Viernes, 08 Junio 2018 11:23

PARASCHÁH 37 SCHLACH / SCHICKE

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 37
SCHLACH / SCHICKE

26. TAG DES DRITTEN MONATS DES JAHRES 5779
9. JUNI 2018

Torahlesung: Ba‘Midbár/In der Wüste/„4.Mose” 13,1-15,41
Haftaráh: Iehoschúa/‘Josua‘ 2,1-24

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Ba‘Midbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 13:31:
„Aber die Männer, die mit hinaufgezogen waren, sprachen: Wir können nicht hinaufziehen gegen das Volk, denn es ist uns zu stark!”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

WIE MAN ETWAS NICHT EROBERT

Diese Parascháh handelt davon, wie man etwas nicht erobert, sei es, dass es sich um ein Land oder unser Inneres, unseren Verstand handelt. ADONAI wollte Seinen Kindern das Land Kanaan/Knáan schenken und sandte daher Spione/Meraglím aus, um das Terrain zu erkunden. Sie sollten Moschéh informieren, wie das Land einzunehmen sei, die Stärken und Schwächen, um eine Eroberungs-Taktik entwickeln zu können. Stattdessen wurden die Spione von der Strategie des Feindes besiegt, besonders von der Angst. Sie kamen zurück zu Moschéh mit dem Bericht, WARUM ES UNMÖGLICH WAR, Kanaan/Knáan einzunehmen. Die Eroberer wurden besiegt bevor sie überhaupt loszogen! Wir müssen zugeben, dass die Einwohner Knáans Riesen waren und dass es auch noch andere Schwierigkeiten gab. Der Bericht der Spione/Meraglím lehrt uns jedoch nur, wie man eine Eroberung NICHT plant – weder die eines Landes, noch unserer Seele und Emotionen - die es so dringend nötig haben, von Elohim erobert und verändert zu werden. Damit unser Innerstes von Elohím erobert werden kann, müssen wir es Ihm UNBEDINGT übergeben, denn Elohím entfernt NICHTS aus unserem Innern ohne unsere ausdrückliche Erlaubnis. Er tut nur, um was wir Ihn bitten, nimmt und entfernt aus unserem Charakter oder unserer Persönlichkeit nichts Böses, wenn wir Ihn nicht darum bitten. Er hat großen Respekt vor jedem, zuviel sollte man meinen, denn die meisten von uns brauchen dringend Seine Hilfe, um sich zu verändern, und WER IST BESSER DAFÜR GEEIGNET, UNS ZU HELFEN ALS ELOHÍM?

Doch Er respektiert jeden von uns so sehr, dass Er uns nicht anrührt, wenn wir Ihn nicht darum bitten. Wir alle sollten uns durchleuchten und darüber nachdenken, WAS UNS FEHLT, um besser zu werden als wir im Moment sind. Wenn wir das nicht selber erkennen, können wir unseren Ehepartner oder unsere Eltern fragen, was an unserer Persönlichkeit oder unserem Charakter veränderungsbedürftig ist. Doch am besten kann dies Elohím beurteilen. Also bitten Sie Ihn doch darum, Ihnen zu zeigen, was Sie an Ihrem Charakter oder Ihrer Persönlichkeit verändern sollen, und Er wird es es Ihnen zeigen. 

Wie wir in einer früheren Parascháh sagten, hat die Reise von Mitzráim/Ägypten bis Israel 2 Etappen. Die erste: von Mitzráim bis Knáan (das zu erobernde Territorium). Die zweite: sobald wir da sind, (durch die Eroberung und Erneuerung) Knáan in Israel, ‘das Land, darin Milch und Honig fließt‘, zu verwandeln. 

Was die Spione/Meraglím hätten tun sollen war, einen Eroberungsplan aufzustellen, und zwar einen, der damit rechnet, dass Elohim mit ihnen, statt gegen sie ist. Stattdessen erstellten sie einen Versager-Bericht, der die Verteidigungspläne der 7 knaanitischen Städte widerspiegelte. Die Hauptverteidigung Knáans war, den zukünftigen Eroberern Angst einzujagen. Zur Strafe für derart schlecht gemachte Arbeit, starben alle Spione/Meraglím, die einen negativen Bericht gegeben hatten, und ihre Nachkommen mussten 40 Jahre lang in der Wüste umherwandern.  Ausgenommen waren nur Kalév und Iehoschúa, die einzigen, die einen positiven Bericht gaben. Letzterer wurde später, dank seiner positiven Vision, zum Nachfolger Moschéhs. 

DIE UNVERZICHTBARKEIT EINER BEFEHLSKETTE

Fangen wir jedoch vorne an. Der Hauptfehler der Spione/Meraglím war die Missachtung der Befehlskette und der fehlende Respekt zur Autorität. Ohne diese Autorität wird nicht einmal ein bürgerliches Vorhaben Erfolg haben, und noch weniger ein militärisches. Dies ist wichtig für unser Leben, sei es, dass wir irgendetwas, oder das Innere unseres Verstandes (das dringend Erneuerung bracht) erobern wollen. 

Wir alle bewegen uns in einer Befehlskette, sei es, dass wir dies verstehen oder nicht – und die Mehrheit von uns versteht es nicht. Das sieht so aus: ADONAI, der Heilige Geist/Rúach ha‘Qódesch, Ieschúa (IN DIESER ORDNUNG), unser messianischer Rébbe, der Co-Rébbe und/oder die von ihm delegierte Autoritätsperson/en in der Synagoge, der Familienvater, die Mutter und die Kinder. Dies ist die Befehlskette, in der wir uns bewegen sollten. Die große Mehrheit der messianischen Juden ignoriert die Existenz dieser Befehlskette und wie wichtig es für unser Leben ist, diese anzuerkennen und ohne Zögern, zu RESPEKTIEREN. 

Doch die Realität sieht anders aus. Dieser oder jene mag den Rébbe oder die von ihm Bevollmächtigten nicht (oder welche Ausrede auch immer), und beginnt eine Desinformations-Kampagne gegen die Autorität, um sie abzusetzen oder eine neue Synagoge anzufangen, die der ersten ‘Konkurrenz macht‘. Die wahren Gründe können sehr vielfältig sein. Vielleicht bekam man keine Gelegenheit, seine Leitereigenschaften auszuüben, keinen Raum, sich innerhalb der Synagoge zu entwickeln, ein Rébbe mit schwierigem Charakter oder man reibt sich an einer bestimmten Person, oder sonst ein anderer gültiger oder ungültiger Grund. 

Wer jedoch diese Befehlskette versteht, weiß, dass wir die von Elohim eingesetzte Autorität respektieren müssen, egal aus welchen (gültigen oder ungültigen, wichtigen oder unwichtigen) Gründen. Unabhängig von den Fehlern, die diese Person macht, müssen wir die Autorität annehmen, als wäre es die Beste der Welt. Sie zu respektieren bedeutet, die ORDNUNG, die Elohim für alles hat, zu respektieren. 

Es nicht zu tun bedeutet, im Prinzip der Rebellion gegen die Autorität zu wandern. Dies ist das Prinzip des Widersachers/ha‘satán und nach diesem Prinzip funktioniert der ‘Antichrist‘/Pseudo-Maschíach (und hat Nimrod sich verhalten). Das eigentliche Fundament dieser Rebellion ist die Rebellion gegen das Haupt Elohims, ADONAI, unabhängig von der jeweiligen Ausrede. Wer sich gegen die von Elohim eingesetzte Autorität erhebt (und sei es aus den besten Gründen), erhebt sich gegen ADONAI selbst. Die Folgen sind abzusehen: nichts davon kann gelingen. Einerseits begünstigt der Widersachers/ha‘satán diese Art von Rebellion, aber andererseits wartet er nur auf die Erlaubnis Elohims, diese Rebellion mit aller Kraft niederzumachen. Und seine Kraft ist groß, weil er die Erlaubnis Elohims hat, dies zu tun. Außerdem hat er große Lust, uns zugrunde zu richten. 

Wir sollten also die Befehlskette untersuchen und prüfen, ob etwas nicht am rechten Platz ist. Wenn die Ehefrau im Hause das Sagen hat, ist die Kette gerissen. Wenn die Kinder bestimmen genauso. Wenn in der Synagoge eine Revolution im Gange ist gegen die von Elohim eingesetzte Autorität, dann liegen die Dinge schlecht und werden noch schlimmer enden. Wenn wir Ieschúa aus der Befehlskette herausnehmen, fällt (ob wir das glauben oder nicht) alles in sich zusammen. Die Zeit wird uns hierin Recht geben. 

MENSCHENFURCHT UND FEHLENDE FURCHT VOR ELOHIM

Der andere Fehler, den die Spione/Meraglím begingen, war: nicht zu bedenken, dass ADONAI sie durch Moschéh ausgesandt hatte. Und wenn das so war, wovor mussten sie sich dann fürchten? Sie wurden nicht ausgesandt, UM ZU SEHEN, OB ES MÖGLICH WAR, in Knáan einzufallen. Sie waren ausgesandt, eine Angriffs- und Eroberungs-Strategie vorzubereiten, gegen jene in hohem Grade götzendienerischen Völker, um das zukünftige Land Israels zu reinigen. All dies verlor sich jedoch in den Köpfen der Stammesoberhäupter, die Knáan ausspionieren sollten. Es wurde überlagert von der Furcht. Ein berühmter englischer Stratege sagte einen treffenden Satz: „Fürchte Elohim und sonst nichts!“ Genau diese Einstellung sollten wir in allen Bereichen unseres Lebens haben – angefangen beim Kleinsten, was uns oft Sorgen und Stress verursacht, bis zum Schwersten (wie z. B. der Besuch beim Zahnarzt, eine OP oder ein ernsthaftes persönliches Problem). 

Angst ist die direkte Folge davon, dass wir die Befehlskette nicht verstehen noch beachten. Dies war der erste Fehler der Meraglím. Da sie nicht verstanden, dass ADONAI das Kommando der gesamten Operation hatte, bekamen sie Angst – weil sie sich selbst ‘am Ruder‘ wähnten, wo sie doch nur Bauer in einem Schachspiel waren, das viel größer war als sie. 

DAS FEHLEN EINER STRATEGIE DER STÄRKEN UND SCHWÄCHEN

Der 3. Punkt, der ihnen fehlte, war die direkte Folge der ersten zwei. Sie taten nicht, wozu sie gesandt waren: eine Liste der Stärken des Landes und der Einwohner aufzustellen und eine Liste der Schwächen. Den ersten Teil übertrieben sie und brachten nur einen Bericht der Stärken zurück: die Einwohner waren Riesen. Aber den zweiten Teil (die Schwächen des Feindes) vernachlässigten sie. Und dieser Teil ist fundamental, um eine Angriffs-Strategie zu entwerfen. Sie fanden keinen Schwachpunkt, darum kamen sie vorzeitig mental besiegt zurück, und so traten sie vor Moschéh. 

Solch eine Serie von Fehlern kennen wir auch bei uns selbst, obwohl es unsere Absicht ist (oder besser gesagt, die Elohims für uns), unseren Verstand (Knáan, das voller götzendienerischen Völkern, nämlich unreinen Gedanken, steckt) für Ihn zu erobern und voll zu sein von Elohim und Seinen Wünschen. 

Unsere Strategie zur Eroberung unseres Verstandes muss erfolgreich und von Anfang an gut geplant sein. 

Unser 1. Prinzip sollte sein: Die Befehlskette anzuerkennen und anzunehmen, besonders die unserer geistlichen Autorität - sei dies der Rébbe oder sonst jemand, den Elohim dafür bestimmt hat (z.B. eine verantwortliche Person aus der Gemeinde). In vielen Fällen ist es genau so. 

Der 2. Schritt ist: zu erkennen, dass wir alles, was wir tun, im Grunde genommen für Elohim tun. Wenn wir unseren mentalen Zustand, unsere Gedanken, Gefühle, Willen verbessern, bessern wir uns für Ihn, nicht nur für uns. 

Der 3. Schritt ist: uns selbst aufrichtig unter die Lupe zu nehmen. Nehmen Sie ein Blatt Papier und teilen Sie es in zwei Spalten auf. Über der linken Spalte schreiben Sie: „positive Merkmale, die ich in mir stärken will und die ich brauche, um mich zu bessern“. Und über der rechten Spalte: „negative Merkmale, die ich in aus meinem Charakter entfernen will, um mich zu bessern“. Seinen Sie absolut ehrlich (diese Liste ist nicht, um sie jemandem zu zeigen, nicht einmal Ihrem Ehepartner). 

Der nächste Schritt zu diesem ENTSCHLUSS (es geht nicht um eine Meinung oder Idee, treffen Sie feste Entschlüsse) ist: sich zu fragen: (1) Was werde ich tun, damit diese Veränderungen zustande kommen? (2) Was muss ich TUN, damit das passiert? (3) Welche Ideen (über mich selbst, über andere, über die Welt im allgemeinen, die mich darin behindern, zu werden, wer ich sein möchte, muss ich in meiner Vorstellung verändern? 

SIE KÖNNEN sich verändern, ohne Zweifel, mit beständigem, anhaltendem Gebet und jeweils einer Charaktereigenschaft. Vergessen Sie nicht: Elohim ist an Ihrer rechten Seite, ganz dicht an Ihrer rechten Schläfe. Reden Sie zu Ihm, bitten Sie Ihn um Hilfe, um sich zu verändern und Ihr Knáan zu erobern und in Israel zu verwandeln.

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