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Martes, 28 Marzo 2017 15:15

PARASCHAH PEQUDEI/פקודי/ZÄHLUNGEN

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 23
PEQUDEI/פקודי/ZÄHLUNGEN

5. DES ERSTEN MONATS DES JAHRES 5778
1. APRIL 2017

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 38,21-40,38
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7,51-8,21

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ORDNUNG / SÉDER ELOHÍMS ODER UNSERE ORDNUNG“

In unserem geistlichen Leben mit Elohím, sowie im mentalen und physischen, gibt es eine Ordnung/Séder. Dies sehen wir in den genauen, exakten, unumstößlichen Anordnungen, die Elohím Moschéh (Mose) zum Bau des Stiftszeltes/Mischkán gibt. Nachzulesen in den entsprechenden Kapiteln von Schemót/„2.Mose“ unserer dieswöchigen Parascháh. (Die im Folgenden unterstrichenen Worte sind direkte, prophetische Worte aus dem Mund Elohíms, die wir zur Unterscheidung von den menschlichen Worten unterstrichen und in Anführungsstrichen wiedergeben). 

„Meine Ordnung/Séder ist die vollkommene Ordnung/Séder. Es ist keine menschliche Ordnung, die voller Hindernisse und Schwankungen und Fehler und Meinungsänderungen ist. Meine Ordnung/Séder ist ein aus jedem Blickwinkel perfekter gerader Weg, jedoch raum- und zeitlos. Es ist eine IN DER MENTALEN WELT SCHON DURCHGEFÜHRTE UND ABGESCHLOSSENE ABSICHT, die ihr, Meine Kinder, in der physischen Welt durchführen sollt. Diese ist voller Hindernisse, sowohl menschliche, wie geistliche, und sogar mentale, weil eure Sinne nicht mit Meinem Sinn übereinstimmen. Es ist jedoch Mein Wunsch, dass sich eure Sinne immer mehr dem Meinen anpassen, denn das tut wer wirklich Mein Kind ist.“

„Meine Ordnung/Séder bringt Meine Gegenwart zu euch. Dagegen bringt Unordnung (auf geistlicher, mentaler wie physischer Ebene) die Gegenwart des anderen, weil er da einen leeren Raum (ein Vakuum) findet. Das ist wie bei atmosphärischem Unterdruck: Wind ist nicht (wie wir wissen), selbst wenn die Welt glaubt, er wäre. Es ist nur atmosphärischer Unterdruck. Wenn kein atmosphärischer Hochdruck da ist, in Meiner Abwesenheit also, tritt ein geistlicher ‘Wind‘– der Feind/ha‘satán und sein Heer – ein, der einfach nur ein geistliches Vakuum füllt, das entsteht, wenn Ich in einem gewissen Raum oder Herz nicht anwesend bin.“

„Ordnung/Séder - und somit Meine Gegenwart - ist da, wo vor allem absoluter Gehorsam gegenüber Meinem Willen ist (wie bei Moschéh, als er jeden Teil des Stiftszeltes/Mischkán nach Meiner Ordnung und nicht nach menschlicher anordnete). Jede Meinem Willen gehorsame Tat (statt dem menschlichen, irrenden, schwachen und meist verfehlten) bringt ein Stück Ordnung/Séder in euer Leben, in eure Umgebung und zu den Menschen um euch.“

„Zweitens ist Ordnung/Séder - und somit Meine Gegenwart - da, wo diese Ordnung/Séder in Meinem Willen geschieht, und nicht durch menschlichen Verstand, Hände und Willen gemachtes ‘fremdes Feuer‘ ist.“

„‘Alles hat seine Zeit/Ét‘ steht in Meiner Qohélet/‘Prediger‘-Schriftrolle. Diese Zeit ist wenn unter Meinen Kindern Mein Wille getan wird. Es ist nicht nur eine Zeit, sondern auch ein Raum - sowohl materiell, wie mental und geistlich. Wenn Meine Kinder, haargenau wie Ich es wünsche, Meinen Willen tun, dann entsteht eine Zeit, die aus mental und materiell-physischer Zeit-Raum besteht, die aus der geistlichen Ewigkeit Meiner Welt kommt, die ihr nicht sehen könnt. Ihr könnt sie gerade einmal mit dem Geist/Rúach empfinden, wenn ihr in Meiner Gegenwart seid und für kurze, wahrhaft wertvolle Momente, weil dies in Meiner Gegenwart verbrachte Zeit ist.“

„Dies ist eine Zeit/Ét, um in Meiner Gegenwart zu sein, weil die Finsternis sich nähert, für die gesamte bewohnte Erde. Es ist eine Zeit/Ét, um Meine Nähe zu suchen, Meine Gegenwart in euch, Meinen Kindlein, weil es bald nicht mehr möglich sein wird. Ängste und Sorgen um die Zukunft werden euch hinter jedem Strauch und hinter jeder Ecke auflauern, um euch gefangenzunehmen und mit emotionalen und mentalen Ketten zu fesseln, die stärker sind als Eisen.“

„Sucht Meine Gegenwart solange sie noch gefunden werden kann! Ich habe es euch schon vor rund 2.000 Jahren gesagt: Sucht Meine Gegenwart! Sucht Meine Ordnung/Séder, die das Einzige ist, was über allem erhalten bleiben wird. Meine Ordnung/Séder hat eine perfekte Form und Struktur. Sie ist absolut symetrisch, aus jeder Perspektive aus gesehen, mit einer Symetrie, die nicht nur geometrisch ist, sondern Vollkommenheit pur in jedem Sinn.“

„Meine Ordnung/Séder hat ein perfektes Ziel: Mich inmitten Meines Willens (und nicht außerhalb davon) zu finden. Wer Mich nach seinem eigenen Gutdünken finden will, nach seinen eigenen menschlichen Willen und Plänen und Ambitionen, der wird Mich nicht finden, selbst wenn er sich einredet, dass Ich bei Ihm bin. Und die ihm folgen werden glauben, dass Ich es bin. Steht etwa nicht in Meinem Wort: ‘Nicht jeder, der zu Mir sagt: ‘Herr, Herr‘, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen Meines Vaters tut, der in den Himmeln ist‘ (Matth.7,21)?.“

„Meine Ordnung/Séder hat zwei untrennbare Bestandteile: euren Gehorsam – wie der Gehorsam Moshéhs beim Bau des Stiftszeltes/Mischkán nach MEINEN ANORDNUNGEN und nicht nach seinem eigenen Gutdünken und Fähigkeiten – und, als Folge dieses P·E·R·F·E·K·T·E·N Gehorsams, Meine Gegenwart in euch, um eure Familien, um eure messianischen Synagogen – bis dieser PERFEKTE Gehorsam abdriftet und als Folge davon Meine Gegenwart sich von euch entfernt.“

„Sucht also Meinen VOLLKOMMENEN WILLEN, um Ordnung/Séder in eurem Leben, in euren Gedanken und Sinnen/Néfesch, in eurem Geist/Rúach und in eurem Leib/Gúf zu haben. Dies ist keine vorübergehende Ordnung/Séder, Produkt des ‘Zufalls‘, sondern eine geistliche Séder, die aus eurem absoluten Gehorsam gegenüber Meinem Willen kommt, ohne den ihr nichts tun könnt.“

Um uns in Seine Ordnung/Seder einzupflanzen, müssen wir uns ernsthaft Elohím verpflichten. Ansonsten werden wir nicht aus der Ordnung herausfinden, in der wir uns befinden und die nicht von Ihm ist. Die Ordnung/Séder Elohíms zu suchen bedeutet, unser Leben unter die Lupe zu nehmen und zu überprüfen: unsere Gewohnheiten, unsere Glaubensvorstellungen und Lehren –besonders die falschen – unsere Einstellungen, unser Verhalten, unser Handeln und unsere Prioritäten. Wenn Elohím nicht unsere oberste Priorität im Leben ist, dann passen wir nicht in Seine Ordnung/Séder, gelangen nicht hinein. In der Ordnung/Séder finden wir Elohím; in der Unordnung dagegen treffen wir auf uns selbst. Wir haben jeden Tag die Wahl, in der Ordnung oder in der Unordnung zu wandeln. Manche von uns leben in einem höheren Maß in der Ordnung als in der Unordnung, andere umgekehrt. Aber unabhängig davon, wie unsere Gegenwart aussieht, sollte es unser Ziel sein, jedes Mal mehr in der Ordnung/Séder Elohíms zu leben. 

„WAS HÄLT UNS DAVON AB, IN DER ORDNUNG/SÉDER ELOHÍMS ZU LEBEN?“

Wie oben schon erwähnt, behindern uns unsere Gewohnheiten, Neigungen, die Kultur des Ortes wo wir leben, schlechte Angewohnheiten und falscher Glaube, kurz, alles, was unser tägliches Leben, Routine und kontextuellen Rahmen ausmachen daran, die Ordnung/Séder Elohíms zu haben. Jedes dieser Elemente sind außerhalb des souveränen Willens Elohíms entstanden durch den Fürsten dieser Welt (der Feind/ha‘satán), um uns zu behindern und um es uns schwer, wenn nicht unmöglich zu machen, den Weg Elohíms zu gehen und in Seiner Ordnung/Séder zu wandeln. 

Unsere alltäglichen Gewohnheiten sind eine große Behinderung, um in Seiner Ordnung/Séder zu sein, angefangen bei dem, was wir täglich zur Zerstreuung oder Unterhaltung tun, bis zur Arbeit, die nicht von Elohím sondern von unseren eigenen Willen und Wünschen gesteuert wird. 

Wie Elohím selbst uns am Anfang dieser prophetischen Parascháh sagte, zieht Seine Abwesenheit automatisch die Gegenwart des Feindes (ha‘satán) und dessen Heeres in unsere Gedanken, Haus und Büro. Und mit ihm kommt Unordnung - sein Mittel und seine natürliche Umgebung, um sich heimlich, still und leise in unser Leben und unsere Gedanken einzuschleichen. 

Unser fehlender Gehorsam gegenüber dem Willen Elohíms (den wir oft nicht einmal kennen) ist eine weitere Behinderung zu Seiner Ordnung/Séder in unserem Leben. Das Resultat ist eine Reihe von Entscheidungen, die wir im Fleisch und nach eigenem Gutdünken getroffen haben, ohne Seinen Anordnungen oder Seinem Willen zu folgen. Die offensichtliche Folge: Seine Abwesenheit. 

Die Kultur des Ortes, an dem wir leben, zusammen mit ihren Werten, Lebensanschauungen, Gewohnheiten, die wir uns als Kinder angeeignet und nicht abgelegt haben, Lehren, die man uns übermittelt hat oder die wir durch Gespräche unserer Eltern und Geschwister als Kinder absorbiert haben, die Medien und falschen Religionen sind ein weiterer Grund Seiner Abwesenheit und was es uns so schwer macht, Ihn zu finden. Alles um uns herum - von dem was wir hören bis zu dem was wir sehen oder lesen - stellt sich uns in den Weg, um uns von Elohím zu entfernen und uns in eine Welt einzutauchen, in der Elohím abwesend ist. 

Wir sollten jedes dieser Elemente unseres Alltags untersuchen und unter die mentale und geistliche Lupe nehmen, um den Ursprung und die Absicht derselben in unserem Leben herauszufinden und ob sie da sein sollten oder nicht.

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