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Deutsche Parashot

Viernes, 26 Agosto 2016 02:23

PARASCHAH EKEV / SOBALD

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 46
EKEV / SOBALD

23. des fünften Monats (Av) des Jahres 5777
27. August 2016

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 7,12-11,25
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 49,14-51,3

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

”Dvarím/Worte/„5.Mose” 7,12: „Sobald ihr diese Rede hört (und gehorcht) und haltet sie und tut danach, so wird ADONÁI, dein Elohím, auch halten diesen Bund und die Barmherzigkeit/Chésed, die er deinen Vätern gezeigt hat.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„HINAUFZIEHEN ZUM BERG TZION: 
SIEBEN SCHRITTE, UM SICH ELOHÍM ZU NÄHERN“

Das Buch Dvarím/Reden handelt, im Gegensatz zu den vier anderen Büchern der Toráh, fast ausschließlich von den Lehren Moschéhs/Moses vor seinem Tod. Das Buch verläuft vom 1. des 3. Monats des Jahres 2488 (nach der Schöpfung – jetzt sind wir im Jahre 5777) bis zum 7. des 12. Monats desselben Jahres (2488), dem Todestag Moschéhs. Seine Absicht ist, wie bei den anderen vier, die Ehefrau Elohíms zu formen und zu erziehen, um psychische und geistliche Einheit mit Ihm zu erreichen. Sicher überrascht es viele unserer Leser, zu erfahren, dass 80% der ganzen Toráh (der 5 Bücher oder Schriftrollen/Sfarím) nur einen Zeitraum von drei von den fünfhundert Jahren Leben und Geschichte des Volkes Israel behandeln, abgesehen vom Schöpfungsabschnitt in BeReschít/„1.Mose“. Dies zeigt uns, wie wichtig für Elohím diese Lehre über Einheit ist. Diese Absicht, das ganzen jüdischen Volk (nach Blut und Glauben) Einheit zu lehren, setzte sich mit dem ersten Kommen des Rébbe Ieschúa, des Messias und leiblicher Teil Elohíms, fort, und in einigen der Lehren des Erneuerten Bundes, wie wir im Anschluss sehen werden. Man könnte sagen, dass es sieben Schritte zur Einheit mit Elohím sind:

  1. Ieschúa -die leibliche Dimension Elohíms- für jene von uns, die nicht im Orthodoxen Judentum geboren sind, kennenzulernen und zu empfangen,
  2. Das Halten der Gebote /Schmirát ha Mitzwót,
  3. Das Studium der Toráh/Talmúd Toráh -das für uns den Erneuerten Bund in einer wenigstens annehmbaren Übersetzung einschließt-,
  4. Ahavát Elohím/es schaffen, Elohím zu lieben,
  5. Die Befreiung von Geist und Seele,
  6. Das Gebet/Tefiláh, und
  7. Die Vereinigung mit Elohím /Iechidút.

Wir werden in dieser Parascháh versuchen, kurz etwas über jeden dieser sieben Schritte zu lehren. Wir werden das Thema ausführlicher in unseren Büchern behandeln, besonders den letzten Punkt.

Jueves, 18 Agosto 2016 15:26

PARASCHAH WA‘ETCHANÁN / UN ICH FLEHTE

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 45
WA‘ETCHANÁN / UN ICH FLEHTE

16. des fünften Monats (Av) des Jahres 5777
20. August 2016

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 3,23-7:11
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 40:1-26

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dvarím/Worte/„5.Mose” 4,19-20: „dass du nicht deine Augen gen Himmel hebest und ansehest die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen. ADONÁI, dein Elohím hat sie allen (anderen) Völkern unter dem ganzen Himmel zugeordnet. Euch aber hat ADONÁI angenommen und aus dem eisernen Ofen, nämlich aus Mitzráim (Ägypten), geführt, damit ihr Sein Erb-Volk sein sollt, wie es an diesem Tag ist“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DAS EINZIGE VON ELOHÍM RECHTMÄSSIGE UND BERECHTIGTE VOLK“

Diese Parasháh behandelt schlüssig und ohne Umschweife ein für alle an „Gott“, den Elohím Israels Gläubigen äußerst wichtiges Thema: die Rechtmäßigkeit des Jüdischen Volkes, sowohl nach der Herkunft wie nach dem Glauben, als einziges Volk, das „Erbe“ Elohíms ist.

In obigen zwei Versen sehen wir, wie Elohím schon allen nicht-jüdischen Völkern ihre Bestimmung zugeordnet hat, weil Er wusste, dass sie die Essenz eines Höchsten Wesens gegen den Anschein eintauschen würden. Mit andern Worten, Er wusste schon im Voraus, dass sie die Himmelskörper und die Tiere und andere Teile Seiner Schöpfung anstelle des Schöpfer selbst anbeten würden. Wer oder was wird in all den Millionen Religionen in aller Welt angebetet? Der Anschein, die Schöpfung, (im Besonderen) die Sonne und der Mond und jegliches Tier oder Baum, die man sich vorstellen mag, wird verehrt, ihnen werden Opfer gebracht, um vor ihnen beschützt zu werden oder um von ihnen all das zu erhalten, was der Mensch sich wünscht, in erster Linie das „tägliche Brot“ und Schutz vor Feinden.

Elohím in Seiner unergründlichen Weisheit/Chachmáh wusste schon, dass dies alles geschehen würde, deshalb gab und bestimmte Er die Menschheit –abgesehen vom jüdischen Volk, Seinem „Erbe“- diesen Greueln (aus geistlicher Sicht), wo Dämonen mit dem Anschein von Himmelskörpern wie Sonne und Mond angebetet werden. Außer Seiner Weisheit/Chachmáh ist da jedoch auch Seine Barmherzigkeit/Rachmanút. Deshalb ließ Er die Tür offen, damit jeder -aus welcher Rasse oder welchem Volk auch immer- in den jüdischen Baum eingepfropft werden kann und so zu einem Teil des Erbes Elohíms, Teil Seines einzigen Volkes werden kann (wie es in Römer 11,17-19 heißt). Dies ist ein relativ neues Verständnis, das wir uns in unsere Herzen und Sinne gravieren sollten: Es gibt nicht nur Juden nach dem Blut (der Herkunft), sondern auch Juden nach dem Glauben - wie die große Mehrheit unserer Leser, welche die absolute Wahrheit im Judentum und in dessen geistlicher Fortsetzung, dem Messianischen Judentum mit Ieschúa als Messias/Maschíach und leibichem Körper Elohíms (Iochanán/Joh.1,14), erkannt haben. Beide Bewegungen gehören untrennbar zusammen, wenn die Wahrheit erhalten bleiben soll. Wer das Judentum vom Messianismus trennt, trennt auf schmerzhafte Weise die Wahrheit von Elohím. Und ebenso tut es, wer im Messianismus Ieschúa als Dimension Elohims trennt und ablehnt und nur das Judentum behält.

Jueves, 11 Agosto 2016 10:10

PARASCHAH DVARÍM/ REDEN

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 44
DVARÍM/ REDEN

9. des füften Monats (Av) des Jahres 5777
18. August 2016

Torahlesung: Dvarím/Reden/„5.Mose” 1,1-3,22
Haftaráh: Ieshaiáhu/„Jes.” 1,1 - 27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DVARÍM / ANGELEGENHEITEN
„LERNEN, IN EINHEIT ZU LEBEN“

In dieser Parascháh beginnen wir das letzte der Bücher des „Pentateuchs“/Júmaschs. Die fünf Bücher des Júmasch bilden eine Einheit. Sie sind ein Fortschreiten, von den Patriarchen (Abrahám. Itzchák und Jaaqóv) zur Bildung, zuerst eines Volkes, dann einer Nation, und im Buch Dvarím, das wir diese Woche beginnen, einer Nation in EINHEIT mit Elohím und untereinander. Deshalb ist das Gesamt-Thema des Buches diese Einheit mit Elohím, aber auch mit unseresgleichen/Reaím.

Was ist unser Leben? Wozu sind wir geboren? Dies sind grundsätzliche Fragen, die uns den Schlüssel zu vielen unserer Unruhen und Zweifel liefern, und für welche die meinsten von uns nie eine Antwort finden.

Die wichtigste Antwort auf diese beiden Fragen ist: UM UNS MIT DEM EINZIGEN WAHREN ELOHÍM (denn „Götter“ gibt es viele) DURCH SEINEN MESSIAS/MASCHÍACH IESCHÚA BEN JÓSEF ZU VEREINIGEN, und durch Ihn durch den Glauben zu Juden/Iehudím zu werden, eingepflanzt in den jüdischen Baum von Römer 11,17 -  und für die Ehrgeizigeren: UM MIT IESCHÚA BEN DAVID IM MILLENIUM (Tausendjährigen Reich), DAS SCHON SEHR NAHE IST, ZU HERRSCHEN.

Viernes, 05 Agosto 2016 05:53

PARASCHAH MATTOT / STÄMME

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 42-43
MATTOT / STÄMME

2. des füften Monats des Jahres 5777
6. August 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 30,2-32,42
Haftaráh: Irmijahu/Richter 1,1-2,3

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BaMidbar/In der Wüste/„4.Mose" 31,21: Und Eliasár, der Priester/Kóhen, sprach zu den Soldaten, die in den Kampf gezogen waren: Dies ist die Vorschrift der Toráh, welche IHWH dem Moshéh geboten hat: Gold, Silber, Erz, Eisen, Zinn und Blei und alles, was auf dem Feuer benutzt wird, sollt ihr durchs Feuer gehen lassen (um es von jeglichem unreinen/lo kaschér Rest von Nahrung zu reinigen) und so wird es rein; es muss aber in einer Miqwéh/Reinigungsbad untergetaucht werden…

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"DIE NOTWENDIGKEIT, UNS VON DER WELT FERN ZU HALTEN"

In dieser Parascháh eröffnet sich uns ein scheinbar belangloses Thema: der (jüdische) Priester/Kóhen Eliasár gibt den Soldaten Anweisungen, wie mit dem während dem Militäteinsatz gegen Midian benutzten Essensgerätschaften zu verfahren ist. Was soll damit gemacht werden? Mit Feuer soll es gereinigt werden und danach soll es durch eine Miqwéh, das heißt, durch ein rituelles Reinigungsbad gehen. Übertreibt es Eliasár nicht ein wenig? Wenn er aber nicht übertreibt, was können wir dann für uns heute (die wir NICHT in den Krieg ziehen, weder gegen Midian noch sonst jemanden) für eine Lehre daraus ziehen?

Die Lehre handelt von Reinheit: uns ‘heilig‘/fern halten. Das Wort ‘heilig‘ ist so falsch verwendet worden, dass wir die ursprüngliche, jüdische Absicht des Begriffes aus den Augen verloren haben - zu unserem eigenen Nachteil! Es war nicht das erste Mal, dass Israel gegen andere Völker in Knáan in den Krieg zog. Sie hatten schon gegen Feinde gekämpft, die sie vernichten wollten. Aber Moáv/Moab war kein solches Volk. Wie wir in „Pinchás“ gesehen haben, wollte Moáv sich Israel anschließen, indem sie ihre Frauen schickten, mit den jüdischen Männer zu schlafen. Und so iniziierten sie eine fleischliche, mentale und geistliche Verunreinigung, die bis heute angedauerte hätte. Doch Elohím, der die „Erziehung“ Seiner Ehefrau (Israel) überwachte, ließ das nicht zu. Dies war nämlich eine Falle des Feindes/ha satáns, um das moralische und geistliche DNA Israels von Anfang an zu verderben. Darum die Anweisung, die Gerätschaften in eine Miqwéh, ein rituelles Reinigungsbad zu tauchen.

Im Laufe der Geschichte der Westlichen Welt hat man uns Juden von allem, was man sich vorstellen kann, beschuldigt. Angefangen mit „Satansdiener“ zu sein, über „das Blut christlicher Kinder zur Péssachfeier trinken“, bis hin dazu, Hexerei zu betreiben und im Mittelalter die Ursache der Schwarzen Pest zu sein, die (wie wir heute wissen) von einer Sorte von Rattenflöhen übertragen wird. Abgesehen von den geistlichen Ursachen (da der Feind/ha satán Elohím nicht angreifen kann, greift er Dessen Kinder, die Juden, an), gibt es Gründe, die dazu beitragen, diese Angriffe zu rechtfertigen, z.B. die Tendenz der Juden, sich von ihren heidnischen/götzendienerischen/góim Nachbarn fern zu halten. In dieser Parascháh haben wir nun vielleicht zum ersten Mal einen der Gründe, warum das jüdische Volk sich immer von anderen Völkern entfernt hat: WEIL ELOHÍM ES SO ANGEORDNET HAT! Warum? Um sie fern zu halten von der fleischlichen, geistlichen und mentalen Verunreinigung, welche die Góim/Heiden mit sich tragen.

 

Viernes, 22 Julio 2016 08:06

PARASCHAH BALAK

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 40
BALAK

18. der vierten Monats des Jahres 5777
23. Juli 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 22,2-25,9
Haftaráh: Schoftím/Richter 13,2-25

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"WER WIR NACH DEM WILLEN ELOHÍMS SEIN SOLLEN"

Wie sollte die Welt sein? Wie sollten unsere Leiter sein? Wie sollten wir selbst, ein jeder von uns, sein? Seit dem Fall Adáms bis heute gehen die Meinungen darüber weit auseinander. Auf der einen Seite ist die Welt mit ihrer Sicht der Dinge/Haschkafáh. Auf der anderen Seite ist Elohím mit Seinen Kindern/Baním mit der Seinen. Und diese beiden stimmen nie überein. Wir denken jedoch selten darüber nach. Deshalb bauen wir uns schlussendlich eine Welt nach ‘ihrer‘ Perspektive/Haschkafáh auf, statt ausschließlich nach der Perspektive Elohíms, dem wir dienen. Ich glaube nicht, dass wir dies bewusst oder absichtlich tun. Unter anderem ist der Druck der Welt und ihrer Ideen und Meinungen, und der Einfluss des Zeitgeistes sehr groß und wir geben dem nach und begnügen uns mit der Welt, passen uns ihr an, statt Ieschúa ha Maschíach/dem Messias zu erlauben, Form in uns anzunehmen. Wir bekehren uns zum ‘Spiegelbild und zur Ähnlichkeit/Tzélem we Demút‘ der Welt, statt uns zum Spiegelbild und zur Ähnlichkeit Elohíms zu bekehren. Gerade dazu ist Ieschúa aber gekommen, um (unter anderem) unter uns zu leben und für uns zu sterben, aber wir gleichen jeden Tag mehr der Welt, bis kein Unterschied mehr zu erkennen ist.

Die Welt lügt, um etwas zu ergattern. - Wir auch! Die Welt stiehlt, weil es ihr nicht zum Überleben reicht. - Wir auch! Die Welt glaubt, alles unabhängig von Elohím tun zu können. – Wir im Grunde genommen auch, obwohl wir mit unserem Mund behaupten, dass wir an Ihn glauben, Ihn brauchen, und von Ihm abhängig sind. Aber wir leben nicht so. Wir entscheiden selbst über uns. Wir sind unsere eigenen Götter, leben unser eigenes Leben und bestimmen unser Schicksal selbst. Vielleicht sollten wir beginnen, uns wie die Hindus zu begrüßen: die Hände aneinander legen und einander ehren und ‘den Gott im Anderen‘ grüßen. Denn so benehmen wir uns, wie Götter, selbst die Atheisten.

Aber wie sollten wir sein? Oder besser gesagt, was erwartet Elohím, dass wir seien? Welche Art von Leitern wünscht Elohím uns? Dies ist keine belanglose Frage, denn wie der Leiter ist, so wird die Synagoge sein, so werden wir (generell gesehen) werden – obwohl es manche nicht kümmert, was dieser oder jener sagt oder tut oder lehrt, aber das sind die Ausnahmen, nicht die Regel.

Martes, 12 Julio 2016 20:04

PARASCHAH CHUKAT / SATZUNG

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PARASCHAH 39
CHUKAT / SATZUNG

10. des vierten Monats des Jahres 5777
16. Juli 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 19,1-22,1
Haftaráh: Schoftím/Richter 11,1-33

Von Julio Dam
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER WERT DER EINSTELLUNG“

In BaMidbar/‘4.Mose‘ 21,5 heißt es: „Und das Volk redete gegen Elohím und gegen Moshéh: Warum hast du uns aus Ägypten/Mitzráim geführt, dass wir in dieser Wüste sterben? Denn hier ist weder Brot noch Wasser, und unsre Seele hat einen Ekel an dieser mageren Speise (dem „Man hú“)./

וידבר העם באלהים ובמשׁה למה העליתנו ממצרים למות במדבר כי אין לחם ואין מים ונפשׁנו קצה בלחם הקלקל׃

Das Thema unserer dieswöchigen Parascháh ist die Haltung der Kinder/Bnéi Israel. Die Haltungen der Kinder/Bnéi Israel und unsere sollten uns kümmern, denn sie bestimmen in nicht geringem Maß unser vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges Leben.

Was heißt Haltung? Haltung ist die Einstellung, die Position, die wir gegenüber einer Situation oder Person einnehmen. Wo kommt unsere Haltung her? Jeder hat seinen Ausgangspunkt (bewusst oder unbewusst) in seinem sogenannten Vorstellungs-Gebilde. Dies umschließt nicht nur die religiösen Glaubens-überzeugungen, sondern alle Arten von Überzeugungen. Man mag seine Überzeugungen von anderen übernommen oder zuhause erlernt haben, oder sie mögen aus der Kultur des Landes oder den persönlichen Erfahrungen entsprungen sein. Einige von uns halten sich beispielsweise für unnütz, während andere überzeugt davon sind, dass sie alles, was sie sich vornehmen, schaffen können. Dies sind oft nicht erwiesene sondern als Kind erlernte und ‘eingekapselte‘ Überzeugungen, die (recht oder schlecht) unseren Wandel bestimmen.

Miércoles, 06 Julio 2016 17:59

PARASCHAH Korach / QÓRACH

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 38
Korach / QÓRACH

4. des vierten Monats des Jahres 5777
9. Juli 2016

Torahlesung: BaMidbár / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 16,1-18,32
Haftaráh:
1. SchmúEl 11,14-12,22

Von Julio Dam
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BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 6,22-27: “Und ADONÁI redete zu Moshéh und sprach: ‘Sage Aharón und seinen Söhnen und sprich: Also sollt ihr zu den Kindern/Bnéi Israel sagen, wenn ihr sie segnen wollt: >ADONÁI segne dich/iebarechecháh ADONÁI und behüte dich! ADONÁI erleuchte über dir Sein Angesicht und lasse dich Gnade finden bei anderen! ADONÁI hebe Sein Antlitz dir zu und gebe dir Frieden/Schalóm!< Also sollen sie Meinen Namen auf die Kinder/Bnéi Israel legen, und Ich werde sie segnen.”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DAS HERZ MOSCHÉHS UND DAS HERZ QÓRACHS“

Diese Parascháh handelt von den zwei gegensätzlichen Herzarten, die es in der Welt zu finden gibt: ein Herz wie das von Moschéh (Mose) und ein Herz wie das von Qórach/Korach.

Dass Moschéh und sein Bruder Aharon niederknieten und zu Elohím schrien, statt den leichteren Weg zu gehen, den Qórach und seine Komplizen in der angezettelten Rebellion gegen die Autorität Moschéhs, und somit gegen die Autorität ADONAIs genommen haben (kritisieren, brüllen, streiten, endlose Wortgefechte vom Zaun reißen), offenbart ihren Charakter.

DEMUT, UNTERORDNUNG, BARMHERZIGKEIT UND EINEN GEIST DER ‘FURCHT VOR ADONAI / IR’AT ADONAI‘

Diese Haltung und Entschluss Moschéhs zeigt uns die vier herausragenden Grund-Merkmale, die ihn charakterisierten, und wegen denen er von ADONAI dafür auserwählt wurde, sein Volk zu führen: (1) seine äußerste Demut, (2) seine Unterordnung unter den Willen ADONAIs, (3) seine Barmherzigkeit und Mitgefühl anderen gegenüber, und (4) sein Geist der Furcht vor Adonái / Rúach Ir’at ADONAI. Diese vier Charaktereigenschaften zeigen, was für ein Herz Moschéh hatte. Und diese Art von Herz müssen wir uns aneignen, wenn wir Adonái als treue anbetende Sklaven / Ovdím dienen wollen, denn das ist es, was wir Ihm sein sollen, wie Römer 1,1 beginnt: „Schaul, anbetender Sklave / Ovéd Elohíms …“

Demut öffnet uns die Augen dafür, wer wir vor dem Schöpfer des Universums sind: Nichts, Staub (‘Adamáh‘, woher der Name ‘Adám‘ kommt). Und das Ende desselben ist derselbe Staub der Erde, aus dem wir ursprünglich gekommen sind. Demut ist nicht dasselbe wie ‘Minderwertigkeitskomplex‘. Ein Minderwertigkeitskomplex entsteht in Bezug zu anderen und ist schädlich und bedarf der Heilung. Demut bezieht sich auf unser Selbstverständnis gegenüber Elohím und es ist von Vorteil, sie zu haben).

 

Jueves, 30 Junio 2016 06:58

PARASCHAH 37 SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 37
SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

26. des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5777
2. Juli 2016

Torahlesung: BaMidbar / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 13,1-15,41
Haftaráh: Iehoschúa / ‘Josua‘ 2,1-24

Von Julio Dam
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„WELCHE HALTUNG LEGEN WIR VOR ELOHIM AN DEN TAG?“

Moschéh warnt die Israeliten davor, auf eigene Faust loszuziehen, um das Land einzunehmen: „Warum übertretet ihr den Befehl ADONAIs? Ihr werdet keinen Erfolg haben. Zieht nicht hinauf, denn ADONAI ist nicht in eurer Mitte, dass ihr nicht geschlagen werdet von euren Feinden“ (BaMidbar/ In der Wüste/‘4.Mose‘ 14,41-42). Doch die Israeliten hörten nicht auf den Rat ihres Führers: ‘sie stiegen auf den Gipfel des Berges‘ (‚4.Mose‘ 14,44).

Daraus sollten wir lernen, und zwar etwas sehr Wichtiges, was in dem Moment, wo wir etwas VON Elohim brauchen, sehr wertvoll ist: Welches ist unsere Haltung Ihm gegenüber? Welches ist allgemein unsere Haltung (oder Einstellung)?

Was bedeutet ‘Haltung‘? Haltung könnten wir definieren als mentale und emotionale Einstellung gegenüber einer Situation oder Person. Es schließt sowohl unsere Überzeugungen, wie unsere Werte mit ein und den Willen, auf eine bestimmte Art und Weise in der Situation oder gegenüber diesem oder jenem zu handeln. Ihre Einstellung ist die Summe Ihrer Ideen, ihrer (automatischen) Normen und der Tendenz ihrer Gedanken.

Ihre Haltung ist: wie Sie auf Ihre Umgebung reagieren, sei es auf eine Situation, ein Problem oder eine Person oder was diese sagt oder tut. Wichtiger noch ist, wie wir auf das, was uns passiert, reagieren. Denn wie unsere Leser, die uns Woche für Woche begleiten, wissen, gibt es NICHTS, was uns ‘rein zufällig‘ passiert. Alles ist von Elohim geschickt oder genehmigt, um uns etwas zu zeigen und zu lehren.

Jueves, 23 Junio 2016 11:55

PARASCHAH Be Achalotéicha/Wenn du anzündest

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 36
Be Achalotéicha/Wenn du anzündest

19. des dritten Monats (Siván) des Jahres 5777
25. Juni 2016

Torahlesung: Bamidbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 8,1-12,16
Haftaráh: Sachariah 2,14-4,7

Von Julio Dam
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Ba Midbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 11,4: “Wer wird uns Fleisch zu essen geben? Wir erinnern uns der Fische, die wir kostenlos aßen in Mitzráim/Ägypten, der Gurken, der Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs.”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER LANGE WEG UNSERES LEBENS”

Diese Parascháh beschreibt die lange Reise des jüdischen Volkes von der Sklaverei in Mitzráim zur Freiheit in Israel, dem Verheißenen Land. Dies ist, abgesehen von der Reise eines ganz bestimmten Volkes, auch ein Bild unseres Lebens, des Lebens jedes einzelnen Menschen, der in tiefster Finsternis geboren wird. Diese Finsternis ist sowohl geistlicher, wie mentaler und fleischlicher Art: an Mitzráim gebunden, versklavt, gebunden an Süchte, Materialismus und das Fleisch mit seinen selbstsüchtigen und wechselnden Wünschen.

Es ist eine physische Reise, die einer mentalen und geistlichen Reise vergleichbar ist, die jedem Menschen offen steht. Wir werden in der Nacht der Seele und des Geistes geboren. Wir werden verloren und ‘ohne Hoffnung in der Welt‘ (Eph.2,12) geboren, Sklaven Nimrods mit seiner Vielgötterei und götzendienerischen Religion, mit Tausenden von Göttern, voller Lügen und Betrügereien, mit dem Trost ‘des Fleisches, der Gurken, der Melonen, des Lauches, der Zwiebeln und des Knoblauchs‘, die wir Erbärmlichen so vermissen, wenn wir sie nicht haben. Elohim bietet uns Man (Manna) (von mah = was?) an. Dieses Man repräsentiert unser geistliches Leben, die Nahrung, die von Oben/mi leMálah, kommt. Aber wir trauern dem Fleisch und den Zwiebeln nach. 

Die Fragen unseres Lebens sind: Um was wollen wir bitten, Fleisch oder Man?, und: Wie lange werden wir noch das Fleisch und den Knoblauch vermissen?

Viernes, 17 Junio 2016 18:56

PARASCHAH NASSÓ / ERHEBE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 35
NASSÓ / ERHEBE

12. Tag des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5777
18. Juni 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 4,21-7,89
Haftaráh: Schoftím/Richter 13,2-25

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 6,22-27: “Und ADONÁI redete zu Moshéh und sprach: ‘Sage Aharón und seinen Söhnen und sprich: Also sollt ihr zu den Kindern/Bnéi Israel sagen, wenn ihr sie segnen wollt: >ADONÁI segne dich/iebarechecháh ADONÁI und behüte dich! ADONÁI erleuchte über dir Sein Angesicht und lasse dich Gnade finden bei anderen! ADONÁI hebe Sein Antlitz dir zu und gebe dir Frieden/Schalóm!< Also sollen sie Meinen Namen auf die Kinder/Bnéi Israel legen, und Ich werde sie segnen.”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"DIE ESSENZ DES SEGENS/BRACHÁH"

Ohne den Segen/Bracháh Elohíms können wir in diesem kurzen und schweren Leben nichts tun. Unser Leben als messianische Juden (nach dem Blut oder Glauben) ist ein Leben voller Kampf, voller Schlachten, die wir gegen den Feind gewonnen haben. Der Feind versucht uns zu besiegen und so zu beweisen, dass die Bnéi Israel nichts Wert sind, und dass dies die Wertlosigkeit des Elohíms Israels und des Maschíach/Messias Israels widerspiegelt. Man benötigt eine sehr starke geistliche Konstitution, um erfolgreich die Tausend-und-eine Fallen zu überwinden, die der Feind/ha satán uns täglich in den Weg stellt, um uns den Mut zu nehmen und uns psychologisch fertig zu machen, denn dies ist der Bereich, in dem wir am anfälligsten sind. Wenn der Feind/ha satán es schafft, uns mutlos zu machen und dass wir aufgeben, dann hat er den Kampf gewonnen. Das dürfen wir NIEMALS zulassen. 

Um uns zu helfen, dass wir nicht besiegt zu Boden sinken, hat Elohím uns viele geistliche Waffen gegeben. Darunter befindet sich eine sehr mächtige Waffe: die Macht, zu segnen - unsere Freunde, Kinder, Eltern, geistliche Schafe, uns selbst, …und unsere Feinde-, um nicht in geistliche Gefangenschaft zu geraten. 

Obiger Segen beginnt mit: „ADONÁI segne dich und behüte dich!“

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