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Deutsche Parashot

Viernes, 23 Febrero 2018 01:50

Parascháh 20 - Tetzavéh / Du sollst befehlen!

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 20

TETZAVÉH / DU SOLLST BEFEHLEN!

9. DES 12. MONATS (ÁDAR) DES JAHRES 5778
24. FEBRUAR 2018

Torahlesung: Schemót/Namen/„2. Mose” 27:20-30:10
Haftaráh: Eseqíah 43:10-27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Schemót/שׁמות/Namen/„2. Mose” 28,2-4

„Und du sollst deinem Bruder Aaron heilige Kleider machen zur Ehre und zur Herrlichkeit”
„We‘asíta beguedéi-qadósh le‘Aharón ajíja le‘kavód u‘letiféret”
”ועשׂית בגדי־קדשׁ לאהרן אחיך לכבוד ולתפארת„

„ELOHÍM RUFT UNS ZUR HEILIGKEIT”

Viernes, 16 Febrero 2018 14:41

PARASCHÁH NR. 19: TERUMÁH/(freiwilliges) HEBEOPFER

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 DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH NR. 19: TERUMÁH/(freiwilliges) HEBEOPFER

2. DES 12. MONATS (ÁDAR) DES JAHRES 5778
17. Februar 2018

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 25,1-27,19
Haftaráh: 
Melachím Alef/1.Könige 5,26-6,13

 

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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DIE MISSACHTUNG DIESER RECHTE DES AUTORS WIRD VON ELOHÍM GEAHNDET.

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

 

Schemót/שׁמות/Namen/„2.Mose” 21,1: „Und dies sind die Rechte/משׁפטים/Mischpatím, die du ihnen vorlegen sollst.

Viernes, 09 Febrero 2018 16:12

PARASCHÁH NR. 18 : MISHPATÍM/RECHTE

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 DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH NR. 18: MISHPATÍM/RECHTE

25. DES 11. MONATS (SCHEVÁT) DES JAHRES 5778 
10. Februar 2018

Torahlesung: Schemót/Namen/"2.Mose” 21,1-24,18
Haftaráh:   Irmiáhu/Jer. 34,8-22; 33,25-2 

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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DIE MISSACHTUNG DIESER RECHTE DES AUTORS WIRD VON ELOHÍM GEAHNDET.

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

 

Schemót/שׁמות/Namen/„2.Mose” 21,1: „Und dies sind die Rechte/משׁפטים/Mischpatím, die du ihnen vorlegen sollst.

Jueves, 01 Febrero 2018 18:50

PARACHÁH NR. 17: JITRÓ

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PARACHÁH NR. 17: JITRÓ

18. DES 11. MONATS (SCHEVÁT) DES JAHRES 5778 / 3. Februar 2018

Torahlesung: Schemót/Namen/"2.Mose” 18,1-20,23
Haftaráh:   Ieschaiáhu/Jes. 6,1-7,6 

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

 

Schemót/שׁמות/Namen/„2.Mose” 20,1-5: „Und Elohim redete alle diese Worte und sprach: ‚Ich bin ADONAI, dein Elohim, der Ich dich geführt habe aus dem Lande Mitzráim/Ägypten, aus dem Sklavenhaus. Du sollst keine anderen Götter vor mir haben. Du sollst dir keine Skulptur noch irgend ein Abbild machen, weder dessen, was im Himmel droben, noch dessen, was hier unten auf Erden, noch dessen, was in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn Ich, ADONAI, dein Elohim, bin ein eifernder Elohim, der da ahndet der Väter Bosheit an den Kindern bis am dritten und vierten Glied derer, die mich hassen.“

Miércoles, 24 Enero 2018 17:52

PARACHAH - BE‘SCHALÁCH/ALS ER ZIEHEN LIESS

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 16
BE‘SCHALÁCH/ALS ER ZIEHEN LIESS

11. Tag des elften Monats (Schevát) des Jahres 5778/27. Januar 2018

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 13,17-17,16
Haftaráh: Schoftím/Richter 4,4-5,31

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Schemót/t/mv/Namen/„2.Mose” 13,17-18: „Und es geschah, als Paróh/Pharaoh das (jüdische) Volk ziehen ließ/jlvB, da führte Elohim sie nicht den Weg in das Land der Plischtím/Philister, der doch direkter war, denn Elohim sprach: ‘Damit das Volk nicht anderen Sinnes werde, wenn es den Krieg sieht, und zurückkehrt nach Mitzráim/Ägypten.‘ Deshalb ließ Elohim das Volk einen Umweg nehmen, durch die Wüste zum Schilfmeer/Iám Súf. Und die Israelis zogen bewaffnet/gerüstet aus dem Lande Mitzráim.“

Lunes, 22 Enero 2018 11:16

PARASHÁH: BO / GEH

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PARASCHAH 15
BO / GEH

4. Des Elften Monats (Shevát) des Jahres 5778 / 20. Januar 2018

Torahlesung: Schemot/Namen/“2.Mose“ 10,1-13,16
Haftaráh: Irmiáhu/Jeremiah 46,13-28

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Schemót/Namen/„2.Mose” 10,22-23 „Und Moschéh/Mose streckte seine Hand gen Himmel und es war eine dichte Finsternis im ganzen Land Ägypten/Mitzráim drei Tage lang. Einer sah den anderen nicht und keiner erhob sich von seiner Stelle drei Tage. Aber bei allen Kindern/Bnéi Israel war Licht in ihren Wohnsitzen."

"IM LICHT ELOHIMS LEBEN“ 

 

In Psalm/Tehiláh 27,1 steht: „ADONAI ist mein Licht und meine Rettung/ADONAI Orí ve‘Ischi. Vor wem sollte ich mich fürchten? ADONAI ist die Kraft meines Lebens/ADONAI Maós Chaiái. Vor wem sollte ich erschrecken?“

Der König David proklamiert diese Worte, und auch wir können sie zu einem Teil unseres Lebens machen, denn dies sind Worte, welche die Macht haben, unsere Gedanken und unseren Lebensstil zu verändern. Wenn wir fest

darauf vertrauen und mit Sicherheit wissen, dass ADONAI immer LICHT in unserem Leben sein wird, dann ist das unsere RETTUNG. Aus diesem Grunde brauchen wir KEINE ANGST ZU HABEN, vor nichts und niemandem. Wenn wir standhaft sind und fest glauben, DASS ER DIE KRAFT UNSERES LEBENS IST, dann beginnen wir, an Seiner Hand zu gehen, unter Seinem Schutz und mit Seiner Hilfe. Wenn Sie Elohim um Seine Hilfe dabei bitten, diese Worte auf Ihr Herz zu schreiben, dann werden alle Probleme, die Sie tagtäglich zu bewältigen haben, Prüfungen und Herausforderungen sein, die geistliches Wachstum und große Veränderungen in allen Bereichen Ihres Lebens mit sich bringen.

In Psalm/Tehiláh 43,3 heißt es: „Sende Dein Licht und Deine Wahrheit. Diese werden uns leiten.“

Der nächste Schritt ist: Elohim um Sein LICHT und Seine WAHRHEIT zu bitten. Die Wahrheiten kennen zu lernen, die Elohim durch Sein Licht für unser Leben hat, ist unbezahlbar. Dies ist die Art und Weise, wie wir eine tiefere Beziehung zu Elohim bekommen. So können wir Ihn kennen und verstehen lernen, Seine Wahrheit, und Offenbarungen bekommen und all das verstehen lernen, was wir wissen müssen, um weiter in Seinen Wegen zu wandeln. Außerdem hilft es uns, uns selbst kennen und verstehen zu lernen. Nur durch Seine Wahrheit können wir jene Haltungen in uns identifizieren, die wir verändern sollen, denn nur wenn Sein Licht unser Leben beleuchtet, können wir sehen, was in unserem Leben der Erneuerung bedarf.

Miércoles, 10 Enero 2018 14:29

PARASCHAH WA´ERA / UND ERSCHIEN

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 14
WA´ERA / UND ERSCHIEN

26. TAG DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5778
13. Januar 2018

Torahlesung: Schemot/Namen/“2.Mose“ 6,2-9,35
Haftaráh: Iechesqel/Hesekiel 28,25-29,2

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"FÜNF VERHEISSUNGEN ZUR PERSÖNLICHEN ERLÖSUNG"

Elohím gibt Seinem Volk vier Verheißungen, die den vier Bechern Wein von Péssach entsprechen, mit den vier Söhnen und vier Bechern Wein, die an Péssach getrunken werden:

(1) Ich werde euch wegführen, hervor unter den Lastarbeiten Mitzráims (Ägypten) und (2) werde euch erretten aus ihrem Dienst, und (3) werde euch erlösen mit Meinem ausgestreckten Arm und mit großen Strafgerichten; und (4) werde euch annehmen Mir zum Volk“. Und noch ein fünfter Ausspruch: „Und (5) Ich werde euch bringen in das Land (Israel)“. Im Judentum interpretiert man (richtig), dass es dabei um das Kommen des Maschíach geht (wir wissen, dass es das zweite Kommen ist). So, wie dies vier Schritten plus einem zur nationalen Erlösung entspricht, können wir es als vier Schritte plus einen zur persönlichen Erlösung für jeden Bluts- oder Glaubens-Juden weltweit

verstehen. In dieser Paraschah werden wir dieses Thema zu unserem persönlichen Wachstum untersuchen.

(1) "Ich werde euch wegführen, hervor unter den Lastarbeiten Mitzráims"

Wie die Stammleser unserer Paraschah bereits wissen, bedeutet „Mitzráim“ (außer „Ägypten“) auch: "Hindernisse, Blockaden“ auf unserem Weg. Im persönlichen Leben können das (geistlich gesprochen) genetische oder erbliche Hindernisse sein, Generationenflüche, Probleme in der Persönlichkeit, sei es mit anderen oder mit uns selber, Süchte und/oder Krankheiten, mit denen man sich angesteckt oder die man geerbt hat, Probleme, die ihren Ursprung im Zuhause haben (Familienprobleme, die uns unweigerlich „anstecken“, weil wir zusammen wohnen) oder, als letztes, Probleme, die von anderen verursacht worden sind, sei es durch materielle Mittel (indem sie direkt auf unser Leben oder unsere Arbeit einwirken) oder geistliche (Gebete gegen uns, Flüche, Hexerei, was für den messianischen Juden, dem das Thema nicht geläufig ist, oder der es als mögliche Ursache seiner Probleme einfach nicht akzeptiert, viel schwerer zu identifizieren ist).

Gehen wir Eins nach dem Anderen vor: Die meisten unserer inneren Probleme sind "Begleiterscheinung“, das heißt, wir hatten sie schon, als wir zu Ieschúa kamen. Einige dieser Probleme wurden sofort, als wir Ieschúa als Maschíach und Elohím annehmen, von uns genommen, doch andere blieben weiter in unserem Leben und behindern uns in unserem geistlichen Wachstum und unserer geistlichen Entwicklung, und um diese geht es im Folgenden.

Als erstes sollten wir Elohím vertrauen. Wir sollten verstehen, dass Er für uns tun kann, was immer Er will. Dies klingt offensichtlicher, als es ist. Viele von uns glauben IM GRUNDE GENOMMEN NICHT, dass Elohím unser Leben wiederherstellen und verbessern kann, und dass Er dies auch für uns tun MÖCHTE. Also bleibt unser Leben Jahr für Jahr gleich.

Wenn wir uns erst einmal selbst davon überzeugt haben (und das ist nicht einfach, denn im Grunde genommen sind wir oft ziemlich skeptisch, auch wenn wir das nicht merken), ist der zweite Schritt: in einem dafür vorgesehenen Heft eine Liste herzustellen, von all dem, was wir nach dem Willen Elohíms sein oder werden sollen, was unsere von Ihm vorgesehene Bestimmung ist. Dies können wir auf mindestens vier Arten feststellen: (1) Durch Prophetie, was die beste Art ist (wenn wir dieses Geschenk/Matanáh - 1.Kor.12,8-10; 14,1- haben, da so Elohím persönlich direkt zu uns spricht, wie Sie zu Ihrem Ehepartner oder Kind); (2) durch Träume, um die wir Elohím bitten können, und Er gibt sie uns; (3) im TANACH Rat suchen; (4) Elohím bitten, dass Er durch andere Mittel zu uns spricht (Mitmenschen, Fernsehen, ein Buch oder Artikel, auf die wir „zufällig“ stoßen, usw). Es passiert, wir haben dies in unseren Gemeinden in vielen Fällen erlebt, und es wird auch weiterhin passieren, denn dies ist Elohíms Art, zu handeln, wenn wir es uns zu unserem Nutzen angeeignet haben.

Der dritte Schritt ist, Elohím fragen oder herausfinden, welche Hindernisse und Blockaden (Mitzráim) in unserer Persönlichkeit, Genetik und Umfeld vorhanden sind, die uns davon abhalten, die Bestimmung zu erfüllen, die Elohím für uns geschrieben und parat hat. Wir raten unseren Lesern (besonders am Schabbát, wenn man Zeit hat und in der Gegenwart Elohíms ist, denn da ist es viel leichter, als an einem Werktag), eine Liste herzustellen von den Mängeln, die wir genau WISSEN oder unsere Familienangehörigen oder Freunde uns gesagt haben, dass wir sie haben.

Hier sollte man absolut ehrlich sein. Es gibt viele, die nicht zugeben, überhaupt einen Defekt zu haben, noch dass sie einen Fehler gemacht haben. Immer sind es die anderen, die Defekte haben und Fehler machen, nie sie selbst oder ihre Familie. Wir sollten uns selbst gegenüber ehrlich sein, wenn wir wirkliche Resultate erzielen wollen und uns sagen: „Ja, ich habe Defekte, wie alle Welt. Ich weiß nur noch nicht welche. Ich bitte Dich, Elohím, dass Du sie mir zeigst. Im Namen Ieschúas“. Elohím wird uns keine Defekte oder Dinge zeigen, die Er will, dass wir ändern, wenn wir nicht den ersten Schritt tun. Er ist ein perfekter „Kavalier“ und sagt uns nie direkt etwas Negatives, noch sagt Er anderen in Prophetie etwas über unsere Defekte. Wenn jemand zu Ihnen kommt, um Ihnen zu sagen, dass Elohím ihm Ihre Defekte gezeigt hat, können Sie sicher sein, dass diese Prophetie NICHT von Elohím kam, da Er niemanden durch andere bloßstellt, sondern es uns direkt sagt und nur wenn wir Ihn danach fragen und Ihn um Offenbarung bitten.

      Der vierte und (hoffentlich!) letzte Schritt über diesen Defekten und Problemen ist: glauben, arbeiten und beten; glauben, arbeiten und beten; glauben, arbeiten und beten, bis sie anfangen, weniger zu werden und zu verschwinden. Wenn wir nicht glauben, dass wir diese Defekte haben oder dass Elohím uns verändern kann, oder wenn wir uns nicht verändern wollen, wird sich nichts ändern. Es ist entscheidend, zu GLAUBEN, dass eine Veränderung möglich, erreichbar ist. Dann kommt das daran ARBEITEN, tagaus tagein, begleitet von GEBET und der Bitte um Hilfe zu Elohím, das anhaltend und beharrlich sein sollte.

Wir können und sollten die Hilfe unserer messianischen Rabbiner oder geistlichen Autoritäten suchen, damit sie uns innerhalb ihrer Möglichkeiten helfen, sei es im Gebet, in der Befreiung oder in der Fürbitte und uns immer ihnen unterordnen, nicht anderen Leuten in der Gemeinde, die nicht von Elohím eingesetzt sind. Ein Körper kann nicht und hat nicht mehr als einen Kopf. Es ist zu dem Kopf und wen dieser bestimmt hat, an wen wir uns wenden sollten, an niemanden sonst.

(2) "Werde euch erretten aus ihrem Dienst"

Elohím bringt uns zu sich, an Seine Seite, damit wir anfangen, in Seinen Wegen zu gehen und nicht in den Wegen Mitzráims, so wie Er das ganze jüdische Volk aus der Unterdrückung, der Sklaverei und den Misshandlungen durch die Ägypter herausholte und sie reinigte und ihnen einen Führer gab, Moschéh, um sie zum verheißenen Land zu führen. Uns, den messianischen Juden, hat Er einen besseren Führer als Moschéh gegeben: Ieschúa, der in unserem Geist/Rúach wohnt und uns leitet in allem, was wir tun sollen, nämlich Seine Gebote erfüllen (1.Joh.2,3), wenn wir es Ihn tun lassen (Röm.8,1+4+14). Und so werden wir von denen sein, die ans Ziel gelangen, wie es ganz klar in Off.14,12 steht: „welche die Gebote Elohíms halten und den Glauben an Ieschúa haben“. Wer sind diese? Nur die messianischen Juden! (obwohl nicht alle beides glauben).

(3) "werde euch erlösen mit Meinem ausgestrecktem Arm und mit großen Strafgerichten"

Elohím hat uns schon erlöst. Er hat uns aus Babel herausgeholt, wo wir mit einer „Vermischung“ von Wahrheit Elohíms und Lüge des Feindes/ha‘satan waren, um uns Seine reine und unbefleckte Wahrheit/Emét zu bringen. Aber Er erlöst uns weiterhin, Er befreit uns weiter von einem Flecken nach dem anderen, sowohl von innen, als auch von außen, in dem, was wir die innere Wahrheit (in uns) nennen und die äußere Wahrheit, das ist die wahre Religion.

Sehr bald, früher als alle denken, wird sich vor aller Augen der letzte Teil des Satzes erfüllen: „und mit großen Strafgerichten“. Wir sollten uns vorbereiten, um diese Gerichte zu überstehen, die -obwohl sie nicht für uns bestimmt sind- uns berühren werden, da sie die gesamte bewohnte Erde betreffen werden.

(4) "Werde euch annehmen Mir zum Volke"

        WIR SIND ISRAEL! Obwohl wir ein geistliches Israel sind, sind wir Teil von ihr. Wir sind die Verlobte Ieschúas, der als jüdischer Rebbe keine Heidin heiraten kann, sondern nur eine Kaláh/jüdische Verlobte. Wir werden Seine Nation sein. Wir werden Sein Auserwähltes Volk sein; genau genommen sind wir es schon, aber im Millennium werden wir Ihn mit eigenen Augen sehen. Da wird es nichts mehr zu „glauben“ geben, denn, wozu glauben, was ich schon sehe?

(5) "Und Ich werde euch bringen in das Land (Israel)"

Elohím wird uns zu Sich selbst bringen. Er und Israel sind schon eins (Jer.3,14; Hes.16), und wir werden eins sein mit Ieschúa. Israel wird nicht nur in der physischen Welt alle, die ihre Vernichtung wollen (was nach Umfragen in Europa und anderen Ländern die Mehrheit der Weltbevölkerung ausmacht), besiegen, sondern wird auch siegreich eine scheinbare militärische Katastrophe im Norden Israels bewältigen, die wir als „Harmagedon“, „Har Megido“ (Hügel von Megido) kennen. Aber abgesehen von diesem glorreichen Ereignis, das schon sehr nahe ist, ist Elohím dabei, uns durch das weltweite messianische Judentum „nach Israel“ zu bringen, indem Er uns eins macht mit ihr durch das Hebräisch, das dialektische Gedankengut, das Seinen Gedanken entspricht, durch das wiederhergestellte Vokabular mit den wiederhergestellten und richtigen Namen (Elohím, Ieschúa, Jochanán, Matitiáhu, usw.), sowohl Namen, wie Orte und Zeremonien und Feste Elohíms und durch vom Feind/ha‘satan über (ganze) 19 Jahrhunderte versteckte Wahrheiten der Heiligen Schrift. Dies ist das persönliche „uns nach Israel bringen“.

Über den Zeitraum von 19 Jahrhunderten hat die Kirche sich auf den Gott der Liebe, den christlichen, nicht-jüdischen (heidnischen) und anti-jüdischen Jesus konzentriert. Jetzt ist Elohím seit ca. 40 Jahren dabei, den jüdischen Rebbe Ieschúa wiederherzustellen, den MANN (und auch Elohím), der Talít trug (wenn wir Mar.5,28 richtig übersetzen) und am achten Tag beschnitten wurde (Luk.2,21), seine Bar Mitzwah hatte (Luk.2,27) und von einem Alter von fünf Jahren an die Torah studierte, wie jedes jüdische Kind in Israel und in der Diaspora bis heute.

ES IST DURCH IHN, DASS WIR UNSERE EIGENE IDENTITÄT ALS MESSIANISCHE JUDEN ERLANGEN MÜSSEN UND NICHT ANDERS. Dies ist das Werk, das Elohím für und in uns tut.Halelu et-IHWH!


¡חסד ושלום לכם!/ Einen friedlichen Schabbát Schalóm
wünscht Ihnen, der Rébbe Julio Dam, die Rebetzin Sarita Varzán de Dam, ihre Familie und messianisch renovierte Synagoge aus Asunción und Ayolas, Paraguay; Oberá und Corrientes, Argentinien; Apizaco, Tlaxcala, Sinaloa, Mexiko; UND WO IMMER ELOHÍM NEUE MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGEN ERÖFFNET.

© Messianisch Renoviertes Judentum 2018. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. Beim Zitieren dieser Parascháh müssen die Identifikationsdaten miterwähnt werden.

 

 

Sábado, 06 Enero 2018 13:46

PARASCHAH SCHEMÓT/NAMEN

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 13
SCHEMÓT/NAMEN

19. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5778/

6. JANUAR 2018

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 1,1-6,1
Haftaráh: Ieschaiahu/Jes. 27,6-28,13; 29,22-23

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2017 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Be‘Reshít/Am Anfang/„1.Mose” 32:25,28-29: „und blieb allein. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. … und er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jaaqóv. Er sprach: Du sollst nicht mehr Jaaqóv heißen, sondern Israel; denn du hast mit Elohím … gekämpft und hast bestanden…“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"ELOHÍM RUFT UNS AUF, AUS MITZRÁIM AUSZUZIEHEN, ÄUSSERLICH UND INNERLICH”

 

Wir leben in einer Welt, in der die Kultur der Persönlichkeit herrscht, statt dass man die Moral und Ethik des Menschen wertachtet. Der Ausdruck „Persönlichkeit“ kommt aus dem Latein „Persona“ und bedeutet unter anderem: „Maske“ - da die Schauspieler der griechischen Tragikomödien sich Masken aufsetzten, um eine bestimmte Person darzustellten. Wir in der heutigen, modernen Welt lebenden Menschen tragen ähnliche Masken, oft um vor anderen etwas zu sein vorzugeben. Die Marktwirtschaft bestimmt die vorherrschende Kultur, und diese schreibt vor, was man zu tun und/oder zu lassen hat, wie man sich hervortun oder mit anderen klarzukommen hat und wie eine angenehme Persönlichkeit, d.h., eine gute Maske aussieht. Für die „Welt“

(und oft auch für uns selbst) ist unsere Persönlichkeit das was zählt, statt einem moralischen und ethischen Charakter, wie Elohím es für uns wünscht.

Unsere Persönlichkeit ist nichts weiter als eine Rolle, die wir zu spielen versuchen, um Erfolg zu haben, im Leben, bei der Arbeit und sogar in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Eine „bessere Persönlichkeit“ bedeutet (in der Praxis) eine bessere Rolle im Theater des modernen Lebens. Die Persönlichkeit ist also die Summe der wechselnden Rollen, der verschiedenen Identitäten, die wir im täglichen Leben annehmen, um die Wünsche anderer zu befriedigen und um nicht anzuecken.

Der moralische und ethische Charakter ist dagegen das, was wir im Innern SIND, unser Ich, das sich manchmal fürchtet, an die Oberfläche zu kommen, weil es nicht der „Mode“ entspricht. Jede Kultur und sogar jedes Land innerhalb eines Kulturkreises hat „Star-Persönlichkeiten“, die es nachzuahmen drängt. Und wir versuchen dann wie Schäfchen, den Anforderungen der jewiligen Kultur gerecht zu werden. In der lateinamerikanische Kultur ist beispielsweise bei einem Mann ein Lächeln „nicht angebracht“. Ein Mann muss ein „Machogesicht“ aufsetzen und möglichst einen Schnurrbart haben. DAS ist „Persönlichkeit“ – für DIESE Kultur, oder war es jedenfalls für Jahrzehnte. Für eine andere dagegen nicht!

Sábado, 06 Enero 2018 11:32

PARASCHAH WA‘IECHI/ UND ER LEBTE

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHAH Nr. 12
WA‘IECHI/ UND ER LEBTE

  1. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5778 / 30. DEZEMBER 2017

Torahlesung: Be‘Reschit/Am Anfang/„1.Mose” 47:,28-50,26

Haftarah: Melachim Alef/1.Könige 2,1-12

Von Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright 2017 von Julio Dam. Verkauf und/oder Reproduktion oder Plagiat, sowohl der Parascháh an sich, wie des Vokabulars in hebräisch und seiner Definition (Glosar), sei es per Internet, Druck oder Fotokopie, ohne schriftliche (oder per E-mail) Erlaubnis des Autors verboten Übertreter dieser Rechte werden von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHAH

"HABEN SIE PROBLEME? ELOHÍM HAT DIE LÖSUNG FÜR ALLE IHRE PROBLEME!"

In dieser Parasháh sehen wir wie Jósef einige sehr ernste Probleme in seinem Leben hatte, wesentlich ernster als die Probleme, mit denen wir uns im Leben rumplagen, selbst wenn wir uns einbilden, unsere wären ernster.

Doch Elohím löste die Probleme Jósefs, so wie Er unsere löst - oft ohne dass wir es bemerken und oft mit einer Geschwindigkeit die uns in Erstaunen versetzt und uns unendlich erfreut, weil wir darin Seine Hand in unserem Leben wahrnehmen.

Jene von uns, die wir Seinen Anweisungen und Geboten zu folgen trachten, brauchen keine Angst zu haben, noch uns zu sorgen, noch brauchen

wir die negativen Gefühle, mit denen die meisten Menschen sich herumplagen, weil WIR UNS IN DEN BESTEN HÄNDEN BEFINDEN!

Elohím benutzt Menschen die Ihm folgen - und auch Menschen die Ihm nicht folgen – als Instrumente oder Er benutzt den jüdischen Tanách oder die Bibel oder die Medien, um uns zu helfen, um sich uns mitzuteilen und um uns wissen zu lassen, dass Er unsere Bitten und unsere dringenden Bedürfnisse hört, schon bevor wir ein Gebet formuliert haben. Ich nehme an, wir alle sind treue Zeugen dessen, da wir dies bereits persönlich erlebt haben.

Um diese Hilfe und Kommunikation leichter zu machen, bieten wir im Folgenden einige Regeln, die uns helfen sollen in unser Beziehung zu Ihm.

Viernes, 15 Diciembre 2017 23:39

PARASCHAH MI‘QETZ/NACH ABLAUF

Escrito por

 

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 10
MI‘QETZ/NACH ABLAUF

28. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5778
16. DEZEMBER 2017

Torahlesung: Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 41,1-44,17
Haftaráh: Melajím Álef/1.Könige  3,15-4,1

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
ELOHÍM BELOHNT UNSERE GUTE HALTUNG

Elohím schenkt uns große Segnungen/Brachót und tut Wunder zugunstenen jener, die wir Seine Gegenwart in unserem Leben haben, wie Er es mit Josef getan hat. Als der Pharóh von Ägypten/Mitzráim die Haltung und das Verhalten Josefs gegenüber seinen Bedürfnissen und sein Verhalten sah, da gefiel er ihm, und als Folge davon hatte Josef ein erfolgreiches Leben im Dienst am Monarchen Ägyptens/Mitzráim als zweitmächtigster Mann im Reich. 

Die Haltung Josefs (die wir in Be‘R./„1.Mose“ 41,15-16 sehen) zeigt uns, zum einen, das Herz Josefs - willig, zu helfen und nützlich zu sein - und zum anderen, stellte er Elohím als den Geber von allem vor und nicht sich selbst als Josef, der Mann der Lösungen.

Unsere Haltung zeigt wer wir sind und macht uns erfolgreich (oder erfolglos) in unserer Beziehung zu Elohím und unseren Mitmenschen. 

In manchen Gesellschaften der Geschichte (und auch heute) ist Wissen und Können der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man etwas kann hat man´s in der Hand. In anderen Gesellschaften ist der Schlüssel, die richtigen Leute zu kennen (Kontakte zu haben) nicht das Können. Doch es gibt einen Schlüsselfaktor, der den Erfolg dauerhaft macht, nicht nur der Schlüssel, der die Tür zu einer erfolgreichen Laufbahn oder einer fruchtbaren Beziehung öffnet. Dieser Schlüsselfaktor ist die Haltung. Alles beginnt mit einem Gedanken. Der Gedanke bringt die Emotionen und die Folge ist eine bestimmte Haltung, die sich zuletzt im Verhalten äußert. Gedanke-Emotionen-Haltung-Verhalten. Es ist unsere Haltung die bestimmt, ob wir erfologreich oder erfolglos, besorgt oder getrost sind, und es liegt in unserer Hand, jeden Schritt dieses Prozesses zu kontrollierren. 

Die erste Haltung Josefs war: zu helfen und Elohím alle Ehre/Kavód zu geben.

Die zweite Haltung Josefs war: das Verhalten, das er hatte als seine Brüder vor ihm erschienen (Be’R./„1.Mose“ 42,7-8). Obwohl er sie erkannte, sie ihn jedoch nicht, redetet er zuerst hart zu ihnen und fragte sie, woher sie kämen. Später, in Vers 24 sehen wir dass Josef sich zurückzieht und weint und beschließt ihre Säcke mit Korn zu füllen und jedem sein Geld zurückzugeben. Und er gab ihnen Nahrung mit auf den Weg. Diese Haltung, als Mensch und in schweren Situationen, steckt tief in uns. Ebenso die Interpretation der Brüder, die wir in Vers 28 sehen, wo diese mit Jaaqóv reden und ihm sagen, dass sie hart und als Spione behandelt worden sind. Das waren Josefs Worte. 

Diese Haltungen beginnen, wie wir oben schon sagten, mit unserer Art zu denken, dann mit unseren Emotionen, was zu den unterschiedlichen Haltungen und Verhaltensweisen führt. 

Elohím berät uns jedoch, damit wir gesunde Haltungen für uns und andere erlangen. Diese finden wir u.a. in 1.Thess.5,16-18 „Seid allezeit fröhlich! Betet ohne Unterlass! Seid für alles dankbar; denn das ist der Wille Elohíms für euch, in Ieschúa ha‘Maschíach“. 

Zu verstehen, was in Römer 8,28 steht ist sehr wichtig, um all das zu verstehen, was uns passiert. „Wir wissen aber, dass denen, die Elohím lieben, alle Dinge zu ihrem Besten dienen, das heißt, jenen, die nach Seinem Vorsatz berufen sind“. 

Den nächste Punkt finden wir in Jer./Irmeiáhu 29,11 „Denn Ich weiß, was für Gedanken Ich über euch habe, spricht ADONÁI, Gedanken des Friedens/Schalóm und nicht des Leides, euch den Ausgang zu geben, den ihr erhofft“. 

In Jes./Ieschaiáhu 55,8-9 finden wir das Wort, das wir immer vor uns haben sollten, weil es unseren Glauben/Emunáh und unsere Treue zu Elohím erhalten wird. „Denn Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht Meine Wege, spricht ADONÁI; sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch Meine Wege höher denn eure Wege und Meine Gedanken als eure Gedanken“. 

Und ein weiterer Rat, den wir immer beachten sollten ist Ps./Teh.34,13-15+20  (12-14+19): „Wer ist der Mann, der Leben begehrt, und Tage möchte, um das Gute/Tov zu sehen? Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht Trug reden, weiche vom Bösen und tue Gutes/Tov, suche Frieden/Schalóm und jage ihm nach!“ „Der Gerechte hat viel zu leiden; aber ADONÁI rettet ihn aus dem allem“.

Dies ist nur eine Zusammenfassung von all dem, was wir tagtäglich einüben sollten, um uns, wie Josef, eine gute Haltung zu bewahren, und wie er den Segen/Bracháh Elohíms in unserem Leben zu haben. Beginnen wir doch einfach damit, diese Haltungen einzuüben und daran zu arbeiten: 

  1. immer fröhlich sein
  2. beten
  3. danken in allem und für alles was uns passiert
  4. uns bewusst machen, dass alles, was uns passiert, zu unserem Besten ist, wenn wir Elohím wirklich lieben
  5. nie vergessen, dass Elohim immer Gedanken des Friedens/Schalóm (und nicht böse Gedanken) hat, egal was wir gerade durchmachen.
  6. uns immer vergegenwärtigen, dass Elohím andere Gedanken und Wege hat als wir, dass diese aber immer besser für uns sind.
  7. und als Letztes, wenn wir wirklich Leben/Chaím haben und das Gute/Tov sehen wollen -in unserer Familie und in unsererm eigenen Leben- dann benötigen wir die Weisheit/Chachmáh: unsere Zunge vor Bösem zu bewahren und keinen Trug zu reden; uns fernzuhalten vom Bösen und stattdessen Gutes zu tun; Seinen Frieden/Schalóm zu suchen und ihm zu folgen, in der Gewissheit, dass Er uns immer helfen und uns befreien wird vor allem, was für unser Leben nicht gut ist.
Die beste Entscheidung, die wir im Leben treffen können -nachdem wir diese Worte gelesen haben- ist, uns der Veränderung zu verpflichten und Zeugnis zu sein dafür, dass Elohím in uns lebt und unser Leben dirigiert. Dafür sollten wir all diese Gebote umsetzen, die Elohím uns anbietet, damit wir ein Leben haben können, das sich vom Leben der (nicht- oder anders-gläubigen) Umwelt unterscheidet, ein Leben in dem Sein Segen gegenwärtig ist, sowohl in schweren Zeiten –wie bei Josef- wie in guten Zeiten –wie jene, als der Pharóh Josef über Ägypten/Mitzráim setzte, und Elohím ihm die Gelegenheit gab, seinen Brüder zu helfen, weil seine Haltung vor Elohím die richtige war, selbst wenn er zuerst Härte gegen sie an den Tag legte.

 

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