Viernes, 14 Diciembre 2018 08:53

PARASCHÁH 11 WA'IGÁSCH / UND NÄHERTE SICH

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 11
WA'IGÁSCH / UND NÄHERTE SICH

7. TAG DES 10. MONATS DES JAHRES 5779
15. DEZEMBER 2018

Torahlesung: Be‘Reschít / Im Anfang / „1.Mose" 44,18-47,27
Haftaráh: Hesekiel / Iechesqél 37,15-28

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 45,5: „Und nun quält und ärgert euch nicht, dass ihr mich hierher verkauft habt; denn zur Lebenserhaltung hat Elohim mich vor euch her gesandt”.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

DIE GELASSENHEIT/SCHALWÁH/שַׁלוָה HABEN, DIE WIR IN UNSEREM LEBEN BRAUCHEN

Ein stressiges Leben ist mitnichten dasselbe wie ein Leben voller Gelassenheit/Schalwáh. Was täglichen Stress von anhaltender Gelassenheit Schalwáh/שַׁלוָה unterscheidet, sind unsere Gedanken. Welche Art von Gedanken bewegen Sie den lieben langen Tag? Negative? Ängstigende, lähmende? Auf was, von allem, was um Sie her passiert, achten Sie am meisten? Wie sehen Sie die Menschen und Situationen, die Elohim ihnen in den Weg stellt? Als würden sich alle gegen Sie stellen, oder als seien sie aus eigenem Anlass nervös, ohne dass Sie etwas damit zu tun hätten? Stress und fehlende Gelassenheit haben ihren Ausgangspunkt nicht in den Umständen unseres täglichen Lebens, sondern in der Sichtweise und Einstellung, mit der wir die Umstände beurteilen und an sie herangehen. Kurz gesagt: fehlende Gelassenheit entspringt unseren Gedanken, nicht der uns umgebenden Realität.

Es gibt viele Arten, positiv auf das zu reagieren, was uns passiert. Wir können uns zum Beispiel fragen: „Was ist an dieser Situation Gutes? Was kann ich daraus lernen? Welche Veredlung meines Charakters kann daraus entstehen? Wenn es einen Experten darin gäbe, wie würde der diese Situation beurteilen? (Wie hätte Ieschúa sie -in Seinem irdischen Leben im Lande Israel- beurteilt? Wie würde Er an sie herangehen?).

Es gibt – ohne dass wir uns dessen bewusst sind – ein bestimmtes Denkschema, das in uns Stress, Sorgen und schlechte Laune verursacht. Unsere Aufgabe ist es, dieses Denkschema zu identifizieren.

Es gibt aber auch Gedanken und mentale Bilder, die Gelassenheit/Schalwáh/ שַׁלוָהund Schalóm pnimí/ פּנׅימׅי שָׁלוֹם (inneren Frieden), Enthusiasmus und Mitgefühl/Rachmanút/רַחמַנוּת in uns wecken. Es liegt an uns, zu wählen, nach welchem Denkmuster wir tagtäglich leben wollen: Negative Gedanken, die Stress in uns verursachen? Oder Gedanken, die uns beruhigen und Gelassenheit/Schalwáh/שַׁלוָה und Frieden/Schalom/ שָׁלוֹם (den wir benötigen, um gesund zu leben)?

Achten Sie darauf, welche dieser Denkmuster bei Ihnen Spannungen, Stress und/oder Sorgen verursachen, weil dies zu Gesundheitsstörungen und Krankheiten führen kann, wie z.B. Blutdruckschwankungen oder Magenprobleme (z.B. ein Magengeschwür).

Außerdem sollten wir auch darauf achten, welche Denkmuster in uns Schalwáh/Gelassenheit, Ruhe und Freude/Oscher verursachen. Dies wird uns helfen, bewusst zu entscheiden, in welchem Zustand wir uns befinden wollen. Der nächste Schritt ist, uns kontinuierlich auf jene Art von Gedanken zu konzentrieren, die gut für unsere Gesundheit ist, sowohl für die mentale, wie für die körperliche.

Es ist wichtig, jeden Tag darum zu beten und Elohim unsere Gedanken zu übergeben, indem wir Ihn bitten, dass Er jeden negativen Gedanken und jede negative Reaktion von uns nimmt und stattdessen positive Gedanken und Reaktionen auf alles, was uns täglich begegnet und passiert, in unser Bewusstsein bringt.

Wir müssen verstehen, dass es unsere Gedanken sind, die unsere Emotionen und Gefühle verursachen, positive wie negative (Stress, Sorge oder Nervosität). Indem wir unsere Gedanken verändern, verändern wir automatisch unseren Gemütszustand. Warum ist das so? Weil unser Nervensystem auf unsere Gedanken reagiert, in dem Drang, uns vor dem „Bösen“, vor dem wir uns fürchten, zu schützen, und deshalb werden wir nervös. Wir müssen unser Nervensystem „zähmen“ indem wir ihm „zeigen“, dass alles von Elohim kommt und dass deshalb - auf lange Sicht - alles gut ist, gerade weil alles von Ihm kommt und Er uns liebt.

Schreiben wir doch unsere Denkmuster einmal nieder, wie sie in unseren Köpfen und Emotionen ablaufen. Dies wird uns die Möglichkeit geben, diese Muster zu verändern und positivere Denk- und Gefühls-Muster zu entwickeln, die uns zu jener inneren Gelassenheit/Schalwáh verhelfen werden, die wir brauchen. Dies sollte von täglichem Gebet zu Elohim um mehr und mehr Schalwáh begleitet sein, und um mehr und mehr Weisheit/Chachmáh, um uns dahin zu bringen.

Wir sollten uns davor hüten, die negativen Denkmuster unserer Familienangehörigen oder anderer nachzuahmen, die von negativen Denkmustern dominiert sind, und die wir unbewusst übernehmen, weil wir meinen, sie hätten Recht in dem, was sie sagen. Wir alle haben Sichtweisen, die wir uns in der Kindheit angeeignet haben, beeinflusst von den Eltern, von Freunden oder von etwas, was wir erlebt, gelesen oder gesehen haben. Lassen Sie uns das, was davon negativ ist, aus unserer Persönlichkeit entfernen. Ein Muster könnte etwa Folgendes sein: „Jedes Mal, wenn mir dies oder das passiert, muss ich in Stress geraten“, oder Ähnliches.

Unser Blick sollte auf die Gelassenheit/Schalwáh gerichtet sein. Wir können zu uns selbst sagen: „Ich möchte gelassener sein“, und beten: „Elohim, ich bitte Dich um Deine Gelassenheit/Schalwáh/ שַׁלוָה in meinen Reaktionen und in meinem Herzen“, und proklamieren: „Mit der Hilfe Elohims/be‘Esrát Elohim werde ich den ganzen Tag und jeden Tag gelassen sein“.

Auf der anderen Seite – als Lösung, und wie unsere Leser bereits wissen – hat jeder Buchstabe des Alefbéts eine bildhafte Bedeutung. In einem Wort können die Buchstaben eine enorme Bedeutung offenbaren und klarer machen, was wir zu verstehen suchen. Und das ist auch der Fall mit dem Wort „Schalwáh“/ שַׁלוָה (hebräisch wird von rechts nach links geschrieben und gelesen). Der Buchstabe Schin (שׁ) bedeutet unter anderem:  „zerstören, zerbrechen“. Der Buchstabe Lámed (ל) bedeutet in diesem Fall anschaulich: „verändern“. Der Buchstabe Waw (ו) bedeutet hier: „sich an einem Ort niederlassen“. Und schließlich bedeutet der Buchstabe Hei (ה) hier: „die Gottheit“.

Veranschaulicht bedeutet „Schalwáh/ שַׁלוָה“ also: „Die delegierte Autorität, die Macht Elohims, um zu zerstören und zu verändern (was in unserem Inneren, d.h., in unserem Geist, unserer Seele –Verstand und Gedanken- und unserem Leib festgelegt ist) und dort die Gottheit (Ieschúa) wohnen zu lassen“.

Hier haben wir also einen Schlüssel, um die so ersehnte Gelassenheit/Schalwáh/ שַׁלוָה zu erlangen! In uns ist „etwas“, was wir zuerst zerstören müssen, um jene ersehnte Gelassenheit/Schalwáh/ שַׁלוָה haben zu können. Schauen wir uns nun jedoch erst einmal die positiven Charakter-Eigenschaften/Midót an, die in der „Zusammenstellung“ des Schalóms/Friedens und der inneren Gelassenheit/Schalwáh eine Rolle spielen.

Wie gesagt sind es unsere Gedanken, die schlussendlich entscheiden, wie wir uns fühlen, nicht die objektive Realität. Um nur ein Beispiel zu geben: Es gibt Arme, die sich nicht schlecht fühlen, und andere haben alles Geld der Welt, sind dagegen ständig deprimiert.

Wir sollten IMMER und in allem, was uns passiert nach positiven, kreativen Einstellungen und Perspektiven suchen. Experten in diesem Bereich analysieren ihren jeweiligen Gemütszustand. Und wenn er nicht positiv ist, wenn sie nicht die Gelassenheit finden, die sie in ihrem Leben suchen, wählen sie bessere Einstellungen, positivere Perspektiven oder Sichtweisen, selbst in total negativen Situationen. Es gibt für alles einen Vergleich! Vergleichen Sie das „Problem“, mit dem Sie sich gerade herumplagen, mit den Problemen eines Blinden oder mit denen von jemandem, der 10 Operationen nacheinander über sich ergehen lassen musste. Sie werden sich sofort ‘bevorteilter fühlen‘, und Elohim danken können, dass Sie sehen können und nicht schmerzgeplagt im Krankenhaus liegen!

Die Gelassenheit/Schalwáh/שַׁלוָה ist eng verbunden mit dem Segen/Bracháh/בּרָכָה Elohims. Messianische Juden zu sein ist, falls wir das noch nicht kappiert haben sollten, schon ein großer Segen/Bracháh. Elohim hat aber noch viele andere Segnungen/Brachót für uns bereit, die nur darauf warten, dass wir unsere Wege in Ordnung bringen. Es gibt alle möglichen Arten von Brachót: geistliche (dies sind die kostbarsten, weil sie ewig sind), mentale und emotionale, physische und materielle, die auch nicht zu verachten sind, weil sie uns erlauben, die geistlichen zu vermehren. Diese erreicht uns oft nicht, weil uns „die Zeit fehlt“, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, zu arbeiten, um gerade einmal zu überleben. Der Segen/Bracháh ist ein Bestandteil der Schalwáh/ שַׁלוָה, aber nicht der einzige.

Ein weiterer Bestandteil ist das Mitgefühl/Rachmanút/רָחמָנוּת. Wenn wir mit Rachmanút wandeln, werden wir weniger auf die Defekte unserer Familienangehörigen oder unserer Mitmenschen im Allgemeinen blicken. Wir werden einfach jeden so annehmen, wie er ist, und wegen dem Mitgefühl/Rachmanút Elohims nicht darauf schauen, dass sie nicht perfekt sind – wir sind es ja auch nicht! In manchen Fällen, ist es auch wichtig, Rachmanút mit uns selbst und anderen zu haben, besonders mit denen, die uns „auf die Palme bringen“, denn die sind es, denen es wirklich schlecht geht, nicht uns.

Viele von uns sind sich selbst gegenüber wesentlich strenger als anderen gegenüber und darum nie zufrieden mit ihrem eigenen Ich. Dies nimmt uns viel vom Frieden/Schalóm/שָֹלוֹם, den Elohim uns geben will, während wir damit beschäftigt sind, uns die Schuld an allem zuzuschreiben. Es ist gut, sich selbst zu kritisieren, wenn es einen Grund dafür gibt. Es ist jedoch nicht gut, sich selbst zu plagen wegen Dingen, die man falsch gemacht hat (wer macht schon keine Fehler!), oder wegen Geschehenem zu jammern. Wir sollten vielmehr Elohim in diesem Fall um Rachmanút uns selbst gegenüber bitten und darum, dass wir uns selbst vergeben können und weiter den Berg /Har Tzión hochsteigen, auf dem Er sich befindet.

Ein vierter Bestandteil der Gelassenheit/Schalwáh ist die Güte/Ain tov. „Ain tov“ bedeutet wortwörtlich „gutes Auge“ (wie in Matth.6,22). Abgesehen von „Güte“ bedeutet es unter anderem auch „positives Denken“. „Wenn dein Auge gut ist…“ hätte richtig übersetzt werden müssen: „Wenn du großzügig (oder freigiebig) bist…“ –es handelt sich hier nämlich um einen hebräischen Ausdruck, um eine hebräische, nicht um eine griechische oder aramäische Redewendung, wie viele lehren.

Wir werden alle von Elohim „geformt“. Diejenigen, die „gütig“ sind, die ein „Ain tov/gutes Auge“ haben, sehen uns also als Teil eines Prozesses. Diejenigen jedoch, die „böswillig“ sind, die ein „Ain ráh/böses Auge“ haben (vielleicht weil sie es sich unterwegs angeeignet haben), sehen nur auf unsere Defekte, und versuchen, diese überall zu verbreiten, damit alle uns defekt wahrnehmen. Hier greift die Ahaváh/selbstlose Liebe Elohims ein. Wir sollten täglich um Ahaváh/אָהָבָה beten, um andere mit Güte/Ain tov sehen zu können, um sie zu sehen, wie sie einmal sein werden, nicht wie sie jetzt sind.

Fünftens heißt es in Ieschaiahu/Jes.26:3: „Den in Dir ruhenden und auf Dich vertrauenden Verstand/Sinn, bewahrst Du (mit) Schalóm Schalóm/vollständigem Frieden“. Dies ist der Gipfel der Gelassenheit/Schalwáh. Wir kennen diesen Vers nicht von Geburt an, noch praktizieren wir ihn, deshalb sollten wir ihn heute, an diesem Schabbát umsetzen. Im Grunde genommen ist das simpel: alle Gelassenheit/Schalwáh der Welt kommt von Elohim, und von sonst niemandem. Wir sollten also zu Elohim beten, dass Er Ieschúa in jeden Bereich unseres Verstandes, Herzens, Geistes und Leibes schickt, damit Er sie einnimmt, und dass Ieschúa sie dem Widersacher/ha‘satan entreißt, der sie bis heute besetzt hält. (Erinnern wir uns an die oben grafisch dargestellte Bedeutung des Wortes „Schalwáh“):

„Die delegierte Autorität, die Macht Elohims, um zu zerstören und zu verändern [was in unserem Inneren, d.h., in unserem Geist, unserer Seele (Verstand und Gedanken) und unserem Leib festgelegt ist] und dort die Gottheit (Ieschúa) wohnen zu lassen“.

Was wir tun müssen ist also: anfangen, jeden Tag darum zu beten, dass Elohim beginnt, uns die Macht des Widersachers über all jene Bereiche unseres dreiteiligen Seins (Geist, Seele und Leib) zu zeigen und dann zu zerstören. Der wichtigste Bereich in diesem Sinne ist unsere Seele, die unser Herz und unsere Gedanken mit einschließt. Zum Beispiel: Welche Gebote/Mitzwót erfüllen Sie und welche nicht? Nehmen Sie Ihre Toráh und beginnen Sie, die Gebote/Mitzwót noch einmal durchzulesen, um jene Gebote/Mitzwót aufzuschreiben, die Sie NICHT erfüllen, angefangen bei den Zehn Geboten/Asaráh Mitzwót. Der Schabbát ist ein sehr guter Tag für diese Art von mentalen und geistlichen Aufgaben. Welche schlechten Gewohnheiten und Süchte sind bei Ihnen noch immer zu finden? Welche Defekte beklagen Ihre Familienangehörigen bei Ihnen am meisten? Stellen Sie eine Liste her und beginnen Sie bei den schlimmsten. Beten Sie zu Elohim und bitten Sie Ihn, dass Er Sie davon befreien möge. Diese Aufgabe ist nicht morgen oder übermorgen erledigt. Es wird JAHRE dauern, die schwersten loszuwerden. Und in vielen Fällen wird seelische Heilung und geistliche Befreiung nötig sein.

Wie sieht es mit Ihren Gedanken aus? Sind die meisten davon positiv oder negativ? Nehmen Sie sich einmal 24 Stunden Zeit und untersuchen Sie, welche Gedanken Ihnen in diesem Zeitabschnitt in den Sinn kommen und schreiben Sie sie auf, um jene Bereiche zu entdecken, in denen Sie höchstwahrscheinlich Probleme haben, und übergeben Sie Elohim diese im Gebet. Haben Ihre negativen Gedanken mit persönlichen Problemen zu tun? Mit Problemen bei der Arbeit? Mit Mitmenschen oder Familienangehörigen?

Bitten Sie Elohim, dass Er Ihre Gedanken, Ihre Wünsche und Ihre Einstellung reinigt. Bitten Sie um Heiligkeit/Qeduscháh/קֵדוּשָׁה in Ihrem Leben. Stellen Sie eine Gebetsliste für das tägliche Gebet zusammen, das all diese Bitten einschließt, damit Sie jeden Tag daran denken. Nachdem Sie die Defekte gefunden haben, sollten Sie jedem einzelnen absagen, bis Sie empfinden, dass diese keinen Einfluss mehr auf Ihr tägliches Leben haben. Oft ist geistliche Befreiung dazu notwendig. Bitten Sie gegebenenfalls Ihren messianischen Rabbiner darum.

Wie kann man wissen, ob man die richtigen Gedanken hat oder nicht? Einer der Kriterien ist, ob mir diese Gedanken Gelassenheit/Schalwáh bringen oder nicht. Wenn sie mich nervös machen oder in Stress versetzen, dann deutet dies darauf hin, dass dies ein Bereich mit Problemen ist. Diese Gedanken sollte ich Elohim täglich übergeben und Ihn darum bitten, diese Gedanken aus meinem Kopf zu entfernen und durch das Gegenteil zu ersetzen.

Diese tägliche Arbeit ist die wahre Freiheit von dem Widersacher/ha‘satán. Die Bereiche, die er erobert und jahrelang unter seiner Gewalt gehalten hat, können und sollen in den Besitz Elohims übergehen. Dies sollte in dieser Angelegenheit unser Ziel sein.

Zurück zu Ieschaiahu/Jes.26:3: „Den in Dir ruhenden und auf Dich vertrauenden Verstand/Sinn, bewahrst Du (mit) Schalóm Schalóm/vollständigem Frieden“. Wenn wir unsere geistlichen Hausaufgaben gemacht haben, werden wir jetzt der Erfüllung dieses Verses in unserem Leben näher sein, weil viele Bereiche, die der Widersacher/ha‘satán vorher in der Hand gehabt hat (obwohl wir auf der Seite Elohims waren), nun Elohim gehören.

Nachdem wir das Negative entfernt haben, sollten wir nun das Positive einfügen. Es gibt NICHTS positiveres, als den Versuch, diesen Schlüsselvers aus Ieschaiahu/Jes.26,3 zu erfüllen: dass unser Verstand sich anstrengt, im Verstand ADONAIs zu ruhen. Dies ist eine äußerst wichtige geistliche Übung für unser geistliches Wachstum. Man könnte sagen, dass dies – besonders für jene, die KEINE Gelassenheit/Schalwáh haben – der einzige geistliche Schlüssel ist, oder zumindest der wichtigste, um solch hohen Segen/Bracháh zu erlangen: die Gedanken ADONAIs zu kennen und an ihnen teilzuhaben. ADONAI will, dass wir das tun. Es liegt an unserem Wollen, nicht an Seinem. Er hat Seinen Willen schon in Ieschaiahu/Jes. kundgetan.

Zum Abschluss: Diejenigen von uns, die dies tun, werden die Schalwáh/Gelassenheit erlangen, nach der wir alle uns im Grunde genommen sehnen.

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