Viernes, 17 Agosto 2018 10:59

PARASCHÁH 48 SCHOFTÍM / RICHTER

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 48
SCHOFTÍM / RICHTER

7. TAG DES 6. MONATS DES JAHRES 5779
18. AUGUST 2018

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 16,18-21:9
Haftaráh: Ieshaiáhu / „Jes.“ 51,12-52:12

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dvarím/Worte/„5.Mose” 18,9: „Wenn du in das Land kommst, das ADONÁI, dein Elohím dir gibt, so sollst du nicht lernen zu tun nach den Greueln jener Heidenvölker.“ 

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

DIE WELT VERLASSEN UND IN DIE WELT ELOHÍMS EINTRETEN

Elohím reserviert für uns, seine Kinder, ein (sowohl reales wie psychologisches) Land, und wir müssen lernen, uns nach Seinen Richtlinien und Anweisungen zu richten, sowohl den ausdrücklichen, wie den im Kontext inbegriffenen. Beides wollen wir uns in dieser Parascháh näher ansehen. 

DIE WELT VERLASSEN UND IN SEINE WELT EIN-TRETEN?

Wenn wir Teil Seines Reiches werden, hilft Elohím uns und nimmt uns unter Seine Fittiche, selbst wenn wir es nicht merken noch glauben. Wir werden trotzdem von den aufmerksamen Augen Elohíms bewacht (in jedem Sinne des Wortes), um auf uns aufzupassen und zu segnen, und um (innerhalb unserer Willensfreiheit) zu vermeiden, dass wir uns verirren, oder Ihn „links liegen lassen“. 

Eines der ersten Dinge, die wir lernen sollten ist: die nicht-gläubige Welt zu verlassen. Doch wie macht man das? Um einen Ort oder eine Position zu verlassen, müssen wir erst Zugang haben zu einem anderen Ort (oder Position). Dieser Ort (oder Position) befindet sich an der Seite Elohíms. Wir sollten nicht vergessen, dass es der Wunsch Elohíms ist, dass wir an Seiner Seite sind, Ihn begleiten, und dass Er uns begleiten will in allem, was wir tun. 

Zweitens müssen wir, um an Seiner Seite zu sein, vor allem fest an Seine Existenz und Sein reales Handeln glauben, und zwar nicht nur Sein „religiöses“ Handeln, im religiösen oder geistlichen Umfeld, sondern ganz real, in der geistlichen Welt, aber auch in der physischen Welt, in Seiner Schöpfung.

Die jüdische Schemá erinnert uns an Seine Existenz und lehrt sie uns: „Schmá Israel (d.h., wir), ADONÁI Elohéinu (unser Elohím), ADONÁI Echád (ADONÁI ist Einer)“ (Dvarím/“5.Mose“ 6,4). 

Sollten wir das vergessen, haben wir Schemót/„2.Mose“ 20:2: „Ich bin ADONÁI, dein Elohím, der Ich dich aus Mitzráim/Ägypten, aus dem Diensthause, geführt habe.“ Es ist Tausende von Jahren her, dass Er uns da herausgeholt hat. Er hat uns, unsere Vorfahren (sowohl nach dem Blut wie nach dem Glauben - für die Ex-Heiden unter unseren Lesern) aus der Knechtschaft des Pharao/Paró (Symbol für den Feind/ha‘satán) befreit, um Seine Kinder zu sein und Seinem Weg zu folgen. Er hat uns befreit von ha‘satán, um Elohím, dem König aller Könige und ADONÁI ALLER Adoním (HERRn aller Herren) dienen zu können. 

Drittens müssen wir lernen, dieses unvergleichliche und unersetzliche Sein zu lieben. In Dvarím/“5.Mose“ 6,5 heißt es: „Und du sollst ADONÁI, deinen Elohím, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit aller deiner Kraftanstrengung/Meód!“ 

Wie lernt man, Elohím zu lieben? Ich will Ihnen (typisch jüdisch) mit einer Gegenfrage antworten: Wie lieben Sie einen Mitmenschen? Indem Sie ihn nach und nach besser kennenlernen, ihn (sein Herz und seinen Charakter) Tag für Tag mehr schätzen und verstehen lernen, und indem Sie die Güte sehen, die er Ihnen entgegenbringt. Und genauso können wir Elohím lieben lernen, weil Er bereit ist, sich von uns kennen und lieben zu lassen, wie wir unsere Eltern und Großeltern lieben, und/oder unsere Kinder und Enkel: durch die tagtägliche, dauerhafte Beziehung.

Viertens sollen wir lernen, Ihm zu dienen. In Dvarím/“5.Mose“ 11,13-14 steht: „Werdet ihr nun Meinen Geboten fleißig gehorchen, die Ich euch heute gebiete, dass ihr ADONÁI, euren Elohím, liebet und Ihm mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dienet, so will Ich eurem Lande Regen geben zu seiner Zeit…“

Fünftens sollen wir lernen, Elohím nachzuahmen und „heilig sein, wie Er Heilig ist“. In Dvarím/“5.Mose“ 28,9 lesen wir: „ADONÁI wird dich als Sein heiliges Volk bestätigen, wie Er dir geschworen hat, wenn du die Gebote ADONÁIs, deines Elohím, beobachtest und in Seinen Wegen wandeln wirst.“ 

Elohím hat uns ein „Handbuch des guten Sklaven“ gegeben – um die Toráh irgendwie zu definieren. Die Toráh ist eine Reihe von Verhaltensweisen, Gefühlen, Verordnungen, die Seine Kinder befolgen sollen. Wenn wir danach handeln, werden wir sein, wer wir nach Seinem Willen sein sollen. Und genauso unser Land, wenn es sich nach den Gesetzen Elohíms richtet. Das ist der Schlüssel zum Segen unseres Landes, egal welches es auch sei. 613 Verhaltensregeln („TARIAG“) sind es, für all jene, die zu einem Teil Seines Volkes und heilig, wie Er Heilig ist, werden wollen. 

Wenn wir uns nach diesem Handbuch, Toráh genannt (hebräisch für „Instruktionen, Anweisungen“), richten, dann wird Er uns segnen, uns emporheben und alles was wir tun wird gesegnet sein, Er wird unsere Feinde besiegen, Er wird uns Besitz und alle Art von Segen und Geschenken von Ihm im Überfluss zukommen lassen (so steht‘s in Dvarím/“5.Mose“ 28,1-9). ¿Was will man mehr im Leben? 

Genau genommen ist das ganze Kapitel 28 von Dvarím/„5. Mose“ nur eine Auflistung von Segnungen und Flüchen, die uns erwarten, je nachdem, was wir zu tun wählen. Wenn wir Seinen Willen tun und Seine Gebote halten, dann gilt für uns die lange Liste von Segnungen/Brachót. Wenn wir wählen, Seinen Willen nicht zu tun, Seine Gebote zu missachten und nicht zu erfüllen, sondern ungehorsam zu sein, dann gilt für uns die lange Liste von Flüchen/Qlalót, die wir ab Vers 15 finden. Braucht man etwas Deutlicheres? 

Sechstens haben wir Wa‘iqrá/„3.Mose” 22:32: “Und ihr sollt Meinen heiligen Namen nicht entheiligen; sondern Ich will geheiligt werden unter den Kindern/Bnéi Israel, Ich bin ADONÁI, der euch heiligt.“

Was heißt Seinen Heiligen Namen entheiligen? Seinen Namen entheiligen bedeutet, ihn zu verunreinigen, ihn mit menschlichen Dingen in Verbindung zu bringen, die nichts mit Ihm zu tun haben, sondern unseren privaten Interessen dienen. Wenn man beispielsweise lügt, und Seinen Namen als Schild benutzt, um den Anschein von Wahrheit zu geben. Was ist geheiligt werden? Was heißt Ihn heiligen? Das ist genau das Gegenteil des vorherigen. Es bedeutet, Dinge zu tun und zu sagen, die Ihn ehren. Wenn wir Seinen Namen jeden Tag preisen (segnen), mit dem Gedanken, dass wir alles, was wir haben und sind, Ihm verdanken und nicht dem „Zufall“ oder dem „Glück“ (zwei Dinge, die nicht existieren, außer in der Einbildung der Dummen, das heißt, jener, die nichts von Elohím verstehen). 

IN SEINE WELT EINTRETEN

Was sollten wir in Bezug auf Seine Toráh nun tun? 

In Dvarím/“5.Mose“ 6,5 heißt es: „Und du sollst ADONÁI, deinen Elohím, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit aller deiner Kraft!“ 

Und in Dwarím/“5.Mose“ 6,6: „Und diese Worte, die Ich dir heute gebiete, die sollst du auf dem Herzen tragen.“ Unsere Gefühle sollten voller Liebe zu Ihm sein, der die Quelle all dessen ist, was wir geworden sind und all dessen, was wir sind und für alle Ewigkeit sein werden. Seine Worte sollten nicht nur in unserem Kopf sein (der mit tausenderlei Dingen abgelenkt ist), sondern auch in unserem Herzen, wo sich das befindet, WAS WIR sein, sagen oder reden WOLLEN. 

Im ersten Teil von Dvarím/“5.Mose“ 6,7 heißt es, dass wir sie unseren Kindern einschärfen sollen. Das Geheimnis, damit unsere Kinder und Enkel in ihrem Leben - fast ohne sich dafür anstrengen zu müssen - Segen erhalten ist, sie all dies zu lehren solange sie noch klein sind, damit sie Elohím kennend aufwachsen - und sei es vom Hören - und Ihn mit der Zeit persönlich kennenlernen, mit Ihm reden, in Verbindung treten mit Ihm, wie wir es tun, und wenn möglich, noch besser. 

Und im zweiten Teil von Dvarím/“5.Mose“ 6,7 heißt es, dass wir davon reden sollen in unserem Haus, unterwegs, beim Zubettgehen und beim Aufstehen. Dieses Handbuch Elohíms für jeden von uns, diese Anweisungen für jeden Juden nach dem Blut und nach dem Glauben, sollten wir ständig „kauen“, studieren, über sie nachsinnen, sie besser übersetzen vom hebräischen Original, sie mit unserer Familie, Kindern, Eltern, Ehepartner, Verwandten diskutieren und zum Lieblingsthema machen, in der Tischrunde, im Auto und wo auch immer, damit sie in unser Innerstes bis in unser Unterbewusstsein eindringen und zu einem Teil unseres Seins werden. 

In Dvarím/“5.Mose“ 6,8 heißt es: „und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir zum Zeichen der Erinnerung zwischen deinen Augen sein.“ Hier ist natürlich die Rede von den Tefilín, den Kästchen aus Leder, die Teile der Toráh enthalten, die wir (Männer) zum Gebet anlegen und zur Erinnerung an obige Verse, besonders an Dvarím/“5.Mose“ 6:4, die Schemá. 

Und in Dvarím/“5.Mose“ 6,9 steht: „und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben“, was sich auf die Mesusáh bezieht, ein weiteres Erinnerungszeichen an die Toráh.  

Warum werden die Tefilín und Mesusót hier erwähnt? Weil Elohím will, dass KEINER Seine Gebote vergisst, noch dass jemand auch nur die kleinste Möglichkeit einer Ausrede hat, sie zu vergessen. Elohím will, dass sie uns den ganzen Tag gegenwärtig sind, selbst wenn wir unser Haus betreten (im Fall der Mesusáh). 

Wenn Elohím unsere Sinne und Herzen erfüllt, wenn Seine Gebote uns umgeben, in den Unterhaltungen, in den Tefilín und den Mesusót, dann ist viel leichter zu erfüllen, was in Dvarím/“5.Mose“ 6,7 steht (überall davon zu reden mit unserer Familie, Kindern, Eltern, Ehepartner, Verwandten usw.). Dann ist es außerdem auch viel leichter, in die Toráh einzutauchen bis wir eins werden mit ihr. Dies ist die Absicht Elohíms mit jedem Seiner geliebten Kinder, die Er segnen will. 

Die Folge dieses langfristigen, lebenslangen Studiums ist, dass wir beginnen, viele Dinge zu verstehen, nicht nur über uns selbst, sondern auch über unsere Umwelt, was die Medien uns erzählen oder verschweigen, was wir wissen sollten aber nicht wissen, und was wir nicht wissen sollen, weil es unwichtig ist und/oder Elohím missfällt. 

Die Folge ist, dass wir da sein werden, wo Er uns haben will: außerhalb der nicht-gläubigen Welt und bei Ihm, in Seiner Umgebung, in der geistlichen Welt, die am Anfang dieser Parascháh unser Ziel war.

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