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Deutsche Parashot

Jueves, 30 Junio 2016 06:58

PARASCHAH 37 SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 37
SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

26. des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5777
2. Juli 2016

Torahlesung: BaMidbar / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 13,1-15,41
Haftaráh: Iehoschúa / ‘Josua‘ 2,1-24

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„WELCHE HALTUNG LEGEN WIR VOR ELOHIM AN DEN TAG?“

Moschéh warnt die Israeliten davor, auf eigene Faust loszuziehen, um das Land einzunehmen: „Warum übertretet ihr den Befehl ADONAIs? Ihr werdet keinen Erfolg haben. Zieht nicht hinauf, denn ADONAI ist nicht in eurer Mitte, dass ihr nicht geschlagen werdet von euren Feinden“ (BaMidbar/ In der Wüste/‘4.Mose‘ 14,41-42). Doch die Israeliten hörten nicht auf den Rat ihres Führers: ‘sie stiegen auf den Gipfel des Berges‘ (‚4.Mose‘ 14,44).

Daraus sollten wir lernen, und zwar etwas sehr Wichtiges, was in dem Moment, wo wir etwas VON Elohim brauchen, sehr wertvoll ist: Welches ist unsere Haltung Ihm gegenüber? Welches ist allgemein unsere Haltung (oder Einstellung)?

Was bedeutet ‘Haltung‘? Haltung könnten wir definieren als mentale und emotionale Einstellung gegenüber einer Situation oder Person. Es schließt sowohl unsere Überzeugungen, wie unsere Werte mit ein und den Willen, auf eine bestimmte Art und Weise in der Situation oder gegenüber diesem oder jenem zu handeln. Ihre Einstellung ist die Summe Ihrer Ideen, ihrer (automatischen) Normen und der Tendenz ihrer Gedanken.

Ihre Haltung ist: wie Sie auf Ihre Umgebung reagieren, sei es auf eine Situation, ein Problem oder eine Person oder was diese sagt oder tut. Wichtiger noch ist, wie wir auf das, was uns passiert, reagieren. Denn wie unsere Leser, die uns Woche für Woche begleiten, wissen, gibt es NICHTS, was uns ‘rein zufällig‘ passiert. Alles ist von Elohim geschickt oder genehmigt, um uns etwas zu zeigen und zu lehren.

Jueves, 23 Junio 2016 11:55

PARASCHAH Be Achalotéicha/Wenn du anzündest

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 36
Be Achalotéicha/Wenn du anzündest

19. des dritten Monats (Siván) des Jahres 5777
25. Juni 2016

Torahlesung: Bamidbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 8,1-12,16
Haftaráh: Sachariah 2,14-4,7

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Ba Midbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 11,4: “Wer wird uns Fleisch zu essen geben? Wir erinnern uns der Fische, die wir kostenlos aßen in Mitzráim/Ägypten, der Gurken, der Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs.”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER LANGE WEG UNSERES LEBENS”

Diese Parascháh beschreibt die lange Reise des jüdischen Volkes von der Sklaverei in Mitzráim zur Freiheit in Israel, dem Verheißenen Land. Dies ist, abgesehen von der Reise eines ganz bestimmten Volkes, auch ein Bild unseres Lebens, des Lebens jedes einzelnen Menschen, der in tiefster Finsternis geboren wird. Diese Finsternis ist sowohl geistlicher, wie mentaler und fleischlicher Art: an Mitzráim gebunden, versklavt, gebunden an Süchte, Materialismus und das Fleisch mit seinen selbstsüchtigen und wechselnden Wünschen.

Es ist eine physische Reise, die einer mentalen und geistlichen Reise vergleichbar ist, die jedem Menschen offen steht. Wir werden in der Nacht der Seele und des Geistes geboren. Wir werden verloren und ‘ohne Hoffnung in der Welt‘ (Eph.2,12) geboren, Sklaven Nimrods mit seiner Vielgötterei und götzendienerischen Religion, mit Tausenden von Göttern, voller Lügen und Betrügereien, mit dem Trost ‘des Fleisches, der Gurken, der Melonen, des Lauches, der Zwiebeln und des Knoblauchs‘, die wir Erbärmlichen so vermissen, wenn wir sie nicht haben. Elohim bietet uns Man (Manna) (von mah = was?) an. Dieses Man repräsentiert unser geistliches Leben, die Nahrung, die von Oben/mi leMálah, kommt. Aber wir trauern dem Fleisch und den Zwiebeln nach. 

Die Fragen unseres Lebens sind: Um was wollen wir bitten, Fleisch oder Man?, und: Wie lange werden wir noch das Fleisch und den Knoblauch vermissen?

Viernes, 17 Junio 2016 18:56

PARASCHAH NASSÓ / ERHEBE

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PARASCHAH 35
NASSÓ / ERHEBE

12. Tag des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5777
18. Juni 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 4,21-7,89
Haftaráh: Schoftím/Richter 13,2-25

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 6,22-27: “Und ADONÁI redete zu Moshéh und sprach: ‘Sage Aharón und seinen Söhnen und sprich: Also sollt ihr zu den Kindern/Bnéi Israel sagen, wenn ihr sie segnen wollt: >ADONÁI segne dich/iebarechecháh ADONÁI und behüte dich! ADONÁI erleuchte über dir Sein Angesicht und lasse dich Gnade finden bei anderen! ADONÁI hebe Sein Antlitz dir zu und gebe dir Frieden/Schalóm!< Also sollen sie Meinen Namen auf die Kinder/Bnéi Israel legen, und Ich werde sie segnen.”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"DIE ESSENZ DES SEGENS/BRACHÁH"

Ohne den Segen/Bracháh Elohíms können wir in diesem kurzen und schweren Leben nichts tun. Unser Leben als messianische Juden (nach dem Blut oder Glauben) ist ein Leben voller Kampf, voller Schlachten, die wir gegen den Feind gewonnen haben. Der Feind versucht uns zu besiegen und so zu beweisen, dass die Bnéi Israel nichts Wert sind, und dass dies die Wertlosigkeit des Elohíms Israels und des Maschíach/Messias Israels widerspiegelt. Man benötigt eine sehr starke geistliche Konstitution, um erfolgreich die Tausend-und-eine Fallen zu überwinden, die der Feind/ha satán uns täglich in den Weg stellt, um uns den Mut zu nehmen und uns psychologisch fertig zu machen, denn dies ist der Bereich, in dem wir am anfälligsten sind. Wenn der Feind/ha satán es schafft, uns mutlos zu machen und dass wir aufgeben, dann hat er den Kampf gewonnen. Das dürfen wir NIEMALS zulassen. 

Um uns zu helfen, dass wir nicht besiegt zu Boden sinken, hat Elohím uns viele geistliche Waffen gegeben. Darunter befindet sich eine sehr mächtige Waffe: die Macht, zu segnen - unsere Freunde, Kinder, Eltern, geistliche Schafe, uns selbst, …und unsere Feinde-, um nicht in geistliche Gefangenschaft zu geraten. 

Obiger Segen beginnt mit: „ADONÁI segne dich und behüte dich!“

Viernes, 10 Junio 2016 15:31

SPEZIELPARASCHAH FÜR SCHAVUÓT

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SPEZIELPARASCHAH FÜR SCHAVUÓT

5. Tag des DRITTEN Monats (Siván) des Jahres 5777
11. Juni 2016

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE ESSENZ VON SCHAVUÓT:
DAS SEHNEN NACH DEM GEISTLICHEN

Wir alle haben ein inneres Sehnen nach einem besseren Leben, das heißt im Grunde genommen: nach geistlichem Leben. Im tiefsten Innern unserer Seele und Persönlichkeit hat Elohím einen leeren Raum geschaffen, der gefüllt werden soll. So wandern wir von Ort zu Ort, von Beziehung zu Beziehung, von Religion zu Religion auf der Suche nach der „Wahrheit“. Aber die Wahrheit ist nicht da! Die geistliche Wahrheit befindet sich darin, dass der Heilige Geistes/Rúach haQódesch sich in uns bewegt. 

Weil der fleischliche (ungeistliche) Mensch nicht weiß, wie er zu diesem „besseren Leben“ kommen kann, ersetzt er es durch Reichtum, Macht, Reisen, Süchte, und dergleichen. Dies alles sind sinnlose Versuche, die geistliche Leere in seinem Innern zu füllen, die nur der Heilige Geist/Rúach haQódesch füllen kann. Da aber der fleischliche Mensch diese Dinge nicht versteht (1.Kor.2), versucht er es durch „Indianerspiegelein“ (Fälschungen kostbarer Dinge, d.h.: des geistlichen Lebens) zu ersetzen.

Elohím hat uns jedoch die richtigen Feste in der richtigen Reihenfolge gegeben, damit wir Ihn finden. 

Viernes, 03 Junio 2016 18:58

PARASCHÁH BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

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PARASCHÁH Nr. 34
BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

27. Tag des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
4. Juni 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste oder Steppe/„4.Mose” 1,1-4,20
Haftaráh: Hoschíah/Hosea 2,1-22

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE WAHRE ABSICHT DER GEBOTE / MITZWÓT ELOHIMS“

In diesem Toráh-Abschnitt/Parascháh spricht Elohim von der Volkszählung der Bnéi/Kinder Israel.

Einer der wichtigsten Gründe der Zählung ist für Elohim, Sein Volk vorzubereiten, um Ihm zu dienen. Dieses Elohim-Dienen bedeutet, eine ewige Beziehung zum Schöpfer herzustellen, die einem nichts als Segen/Bracháh einbringt – wenn man Ihm gehorcht. 

Außerdem erwähnt Elohim zwei mögliche Ziele für Israel: entweder die geschichtliche Größe, zu der sie bestimmt war, oder die Zerstörung. Entweder sie haben Erfolg darin, das Land zu erobern, oder  sie werden bei dem Versuch es zu erobern besiegt werden - wenn sie versagen, Elohim zu folgen, Ihm nicht gehorchen.

Wie wir wissen, bewies das Volk Israel, dass es noch nicht bereit war, Elohim zu gehorchen und jene Generation wurde, mit Ausnahme eines Restes, verworfen. Es zeigte sich, dass die Einladung Elohims eine Vorhersage dessen war, was kommen würde. 

Zusammen mit der Verheißung künftiger Größe - für den Elohim gehorsamen Rest - kommt auch die Verantwortung. Je größer die Verheißung, desto größer die Verantwortung. 

Bleibt die Frage: Wozu dann die Gebote/Mitzwót? Wozu hat Elohim sie gegeben? Und welche Lehre können wir aus der Antwort ziehen?

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 32-33
BE HAR - BE CHUKOTÁI /AUF DEM BERG (SINAI) - IN MEINEN SATZUNGEN

20. des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
28. Mai 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 25,1-27,34
Haftaráh: Irmijahu /„Jeremiah“ 16,19-17,14 + 32,6-27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 25,21 „Ich werden Meinen Segen/Bracháh senden im sechsten Jahr und die Ernte wird für drei Jahre reichen“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„FINANZIELLEN SEGEN VON ELOHIM ERHALTEN“

In diesem Torah-Abschnitt/Paraschah spricht Elohim über Seinen Segen/Bracháh. In unserer modernen Ära nennen wir dies: „finanziellen“ Segen.

Wozu sollte man in einer Paraschah über finanzielle Themen schreiben? Erstens, weil dies das Thema der Woche ist. Und zweitens, weil Finanzen eine Art Stopper/Mitzraim ist, wie auch jede andere Blockade (wie etwa: psychische, geistliche, familiäre Probleme). Der Elohim Israels ist NICHT gegen finanzielle Stabilität. Im Gegenteil! Er gibt sie Seinen Kindern, jenen, die zu Ihm halten und Ihm folgen. Wogegen Er ist, ist die ‘Liebe zum Geld‘. Das ist etwas ganz anderes! Wir müssen auf Elohim ausgerichtet sein. Das bedeutet nicht, dass wir zu arbeiten aufhören und unsere Familie nicht mehr versorgen. Und, um unsere Familie zu versorgen, müssen wir wissen, wie wir unsere Familie auf einem Niveau halten, das sie gewöhnt sind. Und das können nicht alle. Wir sind uns bewusst, dass diese Paraschah in ganz Lateinamerika, einigen Orten der USA und an anderen Orten gelesen wird, wo diese jüdische Sichtweise des Themas auch notwendig ist. Traditionell und geschichtlich ist das jüdische Volk in diesem Sinne ein von Elohim gesegnetes Volk. Gleichzeitig ist es ein Volk, das die Geheimnisse finanziellen Erfolges kennengelernt hat. 

Wenn wir in einem Satz sagen sollten, welches diese Geheimnisse sind – wie ein Heide/Goi den Rabbiner Hillel bat, er solle ihm alle Gebote aufsagen, während er, der Goi, auf einem Bein vor ihm stehe, - würden wir sagen: „die Geheimnisse sind zwei: das erste Geheimnis ist: sich jüdisches Denken aneignen; das zweite ist: einige Regeln mit diesem Denken einsetzen“.

Viernes, 20 Mayo 2016 06:53

PARASCHÁH EMOR / SPRICH!

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PARASCHÁH Nr. 31
EMOR / SPRICH!

13. des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
21. Mai 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/”3.Mose” 21,1-24,23
Haftaráh: Esekiel 44,15-31

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ESSENZ DES LEBENS UND DIE FESTE/MOADÍM“

In dieser Woche spricht die Toráh – fast monothematisch – weiter von Heiligkeit/Qeduscháh. In diesem Fall ist das Thema das Bedürfnis der Kohaním/Priester, zu vermeiden, sich an den Leichen der Toten zu verunreinigen. Und das 23. Kapitel von Wa‘iqrá zeigt die acht Feste auf - ein Wochenfest [der Schabbát] und 7 Jahresfeste [die sich in drei große Jahresfeiern/Moadím/µyd[m  gruppieren: Péssach (und Chag haMatzót, Omerzählung), Schavuót und (Ióm Teruáh, Ióm Hakipurím und) Sukót].

Welche Beziehung besteht zwischen dem sich nicht Verunreinigen an den Leichen der Toten und der Heiligkeit und den drei großen Jahresfeiern/Moadím? 

Elohím ist EWIGES LEBEN/Chaím Olám, und in Ihm ist nichts totes. Er ist die Essenz des Lebens, von dem unser physisches Leben nur ein blasser Schimmer ist, gerade mal ein Augenschlag im ewigen Lauf des Paradieses, mit Ihm an unserer Seite; oder das Licht einer einzelnen, funzeligen Lampe im Vergleich mit dem blendenden Schein einer Hydrogenbombe, die vor unseren Augen explodiert.

Viernes, 13 Mayo 2016 16:30

PARASCHÁH KEDOSCHÍM / HEILIGE

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PARASCHÁH Nr. 30
KEDOSCHÍM / HEILIGE

6. Tag des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5776
14. April 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 19,1-20,27
Haftaráh: Amos 9,7-15

Von Julio Dam
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Wa’iqrá/Und rief/’3.Mose’ 19,18: „…Du sollst deinen (nach dem Blut oder Glauben jüdischen) Freund lieben wie dich selbst. Ich (bin) ADONÁI./Ve ahávta et reacháh kamóchah—Aní ADONÁI“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DU SOLLST DEINEN (JÜDISCHEN) FREUND LIEBEN WIE DICH SELBST“

Diese Parascháh spricht verschiedenes an. Aber eines dieser Dinge ist ganz besonders wichtig, wir schaffen es nur nicht, es in seinem vollen Ausmaß zu verstehen. Und dies bringt uns, weil es uns sündig macht, in eine schlechte Position vor unserem Elohím. Dieses so wichtige Thema ist die aufopfernde Ahaváh-Liebe Elohíms. Es geht hier aber nicht um die Ahaváh-Liebe zu unserem Ehepartner oder unseren Kindern oder Enkeln, sondern für unseren Freund, sei er Jude nach dem Blut oder dem Glauben. Es geht hier um unseren Freund in der messianischen Synagoge, zu der wir uns halten, oder der Arbeitskollege, der gleichzeitig unser jüdischer oder messianisch jüdischer Freund, ist - nicht irgendein Jude, der in derselben Stadt wie wir wohnt, sondern ganz speziefisch: unser Freund.

 

Viernes, 06 Mayo 2016 07:01

PARASCHÁH EMOR / SPRICH!

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PARASCHÁH Nr. 31
EMOR / SPRICH!

29. des ersten Monats (Avív/Nissán) des Jahres 5777
7. Mai 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/”3.Mose” 21,1-24,23
Haftaráh: Esekiel 44,15-31

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 23,40 „…und sollt euch sieben Tage lang freuen vor ADONAI/We ismáchtem lifnéi tu ADONÁI schivát iomím”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„FROH SEIN, ABER WIE?“

Diese Parascháh spricht von Freude/Simcháh. Es gibt noch ein weiteres Wort in hebräisch, für ‘Freude‘: ‘Sassón‘. Was ist der Unterschied zwischen den beiden? Simcháh ist die Freude, die aus dem HABEN entspringt. Das in obigem Vers benutzte Wort ‘ismáchtem‘, hat dieselbe Wurzel wie ‘Simcháh‘. Sassón dagegen ist die Freude über das WERDEN. Wir werden dieses Thema kurz beleuchten, um unserem Leser eine Anleitung zu bieten, in der kurzen Zeit, die uns bis zur Wiederkunft des Messias/Maschíach ben David bleibt, froher zu leben.

Elohim beginnt, an uns in diesem Bereich in dialektischen Bewegungen, d.h., in drei Schritten zu handeln:  Als Erstes gibt Er uns die These – die Gelegenheit, zu haben. Und damit gibt Er uns die Freude/Simcháh, mit Herz und Verstand zu genießen, was wir erlangen oder erleben. Dann kommt die Antithese – wo es das Werden ist, was uns die ‘Freude, zu werden‘/Sassón bringt, indem wir Charakter-Eigenschaften Elohims in uns aufnehmen. Und drittens, viele Jahre später, verbinden sich diese These und Antithese zur Synthese, um Frucht zu bringen und uns die Einheit zu geben, die Vermählung von Haben und Werden. Und so beginnt die Freude vollständig/schalém zu werden, bis wir in die Gegenwart Elohims ba Schamáim/in den Himmeln gelangen, in einer Etappe permanenter überströmender Freude mit Elohim.

Viernes, 29 Abril 2016 06:42

PARASCHÁH QEDOSCHIM/ קדשׁים /„HEILIGE“

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PARASCHÁH Nr. 30
QEDOSCHIM/ קדשׁים /„HEILIGE“

22. Tag des ersten Monats (Avív-Nisán) des Jahres 5777
30. April 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 16,1-20,27
Haftaráh: Hesekiah 22,1-16

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE WAHRE BEDEUTUNG DER HEILIGKEIT/QEDUSCHÁH, LAUT ELOHIM“

Wir haben schon einige Male über ‚Heiligkeit‘/Qeduscháh/‘abgesondert sein von der ungläubigen Welt‘ geschrieben. Dieses Jahr werden wir nun genauer untersuchen, WAS ELOHIM (nicht wir!) ZU DIESEM THEMA ZU SAGEN HAT.

In Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 19 heißt es:

[Wir haben lediglich das Wort ‘Gott‘ durch ‘Elohim‘ ersetzt und ‘der HERR‘ durch ‘ADONAI‘, und die ursprünglichen Namen wieder eingesetzt und einige ‘schwierige‘ Worte erklärt, (fett und/oder unterstrichen), was wir für wichtig halten. Wir werden manches davon kommentieren, und berichtigen, was nicht gut übersetzt ist].

‘3.Mose‘ 19

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