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Viernes, 28 Julio 2017 05:49

PARASCHAH DVARÍM / REDEN/ ANGELEGENHEITEN

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 44
DVARÍM / REDEN/ ANGELEGENHEITEN

6. des fünften Monats (Av) des Jahres 5778
29. Juli 2017

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 1,1-3,22
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 1,1 - 27

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE SIEBEN LEITERSCHAFTS-EIGENSCHAFTEN“

Moschéh erhielt von seinem Schwiegervater Jitró (Schemót/„2.Mose“ 18:13) drei Ratschläge in Hinsicht auf Männer mit gewissen Charakter-Eigenschaften/Midót, um zu Richtern/Schoftím für Israel ernannt zu werden: „die Elohím fürchten, die in der Wahrheit wandeln und die Habgier hassen“. Und Moschéh sagte, dass er Männer mit noch vier zusätzlichen Charakter-Eigenschaften/Midót suchte: „Tzadiqím/Gerechte (nach der Toráh), Weise, mit Einsicht ins Innere der Dinge Begabte/ Navoním, und Männer mit gutem Zeugnis“. Untersuchen wir diese sieben Charakter-Eigenschaften/Midót, um unsere gegenwärtige Gesellschaft und die Israels in der Zeit Moschéhs einzuschätzen. 

„Männer, die Elohím fürchten“

Der Geist der Furcht vor ADONÁI/Rúach Irát ADONÁI wird in der Toráh mehrfach erwähnt. Es ist nicht einfach nur ein menschliches Gefühl, es ist ein „spezialisierter“ Geist des Heiligen Geistes/Rúach ha’Qódesh Elohíms, den wir erbitten sollten, dann werden wir ihn empfangen. Es besteht ein großer Mangel an Furcht vor ADONÁI in messianischen Gläubigen weltweit. Wir wandeln und handeln als wäre Elohím in dem Moment, wo wir sündigen mal kurz abgelenkt, als würde Er nicht merken, was wir gerade getan oder gesagt oder geplant haben. Glauben wir etwa Elohím wäre blöd? Oder dass Er „der Gott der Liebe“ ist und wir Ihn deshalb nicht zu fürchten brauchen? Da liegen wir voll daneben! Wer Ihn in Aktion gesehen hat, fürchtet Ihn! Wer sich dessen bewusst ist, dass Elohím alles sieht, wird nicht einfach weiter sündigen gegen seinen Bruder, weil Elohím ein Elohím der Gerechtigkeit ist. 

Auf der anderen Seite ist in der Welt der Gläubigen allgemein äußerst wenig Furcht vor ADONÁI/ Rúach Irát ADONÁI zu finden. Meines Erachtens ist fehlende Unterweisung Schuld daran. Und die restliche Schuld trifft jeden selbst: wir meinen, wir bräuchten Ihn nicht zu fürchten. Doch die Folgen dieses Mangels an Furcht sind mehrere: wir werden nicht geistlich weiter-wachsen wenn wir Ihn nicht fürchten; und auf der anderen Seite ist unsere Zukunft nicht sehr vielversprechend wenn wir nicht lernen, Ihn zu fürchten, das können Sie mir glauben. Alles was wir besitzen kann uns in einem kurzen Augenblick genommen werden, bei einem Verkehrsunfall, einer Krankheit, die wir schon lange verdient haben, weil wir nicht hingehört haben, weil wir Seine Warnungen nicht hören wollten. Die Israelies konnten keine Furcht vor Elohím empfinden als sie noch nicht gesehen hatten, wie Elohím die Ägypter strafte, daher glaubten sie nicht mehr an einen Elohím der die Feinde Israels bestraft. 

Wir können uns gut vorstellen, wie die Israelies von neuem lernten, zu glauben, dass Elohím straft und belohnt, als Elohím begann, Wunder zu tun bei ihrem Auszug aus Ägypten/Mitzráim. Und so entstand wieder Furcht vor ADONÁI/ Irát ADONÁI im Volk, jedoch noch nicht genug, als dass Moschéh Männer gefunden hätte, die welche gehabt hätten. Der Geist der Furcht ist heute wieder nötiger denn je: Elohím braucht Sklaven, die Ihn fürchten, keine Angestellten mit Gehalt, die sich „hinter Seinem Rücken“ über Ihn lustig machen als wäre Er taub und blind gegenüber dem, was sie tun und sagen.  

„Männer, die in der Wahrheit wandeln“

Die Wahrheit ist nicht leicht. Es ist viel leichter, den breiten Weg des Vorteils zu wandeln und zu reden was für den Augenblick „angebracht“ scheint und beiden Seiten Vorteil bringt. Es gibt, wiegesagt, eine innere und eine äußere Wahrheit. Die innere Wahrheit ist unser wahrer Charakter, nicht die Maske, die wir der Öffentlichkeit zur Schau stellen. Wir sollten den Heiligen Geist/Rúach ha’Qódesh bitten, uns unseren wahren Charakter zu zeigen, und ihn dann nach und nach verändern. Elohím kann nicht mit Kindern arbeiten, die lügen, betrügen, stehlen und mit anderen Seiner Kinder sexuell sündigen. Er wird das nicht erlauben und wir sollten aufhören, uns selbst etwas vorzumachen und zu meinen, Er würde uns dies durchgehen lassen. 

Die äußere Wahrheit ist: was wir glauben, die Lehre, die Doktrin die wir glauben. Wir haben schon zu lange in der Lüge und dem Betrug des Feindes/ha‘satán gelebt, neunzehn Jahrhunderte, um genau zu sein. Elohím erwartet von uns, dass wir in der kurzen Zeit, die uns noch bleibt, den Betrug ablegen und von uns aus nach der Wahrheit suchen und ihr folgen, egal was es uns kosten magt. 

Die Israelies waren, als sie auszogen aus Ägypten/Mitzráim, zu sehr beeinflusst von alltäglichen Dingen: jeden Tag zu essen und zu überleben, um sich um „Kleinigkeiten“ wie die Wahrheit zu kümmern, sowohl die interne, wie die externe. Auch wir ziehen wie die Israelies aus Mitzráim aus, jedoch aus einem Mitzráim von Betrug und Lüge, in denen wir Jahrhunderte lang gelebt haben. Wir sollten um „Hunger und Durst“ nach Wahrheit bitten, um sie empfangen zu können. 

 „Männer, die Habgier hassen“ „Tzadiqím/Gerechte (in der Toráh)“

Hätte Elohím nur zehn Männer in Lateinamerika, die Habgier hassen und rechtschaffen sind, was würde Elohím tun mit unseren armen Ländern voller Habsucht, Betrug und Gier nach Geld und Macht und mit verdrehtem Verstand, der es darauf anlegt, seinen Nächsten zu betrügen? Ich meine hier nicht den gewöhnlichen Menschen, den Heiden/Gói. Ich meine hier Männer Elohíms, die wir behaupten und wirklich glauben, dass wir dem Elohím Israels nachfolgen. Wie wir gesehen haben, beinhaltet die Wahrheit Elohíms nicht nur die äußere Lehre, was wir glauben, sondern diese muss auch gegründet sein auf die innere Wahrheit, auf unseren Charakter und unser Verhalten. Es nützt uns nicht, die äußere Wahrheit zu haben, die richtige, perfekte doktrinelle Lehre, wenn wir unseren messianischen Bruder betrügen, wenn wir lügen, wenn wir alles was wir tun nur tun, um einen wirtschaftlichen Vorteil davon zu haben. Oft ist die äußere Wahrheit dick unterstrichen und diese innere verkleinert worden, zum schlechten Zeugnis der messianischen/ messianisch renovierten Gläubigen. Unser Wandeln und unsere Zunge wird von Elohím genau beobachtet. Dies sollten wir uns schon am frühen Morgen beim Aufstehen in den Sinn rufen. Wie wir uns gegenüber unserem Ehepartner, unseren Kindern, Eltern, Geschwistern und Glaubens-Geschwistern verhalten ist viel wichtiger als nur wie richtig unsere Lehre ist. Berichtigen wir die eine, ohne aufzuhören, in der andern zu wachsen!  

„weise Männer“

In unserem Buch über den Römerbrief “Cómo Entender Romanos y las Escrituras” („Den Römerbrief und die Schriften verstehen“ nur in Spanisch erhältlich) erklären wir dieses Thema der Weisheit/Chachmáh und was es bedeutet. Wir wollen hier aber etwas vorwegnehmen für jene, die mehr davon wissen wollen. Die Weisheit/Chachmáh ist ein „spezialisierter“ Geist, der vom Heiligen Geist/Rúach ha’Qódesh Elohíms kommt. Es ist die Fähigkeit, die Essenz der Dinge und der Worte zu verstehen und in sie einzudringen, tiefer und weiter als durch ein simples, mentales Studium. Die Weisheit erbittet man und erhält sie. Das Problem, warum es so wenig davon gibt ist einfach nur, weil keiner ihr viel Wert beimisst. Ein neues Auto zu haben wird als viel „wertvoller“ angesehen als etwas so „belangloses“ wie Weisheit/Chachmáh. So konzentriert sich die Kraft der messiansichen/ messianisch renovierten Gläubigen den lieben langen Tag lang auf das neue Auto, während von Weisheit keine Spur. 

 „Männer, die begabt sind mit Einsicht ins Innere der Dinge/ Navoním“

Den Unterschied zwischen Chachám und Navón macht der Grad. Jedes Wort, jedes Konzept, jede Idee oder Vorstellung von etwas hat eine externe, scheinbare und eine interne, essenzielle Bedeutung. Der Navón ist jemand, der vom Heiligen Geist Elohíms befähigt wird, in die Essenz jedes Wortes einzudringen. Navón sein ist, abgesehen davon, dass es eine große Zugabe Elohíms bedeutet, von unserem Willen abhängig. Wenn wir jede Erklärung von jedem einfach schlucken, ohne zu versuchen, ein eigenes Verständnis davon zu erlangen, werden wir keine Navoním werden, sondern dumm bleiben. Geistliche Ambition ist ein Schlüsselfaktor in allen Dingen Elohíms. 

In der Leiterschaft ist dies noch wichtiger. Wer belügt uns? Derjenige, der über seinen Ehepartner klagt oder der Ehepartner? Nur der Heilige Geist/Rúach ha’Qódesh kann es uns mit Sicherheit sagen - uns, die wir schon Navoním sind, nicht jenen, die schon alles wissen (mit dem menschlichen Verstand). 

„Männer mit gutem Zeugnis“

Das gute Zeugnis wird in messianischen Gemeinden mehr und mehr vernachlässigt und dies ist ein schlimmer Fehler. Jeder von uns sammelt im Laufe der Jahre – im Dienst, beim Schreiben, Richten, Seelsorge, Befreiung oder wo auch immer Elohím einen hinstellt – ein Lebenszeugnis an. Dieses Lebenszeugnis muss etwas wert sein in den Augen anderer, sei es zum Guten (wenn wir die ganze Zeit richtig gehandelt haben) oder zum Schlechten (wenn wir einen „Patzer“ nach dem anderen gehabt haben im einen oder anderen Bereich). Verantwortungsvolle Leiterschaft muss von einem guten Lebenszeugnis ausgehen, nicht einfach nur von der Fähigkeit, etwas gut zu können. Wenn ein Leiter immer wieder den einen Fehler macht oder die eine Sünde begeht, dann sollte dies, wenn es andauert, beachtet werden, um weiter Leiter zu bleiben oder um abgesetzt zu werden, wie er von Elohím abgesetzt werden wird, wenn er sein verhalten und Tun nicht bessert. 

Wenn Sie wissen wollen, warum die Dinge im messianischen Judentum nicht gut laufen, untersuchen Sie, wie viele Personen eine oder mehr der Qualitäten haben, die Moschéh und sein Schwiegervater Jitró unter den Israelies suchten, und fragen Sie sich, wie viele dieser Eigenschaften die Leiter haben, die Sie kennen. Die Antwort ist wohl automatisch: es gibt keine gute Leiterschaft, weil die Leiter KEINE der genannten Eigenschaften haben! Nicht einmal derjenige, der diese zu Leitern ernannt hat, hat sie! 

Die Grundlage jedes Leiters ist seine Furcht vor ADONÁI. Wenn der Oberste Ihrer Gemeinde Furcht vor ADONÁI hat, dann wird alles gut – zuletzt, weil Elohím ihn leiten wird. Wenn derselbe keine Furcht vor ADONÁI hat, suchen Sie sich lieber eine andere Gemeinde. Sie können mir glauben, das ist das beste, was Sie tun können, weil alles – zuletzt - sehr schlecht ausgehen wird.

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