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Deutsche Parashot

Jueves, 30 Abril 2015 17:58

PARASCHAH Nr. 29-30: ACHAREI MOT/ NACH DEM TODE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH Nr. 29-30: ACHAREI MOT/ NACH DEM TODE

13. Tag des zweiten Monats des Jahres 5776/2. Mai 2015

Torahlesung: Waikrah/Und rief/”3.Mose” 16,1-19,1

Haftarahlesung: Esekiah 22,1-19

 

Julio Dam

 

 

Messianisch Renovierter Rebbe

 

 

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

 

 

Copyright 2015 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

 

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

"OPFER FÜR ELOHIM IM DRITTEN TEMPEL”

In dieser Paraschah ist die Rede von den Opfern, die Elohim im Tempel gebracht werden. In unserem Verständnis (und nach 1.Ptr.2,4-5 und anderen Versen), wird der dritte Tempel im messianischen Judentum in aller Welt gebaut, wohingegen sowohl Christen, als auch orthodoxe Juden eine materielle Errichtung desselben in Israel erwarten. Die Opfer haben sich in ihrer Natur verändert, nicht aber in ihrer Absicht. Wir werden hier von den Opfern reden, die Elohim von uns erwartet, besonders an diesem Schavuot, das sich vor uns öffnet wie ein Fenster zu den Himmeln, um unsere Omer-Opfer entgegen zu nehmen.

Das erste Opfer, das Elohim von uns erwartet, ist: um Ruach Ir’at ADONAI/Geist der Furcht ADONAIs (Jes.11,2) bitten. Alle christlichen Kommentare, die dieser Autor gelesen hat, lehren „verehren/Ehrfurcht“ und erklären, dass wir Elohim nicht fürchten, sondern „verehren“ sollen, und so steht es jetzt in den Übersetzungen. So ist es aber nicht. Wenn es keine wirkliche ANGST vor Elohim gibt, werden wir Dinge tun, die wir nicht tun sollen und nicht aufhören können, zu tun.  Wenn wir ERSCHRECKEN vor Elohim und Seinen Strafen, werden wir diese Dinge NICHT tun.

Das zweite Opfer, das Elohim von uns erwartet, ist: der Gehorsam und  die Unterordnung unter Seinen Willen und nicht unseren. Ohne dies kann Er nichts mit uns anfangen, selbst wenn wir wollten und wenn wir behaupteten, etwas für Elohim zu tun. Es ist eine Sache, was „wir“ fûr richtig halten, für Ihn zu tun, und eine GANZ andere, was Er will und für uns zu tun für richtig hält. Allgemein kann man sagen: je unreifer (Babys) wir geistlich sind, umso mehr wollen wir TUN und umso weniger wollen wir SEIN. Und umgekehrt: je reifer wir geistlich gesprochen sind, umso weniger wollen wir TUN und umso mehr verstehen wir, dass wir durch innere Veränderung SEIN müssen. Das Thema, „Seinen Willen zu tun“ durchdringt die gesamte Heilige Schrift - direkt (wie in Matth.7,21-23) oder indirekt (wie die Unterordnung Abrahams und Moschehs, um nur zwei Beispiele von vielen zu geben). Das ist die menschliche und geistliche „Stoffart“, mit der Elohim arbeiten will und arbeitet, und nicht mit dem Unabhängigen, der „Elohims Arbeit tun“ will – indem er seinen eigenen Willen tut.

Miércoles, 22 Abril 2015 23:55

PARASCHÁH Nr. 28: METZORÁ / AUSSÄTZIGER

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

 

PARASCHÁH Nr. 28: METZORÁ / AUSSÄTZIGER

 

6. Tag des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5776/25. April 2015
Torahlesung: Waikrá/Und rief/„3.Mose” 14,1-15,33
Haftaráh: Melachím Beit/2.Könige 7,3-20

 

 

Julio Dam

 

 

Messianisch Renovierter Rebbe

 

 

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

 

 

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

“Und ihr (Moschéh und Aharón) sollt die Kinder Israel fernhalten von ihrer Verunreinigung, dass sie nicht sterben durch ihre Verunreinigung, indem sie verunreinigen Meine Wohnung, die unter ihnen ist.” (Waikrá/Und rief/„3.Mose“ 15,31)

„DIE MACHT DER WORTE“

Diese Parascháh behandelt ein äußerst wichtiges Thema: der direkte Zusammenhang zwischen Hautkrankheiten (Tzaarát) und unreinem Reden und Denken.

Der Hintergrund befindet sich in der Macht der Worte, besonders im hebräischen Wort. Ha satán/der Widersacher hat dies Jahrhunderte lang zu verstecken gewusst, damit wir diese große Macht Elohims nicht nutzen können, indem er uns glauben macht, der Erneuerte Bund sei ursprünglich in griechisch geschrieben worden. Und wer ihm das nicht abnimmt, dem redet er eben ein, es wäre in aramäisch geschrieben worden, alles, nur nicht in ‘hebräisch‘!

Für diese Parascháh sagte Elohim zu mir: „Meine Worte/Dvarím sind Mein Heiliger Atem (Geist)/Rúach ha Kódesch, aber ohne Meine Macht. Es hat trotzdem eine gewisse Macht, weil Ich sie geschaffen habe. Sie werden aber von (aus dem Garten/Gan Eden) gefallenen Menschen ausgesprochen und haben deshalb nicht Meine Schöpfungs-, bzw. Zerstörungs-Macht, aber sie haben Macht.“ (Das Unterstrichene in Anführungsstrichen sind Elohims prophetische Worte in dieser Parascháh)

 

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 27-28: TASRÍA-METZORÁ/(SIE) EMPFÄNGT - AUSSÄTZIGER

29. Tag des ersten Monats (Nisán/Avív) des Jahres 5776/18. April 2015
Torahlesung: Waikrá/Und rief/„3.Mose” 12:1-13:59
Haftaráh: 2. Könige 4:42-5:19

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Waikrá/Und rief/’3.Mose’ 12,1-2: „Und ADONÁI redete zu Mosheh und sprach: ‘Sage zu den Kindern Israel und sprich: Wenn ein Weib empfängt /tasría/תזריע und einen Knaben gebiert, so soll sie sieben Tage lang rituell unrein sein, ebenso lange wie bei ihrer Menstruationsperiode soll sie rituell unrein sein.“

„POSITIVE GEDANKEN ENTWICKELN“

Péssach liegt hinter uns und in diesen Tagen ist es Brauch, dass die Kinder den Auftrag bekommen, das Haus zu durchsuchen und es von Sauerteig/Chámetz zu reinigen, damit das Haus für das Fest rein ist. Sauerteig/Chámetz ist Symbol des rituell Unreinen, wie die Tage nach einer Geburt oder die Menstruationsperiode. In unser aller Leben ist es wichtig, uns auf Péssach vorzubereiten indem wir unser mentales Haus reinigen. Dieses mentale Haus ist es, wo die meisten unserer Feinde wohnen: dunkle und zerstörerische, negative Gedanken (NG) über uns selbst oder über andere, über Situationen oder Probleme die wir durchmachen.

In Ieschaiáhu/Jes.26,3 hießt es: „Du erhältst in vollkommenem Frieden (Schalóm Schalóm) jenen, dessen Sinn in Dir ruht.“

Damit „unser Sinn in Ihm ruht“, müssen wir zuerst verstehen, dass es negative Denkweisengibt, die uns verfolgen und Teil unseres Lebens sind. Diese gilt es zu erkennen und zu zerstören. Wir wollen hier mindestens 10 von ihnen erwähnen.

 

Jueves, 09 Abril 2015 21:20

PARASCHÁH EINE DREI-STUFIGE TREPPE

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PARASCHÁH

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„EINE DREI-STUFIGE TREPPE“

Elohím hat (wie wir in Schemót/‘2.Mose‘ 23,17 lesen können), um Seine drei Dimensionen zu feiern, drei jährliche Gedenkfeiern festgelegt.

Dreimal im Jahr soll jeder Mann vor ADONÁI, dem Herrscher erscheinen“.

Die sieben Jahresfeste und ein Wochenfest in Waiqrá/‘3.Mose‘ 23 sind in 3 Haupt-Gedenkfeiern zusammengefasst:

PÉSSACH (das Passahfest);

SCHAVUÓT (das Wochenfest oder Pfingsten);

SUKÓT (das Laubhüttenfest)

Und der SCHABÁT (der wöchentliche Samstag, der am Vorabend mit Sonnenuntergang beginnt und am Samstagabend um die selbe Zeit endet).

Viernes, 03 Abril 2015 03:05

PARASCHÁH Nr. 26: SCHMINÍ / (AM) ACHTEN (TAG)

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PARASCHÁH Nr. 26: SCHMINÍ / (AM) ACHTEN (TAG)

15. Tag des ersten Monats (Nisán/Avív) des Jahres 5776/4. April 2015

Torahlesung: Waikrá/Und rief/„3.Mose” 9,1-11,47

Haftaráh: SchmúEl Beit/2.Samuel 6,1-7,17

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Waikrá/Und rief/’3.Mose’ 10,3: „…Das ist's, was ADONAI gesagt hat: an denen, die Mir nahen werde Ich Meine Heiligkeit zeigen, und vor dem ganzen Volk werde Ich verherrlicht werden.…“

„UNSERE HEILIGKEIT ERREICHEN“

Heiligkeit/Keduscháh ist eine Voraussetzung, die auch im Erneuerten Bund (N.T. )zu finden ist: „Seid heilig, denn Ich bin heilig!“, sagt ADONAI in 1.Ptr.1,16.

Was aber sind ‘Heilige/Qadoschím‘? Wie wird man einer? Wie erreichen wir die Heiligkeit/Qeduscháh?

Das Wort ‘qadosch/heilig’ bedeutet vor allem: abgesondert zu sein für Elohim, und sich nicht zu vermischt mit dem Rest der Welt, der Ihn nicht kennt (oder kein Interesse daran hat, Ihn kennen zu lernen). Die erste Regel der Heiligkeit/Qeduscháh ist also:

ABGESONDERT SEIN (FÜR IHN)

Wir leben in einer Welt voller Aktivität, Arbeit, einer langen Liste anstehender Aufgaben und verschiedenster Ideen und Bilder, von denen die Meisten nicht von Elohim kommen und die uns im schlimmsten Sinne des Wortes ‘anstecken‘. Jeden Tag sollten wir uns Zeit für Elohim nehmen, Zeit, um Seine Gegenwart in uns zu fühlen und Seinen Rat und Seine Führung für unser Leben und das unserer Familienangehörigen zu erbitten. Unser Modell, Ieschúa ha Maschíach/der Messias, hat es uns vorgemacht: „… stieg Er auf den Berg, um abseits zu beten; und als es Abend geworden, war Er allein dort“ (Matth.14,23). Die Berge in Israel sind gerade mal Hügel, geben uns jedoch eine Perspektive von Einsamkeit und Abgeschiedenheit. Dies ist nötig, um in Kommunikation mit dem Vater zu sein und unsere Klagen und Nöte, aber auch unsere freudigen Erlebnisse vor Ihn zu bringen und für jene einzutreten, die es nicht so gut haben wie wir, die sich mit einem Problem oder einer Krankheit herumschlagen. Ich persönlich ziehe ein felsiges Meeres-Ufer vor und beobachte den Wellengang, der zur Kommunikation mit Elohim ruft.  - Genauso wird die Welt - jedoch mit einem anderen Rythmus - hin und her getrieben.

Jueves, 26 Marzo 2015 15:01

PARASCHÁH Nr. 25: TZAW / BEFIEHL

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PARASCHÁH Nr. 25: TZAW / BEFIEHL

28. Tag des ersten Monats (Nisán/Aviv) des Jahres 5776/28. März 2015

Torahlesung: Waikrá/Und rief/„3.Mose” 6,1-8,36

Haftaráh: Irmiahu/Jeremiah 7,21-8,3

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„VERTRAUEN INMITTEN VON GEFAHR“

Diese Parascháh befindet sich genau in der Mitte der Toráh (Waikrá/Und rief/‘3.Mose‘ 8,8). Diese Woche wollen wir die ENORME Bedeutung beleuchten, die dieser Abschnitt für diese letzten Tage/Iomím ha Ketz hat.

Der Tora-Abschnitt/Parascháh, welcher Tzaw entspricht, befindet sich wie gesagt genau in der Mitte der fünf Bücher/Chúmasch (von Chamésch, fünf), welche die Toráh bilden. Wie wir in diesem Kommentar sehen werden, hat dies eine ÄUSSERST wichtige Bedeutung für uns in diesen End-Zeiten/Iomím ha Ketz.

Das von Elohim geschaffene Universum ist absolut symetrisch, es ist symetrisch geschaffen. In einer früheren Parascháh sprachen wir von Elohims Ordnung/Séder und Harmonie. Dies widerspricht dem nicht, sondern kombiniert mit derselben Symetrie und Harmonie. Es gibt kein ‘So ein Zufall!‘, kein ‘Welch ein Glück!‘. Alles hat seine Bedeutung und seinen Sinn. Dass wir diese Bedeutung nicht erkennen bedeutet nur, dass wir sie durch den Rúach Guiluí/Geist der Offenbarung in Erfahrung bringen sollten, wie es der Rav Schául in Gal.1,11-12 sagt. Und um diesen Geist der Offenbarung sollten wir im Gebet bitten und Ihn empfangen.

Jueves, 19 Marzo 2015 10:38

PARASCHÁH Nr. 24: WAIKRÁ/UND ER RIEF

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PARASCHÁH Nr. 24: WAIKRÁ/UND ER RIEF

1. DES ERSTEN MONATS DES JAHRES 5776/21. MÄRZ 2015

Torahlesung: Waikrá/Und er rief/„3.Mose” 1,1-5,26

Haftaráh: Ieschaiahu/Jesaja 43,21-44,23

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Waikrá/ויקרא/Und er rief/‘3.Mose‘ 1,1-2: „Und ADONAI rief Mosheh, und redete zu ihm vom Zelt der Versammlung aus und sprach: Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: ‘Wenn jemand von euch ADONAI ein Opfer bringen will, so soll das Opfer, das er darbringet vom Vieh, von Rindern oder Schafen genommen sein‘”./Wa ikráh el Moshéh va idabér ADONÁI elaió meóhel moéd leomér: “Dabér el bnéi Israel we amárta eléihem: “Adám ki iakrív mikém kórbán le ADONÁI min ha behemáh, min ha bakár u min ha tzón takrívu et karbanhém“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„EFFIZIENT BETEN“

Das dritte Buch der Toráh, Waikrá/ויקרא/Und er rief/‘3.Mose‘ ist ein Buch, das fast ausschlieβlich von Mitzwót/Geboten handelt. Sein Hauptziel ist, die Opfer zu regulieren, welche die Kohaním/Priester im Mischkán/Stiftshütte (und später im Tempel/Miqdásch) opferten. Das entsprechende Gegenstück der Opfer ist das Gebet. So lesen wir in Hoschíah/Hosea 14,3 in der hebräischen Version: „… und nimmals (wären es) Farren die Dankopfer unserer Lippen.

Beten ist unserer Meinung nach das ‘A und O‘ der Nevuáh/Prophetie. In der Nevuáh/Prophetie hört der Naví/Prophet die Stimme Elohims. Im Gebet ist es genau umgekehrt: Elohim hört auf unsere Stimme. Wir sollten uns jedoch auch bemühen, Seine Stimme zu hören. Anders ausgedrückt: das effiziente Gebet ist jenes, das zu einem Dialog (einer beidseitigen Unterhaltung) geworden ist: wir mit Elohim und Elohim mit uns (durch Ieschúa in uns). Dies ist die normale Definition von Dialog.

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PARASCHÁH Nr. 22: WAIACHÉL/ER VERSAMMELTE

23. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR) DES JAHRES 5775/14. FEBRUAR 2015

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 35:1-38:20

Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7,40-50

Julio Dam

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„KINDER, PAPA IST DA“

Schemót/Namen/’2.Mose’ 40,34-38 “Da bedeckte die Wolke das Zelt der Versammlung und die Herrlichkeit/Kavód ADONÁIs füllte die Wohnung/Mischkán. … Und wenn die Wolke sich erhob von der Wohnung/Mischkán, so wussten die Israelies, dass sie losziehen sollten, und so war ihre ganze Reise. Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, dann zogen sie nicht weiter bis sie sich erhob. Denn die Wolke ADONÁIs war des Tages auf der Wohnung, und des Nachts war sie feurig, wo das ganze Haus Israel es sehen konnte. “

Die Wolkensäule bei Tage und die Feuersäule bei Nacht repräsentiert mindestens drei Dinge:

Die Gegenwart Elohíms mit Seinem, dem jüdischen Volk, um ihnen das Vertrauen/Bitachón zu vermitteln, dass Er sie nicht verlassen wird, auch in der Zukunft nicht. Die Israelies waren, geistlich gesehen, Kinder, wie auch wir. Sie waren erst dabei, zu schmecken was es bedeutet, ADONÁI zu kennen, und hatten noch kein Vertrauen/Bitachón, dass Er sie nicht plötzlich allein lassen und verschwinden würde. Die Wolkensäule bei Tage und die Feuersäule bei Nacht war wie zu sagen: „Kinder, macht euch keine Sorgen, Papa ist da und geht NICHT weg. Schlaft beruhigt. Ich werde die ganze Nacht und den ganzen Tag bei euch sein (immer, wenn ihr Probleme habt, und auch wenn ihr keine habt)“

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PARASCHÁH Nr. 21: KI TISSÁ/WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

16. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR א) DES JAHRES 5775/7. MÄRZ 2015

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 30,11-34,35

Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:40-50

Julio Dam

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Shemót/Namen/”2.Mose”31:12-13: “Und ADONAI redete mit Mosheh und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich: ‘Meine Schabbatót sollt ihr beobachten! Denn ein Zeichen ist dies zwischen euch und Mir für alle eure Geschlechter, damit man (in aller Welt) wisse, dass ich ADONAI bin, der euch heiligt.‘/Ve atáh dabér el bnéi Israel leomér: Ech et schabatotái ki ót be einéi u beinéchem le dortachém ladáat ki ani ADONAI mekadeschém.

„DIE ESSENZ DES SCHABBATS“

Diese Parascháh berührt ein im Judentum bedeutendes Thema, das voller Symbolik ist: den Schabbát.

Wir schreiben diesen Artikel als geistliche und mentale Anleitung für jene, die ihr Verständnis der Feier dieses Bundes - den Elohim mit dem jüdischen Volk (nach dem Blut und dem Glauben) geschlossen hat - vertiefen und erweitern möchten.

Der Buchstabe Sáin (z), der bildhaft für die Nummer 7 im Alef-Bet steht, repräsentiert das Geistliche und den Kampf, um jene Ebene im Universum zu erreichen.

Auβerdem repräsentiert die 7 (laut dem Macharal von Prag) grafisch die sieben möglichen Richtungen: Norden, Süden, Osten, Westen, oben, unten und in der Mitte, zusätzlich, unser Sein. Dies letzte (unser Sein) unterliegt unseren Wünschen, Kämpfen, Träumen, Werten, Ambitionen, Gefahren, Angriffen. Dieser 7. Punkt (unser Sein) ist das Zentrum all dieser Kräfte, die uns angreifen, gefangennehmen oder anziehen. Das Resultat davon, wie wir mit diesen zentrifugalen und zentripetalen Kräften umgehen, ist das Resultat unseres Lebens. Dies ist in der Nummer 7 (z) repräsentiert, welche die Form eines Dolches hat und darum den Kampf in unserem Leben repräsentiert.

Im Falle des Schabbats jedoch: hat Elohim uns den Bund angeboten - aus diversen Gründen und um uns mehr als nur eine Lektion zu erteilen. Eine dieser Lektionen ist, dass der Schabbát das Auge des Tornados sein soll, in dem totale Stille herrscht. Der Tornado an sich sind die restlichen 6 Tage der Woche, die wir kämpfend verbringen, in dem Versuch, unsere Ziele zu erreichen, um uns im Auge des Tornados zu bergen: im einzigen Tag, den Elohim „gesegnet und geheiligt hat“.

Viernes, 27 Febrero 2015 09:40

PARASCHÁH Nr. 20: TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

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PARASCHÁH Nr. 20: TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

9. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR) DES JAHRES 5775/28. FEBRUAR 2015

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 27:20-30:10  

Haftaráh: Esekíah 43:10-27

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Schemót/ Namen/„2.Mose” 28,2-4: „Und du sollst dir für Aaron, deinen Bruder, heilige Kleidung machen, für Ehre und Glanz. Und du sollst reden mit allen, die eines weisen Herzens sind, die Ich mit dem Geist der Weisheit/Rúach Chachmáh erfüllt habe, dass sie Aarons Kleidung herstellen zu seiner Weihe, dass er Mein Priester/Kóhen sei. Das sind aber die Kleidungsstücke, die sie machen sollen: Brustschild/Chóschen, Schürze/Efód, (blauer) Rock/Meíl, (weißer) unterer Rock/Ketónet kariert eingefasst, Turban/Mitznéfet und Gürtel/Avnét

„UNSERE GEISTLICHE KLEIDUNG“

Die Kleidung des Priesters/Kóhen (der sie anziehen sollte, sooft er den Heiligen Tempel in Jerusalem betrat) sind für uns ein Symbol der himmlischen (von Oben/mi le Málah) Dinge. Nach Schemót/„2.Mose“ 19,6 hat Elohím uns berufen, „ein Reich von Priestern/Kohaním und Heiligen/Qeduschím“ zu sein. Und diese Kleidung symbolisiert unsere allgemeine Einstellung während wir hier auf dieser Erde leben, bereit für den Kampf, wie es in Eph.6,13-17 steht. Hier werden uns sechs Kleidungsstücke gegeben. Die letzten beiden davon sind rein geistliche Kleidungsstücke, die jene vom jüdischen Volk, die nicht Propheten waren oder jene, die nicht an Ieschúa glauben, nicht haben können:

Legt euch darum (weil unser Kampf nicht „gegen Fleisch und Blut“ ist, (Vers 12) die ganze Waffenrüstung/panoplia Elohíms an, damit ihr standhalten könnt, wenn der böse Tag kommt, und dann, wenn ihr alles erledigt habt, noch steht. Steht also bereit: (1) die Hüften umgürtet mit der Wahrheit/Emét, (2) den Brustpanzer des Geraden Weges/Tzedaqáh angelegt, (3) unter die Füße gebunden die guten Nachrichten/Bessorót vom Frieden/Schalóm. (4) Ergreift außerdem den Großschild des Glaubens/Emunáh, mit dem ihr alle Brandpfeile des Bösen auslöschen könnt. (5) Setzt auch den Helm des Sieges [griechisch: Sōtērion, hebräisch: Schúa] auf und (6) nehmt den Dolch des Geistes/Rúach, das (für den Einzelnen) bestimmte Wort [griechisch: Rhēma, hebräisch: Davár pratí] Elohíms, in die Hand“.

Im Anschluss wollen wir von diesen sechs Kleidungsstücken reden, die Elohím uns auffordert, an diesem heranziehenden „bösen Tag“ anzuziehen.

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