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Deutsche Parashot

Viernes, 12 Mayo 2017 10:14

PARASCHAH EMOR / SPRICH!

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 31
EMOR / SPRICH!

17. des zweiten Monats (Iar) des Jahres 5778
13. Mai 2017

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/”3.Mose” 21,1-24,23
Haftaráh: Esekiel 44,15-31

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2017 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 23,40 „…und sollt euch sieben Tage lang freuen vor ADONAI/We ismáchtem lifnéi ADONÁI schivát iomím”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
FROH SEIN, ABER WIE?

Diese Parascháh spricht von Freude/Simcháh. Es gibt noch ein weiteres Wort in hebräisch, für ‘Freude‘: ‘Sassón‘. Was ist der Unterschied zwischen den beiden? Simcháh ist die Freude, die aus dem HABEN entspringt. Das in obigem Vers benutzte Wort ‘ismáchtem‘, hat dieselbe Wurzel wie ‘Simcháh‘. Sassón dagegen ist die Freude über das WERDEN. Wir werden dieses Thema kurz beleuchten, um unserem Leser eine Anleitung zu bieten, in der kurzen Zeit, die uns bis zur Wiederkunft des Messias/Maschíach ben David bleibt, froher zu leben. 

Elohim beginnt, an uns in diesem Bereich in dialektischen Bewegungen, d.h., in drei Schritten zu handeln:  Als Erstes gibt Er uns die These – die Gelegenheit, zu haben. Und damit gibt Er uns die Freude/Simcháh, mit Herz und Verstand zu genießen, was wir erlangen oder erleben. Dann kommt die Antithese – wo es das Werden ist, was uns die ‘Freude, zu werden‘/Sassón bringt, indem wir Charakter-Eigenschaften Elohims in uns aufnehmen. Und drittens, viele Jahre später, verbinden sich diese These und Antithese zur Synthese, um Frucht zu bringen und uns die Einheit zu geben, die Vermählung von Haben und Werden. Und so beginnt die Freude vollständig/schalém zu werden, bis wir in die Gegenwart Elohims ba‘Schamáim/in den Himmeln gelangen, in einer Etappe permanenter überströmender Freude mit Elohim. 

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 29-30
ACHAREI MOT – QEDOSCHIM
NACH DEM TODE - HEILIGE

10. Tag des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5778
6. April 2017

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 19,1-20,27
Haftaráh: Amos 9,7-15

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Wa’iqrá/Und rief/’3.Mose’ 19,18: “…Du sollst deinen (nach dem Blut oder Glauben jüdischen) Freund lieben wie dich selbst. Ich (bin) ADONÁI./…Ve‘ahávta et reachá kamócha - Aní ADONÁI”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DU SOLLST DEINEN (nach dem Glauben oder Blut jüdischen) FREUND LIEBEN WIE DICH SELBST“

Diese Parascháh spricht verschiedenes an. Aber eines dieser Dinge ist ganz besonders wichtig, wir schaffen es nur nicht, es in seinem vollen Ausmaß zu verstehen. Und dies bringt uns, weil es uns sündig macht, in eine schlechte Position vor unserem Elohím. Dieses so wichtige Thema ist die aufopfernde Ahaváh-Liebe Elohíms. Es geht hier nicht um die Ahaváh-Liebe zu unserem Ehepartner oder unseren Kindern oder Enkeln, sondern für unseren Freund, sei er Jude nach dem Blut oder nach dem Glauben. Es geht hier um unseren Freund in der messianischen Synagoge, zu der wir uns halten, oder der Arbeitskollege, der gleichzeitig unser jüdischer oder messianisch jüdischer Freund, ist - nicht irgendein Jude, der in derselben Stadt wie wir wohnt, sondern ganz speziefisch: unser Freund. 

Warum behaupten wir, dass wir es nicht schaffen, „es in seinem vollen Ausmaß zu verstehen“? Ahaváh ist nicht irgendeine fleischliche (oder emotionale) Liebe für unseren Ehepartner oder einen Familienangehörigen, sondern eine übernatürliche Liebe, die daraus entsteht, dass wir vorher gelernt haben, Ahaváh für ADONÁI zu haben. Wer kein vom Heiligen Geist/Rúach ha‘Qódesh erweichtes Herz hat und keine Ahaváh-Liebe für Elohím empfindet, wird für seinen jüdischen Freund erst recht keine Ahaváh-Liebe haben. Erklärung: Ahaváh-Liebe ist nicht an Bedingungen gebunden. Es ist eine Liebe wie die einer Mutter. Wie eine Mutter ihrem geliebten Kindlein alles vergibt, so ist die vergebende Ahaváh-Liebe Elohíms für Seine Kindlein (Sie und ich). Diese Liebe entspringt unserem Willen. Ihr Freund verdient es nicht, dass Sie ihn mit der Ahaváh-Liebe Elohíms lieben? Wahrscheinlich nicht. Elohím liebt ihn jedoch, weil er Sein Kind ist und Ihm zu folgen und die Gebote/Mitzwót der Toráh zu halten versucht. Das macht ihn in den Augen Elohíms zu jemand Besonderem und sollte es auch in Ihren Augen sein. Ihr jüdischer Freund verdient es nicht, dass Sie ihn behandeln wie Sie sich selbst behandeln? Das stimmt wahrscheinlich auch. Sie wissen das sicher besser als ich. Elohím möchte jedoch, dass Sie ihn TROTZDEM lieben, und zwar nicht mit selbstbezogener Liebe, die davon abhängt, was er Ihnen Gutes oder Böses angetan hat, sondern mit der bedingungslosen Ahaváh-Liebe Elohíms.  Überlassen Sie Elohím das Gericht – zu Ihrem eigenen Vorteil. Richten Sie Ihren Reá/ רע/jüdischen Freund nicht. Er hat Sie beleidigt?, Sie bestohlen?, Schlecht über Sie geredet, obwohl Sie ihm doch in der Vergangenheit geholfen haben? Lassen Sie es in den Händen Elohíms, aber hören Sie nicht auf, ihn mit übernatürlicher Ahaváh-Liebe zu lieben. Deshalb steht im Erneuerten Bund in Korintíim Álef/1. Kor. 13,4-10: 

„Die (übernatürliche) Ahaváh-Liebe (Elohíms) ist langmütig und freundlich, sie ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, SIE IST NICHT TAKTLOS, sie suchet nicht das ihre, sie läßt sich nicht verbittern, sie trägt das Böse nicht nach, sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Ahaváh-Liebe hört niemals auf. Wo aber Nevuáh/Weissagungen ist, die wird aufhören, und die (Gabe/Geschenk/Matanáh der) Sprachen wird aufhören, und die Erkenntnis wird aufhören, denn jetzt erkennen wir einen Teil (dessen, was auftaucht) und wir weissagen einen Teil (von dem, was auftaucht). Wenn aber das Ziel (der Maschíach ben David) kommt, so wird das Stückwerk aufhören.“

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PARASCHAH 27-28
TASRÍA-METZORÁ / (SIE) EMPFÄNGT - AUSSÄTZIGER

3. Tag des zweiten Monats (Ijar) des Jahres 5778
29. April 2017

Torahlesung: Wa‘iqrá/Und rief/„3.Mose” 12:1-13:59
Haftaráh: 2. Könige 4:42-5:19

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Wa‘iqrá/Und rief/’3.Mose’ 12,1-2: „Und ADONÁI redete zu Mosheh und sprach: ‘Sprich zu den Kindern Israel und sag: Wenn ein Weib empfängt /tasría/תזריע und einen Knaben gebiert, so soll sie sieben Tage lang rituell unrein sein, ebenso lange wie bei ihrer Menstruationsperiode soll sie rituell unrein sein.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„POSITIVE GEDANKEN ENTWICKELN“

Péssach liegt hinter uns, und in jenen (Péssach-) Tagen ist es Brauch, dass die Kinder den Auftrag bekommen, das Haus zu durchsuchen und es von Sauerteig/Chámetz zu reinigen, damit das Haus für das Fest rein ist. Sauerteig/Chámetz ist Symbol des rituell Unreinen, wie die Tage nach einer Geburt oder die Menstruationsperiode. In unser aller Leben ist es wichtig, uns auf Péssach vorzubereiten indem wir unser mentales Haus reinigen. Dieses mentale Haus ist es, wo die meisten unserer Feinde wohnen: dunkle und zerstörerische, negative Gedanken (NG) über uns selbst oder über andere, über Situationen oder Probleme die wir durchmachen. 

In Ieschaiáhu/Jes.26,3 hießt es: „Du erhältst in vollkommenem Frieden (Schalóm Schalóm) jenen, dessen Sinn in Dir ruht.“ 

Damit „unser Sinn in Ihm ruht“, müssen wir zuerst verstehen, dass es negative Denkweisen gibt, die uns verfolgen und Teil unseres Lebens sind. Diese gilt es zu erkennen und zu zerstören. Wir wollen hier 10 von ihnen erwähnen.

Viernes, 21 Abril 2017 10:09

PARASCHAH SCHMINÍ / (AM) ACHTEN (TAG)

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PARASCHAH 26
SCHMINÍ / (AM) ACHTEN (TAG)

26. Tag des ersten Monats (Nissán) des Jahres 5778
22. April 2017

Torahlesung: Wa‘iqrá/Und rief/„3.Mose” 9,1-11,47
Haftaráh: SchmúEl Beit/2.Samuel 6,1-7,17

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DAS FREMDE FEUER/ESCH ZARÁH/אשׁ זרה, DAS UNS ZERSTÖRT”

Wa‘iqrá/Und rief/’3.Mose’ 10,1 „Aber die Söhne Aarons, Nadáv und Avihú, nahmen ein jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes (böses) Feuer/אשׁ זרה vor ADONÁI, das Er ihnen nicht geboten hatte“

Die Toráh ist eine vom Hersteller/Fabrikant gegebene „Gebrauchsanweisung“. Dieser Hersteller ist in diesem Fall natürlich Elohím. Wenn wir lernen, sie richtig zu gebrauchen, können wir fast perfekt funktionieren, oder zumindest besser als andere. Wenn wir jedoch meinen, alles besser zu wissen als der Hersteller selbst, dann fangen bei uns die Probleme an, wie bei Nadáv und Avihú, die sich einbildeten, Co-Autoren oder Mithersteller der „Gebrauchsanweisungen“ zu sein – und wir sehen, was für sie dabei herauskam. 

Diese Haltung bei Nadáv und Avihú hat einen mehrschichtigen, ineinander verwobenen Ursprung: (1) fehlende Demut vor dem Schöpfer, (2) Stolz, (3) fehlende Furcht vor dem, der das ALEF ist, das Alles, und vor dem wir weniger als ein Schnörkel an einem „Iod“ (י) (dem unbedeutendsten Buchstaben im hebräischen Alefbét) sind, (4) eine Haltung fehlender Weisheit/Chachmáh gegenüber den Dingen Elohíms. Jede dieser vier für sich – und andere verkehrte menschliche Haltungen – kann unser Leben ruinieren und tut es auch, wenn wir uns nicht bemühen, sie zu vermeiden und lernen, nicht in diese mentalen und/oder geistlichen Fallen zu tappen.

Viernes, 14 Abril 2017 15:46

PARASCHAH TZAW / BEFIEHL

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PARASCHAH 25
TZAW / BEFIEHL

19. TAG DES ersten MONATS (NISSÁN) DES JAHRES 5778
15. April 2017

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 6,1-8,36
Haftaráh: Irmiahu/Jeremiah 7,21-8,3

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„VERTRAUEN INMITTEN VON GEFAHR“

Diese Parascháh befindet sich genau in der Mitte der Toráh (Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 8,8). Diese Woche wollen wir die ENORME Bedeutung beleuchten, die dieser Abschnitt für diese letzten Tage/Iomím ha‘Qétz hat. 

Der Tora-Abschnitt/Parascháh, welcher Tzaw entspricht, befindet sich wie gesagt genau in der Mitte der fünf Bücher/Chúmasch (von chamésch, fünf), welche die Toráh bilden. Wie wir in diesem Kommentar sehen werden, hat dies eine ÄUSSERST wichtige Bedeutung für uns in diesen End-Zeiten/Iomím ha‘Qétz. 

Das von Elohim geschaffene Universum ist absolut symetrisch, es ist symetrisch geschaffen. In einer früheren Parascháh sprachen wir von Elohims Ordnung/Séder und Harmonie. Dies widerspricht dem nicht, sondern kombiniert mit derselben Symetrie und Harmonie. Es gibt kein ‘So ein Zufall!‘, kein ‘Welch ein Glück!‘ Alles hat seine Bedeutung und seinen Sinn. Dass wir diese Bedeutung nicht erkennen bedeutet nur, dass wir sie durch den Rúach Guiluí/Geist der Offenbarung in Erfahrung bringen sollten, wie es der Rav Schául (Paulus) in Gal.1,11-12 sagt. Und um diesen Geist der Offenbarung sollten wir im Gebet bitten und Ihn empfangen.

Viernes, 07 Abril 2017 11:07

PARASCHAH WA’IQRÁ/UND ER RIEF

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PARASCHAH 24
WA’IQRÁ/UND ER RIEF

12. DES ERSTEN MONATS (NISSÁN) DES JAHRES 5778
8. APRIL 2017

Torahlesung: Wa’iqrá/Und er rief/„3.Mose” 1,1-5,26
Haftaráh: Ieschaiahu/Jesaja 43,21-44,23

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Wa‘iqrá/ויקרא/Und er rief/‘3.Mose‘ 1,1-2: „Und ADONAI rief Moschéh, und sprach zu ihm vom Zelt der Versammlung aus und sagte: Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: ‘Wenn jemand von euch ADONAI ein Opfer bringen will, so soll das Opfer, das er darbringet vom Vieh, von Rindern oder Schafen genommen sein‘”./Wa‘iqráh el Moschéh wa‘iedabér ADONÁI elaió me‘óhel moéd le‘omér: “Dabér el bnéi Israel we‘amárta aléihem: “Adám ki iaqrív mikém qorbán le ADONÁI min ha‘behemáh, min ha‘bakár u‘min ha‘tzón taqrívu et qarbanhém“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„EFFIZIENT BETEN“

Das dritte Buch der Toráh, Wa’iqrá/ויקרא/Und er rief/‘3.Mose‘ ist ein Buch, das fast ausschließlich von Mitzwót/Geboten handelt. Sein Hauptziel ist, die Opfer zu regulieren, welche die Kohaním/Priester im Mischkán/Stiftshütte (und später im Tempel/Miqdásch) opferten. Das entsprechende Gegenstück der Opfer ist das Gebet. So lesen wir in Hoschíah/Hosea 14,3 in der hebräischen Version: „… und nimm als (wären es) Farren die Dankopfer unserer Lippen.“ 

Beten ist unserer Meinung nach das ‘A und O‘ der Nevuáh/Prophetie. In der Nevuáh/Prophetie hört der Naví/Prophet die Stimme Elohims. Im Gebet ist es genau umgekehrt: Elohim hört auf unsere Stimme. Wir sollten uns jedoch auch bemühen, Seine Stimme zu hören. Anders ausgedrückt: das effiziente Gebet ist jenes, das zu einem Dialog (einer beidseitigen Unterhaltung) geworden ist: wir zu Elohim und Elohim zu uns (durch Ieschúa in uns). Dies ist die normale Definition von Dialog.

Martes, 28 Marzo 2017 15:15

PARASCHAH PEQUDEI/פקודי/ZÄHLUNGEN

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PARASCHAH 23
PEQUDEI/פקודי/ZÄHLUNGEN

5. DES ERSTEN MONATS DES JAHRES 5778
1. APRIL 2017

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 38,21-40,38
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7,51-8,21

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ORDNUNG / SÉDER ELOHÍMS ODER UNSERE ORDNUNG“

In unserem geistlichen Leben mit Elohím, sowie im mentalen und physischen, gibt es eine Ordnung/Séder. Dies sehen wir in den genauen, exakten, unumstößlichen Anordnungen, die Elohím Moschéh (Mose) zum Bau des Stiftszeltes/Mischkán gibt. Nachzulesen in den entsprechenden Kapiteln von Schemót/„2.Mose“ unserer dieswöchigen Parascháh. (Die im Folgenden unterstrichenen Worte sind direkte, prophetische Worte aus dem Mund Elohíms, die wir zur Unterscheidung von den menschlichen Worten unterstrichen und in Anführungsstrichen wiedergeben). 

„Meine Ordnung/Séder ist die vollkommene Ordnung/Séder. Es ist keine menschliche Ordnung, die voller Hindernisse und Schwankungen und Fehler und Meinungsänderungen ist. Meine Ordnung/Séder ist ein aus jedem Blickwinkel perfekter gerader Weg, jedoch raum- und zeitlos. Es ist eine IN DER MENTALEN WELT SCHON DURCHGEFÜHRTE UND ABGESCHLOSSENE ABSICHT, die ihr, Meine Kinder, in der physischen Welt durchführen sollt. Diese ist voller Hindernisse, sowohl menschliche, wie geistliche, und sogar mentale, weil eure Sinne nicht mit Meinem Sinn übereinstimmen. Es ist jedoch Mein Wunsch, dass sich eure Sinne immer mehr dem Meinen anpassen, denn das tut wer wirklich Mein Kind ist.“

Miércoles, 22 Marzo 2017 15:29

PARASCHAH WAIAQHÉL/UND VERSAMMELTE

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PARASCHAH 22
WAIAQHÉL/ויקהל/UND VERSAMMELTE

27. DES ZWÖLFTEN MONATS DES JAHRES 5777
25. MÄRZ 2017

Torahlesung:  Schemót/Namen/„2.Mose” 35,1-40,38
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:-51-8,21

Von Julio Dam
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DEN RYTHMUS ELOHIMS ERLERNEN“

In unserem geistlichen Leben mit Elohim, (wie im mentalen und physischen), gibt es einen gewissen Rythmus, den wir erlernen und dem zu folgen wir beginnen sollten. Diesen Rythmus finden wir z.B.: in den sechs Tagen Arbeit und einem Tag Ruhe; in den Laufbahnen der Planeten; im Rythmus der Erde um die Sonne, der den Tag und die Nacht produziert; und in hunderten anderen Rythmen, die nicht so offensichtlich, aber ebenso real und gegenwärtig sind, wie etwa das Wachstum des Menschen vom Baby zum Greis, usw. 

In dieser Parascháh zeigt Elohim uns diesen Rythmus in allem, was Er Moschéh (und was Moschéh seinen Helfern, besonders dem Betzalél) aufträgt. So wird dem Bau des Mischkán/Stiftshütte eine Ordnung und ein Rythmus aufgedruckt, der das gesamte Universum durchdringt. 

Dieser Rythmus ist, wenn auch unsichtbar, nicht nur in unserem physischen Leben gegenwärtig, sondern auch im geistlichen und mentalen. Es gibt Momente in unserem Leben, da Elohim uns drängt, vorwärtszugehen, und zwar mit Tempo. Und in anderen Momenten bleibt die ‘Wolke, die das Volk Israel am Tage leitete‘ über uns stehen, wie um uns zu verstehen zu geben: „Bleib stehen, bis Ich dir sage!“ Aber weil wir sie nicht wahrnehmen und nicht gewohnt sind, Seinem Willen zu gehorchen, beachten wir es nicht und gehen nach unserem eigenen Rythmus vorwärts, womit wir Probleme aller Art auf uns laden. 

Viernes, 17 Marzo 2017 10:47

PARASCHAH KI TISSÁ/WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

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PARASCHAH 21
KI TISSÁ/WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

20. des zwölften Monats (Adar) des Jahres 5777
18. März 2017

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 30,11-34,35
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:40-50

Von Julio Dam
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Shemót/Namen/„2.Mose” 31:12-13: „Und ADONAI redete zu Moshéh und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich: ‘Meine Schabatót sollt ihr beobachten! Denn ein Zeichen ist dies zwischen euch und Mir für alle eure Geschlechter, damit man (in aller Welt) wisse, dass ich ADONAI bin, der euch heiligt.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ESSENZ DES SCHABAT“

Diese Parascháh berührt ein im Judentum bedeutendes Thema, das voller Symbolik ist: der Schabát.

Wir schreiben diesen Artikel als geistliche und mentale Anleitung für jene, die ihr Verständnis der Feier dieses Bundes - den Elohim mit dem jüdischen Volk (nach dem Blut und dem Glauben) geschlossen hat - vertiefen und erweitern möchten.

Der Buchstabe Sáin (z), der bildhaft für die Nummer 7 im Alef-Bet steht, repräsentiert das Geistliche und den Kampf, um jene Ebene im Universum zu erreichen.

Viernes, 10 Marzo 2017 05:01

PARASCHAH TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 20
TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

13. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR) DES JAHRES 5777
11. MÄRZ 2017

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 27:20-30:10
Haftaráh: Esekíah 43:10-27

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Messianisch Renovierter Rebbe
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Schemót/Namen/„2.Mose” 28,2-4: „Und du sollst dir für Aharon, deinen Bruder, heilige Kleidung machen, für Ehre und Glanz. Und du sollst reden mit allen, die ein weises Herzens haben, die Ich mit dem Geist der Weisheit/Rúach Chachmáh erfüllt habe, dass sie Aharons Kleidung zu seiner Weihe herstellen sollen, dass er Mein Priester/Kóhen sei. Dies aber sind die Kleidungsstücke, die sie machen sollen: Brustschild/Chóschen/חשׁן,Schürze/Efód/אפוד, (blauer) Rock/Meíl/מעיל, (weißer) unterer Rock/Ketónet/ כתנתkariert eingefasst, Turban/Mitznéfet/מצנפת und Gürtel/Avnét/אבנט…“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„UNSERE GEISTLICHE KLEIDUNG“

Die Kleidung des Priesters/Kóhen (der sie anziehen sollte, sooft er den Heiligen Tempel in Jerusalem betrat) sind für uns ein Symbol der himmlischen Dinge (von Oben/mi le‘Málah). Nach Schemót/„2.Mose“ 19,6 hat Elohím uns berufen, „ein Reich von Priestern/Kohaním und Heiligen/Qeduschím“ zu sein. Und diese Kleidung symbolisiert unsere allgemeine Einstellung in dem Zeitabschnitt, den wir hier auf dieser Erde leben, gerüstet für den Kampf, wie in Eph.6,13-17 steht. Hier werden uns sechs Kleidungsstücke gegeben. Die letzten beiden davon sind rein geistliche Kleidungsstücke, die jene vom jüdischen Volk, die nicht Propheten sind oder jene, die nicht an Ieschúa glauben, nicht haben können:

„Legt euch darum (weil, laut Vers 12, unser Kampf nicht „gegen Fleisch und Blut“ ist) die ganze Waffenrüstung/panoplia Elohíms an, damit ihr standhalten könnt, wenn der böse Tag kommt, und dann, wenn ihr alles erledigt habt, noch steht. Steht also bereit: (1) die Hüften umgürtet mit der Wahrheit/Emét, (2) den Brustpanzer des Geraden Weges/Tzedaqáh angelegt, (3) unter die Füße gebunden die guten Nachrichten des Friedens/Bessorót Schalóm. (4) Ergreift außerdem den Großschild des Glaubens/Emunáh, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. (5) Setzt auch den Helm des Sieges [griechisch: Sōtērion, hebräisch: Schúa] auf und (6) nehmt den Dolch des Geistes/Rúach, das (für den Einzelnen) bestimmte Wort [griechisch: Rhēma, hebräisch: Davár pratí] Elohíms, in die Hand“.

Im Anschluss wollen wir von diesen sechs Kleidungsstücken reden, die Elohím uns auffordert, an diesem „bösen Tag“ (der auf uns zukommt) anzuziehen.

 

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