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Deutsche Parashot

Viernes, 14 Julio 2017 12:37

PARASCHAH PINCHAS

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 41
PINCHAS

21. des vierten Monats des Jahres 5778
15. Juli 2017

Torahlesung: Ba‘Midbar / In der Wüste / „4.Mose" 25,10-30,1
Haftaráh: 1. Könige 18,46-19,21

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2017 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
WER WIR NACH DEM WILLEN ELOHIMS SEIN SOLLEN

Wie sollte die Welt sein? Wie sollten unsere Leiter sein? Wie sollten wir selbst, ein jeder von uns, sein? Seit dem Fall Adáms bis heute gehen die Meinungen darüber weit auseinander. Auf der einen Seite ist die Welt mit ihrer Sicht der Dinge/Haschkafáh. Auf der anderen Seite ist Elohím mit Seinen Kindern/Baním mit der Seinen. Und diese beiden stimmen nie überein. Wir denken jedoch selten darüber nach. Deshalb bauen wir uns schlussendlich eine Welt nach der Perspektive/Haschkafáh der „Welt“ auf, statt ausschließlich nach der Perspektive Elohíms, dem wir dienen. Ich glaube nicht, dass wir dies bewusst oder absichtlich tun. Unter anderem ist der Druck der Welt und ihrer Ideen und Meinungen, und der Einfluss des Zeitgeistes sehr groß und wir geben nach und begnügen uns mit der Welt, passen uns ihr an, statt Ieschúa ha‘Maschíach/dem Messias zu erlauben, Form in uns anzunehmen. Wir bekehren uns zum ‘Spiegelbild und zur Ähnlichkeit/Tzélem we‘Dmút‘ der Welt, statt uns zum Spiegelbild und zur Ähnlichkeit Elohíms zu bekehren. Gerade dazu ist Ieschúa aber gekommen, um (unter anderem) unter uns zu leben und für uns zu sterben, aber wir gleichen jeden Tag mehr der Welt, bis kein Unterschied mehr zu erkennen ist.

Die Welt lügt, um etwas zu ergattern. - Wir auch! Die Welt stiehlt, weil es ihr nicht zum Überleben reicht. - Wir auch! Die Welt glaubt, alles unabhängig von Elohím tun zu können. – Wir im Grunde genommen auch, obwohl wir mit unserem Mund behaupten, dass wir an Ihn glauben, Ihn brauchen, und von Ihm abhängig sind. Aber wir leben nicht so. Wir entscheiden selbst über uns. Wir sind unsere eigenen Götter, leben unser eigenes Leben und bestimmen unser Schicksal selbst. Vielleicht sollten wir beginnen, uns wie die Hindus zu begrüßen: die Hände aneinander legen und einander ehren und ‘den Gott im Anderen‘ grüßen. Denn so benehmen wir uns, wie Götter, selbst die Atheisten.

Aber wie sollten wir sein? Oder besser gesagt, was erwartet Elohím, dass wir seien? Welche Art von Leitern wünscht Elohím uns? Dies ist keine belanglose Frage, denn wie der Leiter ist, so wird die Synagoge sein, so werden wir (generell gesehen) werden – obwohl es manche nicht kümmert, was dieser oder jener sagt oder tut oder lehrt, aber das sind die Ausnahmen, nicht die Regel.

Viernes, 07 Julio 2017 16:37

PARASCHAH BALAK

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 40
BALAK

14. des vierten Monats des Jahres 5778
8. Juli 2017

Torahlesung: Ba‘Midbar / In der Wüste / „4.Mose" 22,2-25,9
Haftaráh: Michah 5,6-6,8

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Ba’Midbár/4.Mose 22,31: „Und der Engel ADONÁIs öffnete die Augen Bileams und er sah den Engel ADONÁIs, der am Rande des Weges stand und das gezückte Schwert in seiner Hand“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE DINGE MIT UNSEREN EIGENEN AUGEN SEHEN ODER MIT DEN AUGEN ELOHÍMS?

Wir können alles mit unseren eigenen Augen sehen oder aber im Gebet darum bitten, alles mit den offenen Augen zu sehen, die Elohím uns gibt. In 1.Könige 3,5+9 sehen wir, was der König Schlomóh auf die Worte Elohíms „bitte was immer du willst und Ich werde es dir geben!“… sagt: „Gib nun Deinem Sklaven ein verständiges Herz, um Dein Volk zu richten und zu unterscheiden zwischen dem was gut und dem was schlecht ist“ Und Elohím antwortete ihm in 1.Könige 12: „Siehe Ich habe dir gegeben ein weises und verständiges Herz, so dass keiner wie du vor dir gewesen, noch wird sich nach dir einer erheben wie du“. 

WAS IST: DIE AUGEN ELOHÍMS HABEN?

Unser Universum ist, in Wirklichkeit, in drei Dimensionen geschaffen: ein physisches (materielles) Universum, das wir mit unsere physischen Augen sehen; ein mentales Universum und ein geistliches Universum, das nur Seher sehen, die die geistliche Welt sehen können, manche klarer als andere. Die Augen Elohíms zu haben ist jedoch viel weitreichender, als „nur“ das geistliche Universum zu sehen. Es bedeutet, dass man die Gefühle, Gedanken und Absichten jedes Einzelnen wahrnimmt, abgesehen davon, dass man von jedem die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sehen kann, da es im geistlichen Universum keinen Zeit-Raum gibt (wie wir ihn kennen), sondern alles Gegenwart ist. 

So ist’s, wie Elohím uns sieht. Er sieht uns wie wir gewesen sind, wie wir sind und wie wir sein werden. Genauso leicht wir wir sehen was vor unserer Nase ist,  sieht und weiß Elohím was wir vor 50 Jahren, gestern oder in dieser Minute gedacht, getan und empfunden haben. 

Die (geistlichen) Augen Elohíms und die mentalen offen zu haben heißt, all dies sehen zu können, wie Elohím es sehen kann, und uns dadurch leiten zu lassen, und nicht durch das, was unsere physischen Augen sehen können, was nur einen Millionsten Teil dessen darstellt, was Elohím in uns wahrnehmen kann - und dann kann Er das auch noch bei jedem einzelnen Menschen der gesamten Erdbevölkerung weltweit gleichzeitig!

Viernes, 30 Junio 2017 11:49

PARASCHAH CHUQÁT / SATZUNG

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PARASCHAH 39
CHUQÁT / SATZUNG

7. des vierten Monats des Jahres 5778
1. Juli 2017

Torahlesung: Ba‘Midbar / In der Wüste / „4.Mose" 19,1-22,1
Haftaráh: Schoftim / „Richter“ 11,1-33

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
ALLES, WAS WIR NICHT WISSEN VON DEM, WAS ELOHIM GESCHAFFEN HAT, WÜRDE ALLE BIBLIOTHEKEN DER WELT FÜLLEN

Wie schon in einer früheren Parascháh erwähnt, gibt es drei Kategorien von Gesetzen: Rechte/Mischpatím, die für das gute Funktionieren der Gesellschaft sorgen; Satzungen/Chuqím, die nicht rational genug sind, um gezielt strukturiert zu werden; und Gebote/Mitzwót, die nicht so offensichtlich sind wie die Rechte/Mischpatím, die aber, mit Hilfe von Studien, nach ihren Prinzipien arrangiert werden können. 

In dieser Parascháh ist die Rede von Satzungen/Chuqím wie der Satzung/Verordnung/Chóq der Roten Kuh/Paráh adumáh, der Art Gesetze, die scheinbar keine logische Erklärung haben und die man akzeptieren muss ohne Elohim vorher um Erklärungen zu bitten. Interessant und erstaunlich ist, dass, wenn wir erst einmal angefangen haben, die Verordnung anzunehmen und sie zu erfüllen beginnen, Elohim uns dann den Grund einer jeden Satzung/Chóq eine nach der anderen offenbart, und dann macht auf einmal alles Sinn. 

Das ist auch der Grund, warum wir hier sagen, dass das, was wir von all dem, was Elohim geschaffen hat, NICHT wissen, mehr Platz einnehmen würde, als alle Bibliotheken der Welt zusammen. Zuerst müssen wir deshalb die Satzungen/Chuqím erfüllen, und danach werden wir verstehen. Was verstehen wir NICHT? Die ganze Welt!

Viernes, 23 Junio 2017 15:36

PARASCHAH KORACH/QÓRACH/

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PARASCHAH 38
KORACH/QÓRACH/ קרח

30. des dritten Monats des Jahres 5778
24. Juni 2017

Torahlesung: BaMidbár / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 16,1-18,32
Haftaráh: 1. SchmúEl 11,14-12,22

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DAS HERZ MOSCHÉHS UND DAS HERZ QÓRACHS

Diese Parascháh handelt von den zwei gegensätzlichen Herzarten, die wir in dieser Welt finden können: ein Herz wie das von Moschéh (Mose) und ein Herz wie das von Qórach/Korach.

Dass Moschéh und sein Bruder Aharon niederknieten und zu Elohím schrien, statt den leichteren Weg zu gehen, den Qórach und seine Komplizen in der angezettelten Rebellion gegen die Autorität Moschéhs, und somit gegen die Autorität ADONAIs genommen haben (kritisieren, brüllen, streiten, endlose Wortgefechte vom Zaun reißen), offenbart ihren Charakter. 

Sábado, 17 Junio 2017 13:58

PARASCHAH SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 37
SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

23. des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5778
17. Juni 2017

Torahlesung: Ba‘Midbar / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 13,1-15,41
Haftaráh: Iehoschúa / ‘Josua‘ 2,1-24

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
WELCHE HALTUNG LEGEN WIR VOR ELOHIM AN DEN TAG?

Moschéh warnt die Israeliten davor, auf eigene Faust loszuziehen, um das Land einzunehmen: „Warum übertretet ihr den Befehl ADONAIs? Ihr werdet keinen Erfolg haben. Zieht nicht hinauf, denn ADONAI ist nicht in eurer Mitte, dass ihr nicht geschlagen werdet von euren Feinden“ (Ba‘Midbar/ In der Wüste/‘4.Mose‘ 14,41-42). Doch die Israeliten hörten nicht auf den Rat ihres Führers: ‘sie stiegen auf den Gipfel des Berges‘ (‚4.Mose‘ 14,44). 

Daraus sollten wir lernen, und zwar etwas sehr Wichtiges, was in dem Moment, wo wir etwas VON Elohim brauchen, sehr wertvoll ist: Welches ist unsere Haltung Ihm gegenüber? Welches ist allgemein unsere Haltung? 

Was bedeutet ‘Haltung‘? Haltung könnten wir definieren als mentale und emotionale Einstellung gegenüber einer Situation oder Person. Es schließt sowohl unsere Überzeugungen, wie unsere Werte mit ein und den Willen, auf eine bestimmte Art und Weise in der Situation oder gegenüber diesem oder jenem zu handeln. Ihre Einstellung ist die Summe Ihrer Ideen, ihrer (automatischen) Normen und der Tendenz ihrer Gedanken.

Ihre Haltung ist: wie Sie auf Ihre Umgebung reagieren, sei es auf eine Situation, ein Problem oder eine Person oder was diese sagt oder tut. Wichtiger noch ist, wie wir auf das, was uns passiert, reagieren. Denn wie unsere Leser, die uns Woche für Woche begleiten, wissen, gibt es NICHTS, was uns ‘rein zufällig‘ passiert. Alles ist von Elohim geschickt oder genehmigt, um uns etwas zu zeigen und zu lehren. 

Viernes, 09 Junio 2017 18:49

PARASCHAH Be’haalotchá/Wenn du anzündest

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PARASCHAH 36
Be’haalotchá/Wenn du anzündest

16. des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5778
10. Juni 2017

Torahlesung: Ba‘Midbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 8,1-12,16
Haftaráh: Sachariah 2,14-4,7

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Ba‘Midbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 11,4: „Wer wird uns Fleisch zu essen geben? Wir erinnern uns der Fische, die wir kostenlos aßen in Mitzráim/Ägypten, der Gurken, der Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs”.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER LANGE WEG UNSERES LEBENS”

Diese Parascháh beschreibt die lange Reise des jüdischen Volkes von der Sklaverei in Mitzráim zur Freiheit in Israel, dem Verheißenen Land. Dies ist, abgesehen von der Reise eines ganz bestimmten Volkes, auch ein Bild unseres Lebens, des Lebens jedes einzelnen Menschen, der in tiefster Finsternis geboren wird. Diese Finsternis ist sowohl geistlicher, wie mentaler und biologischer Art: an Mitzráim gebunden, versklavt, gebunden an Süchte, Materialismus und das Fleisch mit seinen selbstsüchtigen und wechselnden Wünschen.

Es ist eine physische Reise, die einer mentalen und geistlichen Reise vergleichbar ist, die jedem Menschen offen steht. Wir werden in der Nacht der Seele und des Geistes geboren. Wir werden verloren und ‘ohne Hoffnung in der Welt‘ (Eph.2,12) geboren, Sklaven Nimrods mit seiner Vielgötterei und götzendienerischen Religion, mit Tausenden von Göttern, voller Lügen und Betrügereien, mit dem Trost ‘des Fleisches, der Gurken, der Melonen, des Lauches, der Zwiebeln und des Knoblauchs‘, die wir Erbärmlichen so vermissen, wenn wir sie nicht haben. Elohim bietet uns Man (Manna) (von mah = was?) an. Dieses Man repräsentiert unser geistliches Leben, die Nahrung, die von Oben/mi le‘Málah, kommt. Aber wir trauern dem Fleisch und den Zwiebeln nach. 

Die Fragen unseres Lebens sind: Um was werden wir bitten, Fleisch oder Man?, und: Wie lange werden wir noch das Fleisch und den Knoblauch vermissen?

Viernes, 02 Junio 2017 16:59

PARASCHAH NASSÓ / ERHEBE

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PARASCHAH 35
NASSÓ / ERHEBE

9. Tag des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5778
3. Juni 2017

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 4,21-7,89
Haftaráh: Schoftím/Richter 13,2-25

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE SIEBEN REGELN FÜR EINE ERFOLGREICHE EHE

Ein Reporter fragte einmal einen berühmten Mann nach dem Erfolgsrezept seiner 50-jährigen Ehe. Die Antwort war: „Die Formel ist dieselbe, die ich auch zur Herstellung meiner Produkte benutze: sich immer dem gleichen Modell zu widmen.“  

Im messianischen Judentum ist eine Scheidung (nach dem Erneuerten Bund) sehr schwierig. Darum sollten wir besser einige einfache Regeln verstehen und praktizieren, damit unsere derzeitige oder zukünftige Ehe Erfolg hat.

Viernes, 26 Mayo 2017 15:35

PARASCHAH BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

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PARASCHAH 34
BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

2. Tag des dritten Monats (Siwan) des Jahres 5778
27. Mai 2017

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste oder Steppe/„4.Mose” 1,1-4,20
Haftaráh: Hoschíah/Hosea 2,1-22

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE WAHRE ABSICHT DER GEBOTE / MITZWÓT ELOHIMS

In diesem Toráh-Abschnitt/Parascháh spricht Elohim von der Volkszählung der Bnéi/Kinder Israel. 

Einer der wichtigsten Gründe der Zählung ist für Elohim, Sein Volk vorzubereiten, um Ihm zu dienen. Dieses Elohim-Dienen bedeutet, eine ewige Beziehung zum Schöpfer herzustellen, die einem nichts als Segen/Bracháh einbringt – wenn man Ihm gehorcht. 

Außerdem erwähnt Elohim zwei mögliche Ziele für Israel: entweder die geschichtliche Größe, zu der sie bestimmt war, oder die Zerstörung. Entweder sie haben Erfolg darin, das Land zu erobern, oder  sie werden bei dem Versuch es zu erobern besiegt werden - wenn sie versagen, Elohim zu folgen, Ihm nicht gehorchen.

Wie wir wissen, bewies das Volk Israel, dass es noch nicht bereit war, Elohim zu gehorchen und jene Generation wurde, mit Ausnahme eines Restes, verworfen. Es zeigte sich, dass die Einladung Elohims eine Vorhersage dessen war, was kommen würde. 

Zusammen mit der Verheißung künftiger Größe - für den Elohim gehorsamen Rest - kommt auch die Verantwortung. Je größer die Verheißung, desto größer die Verantwortung. 

Bleibt die Frage: Wozu dann die Gebote/Mitzwót? Wozu hat Elohim sie gegeben? Und welche Lehre können wir aus der Antwort ziehen?

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 32-33
BE‘HAR – BE‘CHUQOTÁI
AUF DEM BERG (SINAI) - IN MEINEN SATZUNGEN

24. des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5778
20. Mai 2017

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 25,1-27,34
Haftaráh: Jirmijahu /„Jeremiah“ 16,19-17,14 + 32,6-27

Von Julio Dam
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Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 25,20: „Und wenn sie fragen würden: Was sollen wir im siebten Jahre essen, wenn wir unsere Produkte nicht säen und ernten dürfen?“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
WIE WIR FLUCH/KLALÓT IN UNSEREM LEBEN VERMEIDEN KÖNNEN

Diese Parascháh handelt von einem Thema, das uns allen „bekannt“ ist, wenn auch nur oberflächlich. Wir wissen, dass es Segen/Bracháh und Fluch/Klaláh gibt, aber viel mehr wissen wir über dieses Thema oft nicht. Das kann ein großer Nachteil für unser Leben sein, besonders, wenn wir unwissentlich unter einem oder mehreren Flüchen/Klalót leiden. Es mag unter unseren Lesern messianische Juden geben, die sogar daran zweifeln, dass es so etwas überhaupt gibt. Vielleicht halten sie es für ein Hirngespinnst unwissender Menschen. Wie wir sehen werden, sind jedoch sowohl Segen/Bracháh als auch Fluch/Klaláh sehr real. Sie haben ihre Auswirkung im Leben der Gläubigen und der Ungläubigen gleichermaßen, letztere merken es nur nicht. 

GIBT ES IM UNIVERSUM EIN DESIGN?

Gibt es ein von Elohím entworfenes Universum oder ist alles nur „Zufall“? Wir messianischen Juden wissen, dass alles von Elohím entworfen worden ist. Wir verstehen also, dass ALLES von Elohím zu Seiner Ehre/Kavód entworfen wurde. 

Wir, die wir geistlich gesprochen zum Siegen bestimmt sind, befinden uns innerhalb dieses Designs. Elohím kennt jeden von uns ganz genau und hat für jeden eine genaue Bestimmung vorgezeichnet. Wir haben jedoch erst noch einige Hindernisse zu bewältigen, besonders im Bereich unseres Charakters, Charaktereigenschaften/Midót, die es zu verändern gilt, die unser Wachstum behindern, und vielleicht von unseren Vorfahren (welche Elohím nicht gekannt haben) geerbt sind. Elohím legt sie uns in den Weg, damit wir sie bewältigen und vorangehen, auf unser Ziel, unsere Endbestimmung zu - das Höchste, was wir laut der Heiligen Schrift erreichen können und/oder sollen. Und das ist viel, viel mehr, als wir derzeitig haben oder sind. Wir können das Design des Universums (aus unserer Perspektive aus gesehen) besser wahrnehmen, wenn wir das Leben als einen Hindernislauf betrachten, bei dem wir von Elohím, unserem Trainer/Coach aller Trainer trainiert werden.

Viernes, 12 Mayo 2017 10:14

PARASCHAH EMOR / SPRICH!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 31
EMOR / SPRICH!

17. des zweiten Monats (Iar) des Jahres 5778
13. Mai 2017

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/”3.Mose” 21,1-24,23
Haftaráh: Esekiel 44,15-31

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Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 23,40 „…und sollt euch sieben Tage lang freuen vor ADONAI/We ismáchtem lifnéi ADONÁI schivát iomím”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
FROH SEIN, ABER WIE?

Diese Parascháh spricht von Freude/Simcháh. Es gibt noch ein weiteres Wort in hebräisch, für ‘Freude‘: ‘Sassón‘. Was ist der Unterschied zwischen den beiden? Simcháh ist die Freude, die aus dem HABEN entspringt. Das in obigem Vers benutzte Wort ‘ismáchtem‘, hat dieselbe Wurzel wie ‘Simcháh‘. Sassón dagegen ist die Freude über das WERDEN. Wir werden dieses Thema kurz beleuchten, um unserem Leser eine Anleitung zu bieten, in der kurzen Zeit, die uns bis zur Wiederkunft des Messias/Maschíach ben David bleibt, froher zu leben. 

Elohim beginnt, an uns in diesem Bereich in dialektischen Bewegungen, d.h., in drei Schritten zu handeln:  Als Erstes gibt Er uns die These – die Gelegenheit, zu haben. Und damit gibt Er uns die Freude/Simcháh, mit Herz und Verstand zu genießen, was wir erlangen oder erleben. Dann kommt die Antithese – wo es das Werden ist, was uns die ‘Freude, zu werden‘/Sassón bringt, indem wir Charakter-Eigenschaften Elohims in uns aufnehmen. Und drittens, viele Jahre später, verbinden sich diese These und Antithese zur Synthese, um Frucht zu bringen und uns die Einheit zu geben, die Vermählung von Haben und Werden. Und so beginnt die Freude vollständig/schalém zu werden, bis wir in die Gegenwart Elohims ba‘Schamáim/in den Himmeln gelangen, in einer Etappe permanenter überströmender Freude mit Elohim. 

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