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Deutsche Parashot

Viernes, 17 Marzo 2017 10:47

PARASCHAH KI TISSÁ/WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 21
KI TISSÁ/WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

20. des zwölften Monats (Adar) des Jahres 5777
18. März 2017

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 30,11-34,35
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:40-50

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2017 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Shemót/Namen/„2.Mose” 31:12-13: „Und ADONAI redete zu Moshéh und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich: ‘Meine Schabatót sollt ihr beobachten! Denn ein Zeichen ist dies zwischen euch und Mir für alle eure Geschlechter, damit man (in aller Welt) wisse, dass ich ADONAI bin, der euch heiligt.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ESSENZ DES SCHABAT“

Diese Parascháh berührt ein im Judentum bedeutendes Thema, das voller Symbolik ist: der Schabát.

Wir schreiben diesen Artikel als geistliche und mentale Anleitung für jene, die ihr Verständnis der Feier dieses Bundes - den Elohim mit dem jüdischen Volk (nach dem Blut und dem Glauben) geschlossen hat - vertiefen und erweitern möchten.

Der Buchstabe Sáin (z), der bildhaft für die Nummer 7 im Alef-Bet steht, repräsentiert das Geistliche und den Kampf, um jene Ebene im Universum zu erreichen.

Viernes, 10 Marzo 2017 05:01

PARASCHAH TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 20
TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

13. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR) DES JAHRES 5777
11. MÄRZ 2017

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 27:20-30:10
Haftaráh: Esekíah 43:10-27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Schemót/Namen/„2.Mose” 28,2-4: „Und du sollst dir für Aharon, deinen Bruder, heilige Kleidung machen, für Ehre und Glanz. Und du sollst reden mit allen, die ein weises Herzens haben, die Ich mit dem Geist der Weisheit/Rúach Chachmáh erfüllt habe, dass sie Aharons Kleidung zu seiner Weihe herstellen sollen, dass er Mein Priester/Kóhen sei. Dies aber sind die Kleidungsstücke, die sie machen sollen: Brustschild/Chóschen/חשׁן,Schürze/Efód/אפוד, (blauer) Rock/Meíl/מעיל, (weißer) unterer Rock/Ketónet/ כתנתkariert eingefasst, Turban/Mitznéfet/מצנפת und Gürtel/Avnét/אבנט…“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„UNSERE GEISTLICHE KLEIDUNG“

Die Kleidung des Priesters/Kóhen (der sie anziehen sollte, sooft er den Heiligen Tempel in Jerusalem betrat) sind für uns ein Symbol der himmlischen Dinge (von Oben/mi le‘Málah). Nach Schemót/„2.Mose“ 19,6 hat Elohím uns berufen, „ein Reich von Priestern/Kohaním und Heiligen/Qeduschím“ zu sein. Und diese Kleidung symbolisiert unsere allgemeine Einstellung in dem Zeitabschnitt, den wir hier auf dieser Erde leben, gerüstet für den Kampf, wie in Eph.6,13-17 steht. Hier werden uns sechs Kleidungsstücke gegeben. Die letzten beiden davon sind rein geistliche Kleidungsstücke, die jene vom jüdischen Volk, die nicht Propheten sind oder jene, die nicht an Ieschúa glauben, nicht haben können:

„Legt euch darum (weil, laut Vers 12, unser Kampf nicht „gegen Fleisch und Blut“ ist) die ganze Waffenrüstung/panoplia Elohíms an, damit ihr standhalten könnt, wenn der böse Tag kommt, und dann, wenn ihr alles erledigt habt, noch steht. Steht also bereit: (1) die Hüften umgürtet mit der Wahrheit/Emét, (2) den Brustpanzer des Geraden Weges/Tzedaqáh angelegt, (3) unter die Füße gebunden die guten Nachrichten des Friedens/Bessorót Schalóm. (4) Ergreift außerdem den Großschild des Glaubens/Emunáh, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. (5) Setzt auch den Helm des Sieges [griechisch: Sōtērion, hebräisch: Schúa] auf und (6) nehmt den Dolch des Geistes/Rúach, das (für den Einzelnen) bestimmte Wort [griechisch: Rhēma, hebräisch: Davár pratí] Elohíms, in die Hand“.

Im Anschluss wollen wir von diesen sechs Kleidungsstücken reden, die Elohím uns auffordert, an diesem „bösen Tag“ (der auf uns zukommt) anzuziehen.

 

Viernes, 24 Febrero 2017 19:43

PARASCHAH MISHPATÍM/RECHTE

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PARASCHAH 18
MISHPATÍM/RECHTE

29. DES ELFTEN MONATS  (SHEVÁT) DES JAHRES 5777
25. FEBRUAR 2017

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 21,1-24,18
Haftaráh: Irmiáhu/Jer. 34,8-22; 33,25-26

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Schemót/Namen/„2.Mose” 21,1: „Und dies sind die Rechte/משׁפטים/Mischpatím, die du ihnen vorlegen sollst.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„LERNEN, ZU LERNEN“

In diesem Toráh-Abschnitt wählt Elohim (wie immer) Seine Worte mit Bedacht: „die du ihnen vorlegen sollst.“ Warum hat Er zu Moschéh/Mose nicht einfach gesagt: „das sollst du ihnen sagen“? Wir sind der Überzeugung, dass Elohim wollte, dass Moschéh (wie auch wir) die Toráh bis zu einem Niveau verinnerlicht, wo keine Probleme mehr auftauchen. Wir sollen die Gebote so ‘vereinfachen‘, dass sie zu einem Teil von uns werden. Daher der permanente Schwerpunkt im jüdischen Leben, im Laufe der gesamten Geschichte, auf den Lehr-Lern-Prozess. Und das hohe kulturelle Niveau ist nur das logische Resultat davon. Um nur ein Beispiel zu nennen: im heutigen, modernen Israel spricht der ungebildete Mensch fließend drei Sprachen und es kommt nicht selten vor, dass jemand fünf oder mehr Sprachen beherrscht, was in jedem anderen Land äußerst unwahrscheinlich ist.

Lernen ist für Elohim -und für uns, die wir bei Ihm sein möchten- fundamental. In Dvarím/Worte/„5.Mose“ 4,10 heißt es: „… versammle Mir das Volk, dass Ich sie hören lasse Meine Worte, die sie lernen sollen, Mich zu fürchten alle Tage ihres Lebens auf dieser Erde…“

UM MIT ELOHIM ZU WANDELN, IST LERNEN EIN GRUNDBEDÜRFNIS.

Viernes, 03 Marzo 2017 14:49

PARASCHAH TERUMAH/HEBEOPFER

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PARASCHAH 19
TERUMAH/HEBEOPFER

6. TAG DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR) DES JAHRES 5777
4. MÄRZ 2017

Torahlesung: Schemot/Namen/“2.Mose“ 25,1-27,19
Haftaráh: 1.Könige 5,26-6,13

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"DIE GRUNDLEGENDE BEDEUTUNG UNSERES GEHORSAMS GEGENÜBER ELOHIM"

In dieser Paraschah wird von den verschiedenen Bestandteilen des Mischkan Elohim (Heiligtum Elohims) in der Wüste gesprochen, und seine Zusammensetzung und Form wird bis ins kleinste Detail beschrieben, damit Moscheh keinen Zweifel habe, wie er es bauen lassen soll. Abgesehen von anderen Lehren, die dieser Torahabschnitt (Paraschah) beinhalten kann, was viele sein können, ist, was er uns vor allem lehrt, die radikale Abhängigkeit, das heißt, der Gehorsam, der verwandelt wird in eine permanente Abhängigkeitshaltung, die wir haben sollten in allem, was wir mit Elohim tun, oder besser gesagt, in dem, was Elohim durch uns tut. 

Warum hat Moscheh nicht gedacht: „Lass mal sehen, in welcher Farbe mach ich mal die Vorhänge der Stiftshütte? Ein Rotbraun kombiniert gut mit dem hellen Braun des Wüstensandes. Ja, ich werde die Stoffe rotbraunfarben weben lassen.“ Nein! Moscheh hatte KEINE AUTORITÄT, etwas auf eigene Faust machen zu lassen – auch wenn er das hätte tun können, wie viele von uns es tun, ohne vorher Elohim oder die von Ihm eingesetzten Autoritäten zu fragen! In Wirklichkeit gibt es eine UMGEKEHRTE Entwicklung zwischen AKTIVITÄT und  GEHORSAM. Am Anfang sind wir null gehorsam und (die meisten) tendieren dazu, sehr aktiv in den Dingen Elohims zu sein. Wir wollen „Sein Werk tun“. Wenn wir etwas gewachsen sind und mehr von den geistlichen Dinge verstehen, wächst unser Gehorsam und unsere Aktivität lässt nach. Und wenn wir geistlich Erwachsen sind, ist unser Gehorsam total und unsere Aktivität ist sehr viel geringer als zu Beginn. 

Die große Mehrheit der Gläubigen, zumindest die, die diese Art von Unterweisung nicht bekommen, tun jedoch, was sie selbst wollen und was sie nicht wollen, tun sie nicht; und es interessiert sie nicht, ob es der Wille Elohims ist oder nicht.  

Viernes, 17 Febrero 2017 15:31

PARASCHAH ITRÓ/JITRO

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PARASCHAH 17
ITRÓ/JITRO

22. DES ELFTEN MONATS (SHEVÁT) DES JAHRES 5777
18. JANUAR 2014

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 18,1-20,23
Haftaráh: Ieschaiáhu/Jes. 6,1-7,6

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Schemót/Namen/„2.Mose” 20,1-5: „Und Elohim redete alle diese Worte und sprach: ‚Ich bin ADONAI, dein Elohim, der Ich dich geführt habe aus dem Lande Mitzráim/Ägypten, aus dem Sklavenhaus. Du sollst keine anderen Götter vor mir haben. Du sollst dir keine Skulptur noch irgend ein Abbild machen, weder dessen, was im Himmel droben, noch dessen, was hier unten auf Erden, noch dessen, was in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn Ich, ADONAI, dein Elohim, bin ein eifernder Elohim, der da ahndet der Väter Bosheit an den Kindern bis am dritten und vierten Glied derer, die mich hassen.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE TORÁH: EIN VERHALTENS-LEHRBUCH ZU UNSEREM SEGEN“

In diesem Torah-Abschnitt/Parascháh gibt ADONAI Elohim Seinen Kindern, d.h. uns, eine Ketubáh (einen jüdischen Heiratsvertrag). In dieser werden die Klauseln festgehalten, an die sich der jeweilige Ehepartner zu halten hat, um die Einheit in der Ehe aufrecht zu erhalten. Diese Ketubáh kennen wir als ‚Die Toráh‘. Im Judentum wird die Toráh mit dem „Baum des Lebens/Etz ha‘Chaím" aus Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose“ 3,24 in Verbindung gebracht. Das ist auch richtig, denn das Ziel der Toráh ist es, uns zurück zu bringen in die Ewige Gegenwart Elohíms - wie Adam und Eva/Chaváh es vor ihrem Fall und Rausschmiss aus dem Garten/Gan Eden waren. Man kann zu recht sagen, dass jeder Buchstabe der ursprünglichen Toráh ein Blatt und ein Ästchen des Baumes des Lebens/Etz ha‘Chaím ist, denn sie bringt jenen, die wir von ihr essen, ewiges Leben. 

Im Judentum werden der Toráh Eigenschaften des ewigen Lebens zugeschrieben, denn sie bringt uns, wenn wir sie vollkommen erfüllen, Freiheit/Cherút von ha‘satán/dem Feind. Warum wir das sagen? Weil im Erneuerten Bund (NT) (wenn es richtig übersetzt wird) die Sünde definiert wird als: „die Übertretung der Toráh“ (1.Joh.3,4). Das Konzept der Toráh ist im rabbinischen Judentum so wichtig, dass die Geschichte der Menschheit in 3 Teile geteilt wird: 2.000 Jahre ohne Toráh (Adam bis Moschéh/Mose), 2.000 Jahre mit Toráh und 2.000 Jahre mit dem Messias/Maschíach. Damit stimmen wir hundertprozentig überein! - mit der Ausnahme, dass Ieschúa der Maschíach ist und dass die 2.000 Jahre bald vorbei sein werden. Und danach kommt das Millenium mit der Herrschaft des Messias/Maschíach Ieschúa von Iruschaláim/Jerusalem aus, zusammen mit den messianischen Juden aus aller Welt, die sowohl die inneren wie äußeren Prüfungen (die Große Trübsal) bestanden haben.

Das ist als würde unser Ehemann zu uns sagen: „Dies, meine Liebe, ist was ich von dir erwarte“. Und dann gibt er uns eine Liste mit 10 Grundvoraussetzungen. 

Viernes, 10 Febrero 2017 14:51

PARASCHAH BE‘SCHALÁCH/ALS ER ZIEHEN LIESS

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 16
BE‘SCHALÁCH/ALS ER ZIEHEN LIESS

15. Tag des elften Monats (Schevát) des Jahres 5777
11. Februar 2017

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 13,17-17,16
Haftaráh: Schoftím/Richter 4,4-5,31

Von Julio Dam
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Schemót/Namen/„2.Mose” 13,17-18: „Und es geschah, als Paróh/Pharaoh das (jüdische) Volk ziehen ließ/jlvB, da führte Elohim sie nicht den Weg in das Land der Plischtím/Philister, der doch direkter war, denn Elohim sprach: ‘Damit das Volk nicht anderen Sinnes werde, wenn es den Krieg sieht, und zurückkehrt nach Mitzráim/Ägypten.‘ Deshalb ließ Elohim das Volk einen Umweg nehmen, durch die Wüste zum Schilfmeer/Iám Súf. Und die Israelis zogen bewaffnet/gerüstet aus dem Lande Mitzráim.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„WIR MÜSSEN ALLEZEIT WACHSAM SEIN“

Diese Parascháh beschreibt den Auszug des jüdischen Volkes aus der Sklaverei in Mitzráim/Ägypten und seine darauf folgende Reise durch die Wüste, (ein feindseliges Territorium voller Widerstände), zum verheißenen Land. Alles im von Elohim geschaffenen Universum hat eine ganz bestimmte Bedeutung. Die Wüste macht da keine Ausnahme. Warum ist es „Wüste“? Weil da nichts wächst denken Sie vielleicht. Und damit haben Sie recht. Aber warum wächst da nichts? Weil es - aus irgendeinem Grund – von Elohim verflucht ist. Und genau da lassen sich (wie die Heilige Schrift sagt) die gefallenen geistlichen Wesen nieder. Dies macht die Wüste zum gefährlichsten Ort auf der Erde. Deshalb zogen die Israelis bewaffnet und wachsam aus, und dasselbe sollen auch wir tun.

Unser Leben ist eine Metapher dieses Auszuges durch die Wüste. Die meisten Menschen haben nicht den Segen, den wahren Elohim zu kennen. Und viele derer, die Ihn kennen, wählen bewusst, Ihn zu verlassen und sich einem anderen Gott zuzuwenden – als gäbe es mehr als einen zur Auswahl. Das Resultat dieses Entschlusses ist, dass sie so lange in der Wüste herumwandern, bis sie geistlich und mental sterben und zuletzt dann auch physisch.

Wir, die wir mit dem Licht ‚von Oben/Mi leMálah’ gesegnet sind, haben eine größere Verantwortung: wir müssen unser Heil und unsere Entscheidung bewahren und unsere Kinder schützen, damit sie nicht vom Weg abweichen. Eine Art, dies zu tun ist - abgesehen vom weisen und innigen Gebet ist (wie das jüdische Volk) - bewaffnet durch die Wüste unseres Lebens auf dieser Erde zu ziehen.

 

Viernes, 03 Febrero 2017 09:08

PARASCHAH BO/GEH

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PARASCHAH 15
BO/GEH

8. des elften Monats (Shevát) des Jahres 5777
4. Februar 2017

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 10,1-13,16
Haftaráh: Irmiáhu/Jeremiah 46,13-28

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Schemót/Namen/„2.Mose” 10,22-23 „Und Moschéh/Mose streckte seine Hand gen Himmel und es war eine dichte Finsternis im ganzen Land Ägypten/Mitzráim drei Tage lang. Einer sah den anderen nicht und keiner erhob sich von seiner Stelle drei Tage. Aber bei allen Kindern Israel war Licht in ihren Wohnsitzen.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„IM LICHT ELOHIMS LEBEN“

In Psalm/Tehiláh 27,1 steht: „ADONAI ist mein Licht und meine Rettung/ADONAI Orí, ve Ischi. Vor wem sollte ich mich fürchten? ADONAI ist die Kraft meines Lebens/ADONAI Maós Chaiái. Vor wem sollte ich erschrecken?“ 

Der König David proklamiert diese Worte, und auch wir sollten sie zu einem Teil unseres Lebens machen, denn dies sind Worte, welche die Macht haben, unsere Gedanken und unseren Lebensstil zu verändern. Wenn wir fest darauf vertrauen und mit Sicherheit wissen, dass ADONAI immer LICHT in unserem Leben sein wird, dann ist das unsere RETTUNG. Aus diesem Grunde brauchen wir KEINE ANGST ZU HABEN, vor nichts und niemandem. Wenn wir standhaft sind und fest glauben, DASS ER DIE KRAFT UNSERES LEBENS IST, dann beginnen wir, an Seiner Hand zu gehen, unter Seinem Schutz und mit Seiner Hilfe. Wenn Sie Elohim um Seine Hilfe dabei bitten, diese Worte auf Ihr Herz zu schreiben, dann werden alle Probleme, die Sie tagtäglich zu bewältigen haben, große Prüfungen und Herausforderungen sein, die geistliches Wachstum und große Veränderungen in allen Bereichen Ihres Lebens mit sich bringen. 

In Psalm/Tehiláh 43,3 heißt es: „Sende Dein Licht und Deine Wahrheit. Diese werden uns leiten.“ 

Der nächste Schritt ist: Elohim um Sein LICHT und Seine WAHRHEIT zu bitten. Die Wahrheiten kennen zu lernen, die Elohim durch Sein Licht für unser Leben hat, ist unbezahlbar. Dies ist die Art und Weise, wie wir eine tiefere Beziehung zu Elohim bekommen. So können wir Ihn kennen und verstehen lernen, Seine Wahrheit, und Offenbarungen bekommen und all das verstehen lernen, was wir wissen müssen, um weiter in Seinen Wegen zu wandeln. Außerdem hilft es uns, uns selbst kennen und verstehen zu lernen. Nur durch Seine Wahrheit können wir jene Haltungen in uns identifizieren, die wir verändern sollen, denn nur wenn Sein Licht unser Leben beleuchtet, können wir sehen, was wir in unserem Leben wirklich erneuern müssen. 

Viernes, 20 Enero 2017 08:32

PARASCHAH SCHEMÓT/NAMEN

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PARASCHAH 13
SCHEMÓT/NAMEN

23. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5777
21. JANUAR 2017

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 1,1-6,1
Haftaráh: Ieschaiahu/Jes. 27,6-28,13; 29,22-23

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„ELOHÍM RUFT UNS AUF, AUS MITZRÁIM AUSZUZIEHEN, ÄUSSERLICH UND INNERLICH”

Wir leben in einer Welt, in der die Kultur der Persönlichkeit herrscht, statt dass man die Moral und Ethik des Menschen wertachtet. Der Ausdruck „Persönlichkeit“ kommt aus dem Latein „Persona“ und bedeutet unter anderem: „Maske“ - da die Schauspieler der griechischen Tragikomödien sich Masken aufsetzten, um eine bestimmte Person darzustellten. Wir in der heutigen, modernen Welt lebenden Menschen tragen ähnliche Masken, oft um vor anderen etwas zu sein vorzugeben. Die Marktwirtschaft bestimmt die vorherrschende Kultur, und diese schreibt vor, was man zu tun und/oder zu lassen hat, wie man sich hervortun oder mit anderen klarzukommen hat und wie eine angenehme Persönlichkeit, d.h., eine gute Maske aussieht. Für die „Welt“ (und oft auch für uns selbst) ist unsere Persönlichkeit das was zählt, statt einem moralischen und ethischen Charakter, wie Elohím es für uns wünscht.

Unsere Persönlichkeit ist nichts weiter als eine Rolle, die wir zu spielen versuchen, um Erfolg zu haben, im Leben, bei der Arbeit und sogar in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Eine „bessere Persönlichkeit“ bedeutet (in der Praxis) eine bessere Rolle im Theater des modernen Lebens. Die Persönlichkeit ist also die Summe der wechselnden Rollen, der verschiedenen Identitäten, die wir im täglichen Leben annehmen, um die Wünsche anderer zu befriedigen und um nicht anzuecken.

Der moralische und ethische Charakter ist dagegen das, was wir im Innern SIND, unser Ich, das sich manchmal fürchtet, an die Oberfläche zu kommen, weil es nicht der „Mode“ entspricht. Jede Kultur und sogar jedes Land innerhalb eines Kulturkreises hat „Star-Persönlichkeiten“, die es nachzuahmen drängt. Und wir versuchen dann wie Schäfchen, den Anforderungen der jewiligen Kultur gerecht zu werden. In der lateinamerikanische Kultur ist beispielsweise bei einem Mann ein Lächeln „nicht angebracht“. Ein Mann muss ein „Machogesicht“ aufsetzen und möglichst einen Schnurrbart haben. DAS ist „Persönlichkeit“ – für DIESE Kultur. Für eine andere dagegen nicht!

Viernes, 06 Enero 2017 16:02

PARASCHAH WA‘IGÁSCH / UND NÄHERTE SICH

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PARASCHAH 11
WA‘IGÁSCH / UND NÄHERTE SICH

9. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5777
7. Januar 2017

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 44,18-47,27
Haftaráh: Hesekiel/Iechesqél 37,15-28 

Von Julio Dam
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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose 45,5 „Und nun quält und ärgert euch nicht, dass ihr mich hierher verkauft habt; denn zur Lebenserhaltung hat Elohim mich vor euch her gesandt“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE GELASSENHEIT/SCHALWÁH HABEN, DIE WIR IN UNSEREM LEBEN BRAUCHEN”

Ein stressiges Leben ist mitnichten dasselbe wie ein Leben voller Gelassenheit/Schalwáh. Was täglichen Stress von anhaltender Gelassenheit unterscheidet, sind unsere Gedanken. Welche Art von Gedanken bewegen Sie den lieben langen Tag? Negative? Ängstliche und lähmende? Worauf konzentrieren Sie sich, in allem, was um Sie her passiert, am meisten? Wie sehen Sie die Menschen und Situationen, die Elohim ihnen im Leben in den Weg stellt? Als würden sich alle gegen Sie stellen, oder als seien sie aus eigenem Anlass nervös, ohne dass Sie etwas damit zu tun hätten? Stress und fehlende Gelassenheit haben ihren Ausgangspunkt nicht in den Umständen unseres täglichen Lebens, sondern in der Sichtweise und Haltung, mit der wir die Umstände beurteilen und an sie herangehen. Kurz gesagt: fehlende Gelassenheit entspringt unseren Gedanken, nicht der uns umgebenden Realität. 

Es gibt viele Arten, positiv auf das zu reagieren, was uns passiert. Wir können uns zum Beispiel fragen: „Was ist an dieser Situation Gutes? Was kann ich daraus lernen? Welche Veredlung meines Charakters kann daraus entstehen? Wenn es einen Experten darin gäbe, wie würde der diese Situation beurteilen? (Wie hätte Ieschúa sie beurteilt, als Er im Lande Israel lebte? Wie würde Er an sie rangehen?). 

Es gibt – ohne dass wir uns dessen bewusst sind – ein bestimmtes Denkschema, das in uns Stress, Sorgen und schlechte Laune verursacht. Unsere Aufgabe ist es, dieses Denkschema zu identifizieren. 

 

Viernes, 30 Diciembre 2016 08:51

PARASCHAH MI‘QETZ/NACH ABLAUF

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PARASCHAH 10
MI‘QETZ/NACH ABLAUF

2. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET/טבת) DES JAHRES 5777
31. DEZEMBER 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 4,21-7,89
Haftaráh: Schoftím/Richter 13,2-25

Von Julio Dam
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(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 41,1-2: “Und es geschah, nach Ablauf/Mi‘Qétz von zwei vollen Jahren, dass Paróh/Pharaoh träumte, und siehe, er stand (am Ufer des „Nil“-) Flusses. Und siehe, aus dem Fluss stiegen 7 Kühe, schön und fett, und weideten am Ufer”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
WIE SICH EIN SKLAVE ELOHIMS ZU BENEHMEN HAT

In dieser Parascháh sehen wir, wie sich Josef, als guter Sklave Elohims, bewegte, und wie sich viele Führungskräfte bewegen. Erstens sehen wir, dass er nicht Selbstmord beging oder sonst etwas in der Art tat, als Paróh/Pharaoh ihn zwei Jahre lang im Gefängnis ließ. Er war sich bewusst, dass er in der Hand seines Schöpfers war und dass alles, was Dieser mit ihm tun wollte, gut war. Und er blieb in Gefangenschaft, bis er in die Gegenwart des höchsten irdischen Machthabers jener Zeit gebracht wurde, und wurde dann in das Amt des Zweitmächtigsten im Reich erhoben. Gefangen zu sein war „gut“, und zweitmächtigster Mann im Reich zu sein war auch gut. Das nennt man Bitachón/Vertrauen, Glauben an Elohim und daran, dass Er weiss, was für uns von Vorteil ist - für heute, für dieses Jahr, für unser Leben. Die meisten von uns verhalten sich nicht so. Wir WOLLEN dies oder jenes. Wir VERLANGEN von Elohim, dass Er uns dies oder jenes gibt oder vermittelt, sei es einen Ehepartner oder etwa eine Arbeitsstelle. Der weise Sklave oder Diener kann warten, selbst unter den wiedrigsten Umständen. Und wenn der rechte Moment gekommen ist, dann tut er, was er tun muss, ohne zu zögern, ohne falsche Bescheidenheit und ohne Zeit zu verlieren. Josef nahm seine Verantwortung wahr, in allem was der Paróh/Pharaoh ihm vorlegte, und antwortete, ohne eine Gegenleistung zu verlangen, ohne sich vor Stolz aufzuplüstern, aber auch ohne vor Furcht vor dem mächtigsten Mann seiner Zeit den Kopf einzuziehen. 

Dies kommt nicht von allein. Es ist eine demütige Einstellung nötig, ein vorher von Elohim gebrochen worden sein. Wer nicht gebrochen worden ist, hat Hoffnung, Stolz, eigene Pläne und Ambitionen. Wer gebrochen worden ist, hat die Hoffnung Elohims, die Pläne Elohims, die Ambitionen Elohims. Und dies sind die einzigen, die man haben darf. 

Und wenn der Moment kommt, etwas für Elohim zu tun, tut er es, ohne es sich selbst zugute zu schreiben, wie Josef, der nicht mit seinem Können oder mit seiner Macht „angab“. Er sagte einfach nur, dass Elohim ihm, wenn Er es wollte, offenbaren würde, was der Paróh/Pharaoh wissen wollte. Diese Bescheidenheit und dieses fehlende Geltungsbedürfnis ist eine weitere Art, wie ein wahrer Sklave Elohims sich verhält. Er schreibt sich selbst keine Macht oder Weisheit zu, sondern bekennt klar, dass alles von Elohim kommt. Dies ist ein Verhalten totaler Unterordnung und Bescheidenheit, die wenige von uns an den Tag legen, möglicherweise, weil wir sie nicht haben. Im Grunde genommen wollen wir doch alle HERAUSRAGEN, wir wollen SEIN, wir wollen… Der wahre Sklave dient einfach nur. Wer will ein Sklave Elohims sein? (Hat jemand dem mental zugestimmt?)

 

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