Bienvenido al sitio de Beit Shalom - Judaísmo Mesiánico Renovado, un lugar donde encontrarás lineas guías y herramientas para el inicio y la continuación de tu crecimiento espiritual logrando una mejor comprensión de los elementos básicos del Judaísmo y muchos otros aspectos que involucra ser Mesianico Renovado.

Miércoles, 20 Septiembre 2017 11:58

PARASCHAH Sonderparascháh für Ióm Teruáh / Tag des stockenden

Escrito por 
Valora este artículo
(0 votos)

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH
Sonderparascháh für Ióm Teruáh / Tag des stockenden

25. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5778
23. September 2017

Torahlesung: Wa‘iqrá / Und rief / „3.Mose" 23

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2017 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
KI BÁ MOÉD / ES NÄHERN SICH DIE FESTE

Wa‘iqrá / Und rief / „3.Mose" 23,23-25 „Und ADONÁI redete mit Moshéh und sprach: ‘Rede zu den Kindern Israel und sprich: Am ersten Tage des 7. Monats sollt ihr den heiligen Shabbát des Blasens (auf dem Schofár/Horn, es sind 9 stockende Töne) zum Gedächtnis halten, da ihr zusammenkommt (מקרא־קדשׁ); da sollt ihr keine Dienstarbeit tun und sollt ADONÁI Feueropfer darbringen.“

Iom Teruáh/Tag des stockenden Schofarblasens ist ein Tag der Freude. Laut dem Hebräisch-Englischen Ben-Yehudah-Wörterbuch bedeutet Teruáh: „Freudenschrei, Kriegsschrei, Donnern des Schofars“

Erklären wir erstmal, was es mit Schrei auf sich hat: ADONÁI schuf den Adám, den ersten Menschen, mit Seinem Atem/Neschimáh, Er erschuf so die Seele/Neschamát Adáms. Wir wissen andererseits, dass die Neschimáh Elohíms der Heilige Geist/Rúach ha’Qódesch ist. Das heisst, dass Elohím den Adám mit Luft, mit Atem erschuf. Dies ist ein Atem wie der, den man zum Blasen des Schofars benutzt. Adám wurde aus dem Nichts erweckt durch den Atem Elohíms. Mit dem Schofár, einem Schrei durch ein ganz einzigartiges Instrument, ruft Elohím, um uns vom schrägen Wandeln aufzuwecken. - So definiert die Toráh in Hebräisch „Sünde/Chatá/חטא“, siehe 1.Joh.3,4 „Sünde/Chatá/ חטא ist nicht die Toráh zu halten“.

Es ist interessant, zu unterstreichen, dass es eine sehr subtile und wenig bekannte Querverbindung gibt zwischen dem Ton des Schofárs, der eine Vibration in einer gewissen Frequenz ist, und der Natur der letzten Fortschritte der theoretischen Physik, in der man von „Super-Bändern“ spricht. Das heisst, dass die Ur-Elemente keine Partikeln sind (wie Atom oder Elektron), sondern „Bänder“, d.h., Energie-Vibrationen, denen verschiedene Namen gegeben werden, wie z.B. „Töne“, Zeit-Raum“, je nach ihrer Vibrations-Frequenz. Anders gesagt: ALLES ist eine Vibration, vom materiellen Universum bis zum Ton des Schofárs, bis zum „geraden Weg“ –dessen, der die Torah hält- bis zur „Sünde/Chatá/חטא“ –der missklingenden Vibration zur harmonischen Vibration des restlichen Universums und des Weges der Torah. Beim geraden Weg/Tzadiqút wie bei Sünde/Chatá/ חטא geht es also um harmonische oder unharmonische Vibration mit Elohím. Harmonie mit Elohím und Seiner Schöpfung bringt inneren Frieden/Schalóm, während fehlende Harmonie mentale und geistliche Unruhe und Beklemmung mit sich bringt. Das Interessante ist, wie wir in diesem Artikel sehen werden, dass alles auf Resonanz und Harmonie im Universum zusammengefasst werden kann, sowohl geistlich wie materiell (was wir um uns herum sehen können) und mental. Dies stimmt überein mit der siebensaitigen Harfe/Kinór, die David vor König Schaúl spielte, was dazu führte, dass dieser geistlich frei wurde und sich folglich besser fühlte (1. Sam.16,14-23).

Warum sagen wir „durch ein einzigartiges Instrument“? Weil das Horn/Schofár ein Symbol und eine Erinnerung ist an die Akedáh ist, dem Binden des Widders, der ANSTELLE Itzcháqs geopfert wurde. Die Akedáh, das sollten wir nicht vergessen, ist im messianischen Judentum wiederum ein Schatten, ein Symbol im Voraus des Opfers Ieschúas, dem Sohn, der geopfert wurde von Seinem Vater, im Gegensatz zu Itzcháq, in welchem Fall Avrahám nur auf die Probe gestellt wurde, um zu sehen, ob er es tun würde. Was das Blasen des Horns/Schofárs an Iom Teruáh uns folglich lehren sollte und was Elohím uns sagt ist: „Wach auf vom Schlaf des verdrehten Wandelns, denn Ich habe Meinen eigenen Sohn, Ieschúa, das Lamm Elohíms, das die Sünde der Welt wegnimmt, geopfert, damit deine vergangene Sünde durch Sein Blut vergeben werde“.

Selbst ein Baby gibt als Erstes einen Schrei von sich, wenn es sein Leben im Uterus der Mutter verlässt. Es benutzt seinen Atem, um einen Schrei loszulassen. Dies ist eine Anspielung auf Adám bei seiner Geburt zum psychischen Leben.

Was noch interessant ist: was weckt uns unweigerlich auf, besonders die Mutter eines Säuglings? Das Schreien ihres Kindes. Selbst im Tiefschlaf hört die Mutter das Weinen ihres Kindes. Dieser Schrei ist ein Gleichnis des Schofárs, jenes Weinen der neun Noten des Schofárs weckt auch uns auf, die wir die künftige Ehefrau Ieschúas sind.

Dies hat für diese letzten Tage/Iamím ha’Qetz eine weitere sehr bedeutende Folge: DAS SCHOFÁR DES KOMMENS IESCHÚAS WIRD NUR DIE WAHRE MUTTER AUFWECKEN, DAS JÜDISCHE ISRAEL, nicht aber das „neue Israel“, wie die mitraistische Kirche und große Teile, wenn nicht alle christlichen Kirchen sich selbst bezeichnen.

WER IST DIE MUTTER, DIE BEIM SCHREI IHRER KINDER -DER ISRAELIES, DIE SEIT DEM BEGINN DER „GROSSEN TRÜBSAL“ IM MÄRZ 2001 VON TERRORISTEN ZERFETZT WERDEN- AUFWACHT? Nur die WAHRE Mutter wird dies tun, die falsche nicht. Der wahren tut es weh, dass ihre Kinder umgebracht werden, ohne dass jemand protestiert, und sie im Gegenteil auch noch beschuldigt werden. Darum sehen wir, dass die einzige, die vom Schofár geweckt wird, um das zweite Kommen des Messias/Maschíach zu sehen die wahre Mutter ist – Israel, die Juden nach Herkunft (welche die Torah befolgen) und die Verlobte Ieschúas, die Juden nach dem Glauben, die messianischen und messianisch renovierten Juden – genau wie die einzige Mutter vom Schlaf erwacht wenn ihr Kind weint. Nur Israel hört den Ton des Schofárs, der das Kommen Ieschúas ankündigt.

WAS IST GERICHT WIRKLICH?

Was geschieht an Iom Teruáh? (Dieses Jahr fällt Iom Teruáh auf Donnerstag, den 21. September). Es gibt ein Gericht. Aber die wichtige Frage ist: Was ist eigentlich ein Gericht? Wir haben eine ganz falsche Vorstellung von dem, was ein Gericht in den Augen Elohíms ist. Wir sind froh, wenn wir ha’satán/dem Feind, den Dämonen oder Mitmenschen die Schuld zuschieben können. Wir meinen, bei einem Gericht ginge es um: „du hast dies oder das getan und nun wirst du dafür büßen mit Schlägen!“ Wir meinen, ha’satán/der Widersacher wird uns anklagen und sagen: „du hast dies und das getan“ und ADONÁI wird uns mit einem großen Hammer schlagen. Dies ist aber NICHT das wahre große Gericht. So ist es nicht. Wir sehen uns selbst als die „armen Opfer“, die leiden werden weil ha’satán/der Feind Fehler an uns finden wird und was wir alles falsch gemacht haben, und dass ADONÁI uns strafen wird, während Ieschúa uns verteidigen wird.

GERICHT IST WAS WIR WIRKLICH SIND. ES WIRD OFFENBAR, ES WIRD AUFGEDECKT, WAS JEDER VON UNS WIRKLICH IST. NIEMAND WIRD MIT DEM FINGER AUF UNS ZEIGEN. WIR UND DIE WAHRHEIT, FÜR ALLE SICHTBAR. Es wird ein Film ablaufen mit allem, was wir wirklich getan und gesagt haben. Josef in Ägypten/Mitzráim ist ein Beispiel hiervon. Was geschah mit Josef? Er wurde als Sklave verkauft. Es vergingen viele Jahre und alle seine Brüder standen vor ihm, ohne zu merken, dass sie sich vor ihrem eigenen Bruder befanden, den sie verkauft hatten. Und es überkam sie alle Todesangst. Niemand offenbarte den Brüdern. Niemand stand auf, sie zu beschuldigen: “hier, seht, was ihr eurem armen Bruder angetan habt” Was geschah dagegen? Die simple Wahrheit wurde offenbart. Dies ist das Gericht, das an Iom Teruáh stattfinden wird. Was wir getan haben, wird da offenbar sein.

An diesem Tag werden wir entkleidet werden, wir werden ohne Masken dastehen, sowohl vor unseren eigenen Augen, wie vor den Augen Elohíms. Warum ist dieser Monat Vorbereitung? Weil dieser Monat dazu da ist, umzukehren, um wieder Adám gleich zu sein, mit reinen Sinne, Gedanken, Gefühlen, Leib und Geist, vergeben. Im Jahre 2001 ist, zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit, das menschliche Genom komplett studiert worden. Jedes Iom Teruáh bereiten wir uns vor, unsere moralischen und mentalen Gene für das nächste Jahr zu bilden. Unsere Gene konditionieren unsere physischen Eigenschaften. Hier, in diesem Moment, definieren wir unsere moralischen und ethischen Eigenschaften bis zum nächsten Iom Teruáh.  

An Iom ha’Kipurím (dem Tag der Sühnen) wird herauskristalisiert was war, „die Anhörung endet“, und was wir bis zu dem Tag getan haben, zählt. Danach ist Zahltag. Halten Sie sich die Verantwortung vor Augen, die wir an diesen Tagen haben, den Teruáh-Ton des Schofars zu hören und dass das Hören auf das Schofár eine große gute Tat /Mitzwáh ist. Es ist vorrangig, den Atem zu hören, der uns aufwecken soll, um Teschuváh zu machen (umzukehren) und zurückzukehren zum Zustand der Reinheit wie bevor wir in Sünde fielen. Die Effektivität mit der wir dies tun wird die Materialisierung von Iom ha’Kipurím bringen.

Als Nächstes werden wir erklären, warum „Teruáh“ ein „Freudeschrei, Kriegsschrei, donnerndes Schofár“ genannt wird. Es gibt drei große Feste/Moadím im Jahr der Torah. Die Nummer drei ist ein Muster, das die ganze Torah durchdringt und große Bedeutung hat, da es auf die drei Dimensionen Elohíms hinweist: Elohím-Seele (ADONÁI), Elohím-Hauch/Atem (Rúach ha’Qódesch) und Elohím-Leib (Ieschúa). Man könnte sagen, dass die drei Dimensionen Elohims folgendermaßen funktionieren: Elohím (ADONÁI) denkt - Elohím verbalisiert/spricht mit Seinem Atem/Geist/Rúach - Elohím materialisiert was er denkt durch Seinen Atem/Geist in Ieschúa. Elohím hat dieses Dreiermuster in das von Ihm geschaffene Universum hineingelegt. Wir bestehen aus drei Teilen: Seele, Geist und Leib; unser Leib besteht aus drei Teilen: Kopf, Rumpf und Gliedmaße; Die Grundpartikeln, Quarks (die kleinsten Partikel, wesentlich kleiner noch als Elektrone und Atome) bilden Dreiergruppen; ein Baum hat drei Teile: Wurzel, Stamm und Äste; und in der Torah finden wir dieses Muster an vielen unerwarteten Stellen wieder: Nóach hatte drei Söhne: Schem (Urvater Israels), Iaphet (Urvater Europas, USA, Canada, Australien, Neuseeland) und Cham (Urvater der Afrikaner und Asiaten); Ieschúa war drei Tage und drei Nächte im Grab, usw…

Péssach/Passah ist das erste der drei großen Jahresfeste/Moadím: Péssach/Passah, Schavuót/Wochenfest/Pfingsten und Sukót/Laubhüttenfest. Diese drei Jahresfeste deuten auch auf ein Muster. Péssach ist das Fest/Moed Ieschúas, als Er zum „Lamm Elohíms, das die Sünde der Welt wegnimmt“ wurde, um uns zu bedecken mit Seinem Blut. Schavuót ist das Fest/Moed des Heiligen Geistes/Rúach ha’Qódesch, um uns alle mit dem Rúach/Geist Elohíms zu füllen in Vorbereitung auf das dritte Fest/Moed: Sukót/Laubhütten, das ADONÁI, Elohím-Vater symbolisiert mit der Laubhütte/Sukáh –aus Baumblättern gemacht symbolisiert es die Brüchigkeit unseres Lebens und dass man durch die Blätter die Sterne sehen kann symbolisiert das Ziel, das uns erwartet: alle Ewigkeit mit ADONÁI zu verbringen.

Innerhalb dieses Laubhütten-Festes/Moed Sukót, das wir in diesen Tagen begonnen haben, finden wir wiederum dieses Dreiermuster: Iom Teruáh (Tag des stockenden Schofárblasens), Iom ha’Kipurím (Tag der Sühnopfer) und Sukót/Laubhütten. Wieder hat dieses Dreiermuster eine Bedeutung: Jetzt, wo wir mit dem Blut des „Lammes Elohíms, das die Sünde der Welt wegnimmt“ bedeckt sind und gefült mit dem Geist/Rúach, ist es Zeit, zu feiern, vor Freude zu schreien weil wir den Tag des Schofárblasens haben, der uns an die Akedáh erinnert –das Binden Avraháms seines Sohnes Itzcháq und des Widders als Ersatz für diesen zum Brandopfer. Die Freude ist, dass Avrahám seinen Sohn Itzcháq nicht opferte sondern durch eine Kaparáh, den Widder ersetzte. Dies ist eine Erinnerung/Sikarón (wie in Dv./5.Mo.23,23-25 steht) des Lammes, Ieschúa, der eine Kaparáh für uns alle geworden ist. Um uns wieder an die Kaparáh zu erinnern kommen die zehn schrecklichen Tage/Iomím ha’noraím vor Iom ha’Kipurím (dem Tag der Sünopfer/Kaparót)

Schlussendlich sind wir bereit, das Laubhüttenfest/Sukót zu feiern, geistlich vorbereitet, um am letzten Tag vor ADONÁI zu erscheinen, bedeckt mit dem Blut der Kaparáh Ieschúah ha’Maschíachs.

Wir messianischen und messianisch renovierten Juden haben also den großen Vorteil, dass wir darum bitten können (und sollten), mit dem Blut der Kaparáh Ieschúa ha’Maschíach bedeckt zu werden zur Vergebung unserer Sünden an diesem Iom Teruáh und wir werden uns darüber freuen, dass wir wegen Seinem Sühntod am Stamm des Olivenbaums von Römer 11 gerettet sind im Geist, durch den Glauben an Ieschúa (noch nicht in der Seele und dem Leib). Abgesehen davon, dass wir darum bitten, bedeckt zu werden mit dem Blut der Kaparáh, sollten wir Buße tun und Teschuváh machen/umkehren (von „schuv“, zu Elohím „zurückkehren“). Wozu Teschuváh machen, wenn wir schon bedeckt sind mit dem Blut der Kaparáh? Weil mit der Kaparáh die Sünden bedeckt sind BIS Iom Teruáh, aber NICHT die Sünden, die wir aus Gewohnheit, Erbe, Charakter, Temperament oder Umstände des Lebens oder aus dem einen oder anderen Grunde gedrängt sind zu tun.

WIE MACHT MAN TESCHUVÁH

Es gibt eine Art und Weise, Teschuváh zu machen. Als erstes müssen wir unsere Sünde kniend vor Elohím – nicht vor Menschen, die dies benutzen mögen, um uns zu beschuldigen – zugeben, beichten, be’Schem Ieschúa ha’Maschíach/im Namen Ieschúa ha’Maschíachs. Elohím sieht jeden Gedanken. Alles ist Ihm klar vor Augen, während wir, wie Adám oder Ionáh uns einbilden, wir könnten uns vor Ihm verstecken. – Das „Adám, wo bist du?“ in 1.Mose/Be’Reschít ist nur Teil des Humors Elohíms. Er sollte nicht wissen, wo der einzige Mensch steckt, den Er bis dahin geschaffen hatte?! Er hat das nur gesagt, weil Adám meinte, sich vor Elohím verstecken zu können und in seinem Humor ging Elohím auf ihn ein.

Zweitens müssen wir dem falschen Verhalten absagen. Nicht nur theoretische Buße, sondern in den Taten. Jemand hat treffend gesagt: „achte nicht auf was er sagt, sieh auf was er tut!“ Im Judentum, im Gegensatz zum Christentum, ist von Bedeutung, was man tut, nicht was man (nur) sagt oder glaubt. Keiner scheint besonders geachtet zu haben auf das, was Rav Schául in Römer 2,13 sagt: „Denn vor Elohím sind nicht Gerechte/Tzadiqím/ צדיקים die, welche die Torah hören; sondern die, welche die Torah befolgen, werden gerechtfertigt (יצדקו)“.

Drittens müssen wir an unserer Seele und unserem Willen arbeiten, wo in Wirklichkeit der Wunsch zu sündigen entsteht. Die Sünde hat eine Wurzel, die wir unter die Lupe nehmen müssen. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass jede Sünde eine Ursache hat, die oft psychologisch und verborgene ist. Diese sollten wir ans Licht bringen, um wirklich heil werden zu können. Es reicht nicht, sich ein ums andere Mal zu wiederholen: „das mach ich nicht wieder!“ Wir müssen die psychologische und oft geistliche Wurzel (warum wir in diesem oder jenem Bereich sündigen, während der Bruder, der im selben Haus aufgewachsen ist wie wir, es nicht tut) finden. Wenn wir Elohím um Offenbarung bitten, wird Er es uns zeigen und wir können die psychologische oder geistliche Wurzel unseres Drangs zur Sünde finden und diese Wurzel entfernen.

Viertens müssen wir Buße tun über unsere Sünde. Es reicht nicht, dass Ieschúa sie schon mit Seinem Blut bedeckt hat, sie muss uns auch leid tun, statt dass wir, wie wir es früher taten, nostalgisch an die „alten Zeiten“ zurückdenken.. All dies bedeutet eine gewisse konstante Anstrengung, um aus der Spirale der Sünde herauszukommen.

Wann sollten wir dies tun? Diese zehn schrecklichen Tage/Iomím ha’noraím sind besonders dazu geeignet.

Alles, was wir in den letzten Paraschót darüber ausgeführt haben, wie wir uns Elohím und unseren Geschwistern und anderen Mitmenschen gegenüber verhalten sollten, sollten wir in diesen Iomím ha’noraím tun.

Visto 61 veces

Deja un comentario

Asegúrate de llenar la información requerida marcada con (*). No está permitido el código HTML. Tu dirección de correo NO será publicada.