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Deutsche Parashot

Viernes, 23 Junio 2017 15:36

PARASCHAH KORACH/QÓRACH/

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 38
KORACH/QÓRACH/ קרח

30. des dritten Monats des Jahres 5778
24. Juni 2017

Torahlesung: BaMidbár / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 16,1-18,32
Haftaráh: 1. SchmúEl 11,14-12,22

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2017 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DAS HERZ MOSCHÉHS UND DAS HERZ QÓRACHS

Diese Parascháh handelt von den zwei gegensätzlichen Herzarten, die wir in dieser Welt finden können: ein Herz wie das von Moschéh (Mose) und ein Herz wie das von Qórach/Korach.

Dass Moschéh und sein Bruder Aharon niederknieten und zu Elohím schrien, statt den leichteren Weg zu gehen, den Qórach und seine Komplizen in der angezettelten Rebellion gegen die Autorität Moschéhs, und somit gegen die Autorität ADONAIs genommen haben (kritisieren, brüllen, streiten, endlose Wortgefechte vom Zaun reißen), offenbart ihren Charakter. 

Sábado, 17 Junio 2017 13:58

PARASCHAH SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 37
SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

23. des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5778
17. Juni 2017

Torahlesung: Ba‘Midbar / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 13,1-15,41
Haftaráh: Iehoschúa / ‘Josua‘ 2,1-24

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
WELCHE HALTUNG LEGEN WIR VOR ELOHIM AN DEN TAG?

Moschéh warnt die Israeliten davor, auf eigene Faust loszuziehen, um das Land einzunehmen: „Warum übertretet ihr den Befehl ADONAIs? Ihr werdet keinen Erfolg haben. Zieht nicht hinauf, denn ADONAI ist nicht in eurer Mitte, dass ihr nicht geschlagen werdet von euren Feinden“ (Ba‘Midbar/ In der Wüste/‘4.Mose‘ 14,41-42). Doch die Israeliten hörten nicht auf den Rat ihres Führers: ‘sie stiegen auf den Gipfel des Berges‘ (‚4.Mose‘ 14,44). 

Daraus sollten wir lernen, und zwar etwas sehr Wichtiges, was in dem Moment, wo wir etwas VON Elohim brauchen, sehr wertvoll ist: Welches ist unsere Haltung Ihm gegenüber? Welches ist allgemein unsere Haltung? 

Was bedeutet ‘Haltung‘? Haltung könnten wir definieren als mentale und emotionale Einstellung gegenüber einer Situation oder Person. Es schließt sowohl unsere Überzeugungen, wie unsere Werte mit ein und den Willen, auf eine bestimmte Art und Weise in der Situation oder gegenüber diesem oder jenem zu handeln. Ihre Einstellung ist die Summe Ihrer Ideen, ihrer (automatischen) Normen und der Tendenz ihrer Gedanken.

Ihre Haltung ist: wie Sie auf Ihre Umgebung reagieren, sei es auf eine Situation, ein Problem oder eine Person oder was diese sagt oder tut. Wichtiger noch ist, wie wir auf das, was uns passiert, reagieren. Denn wie unsere Leser, die uns Woche für Woche begleiten, wissen, gibt es NICHTS, was uns ‘rein zufällig‘ passiert. Alles ist von Elohim geschickt oder genehmigt, um uns etwas zu zeigen und zu lehren. 

Viernes, 09 Junio 2017 18:49

PARASCHAH Be’haalotchá/Wenn du anzündest

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 36
Be’haalotchá/Wenn du anzündest

16. des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5778
10. Juni 2017

Torahlesung: Ba‘Midbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 8,1-12,16
Haftaráh: Sachariah 2,14-4,7

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Ba‘Midbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 11,4: „Wer wird uns Fleisch zu essen geben? Wir erinnern uns der Fische, die wir kostenlos aßen in Mitzráim/Ägypten, der Gurken, der Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs”.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER LANGE WEG UNSERES LEBENS”

Diese Parascháh beschreibt die lange Reise des jüdischen Volkes von der Sklaverei in Mitzráim zur Freiheit in Israel, dem Verheißenen Land. Dies ist, abgesehen von der Reise eines ganz bestimmten Volkes, auch ein Bild unseres Lebens, des Lebens jedes einzelnen Menschen, der in tiefster Finsternis geboren wird. Diese Finsternis ist sowohl geistlicher, wie mentaler und biologischer Art: an Mitzráim gebunden, versklavt, gebunden an Süchte, Materialismus und das Fleisch mit seinen selbstsüchtigen und wechselnden Wünschen.

Es ist eine physische Reise, die einer mentalen und geistlichen Reise vergleichbar ist, die jedem Menschen offen steht. Wir werden in der Nacht der Seele und des Geistes geboren. Wir werden verloren und ‘ohne Hoffnung in der Welt‘ (Eph.2,12) geboren, Sklaven Nimrods mit seiner Vielgötterei und götzendienerischen Religion, mit Tausenden von Göttern, voller Lügen und Betrügereien, mit dem Trost ‘des Fleisches, der Gurken, der Melonen, des Lauches, der Zwiebeln und des Knoblauchs‘, die wir Erbärmlichen so vermissen, wenn wir sie nicht haben. Elohim bietet uns Man (Manna) (von mah = was?) an. Dieses Man repräsentiert unser geistliches Leben, die Nahrung, die von Oben/mi le‘Málah, kommt. Aber wir trauern dem Fleisch und den Zwiebeln nach. 

Die Fragen unseres Lebens sind: Um was werden wir bitten, Fleisch oder Man?, und: Wie lange werden wir noch das Fleisch und den Knoblauch vermissen?

Viernes, 02 Junio 2017 16:59

PARASCHAH NASSÓ / ERHEBE

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PARASCHAH 35
NASSÓ / ERHEBE

9. Tag des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5778
3. Juni 2017

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 4,21-7,89
Haftaráh: Schoftím/Richter 13,2-25

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE SIEBEN REGELN FÜR EINE ERFOLGREICHE EHE

Ein Reporter fragte einmal einen berühmten Mann nach dem Erfolgsrezept seiner 50-jährigen Ehe. Die Antwort war: „Die Formel ist dieselbe, die ich auch zur Herstellung meiner Produkte benutze: sich immer dem gleichen Modell zu widmen.“  

Im messianischen Judentum ist eine Scheidung (nach dem Erneuerten Bund) sehr schwierig. Darum sollten wir besser einige einfache Regeln verstehen und praktizieren, damit unsere derzeitige oder zukünftige Ehe Erfolg hat.

Viernes, 26 Mayo 2017 15:35

PARASCHAH BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

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PARASCHAH 34
BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

2. Tag des dritten Monats (Siwan) des Jahres 5778
27. Mai 2017

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste oder Steppe/„4.Mose” 1,1-4,20
Haftaráh: Hoschíah/Hosea 2,1-22

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE WAHRE ABSICHT DER GEBOTE / MITZWÓT ELOHIMS

In diesem Toráh-Abschnitt/Parascháh spricht Elohim von der Volkszählung der Bnéi/Kinder Israel. 

Einer der wichtigsten Gründe der Zählung ist für Elohim, Sein Volk vorzubereiten, um Ihm zu dienen. Dieses Elohim-Dienen bedeutet, eine ewige Beziehung zum Schöpfer herzustellen, die einem nichts als Segen/Bracháh einbringt – wenn man Ihm gehorcht. 

Außerdem erwähnt Elohim zwei mögliche Ziele für Israel: entweder die geschichtliche Größe, zu der sie bestimmt war, oder die Zerstörung. Entweder sie haben Erfolg darin, das Land zu erobern, oder  sie werden bei dem Versuch es zu erobern besiegt werden - wenn sie versagen, Elohim zu folgen, Ihm nicht gehorchen.

Wie wir wissen, bewies das Volk Israel, dass es noch nicht bereit war, Elohim zu gehorchen und jene Generation wurde, mit Ausnahme eines Restes, verworfen. Es zeigte sich, dass die Einladung Elohims eine Vorhersage dessen war, was kommen würde. 

Zusammen mit der Verheißung künftiger Größe - für den Elohim gehorsamen Rest - kommt auch die Verantwortung. Je größer die Verheißung, desto größer die Verantwortung. 

Bleibt die Frage: Wozu dann die Gebote/Mitzwót? Wozu hat Elohim sie gegeben? Und welche Lehre können wir aus der Antwort ziehen?

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PARASCHAH 32-33
BE‘HAR – BE‘CHUQOTÁI
AUF DEM BERG (SINAI) - IN MEINEN SATZUNGEN

24. des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5778
20. Mai 2017

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 25,1-27,34
Haftaráh: Jirmijahu /„Jeremiah“ 16,19-17,14 + 32,6-27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 25,20: „Und wenn sie fragen würden: Was sollen wir im siebten Jahre essen, wenn wir unsere Produkte nicht säen und ernten dürfen?“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
WIE WIR FLUCH/KLALÓT IN UNSEREM LEBEN VERMEIDEN KÖNNEN

Diese Parascháh handelt von einem Thema, das uns allen „bekannt“ ist, wenn auch nur oberflächlich. Wir wissen, dass es Segen/Bracháh und Fluch/Klaláh gibt, aber viel mehr wissen wir über dieses Thema oft nicht. Das kann ein großer Nachteil für unser Leben sein, besonders, wenn wir unwissentlich unter einem oder mehreren Flüchen/Klalót leiden. Es mag unter unseren Lesern messianische Juden geben, die sogar daran zweifeln, dass es so etwas überhaupt gibt. Vielleicht halten sie es für ein Hirngespinnst unwissender Menschen. Wie wir sehen werden, sind jedoch sowohl Segen/Bracháh als auch Fluch/Klaláh sehr real. Sie haben ihre Auswirkung im Leben der Gläubigen und der Ungläubigen gleichermaßen, letztere merken es nur nicht. 

GIBT ES IM UNIVERSUM EIN DESIGN?

Gibt es ein von Elohím entworfenes Universum oder ist alles nur „Zufall“? Wir messianischen Juden wissen, dass alles von Elohím entworfen worden ist. Wir verstehen also, dass ALLES von Elohím zu Seiner Ehre/Kavód entworfen wurde. 

Wir, die wir geistlich gesprochen zum Siegen bestimmt sind, befinden uns innerhalb dieses Designs. Elohím kennt jeden von uns ganz genau und hat für jeden eine genaue Bestimmung vorgezeichnet. Wir haben jedoch erst noch einige Hindernisse zu bewältigen, besonders im Bereich unseres Charakters, Charaktereigenschaften/Midót, die es zu verändern gilt, die unser Wachstum behindern, und vielleicht von unseren Vorfahren (welche Elohím nicht gekannt haben) geerbt sind. Elohím legt sie uns in den Weg, damit wir sie bewältigen und vorangehen, auf unser Ziel, unsere Endbestimmung zu - das Höchste, was wir laut der Heiligen Schrift erreichen können und/oder sollen. Und das ist viel, viel mehr, als wir derzeitig haben oder sind. Wir können das Design des Universums (aus unserer Perspektive aus gesehen) besser wahrnehmen, wenn wir das Leben als einen Hindernislauf betrachten, bei dem wir von Elohím, unserem Trainer/Coach aller Trainer trainiert werden.

Viernes, 12 Mayo 2017 10:14

PARASCHAH EMOR / SPRICH!

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PARASCHAH 31
EMOR / SPRICH!

17. des zweiten Monats (Iar) des Jahres 5778
13. Mai 2017

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/”3.Mose” 21,1-24,23
Haftaráh: Esekiel 44,15-31

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 23,40 „…und sollt euch sieben Tage lang freuen vor ADONAI/We ismáchtem lifnéi ADONÁI schivát iomím”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
FROH SEIN, ABER WIE?

Diese Parascháh spricht von Freude/Simcháh. Es gibt noch ein weiteres Wort in hebräisch, für ‘Freude‘: ‘Sassón‘. Was ist der Unterschied zwischen den beiden? Simcháh ist die Freude, die aus dem HABEN entspringt. Das in obigem Vers benutzte Wort ‘ismáchtem‘, hat dieselbe Wurzel wie ‘Simcháh‘. Sassón dagegen ist die Freude über das WERDEN. Wir werden dieses Thema kurz beleuchten, um unserem Leser eine Anleitung zu bieten, in der kurzen Zeit, die uns bis zur Wiederkunft des Messias/Maschíach ben David bleibt, froher zu leben. 

Elohim beginnt, an uns in diesem Bereich in dialektischen Bewegungen, d.h., in drei Schritten zu handeln:  Als Erstes gibt Er uns die These – die Gelegenheit, zu haben. Und damit gibt Er uns die Freude/Simcháh, mit Herz und Verstand zu genießen, was wir erlangen oder erleben. Dann kommt die Antithese – wo es das Werden ist, was uns die ‘Freude, zu werden‘/Sassón bringt, indem wir Charakter-Eigenschaften Elohims in uns aufnehmen. Und drittens, viele Jahre später, verbinden sich diese These und Antithese zur Synthese, um Frucht zu bringen und uns die Einheit zu geben, die Vermählung von Haben und Werden. Und so beginnt die Freude vollständig/schalém zu werden, bis wir in die Gegenwart Elohims ba‘Schamáim/in den Himmeln gelangen, in einer Etappe permanenter überströmender Freude mit Elohim. 

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 29-30
ACHAREI MOT – QEDOSCHIM
NACH DEM TODE - HEILIGE

10. Tag des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5778
6. April 2017

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 19,1-20,27
Haftaráh: Amos 9,7-15

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Wa’iqrá/Und rief/’3.Mose’ 19,18: “…Du sollst deinen (nach dem Blut oder Glauben jüdischen) Freund lieben wie dich selbst. Ich (bin) ADONÁI./…Ve‘ahávta et reachá kamócha - Aní ADONÁI”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DU SOLLST DEINEN (nach dem Glauben oder Blut jüdischen) FREUND LIEBEN WIE DICH SELBST“

Diese Parascháh spricht verschiedenes an. Aber eines dieser Dinge ist ganz besonders wichtig, wir schaffen es nur nicht, es in seinem vollen Ausmaß zu verstehen. Und dies bringt uns, weil es uns sündig macht, in eine schlechte Position vor unserem Elohím. Dieses so wichtige Thema ist die aufopfernde Ahaváh-Liebe Elohíms. Es geht hier nicht um die Ahaváh-Liebe zu unserem Ehepartner oder unseren Kindern oder Enkeln, sondern für unseren Freund, sei er Jude nach dem Blut oder nach dem Glauben. Es geht hier um unseren Freund in der messianischen Synagoge, zu der wir uns halten, oder der Arbeitskollege, der gleichzeitig unser jüdischer oder messianisch jüdischer Freund, ist - nicht irgendein Jude, der in derselben Stadt wie wir wohnt, sondern ganz speziefisch: unser Freund. 

Warum behaupten wir, dass wir es nicht schaffen, „es in seinem vollen Ausmaß zu verstehen“? Ahaváh ist nicht irgendeine fleischliche (oder emotionale) Liebe für unseren Ehepartner oder einen Familienangehörigen, sondern eine übernatürliche Liebe, die daraus entsteht, dass wir vorher gelernt haben, Ahaváh für ADONÁI zu haben. Wer kein vom Heiligen Geist/Rúach ha‘Qódesh erweichtes Herz hat und keine Ahaváh-Liebe für Elohím empfindet, wird für seinen jüdischen Freund erst recht keine Ahaváh-Liebe haben. Erklärung: Ahaváh-Liebe ist nicht an Bedingungen gebunden. Es ist eine Liebe wie die einer Mutter. Wie eine Mutter ihrem geliebten Kindlein alles vergibt, so ist die vergebende Ahaváh-Liebe Elohíms für Seine Kindlein (Sie und ich). Diese Liebe entspringt unserem Willen. Ihr Freund verdient es nicht, dass Sie ihn mit der Ahaváh-Liebe Elohíms lieben? Wahrscheinlich nicht. Elohím liebt ihn jedoch, weil er Sein Kind ist und Ihm zu folgen und die Gebote/Mitzwót der Toráh zu halten versucht. Das macht ihn in den Augen Elohíms zu jemand Besonderem und sollte es auch in Ihren Augen sein. Ihr jüdischer Freund verdient es nicht, dass Sie ihn behandeln wie Sie sich selbst behandeln? Das stimmt wahrscheinlich auch. Sie wissen das sicher besser als ich. Elohím möchte jedoch, dass Sie ihn TROTZDEM lieben, und zwar nicht mit selbstbezogener Liebe, die davon abhängt, was er Ihnen Gutes oder Böses angetan hat, sondern mit der bedingungslosen Ahaváh-Liebe Elohíms.  Überlassen Sie Elohím das Gericht – zu Ihrem eigenen Vorteil. Richten Sie Ihren Reá/ רע/jüdischen Freund nicht. Er hat Sie beleidigt?, Sie bestohlen?, Schlecht über Sie geredet, obwohl Sie ihm doch in der Vergangenheit geholfen haben? Lassen Sie es in den Händen Elohíms, aber hören Sie nicht auf, ihn mit übernatürlicher Ahaváh-Liebe zu lieben. Deshalb steht im Erneuerten Bund in Korintíim Álef/1. Kor. 13,4-10: 

„Die (übernatürliche) Ahaváh-Liebe (Elohíms) ist langmütig und freundlich, sie ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, SIE IST NICHT TAKTLOS, sie suchet nicht das ihre, sie läßt sich nicht verbittern, sie trägt das Böse nicht nach, sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Ahaváh-Liebe hört niemals auf. Wo aber Nevuáh/Weissagungen ist, die wird aufhören, und die (Gabe/Geschenk/Matanáh der) Sprachen wird aufhören, und die Erkenntnis wird aufhören, denn jetzt erkennen wir einen Teil (dessen, was auftaucht) und wir weissagen einen Teil (von dem, was auftaucht). Wenn aber das Ziel (der Maschíach ben David) kommt, so wird das Stückwerk aufhören.“

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PARASCHAH 27-28
TASRÍA-METZORÁ / (SIE) EMPFÄNGT - AUSSÄTZIGER

3. Tag des zweiten Monats (Ijar) des Jahres 5778
29. April 2017

Torahlesung: Wa‘iqrá/Und rief/„3.Mose” 12:1-13:59
Haftaráh: 2. Könige 4:42-5:19

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Wa‘iqrá/Und rief/’3.Mose’ 12,1-2: „Und ADONÁI redete zu Mosheh und sprach: ‘Sprich zu den Kindern Israel und sag: Wenn ein Weib empfängt /tasría/תזריע und einen Knaben gebiert, so soll sie sieben Tage lang rituell unrein sein, ebenso lange wie bei ihrer Menstruationsperiode soll sie rituell unrein sein.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„POSITIVE GEDANKEN ENTWICKELN“

Péssach liegt hinter uns, und in jenen (Péssach-) Tagen ist es Brauch, dass die Kinder den Auftrag bekommen, das Haus zu durchsuchen und es von Sauerteig/Chámetz zu reinigen, damit das Haus für das Fest rein ist. Sauerteig/Chámetz ist Symbol des rituell Unreinen, wie die Tage nach einer Geburt oder die Menstruationsperiode. In unser aller Leben ist es wichtig, uns auf Péssach vorzubereiten indem wir unser mentales Haus reinigen. Dieses mentale Haus ist es, wo die meisten unserer Feinde wohnen: dunkle und zerstörerische, negative Gedanken (NG) über uns selbst oder über andere, über Situationen oder Probleme die wir durchmachen. 

In Ieschaiáhu/Jes.26,3 hießt es: „Du erhältst in vollkommenem Frieden (Schalóm Schalóm) jenen, dessen Sinn in Dir ruht.“ 

Damit „unser Sinn in Ihm ruht“, müssen wir zuerst verstehen, dass es negative Denkweisen gibt, die uns verfolgen und Teil unseres Lebens sind. Diese gilt es zu erkennen und zu zerstören. Wir wollen hier 10 von ihnen erwähnen.

Viernes, 21 Abril 2017 10:09

PARASCHAH SCHMINÍ / (AM) ACHTEN (TAG)

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 26
SCHMINÍ / (AM) ACHTEN (TAG)

26. Tag des ersten Monats (Nissán) des Jahres 5778
22. April 2017

Torahlesung: Wa‘iqrá/Und rief/„3.Mose” 9,1-11,47
Haftaráh: SchmúEl Beit/2.Samuel 6,1-7,17

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DAS FREMDE FEUER/ESCH ZARÁH/אשׁ זרה, DAS UNS ZERSTÖRT”

Wa‘iqrá/Und rief/’3.Mose’ 10,1 „Aber die Söhne Aarons, Nadáv und Avihú, nahmen ein jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes (böses) Feuer/אשׁ זרה vor ADONÁI, das Er ihnen nicht geboten hatte“

Die Toráh ist eine vom Hersteller/Fabrikant gegebene „Gebrauchsanweisung“. Dieser Hersteller ist in diesem Fall natürlich Elohím. Wenn wir lernen, sie richtig zu gebrauchen, können wir fast perfekt funktionieren, oder zumindest besser als andere. Wenn wir jedoch meinen, alles besser zu wissen als der Hersteller selbst, dann fangen bei uns die Probleme an, wie bei Nadáv und Avihú, die sich einbildeten, Co-Autoren oder Mithersteller der „Gebrauchsanweisungen“ zu sein – und wir sehen, was für sie dabei herauskam. 

Diese Haltung bei Nadáv und Avihú hat einen mehrschichtigen, ineinander verwobenen Ursprung: (1) fehlende Demut vor dem Schöpfer, (2) Stolz, (3) fehlende Furcht vor dem, der das ALEF ist, das Alles, und vor dem wir weniger als ein Schnörkel an einem „Iod“ (י) (dem unbedeutendsten Buchstaben im hebräischen Alefbét) sind, (4) eine Haltung fehlender Weisheit/Chachmáh gegenüber den Dingen Elohíms. Jede dieser vier für sich – und andere verkehrte menschliche Haltungen – kann unser Leben ruinieren und tut es auch, wenn wir uns nicht bemühen, sie zu vermeiden und lernen, nicht in diese mentalen und/oder geistlichen Fallen zu tappen.

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