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Deutsche Parashot

Viernes, 22 Abril 2016 08:40

PARASCHÁH ACHAREI MOT/ NACH DEM TODE

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 29
ACHAREI MOT/ NACH DEM TODE

15. Tag des ersten Monats (Nissán/Avív) des Jahres 5777
23. April 2016

Torahlesung: Wa‘iqrah/Und rief/”3.Mose” 16,1-19,1
Haftaráh: Esekiah 22,1-19

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„OPFER FÜR ELOHIM IM DRITTEN TEMPEL“

In dieser Paraschah ist die Rede von den Opfern, die Elohim im Tempel gebracht werden. In unserem Verständnis (und nach 1.Ptr.2,4-5 und anderen Versen), wird der dritte Tempel im messianischen Judentum in aller Welt gebaut, wohingegen sowohl Christen, als auch orthodoxe Juden eine materielle Errichtung desselben in Israel erwarten. Die Opfer haben sich in ihrer Natur verändert, nicht aber in ihrer Absicht. Wir werden hier von den Opfern reden, die Elohim von uns erwartet, besonders an diesem Péssach und Schavuót, das sich vor uns öffnet wie ein Fenster zu den Himmeln, um unsere Omer-Opfer entgegen zu nehmen.

Das erste Opfer, das Elohim von uns erwartet, ist: um Rúach Ir’at ADONAI/Geist der Furcht ADONAIs (Jes.11,2) zu bitten. Alle christlichen Kommentare, die dieser Autor gelesen hat, lehren „verehren/Ehrfurcht“ (der in Spanisch verwendete Ausdruck beinhaltet keine Furcht, sondern vielmehr nur Respektvolle Achtung) und erklären, dass wir Elohim nicht fürchten, sondern „verehren“ sollen, und so steht es jetzt in den Übersetzungen. So ist es aber nicht. Wenn es keine wirkliche ANGST vor Elohim gibt, werden wir Dinge tun, die wir nicht tun sollen und nicht zu tun aufhören können.  Wenn wir ERSCHRECKEN vor Elohim und Seinen Strafen, werden wir diese Dinge NICHT tun.

Das zweite Opfer, das Elohim von uns erwartet, ist: der Gehorsam und  die Unterordnung unter Seinen Willen und nicht unseren. Ohne dies kann Er nichts mit uns anfangen, selbst wenn wir wollten und wenn wir behaupteten, etwas für Elohim zu tun. Es ist eine Sache, was „wir“ fûr richtig halten, für Ihn zu tun, und eine GANZ andere, was Er will und für uns zu tun für richtig hält. Allgemein kann man sagen: je unreifer (Babys) wir geistlich sind, umso mehr wollen wir TUN und umso weniger wollen wir SEIN. Und umgekehrt: je reifer wir geistlich gesprochen sind, umso weniger wollen wir TUN und umso mehr verstehen wir, dass wir durch innere Veränderung SEIN sollen. Das Thema, „Seinen Willen zu tun“ durchdringt die gesamte Heilige Schrift - direkt (wie in Matth.7,21-23) oder indirekt (wie die Unterordnung Abrahams und Moschehs, um nur zwei Beispiele von vielen zu geben). Das ist die menschliche und geistliche „Stoffart“, mit der Elohim arbeiten will und arbeitet, und nicht mit dem Unabhängigen, der „Elohims Arbeit tun“ will – indem er seinen eigenen Willen tut.

Viernes, 15 Abril 2016 06:58

PARASCHÁH METZORÁH/AUSSÄTZIGER

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 28
METZORÁH/AUSSÄTZIGER

8. Tag des ersten Monats (Aviv/Nissán) des Jahres 5776
16. April 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 14,1-15,44
Haftaráh: 2. Könige 7,3-20

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Wa’iqrá/Und rief/’3.Mose’ 14,1-2: „Und ADONÁI redete mit Moschéh und sprach: ‘Dies sei das Gesetz für den Aussätzigen/Metzoráh, am Tage seiner Reinigung: er werde zum Priester/Kóhen gebracht‘.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„UNS FÜR PÉSSACH REINIGEN“

In dieser Parascháh scheinen geistliche Themen durch, die wir selten zu sehen bekommen. Die Paraschát dieser Woche, Metzoráh, sprich davon, was wir tun sollen, wenn bei jemandem Tzaaráh (Lepra oder eine andere Hautkrankheit) festgestellt wird. „…Er werde zum Priester/Kóhen gebracht“, damit dieser ihn reinigt und, wenn nötig, sein Haus demoliert, um das Grundstück zu reinigen. 

Rav Rashí erwähnt, dass die Amoriter/Amorím ihre Schätze in den Wänden ihrer Häuser aufbewahrten, als sie hörten, dass die Kinder/Bnéi Israel sie zu bekämpfen kämen. Als die Israelies gewannen und diese Häuser in Besitz nahmen, fanden sie diese in den Hauswänden verborgenen Schätze. 

Die Anekdote der Häuser der Amorím kann verglichen werden mit der des Rav Zusia von Anípolis: „Ich habe keine Angst, von Elohím, wenn ich ins Olám ha Bá (die Kommende Welt) komme, gefragt zu werden, warum ich nicht wie Moschéh/Mose geworden bin. Darauf würde ich antworten, dass ich weder den Charakter noch die Fähigkeiten Moschéhs gehabt habe. Wovor ich Angst habe ist, dass Er mich fragen könnte, warum ich nicht wie Rav Zusia war.“ 

Jueves, 07 Abril 2016 08:52

PARASCHÁH Nr. 27 TASRÍA/(SIE) EMPFÄNGT

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 27
TASRÍA/(SIE) EMPFÄNGT

1. Tag des ersten Monats (Nissán/Avív) des Jahres 5777
9. April 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 12:1-13:59
Haftaráh: 2. Könige 4:42-5:19

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Wa’iqrá/Und rief/’3.Mose’ 12,1-2: „Und ADONÁI redete zu Mose und sprach: ‘Sage zu den Kindern Israel und sprich: Wenn ein Weib empfängt /tasría und einen Knaben gebiert, so soll sie sieben Tage lang rituell unrein sein, ebenso lange wie bei ihrer Menstruationsperiode soll sie rituell unrein sein.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ESSENZ DES SCHABAT“

Péssach liegt vor uns (am Abend des 22. April ist „Érev Péssach“, der Séderabend) und in diesen Tagen vorher ist es Brauch, dass die Kinder den Auftrag bekommen, das Haus zu durchsuchen und es von Sauerteig/Chámetz zu reinigen, damit das Haus für das Fest rein ist. Sauerteig/Chámetz ist Symbol des rituell Unreinen, wie die Tage nach einer Geburt oder die Menstruationsperiode. In unser aller Leben ist es wichtig, uns auf Péssach vorzubereiten indem wir unser mentales Haus reinigen. Dieses mentale Haus ist es, wo die meisten unserer Feinde wohnen: dunkle und zerstörerische, negative Gedanken (NG) über uns selbst oder über andere, über Situationen oder Probleme die wir durchmachen. 
In Ieschaiáhu/Jes.26,3 hießt es: „Du erhältst in vollkommenem Frieden (Schalóm Schalóm) jenen, dessen Sinn in Dir ruht.“ 

Damit „unser Sinn in Ihm ruht“, müssen wir zuerst verstehen, dass es negative Denkweisen gibt, die uns verfolgen und Teil unseres Lebens sind. Diese gilt es zu erkennen und zu zerstören. Wir wollen hier mindestens 10 von ihnen erwähnen. 

 

Jueves, 31 Marzo 2016 11:33

PARASCHÁH Nr. 26: SCHMINÍ / (AM) ACHTEN (TAG)

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PARASCHÁH Nr. 26: SCHMINÍ / (AM) ACHTEN (TAG)

23. Tag des dreizehnten Monats (Adar 2) des Jahres 5776/2. April 2016

Torahlesung: Wa‘iqrá/Und rief/„3.Mose” 9,1-11,47
Haftaráh: SchmúEl Beit/2.Samuel 6,1-7,17

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright 2016 von Julio Dam. Verkauf und/oder Reproduktion oder Plagiat, SOWOHL DER PARASCHÁH AN SICH, WIE DES VOKABULARS IN HEBRÄISCH UND SEINER DEFINITION (Glosar), sei es per Internet, Druck oder Fotokopie, ohne schriftliche (oder per E-mail) Erlaubnis des Autors verboten Übertreter dieser Rechte werden von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Wa‘iqrá/Und rief/’3.Mose’ 10,3: „…Das ist's, was ADONAI gesagt hat: an denen, die Mir nahen werde Ich Meine Heiligkeit zeigen, und vor dem ganzen Volk werde Ich verherrlicht werden.…“

„UNSERE HEILIGKEIT ERREICHEN“

Heiligkeit/Qeduscháh ist eine Voraussetzung, die auch im Erneuerten Bund (N.T.) zu finden ist: „Seid heilig, denn Ich bin heilig!“, sagt ADONAI in 1.Ptr.1,16.

Was aber sind ‘Heilige/Qadoschím‘? Wie wird man einer? Wie erreichen wir die Heiligkeit/Qeduscháh?

Das Wort ‘qadosch/heilig’ bedeutet vor allem: abgesondert zu sein für Elohim, und sich nicht zu vermischt mit dem Rest der Welt, der Ihn nicht kennt (oder kein Interesse daran hat, Ihn kennen zu lernen). Die erste Regel der Heiligkeit/Qeduscháh ist also:

Viernes, 25 Marzo 2016 05:38

PARASCHÁH TZAW / BEFIEHL

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PARASCHÁH Nr. 25
TZAW / BEFIEHL

16. TAG DES DREIZEHNTEN MONATS (ADAR 2) DES JAHRES 5776
26. MÄRZ 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 6,1-8,36
Haftaráh: Irmiahu/Jeremiah 7,21-8,3

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„VERTRAUEN INMITTEN VON GEFAHR“

Diese Parascháh befindet sich genau in der Mitte der Toráh (Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 8,8). Diese Woche wollen wir die ENORME Bedeutung beleuchten, die dieser Abschnitt für diese letzten Tage/Iomím ha Qétz hat.

Der Tora-Abschnitt/Parascháh, welcher Tzaw entspricht, befindet sich wie gesagt genau in der Mitte der fünf Bücher/Chúmasch (von chamésch, fünf), welche die Toráh bilden. Wie wir in diesem Kommentar sehen werden, hat dies eine ÄUSSERST wichtige Bedeutung für uns in diesen End-Zeiten/Iomím ha Qétz.

Das von Elohim geschaffene Universum ist absolut symetrisch, es ist symetrisch geschaffen. In einer früheren Parascháh sprachen wir von Elohims Ordnung/Séder und Harmonie. Dies widerspricht dem nicht, sondern kombiniert mit derselben Symetrie und Harmonie. Es gibt kein ‘So ein Zufall!‘, kein ‘Welch ein Glück!‘ Alles hat seine Bedeutung und seinen Sinn. Dass wir diese Bedeutung nicht erkennen bedeutet nur, dass wir sie durch den Rúach Guiluí/Geist der Offenbarung in Erfahrung bringen sollten, wie es der Rav Schául (Paulus) in Gal.1,11-12 sagt. Und um diesen Geist der Offenbarung sollten wir im Gebet bitten und Ihn empfangen.

Viernes, 18 Marzo 2016 06:33

PARASCHÁH Nr. 24 WA’IQRÁ/UND ER RIEF

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PARASCHÁH Nr. 24
WA’IQRÁ/UND ER RIEF

9. DES DREIZEHNTEN MONATS (ADAR 2) DES JAHRES 5776
19. MÄRZ 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und er rief/„3.Mose” 1,1-5,26
Haftaráh: Ieschaiahu/Jesaja 43,21-44,23

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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PORCIÓN TORÁH: "Und ADONAI rief Moschéh, und redete zu ihm vom Zelt der Versammlung aus und sprach: Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: ‘Wenn jemand von euch ADONAI ein Opfer bringen will, so soll das Opfer, das er darbringet vom Vieh, von Rindern oder Schafen genommen sein‘".

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„EFFIZIENT BETEN“

Das dritte Buch der Toráh, Wa’iqrá/ויקרא/Und er rief/‘3.Mose‘ ist ein Buch, das fast ausschlieβlich von Mitzwót/Geboten handelt. Sein Hauptziel ist, die Opfer zu regulieren, welche die Kohaním/Priester im Mischkán/Stiftshütte (und später im Tempel/Miqdásch) opferten. Das entsprechende Gegenstück der Opfer ist das Gebet. So lesen wir in Hoschíah/Hosea 14,3 in der hebräischen Version: „… und nimm als (wären es) Farren die Dankopfer unserer Lippen.“

Beten ist unserer Meinung nach das ‘A und O‘ der Nevuáh/Prophetie. In der Nevuáh/Prophetie hört der Naví/Prophet die Stimme Elohims. Im Gebet ist es genau umgekehrt: Elohim hört auf unsere Stimme. Wir sollten uns jedoch auch bemühen, Seine Stimme zu hören. Anders ausgedrückt: das effiziente Gebet ist jenes, das zu einem Dialog (einer beidseitigen Unterhaltung) geworden ist: wir mit Elohim und Elohim mit uns (durch Ieschúa in uns). Dies ist die normale Definition von Dialog.

 

Jueves, 03 Marzo 2016 11:29

PARASCHÁH Nr. 22 WAIAQHÉL/UND VERSAMMELTE

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PARASCHÁH Nr. 22
WAIAQHÉL/UND VERSAMMELTE

25. DES ZWÖLFTEN MONATS DES JAHRES 5776
5. MÄRZ 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 35,1-40,38
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:-51-8,21

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DEN RYTHMUS ELOHIMS ERLERNEN“

In unserem geistlichen Leben mit Elohim, (wie im mentalen und physischen), gibt es einen gewissen Rythmus, den wir erlernen und dem zu folgen wir beginnen sollten. Diesen Rythmus finden wir z.B.: in den sechs Tagen Arbeit und einem Tag Ruhe; in den Laufbahnen der Planeten; im Rythmus der Erde um die Sonne, der den Tag und die Nacht produziert; und in hunderten anderen Rythmen, die nicht so offensichtlich, aber ebenso real und gegenwärtig sind, wie etwa das Wachstum des Menschen vom Baby zum Greis, usw.

In dieser Parascháh zeigt Elohim uns diesen Rythmus in allem, was Er Moschéh (und Moschéh seinen Helfern, besonders dem Betzalél) aufträgt. So wird dem Bau des Mischkán/Stiftshütte eine Ordnung und ein Rythmus aufgedruckt, der das gesamte Universum durchdringt.

Dieser Rythmus ist, wenn auch unsichtbar, nicht nur in unserem physischen Leben gegenwärtig, sondern auch im geistlichen und mentalen. Es gibt Momente in unserem Leben, da Elohim uns drängt, vorwärtszugehen, und zwar mit Tempo. Und in anderen Momenten bleibt die ‘Wolke, die das Volk Israel am Tage leitete‘ über uns stehen, wie um uns zu verstehen zu geben: „Bleib stehen, bis Ich dir sage!“ Aber weil wir sie nicht wahrnehmen und nicht gewohnt sind, Seinem Willen zu gehorchen, beachten wir es nicht und gehen nach unserem eigenen Rythmus vorwärts, womit wir Probleme aller Art auf uns laden.

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 21
KI TISSÁ/WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

18. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR א) DES JAHRES 5776
27. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 30,11-34,35
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:40-50

Von Julio Dam
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Shemót/Namen/„2.Mose”…31:12-13: „Und ADONAI redete mit Mosheh und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich: ‘Meine Schabbatót sollt ihr beobachten! Denn ein Zeichen ist dies zwischen euch und Mir für alle eure Geschlechter, damit man (in aller Welt) wisse, dass ich ADONAI bin, der euch heiligt.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ESSENZ DES SCHABAT“

Diese Parascháh berührt ein im Judentum bedeutendes Thema, das voller Symbolik ist: den Schabát.

Wir schreiben diesen Artikel als geistliche und mentale Anleitung für jene, die ihr Verständnis der Feier dieses Bundes - den Elohim mit dem jüdischen Volk (nach dem Blut und dem Glauben) geschlossen hat - vertiefen und erweitern möchten.

Der Buchstabe Sáin (z), der bildhaft für die Nummer 7 im Alef-Bet steht, repräsentiert das Geistliche und den Kampf, um jene Ebene im Universum zu erreichen.

Außerdem repräsentiert die 7 (laut dem Macharal von Prag) grafisch die sieben möglichen Richtungen: Norden, Süden, Osten, Westen, oben, unten und zusätzlich in der Mitte, unser inneres Sein. Dieses letzte (unser Sein) unterliegt unseren Wünschen, Kämpfen, Träumen, Werten, Ambitionen, Gefahren, Angriffen usw. Dieser 7. Punkt (unser Sein) ist das Zentrum all dieser Kräfte, die uns angreifen, gefangennehmen oder anziehen. Das Resultat davon, wie wir mit diesen zentrifugalen und zentripetalen Kräften umgehen, ist das Resultat unseres Lebens. Dies ist in der Nummer 7 (z) repräsentiert, welche die Form eines Dolches hat und deshalb den Kampf in unserem Leben repräsentiert.

Im Falle des Schabát jedoch: hat Elohim uns den Bund angeboten - aus diversen Gründen, u.A., um uns mehr als nur eine Lektion zu erteilen. Eine dieser Lektionen ist, dass der Schabát das Auge des Tornados sein soll, in dem totale Stille herrscht. Der Tornado an sich sind die restlichen 6 Tage der Woche, die wir kämpfend verbringen, in dem Versuch, unsere Ziele zu erreichen, um uns im Auge des Tornados zu bergen: dem einzigen Tag, den Elohim „gesegnet und geheiligt hat“.

 

Jueves, 18 Febrero 2016 08:50

PARASCHÁH Nr. 20: TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

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PARASCHÁH Nr. 20: TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

11. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR I) DES JAHRES 5776/20. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 27:20-30:10  

Haftaráh: Esekíah 43:10-27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Schemót/Namen/„2.Mose” 28,2-4: „Und du sollst dir für Aharon, deinen Bruder, heilige Kleidung machen, für Ehre und Glanz. Und du sollst reden mit allen, die eines weisen Herzens sind, die Ich mit dem Geist der Weisheit/Rúach Chachmáh erfüllt habe, dass sie Aharons Kleidung herstellen zu seiner Weihe, dass er Mein Priester/Kóhen sei. Das sind aber die Kleidungsstücke, die sie machen sollen: Brustschild/Chóschen/חשׁן,Schürze/Efód/אפוד, (blauer) Rock/Meíl/מעיל, (weißer) unterer Rock/Ketónet/ כתנתkariert eingefasst, Turban/Mitznéfet/מצנפתund Gürtel/Avnét/אבנט

„UNSERE GEISTLICHE KLEIDUNG“

Die Kleidung des Priesters/Kóhen (der sie anziehen sollte, sooft er den Heiligen Tempel in Jerusalem betrat) sind für uns ein Symbol der himmlischen Dinge (von Oben/mi le Málah). Nach Schemót/„2.Mose“ 19,6 hat Elohím uns berufen, „ein Reich von Priestern/Kohaním und Heiligen/Qeduschím“ zu sein. Und diese Kleidung symbolisiert unsere allgemeine Einstellung während wir hier auf dieser Erde leben, gerüstet für den Kampf, wie in Eph.6,13-17 steht. Hier werden uns sechs Kleidungsstücke gegeben. Die letzten beiden davon sind rein geistliche Kleidungsstücke, die jene vom jüdischen Volk, die nicht Propheten waren oder jene, die nicht an Ieschúa glauben, nicht haben können:

Legt euch darum (weil, laut Vers 12, unser Kampf nicht „gegen Fleisch und Blut“ ist) die ganze Waffenrüstung/panoplia Elohíms an, damit ihr standhalten könnt, wenn der böse Tag kommt, und dann, wenn ihr alles erledigt habt, noch steht. Steht also bereit: (1) die Hüften umgürtet mit der Wahrheit/Emét, (2) den Brustpanzer des Geraden Weges/Tzedaqáh angelegt, (3) unter die Füße gebunden die guten Nachrichten des Friedens/BessorótSchalóm. (4) Ergreift außerdem den Großschild des Glaubens/Emunáh, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. (5) Setzt auch den Helm des Sieges [griechisch: Sōtērion, hebräisch: Schúa] auf und (6) nehmt den Dolch des Geistes/Rúach, das (für den Einzelnen) bestimmte Wort [griechisch: Rhēma, hebräisch: Davár pratí] Elohíms, in die Hand“.

Im Anschluss wollen wir von diesen sechs Kleidungsstücken reden, die Elohím uns auffordert, an diesem „bösen Tag“ (der auf uns zukommt) anzuziehen.

Viernes, 12 Febrero 2016 13:16

PARASCHÁH Nr. 19: TERUMÁH/(freiwilliges) HEBEOPFER

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PARASCHÁH Nr. 19: TERUMÁH/(freiwilliges) HEBEOPFER

4. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR 1) DES JAHRES 5776/13. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 25,1-27,19
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 5,26-6,13

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

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Schemót/Namen/„2.Mose” 25,8-9: „Und ihr sollt Mir ein Heiligtum machen, dass Ich unter/in ihnen wohne! Nach dem Vorbild der Wohnung/Mischkán und aller seiner Gerätschaften, die Ich dir zeigen werde sollt ihr es machen.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„DIE VIER WOHNUNGEN/MISCHKANÓT“

In dieser Parascháh beginnt Elohím einen Ort zu schaffen, an dem Er wohnen und von dem aus Er uns leiten kann (insgesamt vier, wie wir gleich sehen werden). Beachten wir, dass ADONÁI schon vor rund 4000 Jahren gesagt hat „dass Ich in IHNEN wohne“, Er hat nicht gesagt: „dass Ich in der Stiftshütte wohne“. Alle wollen wir IN IHM wohnen und Er will IN uns wohnen. Die „Stiftshütte“/Wohnung/Mischkán ist der Ort, wo wir Elohím Opfer bringen, der Ort, um Ihn zu preisen/segnen und um von Ihm gesegnet zu werden. Und es ist der Ort, um „Mich erkennen und verstehen zu lernen“ (Jer./Irmiáhu 9,24) ”השׂכל וידע אותי„

„Die „Stiftshütte“/Mischkán ist der Treffpunkt zwischen Mir und Meinen Kindern. Es ist der Ort, wo Meine Kinder lernen, und wo sie Offenbarung, Warnung, Zurechtweisung/Musár und Meinen Rat erhalten. Außerdem ist es auch der Ort, wo sie Meinen Segen/Bracháh erhalten“. Dies sagte ADONÁI zu mir in Prophetie, als ich  dabei war, diese Parascháh vorzubereiten.

Der Mischkán ist auch ein Symbol der vier Orte, in die Elohím einzieht, um dort zu wohnen: (1) unsere messianische Synagoge – der externe Mischkán; (2) unser Geist  – der interne Mischkán; (3) die Toráh – der geschriebene Mischkán; und (4) Ieschúa – der ultimative Mischkán überhaupt. Sehen wir uns nun jeden einzeln an, um unseren Verstand und unseren Geist/Rúach zu nähren.

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