem Blut oder dem Glauben. Es geht hier um unseren Freund in der messianischen Synagoge, zu der wir uns halten, oder der Arbeitskollege, der gleichzeitig unser jüdischer oder messianisch jüdischer Freund, ist - nicht irgendein Jude, der in derselben Stadt wie wir wohnt, sondern ganz speziefisch: unser Freund.

 

Viernes, 06 Mayo 2016 07:01

PARASCHÁH EMOR / SPRICH!

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PARASCHÁH Nr. 31
EMOR / SPRICH!

29. des ersten Monats (Avív/Nissán) des Jahres 5777
7. Mai 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/”3.Mose” 21,1-24,23
Haftaráh: Esekiel 44,15-31

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 23,40 „…und sollt euch sieben Tage lang freuen vor ADONAI/We ismáchtem lifnéi tu ADONÁI schivát iomím”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„FROH SEIN, ABER WIE?“

Diese Parascháh spricht von Freude/Simcháh. Es gibt noch ein weiteres Wort in hebräisch, für ‘Freude‘: ‘Sassón‘. Was ist der Unterschied zwischen den beiden? Simcháh ist die Freude, die aus dem HABEN entspringt. Das in obigem Vers benutzte Wort ‘ismáchtem‘, hat dieselbe Wurzel wie ‘Simcháh‘. Sassón dagegen ist die Freude über das WERDEN. Wir werden dieses Thema kurz beleuchten, um unserem Leser eine Anleitung zu bieten, in der kurzen Zeit, die uns bis zur Wiederkunft des Messias/Maschíach ben David bleibt, froher zu leben.

Elohim beginnt, an uns in diesem Bereich in dialektischen Bewegungen, d.h., in drei Schritten zu handeln:  Als Erstes gibt Er uns die These – die Gelegenheit, zu haben. Und damit gibt Er uns die Freude/Simcháh, mit Herz und Verstand zu genießen, was wir erlangen oder erleben. Dann kommt die Antithese – wo es das Werden ist, was uns die ‘Freude, zu werden‘/Sassón bringt, indem wir Charakter-Eigenschaften Elohims in uns aufnehmen. Und drittens, viele Jahre später, verbinden sich diese These und Antithese zur Synthese, um Frucht zu bringen und uns die Einheit zu geben, die Vermählung von Haben und Werden. Und so beginnt die Freude vollständig/schalém zu werden, bis wir in die Gegenwart Elohims ba Schamáim/in den Himmeln gelangen, in einer Etappe permanenter überströmender Freude mit Elohim.

Viernes, 29 Abril 2016 06:42

PARASCHÁH QEDOSCHIM/ קדשׁים /„HEILIGE“

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PARASCHÁH Nr. 30
QEDOSCHIM/ קדשׁים /„HEILIGE“

22. Tag des ersten Monats (Avív-Nisán) des Jahres 5777
30. April 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 16,1-20,27
Haftaráh: Hesekiah 22,1-16

Von Julio Dam
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE WAHRE BEDEUTUNG DER HEILIGKEIT/QEDUSCHÁH, LAUT ELOHIM“

Wir haben schon einige Male über ‚Heiligkeit‘/Qeduscháh/‘abgesondert sein von der ungläubigen Welt‘ geschrieben. Dieses Jahr werden wir nun genauer untersuchen, WAS ELOHIM (nicht wir!) ZU DIESEM THEMA ZU SAGEN HAT.

In Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 19 heißt es:

[Wir haben lediglich das Wort ‘Gott‘ durch ‘Elohim‘ ersetzt und ‘der HERR‘ durch ‘ADONAI‘, und die ursprünglichen Namen wieder eingesetzt und einige ‘schwierige‘ Worte erklärt, (fett und/oder unterstrichen), was wir für wichtig halten. Wir werden manches davon kommentieren, und berichtigen, was nicht gut übersetzt ist].

‘3.Mose‘ 19

Viernes, 22 Abril 2016 08:40

PARASCHÁH ACHAREI MOT/ NACH DEM TODE

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PARASCHÁH Nr. 29
ACHAREI MOT/ NACH DEM TODE

15. Tag des ersten Monats (Nissán/Avív) des Jahres 5777
23. April 2016

Torahlesung: Wa‘iqrah/Und rief/”3.Mose” 16,1-19,1
Haftaráh: Esekiah 22,1-19

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„OPFER FÜR ELOHIM IM DRITTEN TEMPEL“

In dieser Paraschah ist die Rede von den Opfern, die Elohim im Tempel gebracht werden. In unserem Verständnis (und nach 1.Ptr.2,4-5 und anderen Versen), wird der dritte Tempel im messianischen Judentum in aller Welt gebaut, wohingegen sowohl Christen, als auch orthodoxe Juden eine materielle Errichtung desselben in Israel erwarten. Die Opfer haben sich in ihrer Natur verändert, nicht aber in ihrer Absicht. Wir werden hier von den Opfern reden, die Elohim von uns erwartet, besonders an diesem Péssach und Schavuót, das sich vor uns öffnet wie ein Fenster zu den Himmeln, um unsere Omer-Opfer entgegen zu nehmen.

Das erste Opfer, das Elohim von uns erwartet, ist: um Rúach Ir’at ADONAI/Geist der Furcht ADONAIs (Jes.11,2) zu bitten. Alle christlichen Kommentare, die dieser Autor gelesen hat, lehren „verehren/Ehrfurcht“ (der in Spanisch verwendete Ausdruck beinhaltet keine Furcht, sondern vielmehr nur Respektvolle Achtung) und erklären, dass wir Elohim nicht fürchten, sondern „verehren“ sollen, und so steht es jetzt in den Übersetzungen. So ist es aber nicht. Wenn es keine wirkliche ANGST vor Elohim gibt, werden wir Dinge tun, die wir nicht tun sollen und nicht zu tun aufhören können.  Wenn wir ERSCHRECKEN vor Elohim und Seinen Strafen, werden wir diese Dinge NICHT tun.

Das zweite Opfer, das Elohim von uns erwartet, ist: der Gehorsam und  die Unterordnung unter Seinen Willen und nicht unseren. Ohne dies kann Er nichts mit uns anfangen, selbst wenn wir wollten und wenn wir behaupteten, etwas für Elohim zu tun. Es ist eine Sache, was „wir“ fûr richtig halten, für Ihn zu tun, und eine GANZ andere, was Er will und für uns zu tun für richtig hält. Allgemein kann man sagen: je unreifer (Babys) wir geistlich sind, umso mehr wollen wir TUN und umso weniger wollen wir SEIN. Und umgekehrt: je reifer wir geistlich gesprochen sind, umso weniger wollen wir TUN und umso mehr verstehen wir, dass wir durch innere Veränderung SEIN sollen. Das Thema, „Seinen Willen zu tun“ durchdringt die gesamte Heilige Schrift - direkt (wie in Matth.7,21-23) oder indirekt (wie die Unterordnung Abrahams und Moschehs, um nur zwei Beispiele von vielen zu geben). Das ist die menschliche und geistliche „Stoffart“, mit der Elohim arbeiten will und arbeitet, und nicht mit dem Unabhängigen, der „Elohims Arbeit tun“ will – indem er seinen eigenen Willen tut.

Viernes, 15 Abril 2016 06:58

PARASCHÁH METZORÁH/AUSSÄTZIGER

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PARASCHÁH Nr. 28
METZORÁH/AUSSÄTZIGER

8. Tag des ersten Monats (Aviv/Nissán) des Jahres 5776
16. April 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 14,1-15,44
Haftaráh: 2. Könige 7,3-20

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Wa’iqrá/Und rief/’3.Mose’ 14,1-2: „Und ADONÁI redete mit Moschéh und sprach: ‘Dies sei das Gesetz für den Aussätzigen/Metzoráh, am Tage seiner Reinigung: er werde zum Priester/Kóhen gebracht‘.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„UNS FÜR PÉSSACH REINIGEN“

In dieser Parascháh scheinen geistliche Themen durch, die wir selten zu sehen bekommen. Die Paraschát dieser Woche, Metzoráh, sprich davon, was wir tun sollen, wenn bei jemandem Tzaaráh (Lepra oder eine andere Hautkrankheit) festgestellt wird. „…Er werde zum Priester/Kóhen gebracht“, damit dieser ihn reinigt und, wenn nötig, sein Haus demoliert, um das Grundstück zu reinigen. 

Rav Rashí erwähnt, dass die Amoriter/Amorím ihre Schätze in den Wänden ihrer Häuser aufbewahrten, als sie hörten, dass die Kinder/Bnéi Israel sie zu bekämpfen kämen. Als die Israelies gewannen und diese Häuser in Besitz nahmen, fanden sie diese in den Hauswänden verborgenen Schätze. 

Die Anekdote der Häuser der Amorím kann verglichen werden mit der des Rav Zusia von Anípolis: „Ich habe keine Angst, von Elohím, wenn ich ins Olám ha Bá (die Kommende Welt) komme, gefragt zu werden, warum ich nicht wie Moschéh/Mose geworden bin. Darauf würde ich antworten, dass ich weder den Charakter noch die Fähigkeiten Moschéhs gehabt habe. Wovor ich Angst habe ist, dass Er mich fragen könnte, warum ich nicht wie Rav Zusia war.“ 

Jueves, 07 Abril 2016 08:52

PARASCHÁH Nr. 27 TASRÍA/(SIE) EMPFÄNGT

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PARASCHÁH Nr. 27
TASRÍA/(SIE) EMPFÄNGT

1. Tag des ersten Monats (Nissán/Avív) des Jahres 5777
9. April 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 12:1-13:59
Haftaráh: 2. Könige 4:42-5:19

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Wa’iqrá/Und rief/’3.Mose’ 12,1-2: „Und ADONÁI redete zu Mose und sprach: ‘Sage zu den Kindern Israel und sprich: Wenn ein Weib empfängt /tasría und einen Knaben gebiert, so soll sie sieben Tage lang rituell unrein sein, ebenso lange wie bei ihrer Menstruationsperiode soll sie rituell unrein sein.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ESSENZ DES SCHABAT“

Péssach liegt vor uns (am Abend des 22. April ist „Érev Péssach“, der Séderabend) und in diesen Tagen vorher ist es Brauch, dass die Kinder den Auftrag bekommen, das Haus zu durchsuchen und es von Sauerteig/Chámetz zu reinigen, damit das Haus für das Fest rein ist. Sauerteig/Chámetz ist Symbol des rituell Unreinen, wie die Tage nach einer Geburt oder die Menstruationsperiode. In unser aller Leben ist es wichtig, uns auf Péssach vorzubereiten indem wir unser mentales Haus reinigen. Dieses mentale Haus ist es, wo die meisten unserer Feinde wohnen: dunkle und zerstörerische, negative Gedanken (NG) über uns selbst oder über andere, über Situationen oder Probleme die wir durchmachen. 
In Ieschaiáhu/Jes.26,3 hießt es: „Du erhältst in vollkommenem Frieden (Schalóm Schalóm) jenen, dessen Sinn in Dir ruht.“ 

Damit „unser Sinn in Ihm ruht“, müssen wir zuerst verstehen, dass es negative Denkweisen gibt, die uns verfolgen und Teil unseres Lebens sind. Diese gilt es zu erkennen und zu zerstören. Wir wollen hier mindestens 10 von ihnen erwähnen. 

 

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